17
Nov
2012

Der Daumen zeigt nach unten

flopjgwb

Unsere Genossenschaft befindet sich eindeutig auf dem Weg nach unten . Einzig und allein zu verdanken hat sie dies dem Führungspersonal ( Vorstand & Aufsichtsrat ) , die die Genossenschaft mehr im Blind - als im Sichtflug steuern . Daraus resultiert nun , das sich der Laden schon eine ganze Weile im Sinkflug befindet . Darüber kann auch der kürzlich vorgelegte Jahresabschluss nicht hinwegtäuschen . Fakt ist nur eines , die zu stemmenden Aufgaben übersteigen die Finanzkraft der Genossenschaft bei weitem ! Und hier liegt der Knackpunkt , der die Genossenschaft in eine Abwärtsspirale zwingt . Ehemalige und jetzige Verantwortliche ( Aufsichtsrat & Vorstand ) haben nie wirklich etwas von der Wohnungswirtschaft verstanden . Somit haben sie sukzessive unser gemeinschaftliches genossenschaftliche Unternehmen aus der Spur gebracht . Diese Verantwortlichen haben bestenfalls '' verwaltet '' mehr aber auch nicht ! Diese Strategen haben alle miteinander versäumt das Unternehmen auf der Höhe der Zeit zu halten und somit Zukunftsfähig . Unsere Wohnungsbestände bestehn zu 80 % aus Altbauten ( Baujahr 1929 ) . Auf sich verändernde Gegebenheiten haben die Verantwortlichen mit den Jahren aufgehört sich diesen anzupassen oder schritt zu halten . Sie haben versäumt für eine Nachhaltige und zeitgemäße Verbesserung der Wohnungen und Wohnbauten in Qualität und Ausstattung zu sorgen . Somit fallen wir im Wettbewerb weit hinter andere Genossenschaften und Vermieter zurück . Und das ist ein ernsthaftes bis existenzielles Problem . Seit Jahren haben wir einen gewissen Leerstand zu verzeichnen , den wir eigentlich nicht kannten . Die Stadt hat einen angespannten Wohnungsmarkt im Segment von bezahlbarem Wohnraum und wir haben trotzdem Leerstand . Eigentlich müsste der doch begehrt sein wie warme Semmeln . Aber hier hinter verbirgt sich eines von vielen Problemen . Keine Geschäftsführung hat bis heute ein klares Vermietungskonzept an den Tag gelegt . Das vor Ort - Vermietungsgeschäft überlässt man dem Hauswart ! Verwundern muss einen das als Mitglied nicht . Ebensowenig verwundert es unsere Verantwortlichen auch nicht , was andere Genossenschaften oder Vermieter unternehmen um ihre Leerstände zu beseitigen . Nein , die interessieren sich nur für sich selbst und ihr Fortkommen .

Schon beginnend , wird es in in der nächsten Zeit und Jahren eine erhöhte Zahl von Kündigungen geben , eine Folge des hohen Durchschnittalters der Genossenschaftsmitglieder . Dem bekannten Problem wird nicht begengnet. Altersgerechten Wohnraum zu schaffen , als Angebot und als Strategie gegen abwandernde Genossen und Wohnungsleerstand . Eine Unternehmensstrategie hat es sowieso noch nie gegeben , das ist ein Fremdwort und geht über den Horizont aller Verantwotlichen weit hinaus . Der Zustand unserer Altbauten im inneren wie im äußeren , ist ein klarer Wettbewerbsnachteil und ein echter Vermietungshemmer . Die Kundschaft die man vielleicht gern hätte , kann man mit diesem Angebot nicht erreichen . Somit wird es mehr und mehr eine Veränderung der Bewohnerstruktur geben , wie sie die Genossenschaft noch nie erlebt hat . Es wird einen Anstieg an schlechter situierter Bewohnerschaft geben , die gern bereit ist , in solche Häuser und Wohnungen zu ziehen . Es wandern diejenigen ab , die materiell über Wahlmöglichkeiten bezüglich ihres Wohnortes verfügen . Die Abwärtsspirale ist dann nicht mehr umkehrbar .
Wenn wir nicht endlich , wenn auch sehr verspätet , in Wohnungen , Gebäude und Außenanlagen investieren , ist dies der ultimative Einstieg in eine Abwärtsspirale der Vernachlässigung . Somit verschlechtert sich das Wohnumfeld und so wird es zu gehäuften ablehnenden Entscheidungen kommen , das Mitglieder wegziehen bzw. neue Mitglieder nicht zu uns ziehen wollen . Von Wegzugs -, Nicht - Zuzugs - und Nicht - Investitions - Entscheidungen getragene Abwärtsspiralen bewirken dann die allmählich soziale Aussortierung der Bewohner , bis im Entstadium der Abwertungsspirale ein Rest erzwungener immobiler Haushalte übrig bleibt . Dieses Schicksal sollten wir uns doch lieber ersparen. Das sind die klar abzusehenden Folgen einer ausgebliebenen Investitionspolitk durch die Verantwortlichen der letzten 20 Jahre . Die Verantwortlichen ( Vorstände & Aufsichtsräte ) sind über eine Sichtweise die hinter ihrem eigenen Horizont lag / liegt nie hinausgekommen und haben mit ihrer Kleingartenmentalität alles dazu getan , dass das genossenschaftliche Unternehmen sich nicht Markt und Zukunftsgerecht entwicklen konnte . Diese Leute haben bis heute nicht verstanden , das es sich um ein Unternehmen handelte / handelt , das nicht so zu führen ist wie ihre eigene private Wirtschaft . Hierzu ist nun mal eine ganze Menge mehr nötig als das was bis jetzt geleistet und abgeliefert wurde .
In wenigen Tagen findet die Generalversammlung statt , wo uns in alter Manier wieder erklärt werden wird , wie verantwortungsvoll und verantwortungsbewusst , wie weitblickend und vor allem wie erfolgreich der Vorstand wiedereinmal gearbeitet hätte ! Und der Aufsichtsrat wird in vollem Einklang alles bestätigen . Wie ein Mann wird man einträchtig auf dem Podium zusammensitzen und sich den Mitgliedern präsentieren und keinen Zweifel aufkommen lassen , alles , aber auch alles getan zu haben für die Genossenschaft und die lieben Genossen . Kein Wort der Selbstkritik , des Zweifels über den gefahrenen Kurs . Altmeister Dieter wird das schon schaukeln . Aber eben jene Verantwortliche sind der Untergang und nicht die Zukunft der Genossenschaft .
Wir sind gespannt darauf wie uns entweder der Vorstand oder der Aufsichtsrat erläutern wird , welchen Nutzen sie für ihre Mitglieder produziert / generiert haben ? Dazu wird nichts kommen ! Weil diesen Verantwortlichen das gar nicht klar ist . Das Selbstverständnis der Genossenschaft , ihre Anteilseigner und Mitglieder wirtschaftlich zu fördern ( genossenschaftlicher Förderauftrag ) sollte ja im Mittelpunkt stehen . Gerade in diesen Zeiten bedürfen wir der unmittelbaren und direkten Förderung in ökonomischer Hinsicht ! Die Verantwortlichen sind uns gegenüber verpflichtet - dem Menber Value , dem wirtschaftlichen Fortkommen der Mitglieder . Wo ist unser Member Value ? Unser möglichst hoher Mitgliedernutzen ?
Anstatt sich auf die wichtigen und existenziellen Fragen für die Genossenschaft und ihrer Mitglieder einzustellen , sich ernst - und glaubhaft auseinanderzusetzten , kommt nichts . Die Mitglieder ächzen unter hohen Energiekosten , in Wohnungen in denen die Heizung und das Warmwasser mit Strom betrieben werden . Wann werden die Mitglieder entlastet , z.B. durch eine andere Alternative ? Was ist mit der genossenschaftlichen Energiewende ? Was ist mit der zeitgerechten Modernisierung der Altbauten , der Schaffung zeitgerechter Wohnqualität und einer Verbesserung des Wohnumfeldes ? Fragen über Fragen . Die Beantwortung dieser Fragen wird man wohl lieber dem neuen hauptamtlichen Vorstand überlassen , sofern dieser gefunden wurde bzw. je gefunden wird .
Unsere genossenschaftliche Zukunft ist ungewiss , und das ist schade . Die Genossen die hier auch noch in 15 , 20 oder 30 Jahren wohnen möchten , werden vermutlich unter den nicht oder viel zu spät getroffenen Entscheidungen derer Leiden , die dann mitunter schon lange nicht mehr da sind .
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