18
Mai
2013

Wohnen und Einkaufen mit Wohlfühlfaktor ?

news_geno

Die Errichtung des Edeka - Marktes bzw. des E center , beschäftigt so manchen Genossen . Da tun sich Fragen auf , völlig banale , wie auch Sorgen um das zukünftge Wohnumfeld mit diesem E center. Wir hörten u.a. das bei dem einen oder anderen Genossen , Gedanken an einen Wegzug aus dieser Wohngegend ernsthaft in Erwägung gezogen würden ! Es werde zunehmend zu unruhig , zu laut , zu stressig , man könne sich dann nicht mehr wohlfühlen . Ja , diese Gedanken sind nur allzu verständlich und nachvollziehbar .

Das dieses Bauvorhaben nun zügig umgesetzt wird, kann man ja an den Erdarbeiten sehen und das es ein EDEKA E center wird , kann man den vorgestern aufgestellten Bauplakaten entnehmen . Diese kündigen eine Eröffnung ab Herbst 2013 an .
Von uns aus gesehen , also zur Carossastr. hinübergeblickt , werden wir die Rückfront dieses E center sehen . Also keine Parkplatzlandschaft zur Carossastr. , was einige Genossen befürchteten . Dieser EDEKA - Markt bzw. dieses E center wird von der EDEKA - Regionalgesellschaft : EDEKA Minden - Hannover betrieben werden . Dieses E center wirbt mit dem Slogan : Einkaufen mit Wohlfühlfaktor . Der entstehende Gebäudekomplex wird über eine Verkaufsfläche von 3.800 Quadratmetern verfügen . Hört sich viel an ! Das E center wird für seine liebe Kundschaft über 35.000 Artikel bereithalten ! Alles was das Konsumentenherz sich nur wünschen kann .

Die Sorgen von einem Teil der Mitglieder , dass unser Wohnumfeld aus den Fugen , aus dem Gleichgewicht gerät , wird nicht nur von uns geteilt , auch die Mitbewerber , also die anderen sechs Lebensmittelmärkte in unserer Umgebung fürchten das auch , wenn auch aus anderen Beweggründen . Gerüchten zufolge , wird im Carossa - Quartier der Lebensmittelmarkt Kaisers , wohl seine Pforten schließen . Führungspersonal hat sich vorsorglich schon versetzen lassen . Und ALDI wird da kaum allein weitermachen wollen . Für das Carossa - Quartier ein Todesstoß ! Bleibt die Frage , wer wird sich in umittelbarer Nachbarschaft zum E center positionieren ? ALDI ? Unter dem Strich für uns egal . Die Lärm- und Schadstoffemissionen werden drastisch zunehmen . Vergessen wir auch nicht , dass im Sommer das Hauptstadtpflegehaus von VIVANTES eröffnen wird . Dort sollen über 100 Beschäftigte arbeiten ! Was , wenn die alle mit dem Auto kommen ? Und der Kindergarten gegenüber , mit 150 Kindergartenplätzen . Was , wenn alle Eltern mit dem Auto kommen plus die Beschäftigten . Und all der Versorgungs- und Lieferverkehr für diese Einrichtungen . Das es viel , viel unruhiger werden würde , darauf haben wir schon vor längerer Zeit hingewiesen . Aber viele Genossen erfassen das erst jetzt nach und nach ! Die Verdichtung unseres angestammten Lebensraums wird für die '' Ureinwohner '' und andere immer mehr zur Qual werden . Es könnte so sukkzessive eine Abwanderungsbewegung durch genervte Mitglieder entstehen !
Und Meisterlein Mehdorn vom BER , will Tegel erst 2018 dicht machen um uns nicht zu abruppt vom Fluglärm zu entwöhnen !
Also , volles Programm für uns , von allen Seiten .

Die Genossen , die zur Carossastraße raus wohnen und sich zum Teil um das entstehende E center sorgen , haben in ihren Gedankengängen eines ausgeblendet . Wenn auf der gegenüberliegenden Seite der Carossastraße nach und nach alles zugebaut sein wird , und somit der Ausblick aus dem Fenster getrübt ist , kann sich verlässlich darauf verlassen , dass dieser Ausblick / Anblick mit Sicherheit bald durch einen anderen ersetzt werden würde . Und dieser Ausblick wird noch mehreren das Wohn-Wohl- und Lebensgefühl zum Nachteil erscheinen lassen . Das vorgelagerte Grundstück , zu unserer Grundstücksgrenze ist , wie schon berichtet , an eine Unternehmensgruppe verkauft worden . Die werden ihre eigenen Pläne sicher bald umsetzen . Das hieße , dort könnte eine Kombination aus Wohnen und Gewerbe entstehen . Der Bauherr kann Wohngebäude bis zu vier Stockwerken auf dem Grundstück errichten . Der neue Ausblick könnte somit auf einen Wohngebäude - Riegel treffen . Direkt in die Fenster der neuen Nachbarn . Diese Verdichtung ist dann schon extrem ! Das Wohnwohlfühlgefühl ist dahin ! Alles keine guten Aussichten . Weder für die Genossen noch für die Genossenschaft !

In dem o.g. Spannungsfeld steht unsere Genossenschaft . K . Wowereit proklamierte einst für Berlin , es sei arm aber sexy ! Das gilt nicht für unser genossenschaftliches Unternehmen . Der strukturelle Wandel in dem sich der Bezirk / Ortsteil befindet , sowie auch unser Wohnquartier mit all den positiven , für uns aber auch negativen Veränderungen , stellt insgesamt an uns eine erhebliche Herausforderung dar .
Der unternehmerische Widerwillen und die anhaltende Ideenlosigkeit aller Gremiumsmitglieder der Vergangenheit und Gegenwart zum Trotz , muss die Genossenschaft sich den veränderten Realitäten stellen und entsprechend handeln . Und da helfen keine Sätzchen von Seiten des Vorstands , wie : Wir machen alles neu , äh , nee , nee , ein ganz kleines bißchen natürlich nur ! Bullshit ! Diese Protagonisten und deren Anhänger sollten einfach nur abtreten , wegen ewiger Erfolglosigkeit ! Wer uns demnächst vielleicht erzählen möchte , dass er jetzt ernsthaft darüber nachdenke z.B. die Treppenhäuser komplett neu zugestalten und dazu gereade ein Probetreppenhaus umgestalten lässt , kommt mit dieser Einsicht 10 bis 15 Jahre zu spät ! Alles was man jetzt sagen und ankündigen wird und würde , kommt viel zu spät ! Und deswegen ist es schon lange an der Zeit , für einen kompletten Wechsel in den Gremien . Ausgenommen die ' Neuen ' , aber der Rest muss weg , der hatte seine Zeit , viel Zeit und nichts ist geschehen . Der Wert unseres Unternehmens ist nicht stetig gesteigert worden , weil es nicht kontinuirlich weiterentwickelt wurde ! Und der kläglche Unsatz des Jahres dazu , kam nicht von uns , sondern von den betreffenden höchstselbst : Die Genossenschaft ist eine kleine Genossenschaft ohne hohe Erträge (aus dem Hausblatt , Seite 4). Ja , Dank der bisherigen Geschäftsführer , aber auch der Aufsichtsratsmitglieder !

Wir müssen für uns selbst wie für potenzielle Neumitglieder deutlich attraktiver werden . Attraktiver im inneren wie im äußeren , in unseren Angeboten , in Service und Dienstleistungen . In der Hinwendung und im Umgang mit den Mitgliedern . In der Erfüllung des Förderauftrags . Wir müssen auch deutlich mehr zum Unternehmer , zum Marktteilnehmer werden . Im Hinblick auf all die negativen Veränderungen die uns als Unternehmen und unserem Angebot nicht zum Vorteil gereichen , müssen wir andere Stärken hervorbringen bzw. herausarbeiten die unsere Schwächen kaschieren , aufheben o. ersetzen bzw. ein neues Argument darstellen , das uns zum Vorteil gereicht .
Wir müssen in Zukunft die Gebäude besser Instandhalten , wir müssen modernisieren und Neu bauen . Wir müssen uns den Nutzergruppen und deren Anforderungen an das Wohnen zuwenden . Wir müssen den demographischen Wandel gerecht werden , in Form von gescheiten Angeboten . Wir müssen unsere Angebotspalette weiter streuen . Wir müssen neue Mitglieder gewinnen , die gewillt sind die genossenschaftlichen Ideale und Prinzipien mitzutragen . Sonst gibt es bald keine Mitglieder mehr , die sich u.a. freiwillig der Gremiumsarbeit zuwenden werden . Die Wohnraumüberlassung an Hintz und Kunz muss somit beendet und neue Mitglieder müssen gezielter gesucht und angesprochen werden . Das Unternehmen Genossenschaft muss als Unternehmen agieren und nicht wie ein Kleingartenverein oder die schwäbische Hausfrau .
Arm , alt und unsexy geht gar nicht !

6
Mai
2013

Genossen fragen / Wir antworten

Was geschieht eigentlich gerade auf dem Grundstück des Carossa - Areals , wo auf dem Teilgelände zur Carossastraße , ein großer gelber Bagger plangenau Erdaushub betreibt ?

Hier kann der geneigte Zuschauer teilhaben , an der Entstehung eines großen EDEKA / Reichelt - Supermarktes . Der Bagger hebt die Erde so genau aus , dass man den Grundriss des Gebäudes schon sehen kann . Und wir können uns darauf freuen , dass wir anstatt 6 bald 7 Supermärkte und Discounter in unserem unmittelbaren Wohnumfeld haben ! Die Nahversorgung mit Lebensmitteln wird somit noch nachhaltiger gesichert .

1
Mai
2013

Maifeiertag

KAMPFTAG ! KAMPFTAG ! KAMPFTAG ! KAMPFTAG !
jubelndegenossen-


Der Mai ist gekommen . Mit ihm auch die Sonntagsredner aller Lager und Farben . Wer ein gewisses Lebensalter errreicht hat , hat all die Sonntagsreden und Forderungen schon zig mal gehört . Der weiß , dass die Lippenbekenntnisse und Allgemeinplätze die heut aller Orten zum Besten gegeben werden , allenfalls müde Agitation , Propaganda und Lügen sind .
Diese müden Agitprop - Shows wollen wir nicht mehr hören ! Und schon gar nicht mehr hier in unserer Genossenschaft . Wenn Mitte Juni uns die immer gleichen Aussagen von der schönen heilen und stets erfolgreichen Genossenschaftswelt in die Ohren gesäuselt werden sollen .
Das können sich Aufsichtsrat und Vorstand bei uns auch gar nicht mehr leisten ! Die Missstände sind zu offensichtlich und eklatant . Mit dem unsäglichen Hausblatt hat man sich ein Eigentor geschossen und auf die Missstände hingewiesen , ohne wirklich zu wissen , was man sich damit angetan hat .
Erinnern wir uns an die Aussage, das diese Genossenschaft eine Genossenschaft ohne hohe Erträge ist . Diese Aussage , dieses Eingeständnis , kommt einem Versagen gleich . Da wir kein Geld verdienen , machen wir folglich etwas falsch ! Es ist genau das , was wir schon seit längerem den Verantwortlichen unter die Nase halten . Unternehmer die nichts unternehmen , können auch keinen Unternehmenserfolg nachweisen . Aber Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Einsicht . Genauso schlimm ist die Aussage zum Förderauftrag , der als '' gemeinsames Ziel '' den Leser auf der Titelseite ins Gesicht springt . Was für ein Hohn .
Der Förderauftrag ist beharrlich nicht zur Kenntnis genommen , ist niemals bei uns angekommen , ist uns immer vorenthalten worden . Und jetzt so ein dahingeschmierters Sätzchen vom Förderauftrag, ist ein Schlag ins Gesicht !
Förderbilanz aus den letzten Jahrzehnten = NULL ! Wer hier auch nur den Dreck unter dem Fingernagel forderte , bekam nichts , eine Abfuhr . Gefördert haben sich nur die Gremiumsgenossen , die für ihre unzähligen Sitzungen , Sitzungsgelder kassiert haben und uns totverwaltet haben . Förderauftrag kennen wir nicht , kannten wir nicht und brauchen diesen auch folglich nicht . Genossenschaftsgesetz , ja , ist ein dickes Buch , haben wir nicht wirklich gelesen . Hat doch immer gereicht , das was wir gemacht haben oder wie ? So einen Schnickschnak wie Förderauftrag , haben wir nicht gebraucht , wozu denn überhaupt ? Was wollen die , die da Förderauftrag rufen ? Die wollen doch nur unsere schöne heile Genossenschaftswelt , die wir für euch geschaffen haben all die Jahrzehnte , kaputtmachen . Wir sind doch prima ohne Förderauftrag durchgekommen . WAS WOLLT IHR DENN ? Stänkern wollt ihr , uns das Leben im nachhinein und gegenwärtig schwer machen .
So oder so ähnlich denken ehemalige und gegenwärtige Gremiumsmitglieder aus Aufsichtsrat und Vorstand .

Wir können ganz klar sagen , diese ehemaligen und gegewärtigen Gremiumsgenossen haben den innersten Kern der eigenen Rechtsform nie verstanden !

Und das ist der eigentliche beklagenswerte Skandal ! Wir als Mitglieder , wir als zu fördernde Subjekte , haben allen Grund zur Klage , uns aufzuregen und Euch das in aller Deutlichkeit mitzuteilen . Das ist Euer Versagen . Versagen zu unseren Lasten . Und das ist mal eben nicht wieder gut zu machen ! Mea culpa , mea culpa , mea maxima culpa ... Dieses Bekenntnis stünde Euch an ! Reinen Tisch machen . Ehrlichkeit ist das beste Fundament , auf dem wir aufbauen könnten . Aus diesem Genickbrecher '' Förderauftrag '' , aus dieser Nummer kommt Ihr nicht heraus .

Das Förderprinzip - Oberste Leitmaxime

jgmassen

Die Genossenschaft ist eine zweckgebundene Vereinigungsform , als ihr Zweck zwingend auf die Förderung von Erwerb oder Wirtschaft der Mitglieder gerichtet ist und der Fördergeschäftsverkehr der wesentliche Bestandteil ihrer unternehmerischen Tätigkeit ist . Der Förderauftrag stellt das Hauptziel einer Wohnungsgenossenschaft dar . Die Förderung der Mitglieder bedingt einen Orientierung an den Bedürfnissen der Mitglieder !
Eine Genossenschaft ist das gemeinsame Unternehmen ihrer Mitglieder / Eigentümer , also ein Joint Venture . Die Besonderheit besteht darin , dass die Eigentümer auch die Kunden der Genossenschaft sind . Das gilt es zu betonen . Nicht ein Investment von Eigentümern steht im Vordergrund , sondern eine Leistungsbeziehung . Entscheidungen und Aktivitäten der Genossenschaft haben daran ausgerichtet zu werden , ob sie Werte für ihre Eigentümer schaffen . Das GenG verpflichtet den Vorstand auf den unverzichtbaren gesetzlichen Förderzweck . Dabei hat sich der Vorstand an den Interessen der Mitglieder zu oreintieren .

Und der Aufsichtsrat ? Aufsichtsrat ist keine Ich - AG !
Was hat der Aufsichtsrat in der Vergangenheit und der Gegenwart unternommen um diesen kompromisslosen Grundauftrag gerecht zu werden ? Die Überwachung des AR umfasst insbesondere die Erfüllung der gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben , einschließlich der Erfüllung des Förderauftrags .
Wo wart Ihr , wo seid Ihr ? Nicht an der Seite der Mitglieder und ihrer Interessen ! In der Rechtsform '' eingetragene Genossenschaft '' steht immer die Förderung des Mitglieds im Vordergrund .
Diese anhaltenden Schmerzen müssten nicht sein . Eine genaue Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Kernauftrag hätten geholfen sich nicht in diese Defensive manövriert zu haben . Genossenschaftsgesetz und Satzung wirken da , wo's drückt ! Der Aufsichtsrat hat es nie verstanden seinem Amt und seinem Auftrag Gewicht zu verleihen . Das Niveau der Arbeit im AR ist sehr hoch ! Kann nicht mal nebenbei erledigt werden .
Die Sachlage ist klar , ist eindeutig ! Wer hier nicht im Mitgliedersinne denken will oder kann , sollte gehen ! Es ist eine gewaltige Menge aufzuarbeiten , nachzuholen und die Mitglieder müssen mitgenommen werden , es geht ausschließlich um sie !
Und Mitte Juni erwarten wir eines nicht , Geschichten voller Unschuld !

Der Förderauftrag ist kompromisslos zu befolgen .

24
Apr
2013

Was gibt es neues Genosse ?

Es gibt einen Fahndungsaufruf samt Foto , nach den unbekannten Kippen - Gangstern die die Tische & Bänke im Aussenbereich als Aschenbecher missbraucht haben ! Ja , da ist jemand ganz schön verärgert über dieses unbotmäßige Verhalten was da an den Tag gelegt wurde . Dem Argument der '' nicht vertragsgemäßen Nutzung '' kann man da wohl kaum widersprechen . Hinweise erbeten ! Leider wurde keine Belohnung ausgesetzt . So in Form eines Kastens lecker Bier oder einer Flachbildglotze oder so . Nix , Niente ! Da wird es wohl schwer mit entscheidenen Hinweisen werden . Die Akribie die hier wegen ein paar Zigarettenkippen an den Tag gelegt wird , würden wir uns auf anderen , dringenderen Gebieten wünschen !

Und man glaubt es nicht , als wäre ein Fahndungsaufruf nicht genug , gab es doch gleich noch einen zweiten Fahndungsaufruf ! Da fahndet der Vorstand nach Personen , die eventuell Lust hätten in der Gang des Aufsichtsrats mitzumischen . Der blutarme AR benötigt frisches Blut um in die Spur zu kommen . Hierzu ist eine '' Ruf mich an '' Hotline geschaltet die dem Anrufer gerne alle Details zum Gang - Prozedere erläutert . Interessant ist , das jetzt schon der Vorstand die Suche nach interessierten Mitgliedern an der Mitarbeit bzw. Kandidatur für den Aufsichtsrat übernimmt !

Ganz erfreulich war die Nachricht , das die Generalversammlung Mitte Juni stattfinden wird ! Satzungsgemäß ! Das Schreiben tat dabei so , als wäre dies das selbstverständlichte von der Welt ! Selten so gelacht . Man könnte sich länger zurückerinnern , aber die letzten 20 Jahre fand die Generalversammlung immer im Spätsommer statt und die letzten ca. 3 Jahre , immer im Winter . Die doch sehr eigenwilligen Interpretationen der Protagonisten zu den gesetzten Terminen der GV standen immer im Widerspruch zur Satzung !
Um so erfreulicher , das das jetzt anders wird .

12
Apr
2013

Es kommt , wie es kommen musste !

Ade , du freie Aussicht ! Scheiden tut weh ! Nichts wird sein wie es einmal war . Es kommen brachiale Veränderungen auf den einen Teil der Altbau - Genossen zu . Das vorgelagerte Grundstück zur Carossastraße ist verkauft worden und hat somit einen Investor gefunden ! Bad News ! Aber Realität . Eines Tages musste es ja passieren . Das schafft eine völlig neue Lage und Qualität . In vielerlei Hinsichten ! Haben wir es demnächst hier mit einer Großbaustelle zu tun ? Dieseits und jenseits der Straße wird gebaut werden . Lärm , Schmutz , Stress ! ? Und da wo die Ruhe war , wird nach den Bauarbeiten ein stetiger Quell der Unruhe herrschen . Das verändert alles , nachhaltig ! Die Genossen in der B - Straße 7 , wo auch ein Teil unserer Gremiumsgenossen lebt , werden sich über neue Nachbarn freuen dürfen , die an die Aussenwand ihrer Wohnzimmer andocken werden : - ( !
So ist das eben mit dem Wandel , der kommt auch ungefragt daher . Unser Blick aus dem Fenster wird ein anderer werden . Wir werden auf Wohngebäude starren , in die Fenster unserer neuen Nachbarn . Unser Hof wird sich in einem Kessel , in einem von Wohnbauten umgebenen Ring befinden . Es wird sich eine ganz neue Wohnsituation , eine ganz neue Wohnqualität einstellen . So wird es sein und nicht anders ! Vom lieblichen
Vogelgezwitscher wird soviel nicht mehr übrig bleiben und von so manch anderem auch nicht . Wie wird sich das alles auf uns auswirken ? Auf unser Wohlbefinden , auf unser Verhalten , auf uns als Menschen ? Aber auch auf die Natur , die auf unserem Hof beheimatet ist bzw. diesen stetig nutzt ? Auch das sind wichtige Fragen und Gedanken ! Vielleicht kommen jetzt mal ein paar mehr Leute aus der Reserve um sich über ihren Lebensraum ernsthafte Gedanken zu machen ?

Was wird werden aus der erträumten Durchfahrt zu unserem Grundstück ? Der neue Investor wird seine Pläne haben , vielleicht schon ganz genaue ? Da kommt so eine Durchfahrt ganz bestimmt nicht vor ! Unsere Vorstände werden wohl Figur machen müssen um frühzeitig mit dem Investor ins Gespräch , um eine mögliche Durchfahrt zu kommen . Da wird niemand warten können , bis die Bagger anrollen und vollendete Tatsachen schaffen . Jedoch , bei uns weiß man nie ! Die Vergangeheit hat uns anderes gelehrt . Jedenfalls lassen wir die Verantwortlichen hiermit wissen , wie es um die Dinge steht . Sie dürfen sich kümmern !
Eines muss der neue Besitzer des Grund & Bodens sicher nicht , uns eine Durchfahrt erlauben ! Und dann ? Ja , da gibt es einiges zu überlegen usw.
Das was geplant werden wird , was vor unserer Grundstücksgrenze entstehen wird , sollte man sich dann als Plan ganz genau angucken und schauen , ob das alles so rechtens ist , uns ggf. zu unserem Nachteil beeinträchtigen könnte usw. Das wären alles wichtige , für uns interessante Fragen , die nur im Vorfeld geklärt werden können , nur im Vorfeld ! Und hier erwarten wir Mitglieder Professionalität , das man sich vorher alles anschaut und gff. Einsprüche geltend machen kann ! Wir fordern Euch auf , dass alles genaustens zu verfolgen und zu prüfen ! Wir sollten endlich mit der Tradition brechen , aus dem Mustopf zu kommen ! Gell !
Lieber Vorstands - Genosse D. S. , in Anbetracht der neuen Entwicklungen muss der Unruhestand noch warten ! Du bist gefordert !

Wir betroffenen Anwohner stehen Entwicklungen gegenüber , die uns nicht wirklich gefallen können noch Vorteile einbringen werden. Wie damit umgehen ? Was wird werden ? Eine Teil der Anworten darauf werden die Planugen darstellen . Wir werden zu jeder Zeit hellwach sein müssen , damit wir hier nicht ins Hintertreffen geraten .
Wir bleiben dran an der Sache und werden uns die Informationen im Vorfeld beschaffen , die wir brauchen um auf dem laufenden zu sein .
Aktuell , also mit Stand vom 12.04.2013 , lag noch kein Bauantrag vom Investor vor ! Das heißt aber rein gar nichts , dass kann morgen schon ganz anders sein !

Auf der gegenüberliegenden Seite der Carossastraße , auf dem Bauareal , dass bis jetzt keine weiteren Aktivitäten zeigte , regt sich etwas , bauvorbereitende Maßnahmen wurden wieder aufgenommen . Ob es nun morgen gleich losgeht oder nicht , konnten wir nicht in Erfahrung bringen . Auf den Straßen - Am Maselakepark , Carossastr. und B- Straße , wo jetzt auf den Bürgersteigen Baugruben ausgehoben wurden und werden , handelt es sich um Maßnahmen , die beim Neubau der Straßen , einfach vergessen worden sind ! Hier werden nachträglich Kabelschächte gebaut / eingerichtet ! Muss einen ja nicht wirklich verwundern .
Ebenso ist es möglich das von der B- Straße aus gesehen , auf der linken Seite , also der Parkseite , dass freie Grundstück Am Maselakepark , das bis zur Biegung geht , demnächst mit Wohnbauten bebaut wird .

Nutzen wir also unsere freie Aussicht , solange sie noch da ist !

1
Apr
2013

The future starts now

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29
Mrz
2013

Habemus Vorstand

Am 1. April 2013 heißt es : Habemus Vorstand . Und das wird kein Aprilscherz sein . Ein neuer Oberhirte für unsere genossenschaftliche Gemeinschaft . Der erste Tag gleich ein Feiertag und somit ein freier Tag . Das geht doch gut los ! Aber dann , am zweiten Tag , wird der neu verpflichtete hauptamtliche Vorstand seine Arbeit in der Mitte unserer Gemeinschaft aufnehmen . Wird er ahnen was ihn erwartet ? Werden wir ahnen was uns erwartet ? Wohl kaum ! Aber ganz egal , Habemus Vorstand rufen wir und sind voll der Freuden und unvoreingenommen gegenüber dem neuen Hirten der uns von nun an den Weg weisen wird .

Aus dem Vorstands - Duo wird nun ein Dreigestirn . Wenn's hilft ? Risiken und Nebenwirkungen sind bei dieser Personalie nicht auszuschließen , auf jeden Fall werden die Personalausgaben gut ansteigen + extra Altersversorgung . Aber wenn's hilft !
Die Erwartungen sind groß an / in diesen Vorstand ! Statt mit dem Duo im ewigen Kreisverkehr , nun mit der Troika und dem Tiger im Tank auf die Autobahn . Die Genossen investieren in Professionalismus , dieses Invest muss sich auszahlen !

Natürlich braucht der neue Genosse - Vorstand eine gewisse Zeit hier anzukommen , sich hier einzufinden , einzuarbeiten und seine Schlüsse zu ziehen . Wichtig wird sein , dass sich dieses neue Vorstandsmitglied seine eigene Meinung bildet und sich nicht zu sehr beeinflussen lässt von dem was ihm andere vielleicht gerne suggerieren möchten . Wenn dieser Profi genug ist , wird er die wahren Verhältnisse schnell analysiert und erkannt haben und wissen welche Schlüsse er daraus zu ziehen hat !

Habemus Vorstand ! Aber wer oder was kommt uns denn da ins Haus ? Eine interessante Frage . Diese Frage hätte auch den Redakteur I.Z. vom HAUSBALTT umtreiben sollen . Der hätte dann als Blattmacher gleich eine gute Story gehabt , die ziemlich viele Mitglieder gerne gelesen hätten . Vielleicht wollten aber die Herausgeber das gar nicht , wer weiß ? Das HAUSBLATT hat hier eine wichtige Chance vertan seinen Lesern , und das gleich in seiner ersten Ausgabe , erhellendes , informatives, relevantes und umwälzendes mitzuteilen , da macht man dann doch lieber einen auf Kleingartenanzeiger . Ein Blatt '' zu machen '' , ist eben doch gar nicht so einfach ! Das die Genossenschaft einen hauptamtlichen Vorstand ab dem 01.04.2013 beschäftigt ( ein Novum ) , wäre ganz sicher eine umfängliche Berichterstattung wert gewesen , wie auch u.a. ein Wort zum Wassergeld .
Die Neugier der Genossen muss man einfach nachvollziehen und befriedigen können und sie ist nichts weiter als ihr berechtigtes Interesse an ihren eigenen Angelegenheiten !

Übrigens steht der Aufsichtsrat für die Verpflichtung des hauptamtlichen Vorstands ganz allein in der Verantwortung !. In der Stellenausschreibung / Beschreibung , wurde ein omnipotenter Supermann gesucht , aber so nicht gefunden . Ob der Aufsichtsrat den Bewerber ausgewählt hat oder dieser dem Aufsichtsrat vom Verband BBU aufs Auge gedrückt wurde , ist eine Frage die uns immer noch beschäftigt .

Um nun die Neugier zu befriedigen die uns umtreibt beantworten wir uns selbst die Frage nach dem wer ! Der neue Young Leader ist ein Mann im besten Alter , leicht über dreißig mit einem Faible u.a. für alte Flugzeuge . Dieser hat an der TU Berlin Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen studiert und ist Diplomierter Wirtschaftsingenieur. Nach seinem Studium hat er für den Verband Berlin - Brandenburgischer Wohnungsunternehmen gut 4 Jahre lang als Prüfer ( Steuerberatung / Wirtschaftsprüfung ) gearbeitet . Außerdem ist er IHK geprüfter Versicherungskaufmann und selbstständiger Versicherungsmakler .
Und nun kommt er zu uns , als kfm. Vorstand !
Wer einen gestandenen Vorstand erwartet hatte , wird enttäuscht . Wir bekommen einen Jungvorstand ! Für die Karriereleiter nach oben sind wir auf sicher nur eine Durchreisestation . Kann man diesem aber nicht vorhalten .

Wir sehen '' Change '' , Entwicklung , Chancen , Zukunft , ja einen Paradigmenwechsel . Die bleierne Zeit wird zu Ende gehen und das neue Jahrtausend wird Einzug halten . Wir gelangen vom Rand der Welt ins Zentrum der Aufklärung . Ob das alle freut , ist eine andere Frage . Die Traditionalisten und die Verhinderer alles Neuen werden schweren Zeiten entgegen gehen . Und die Bewahrer des '' Guten '' , was immer das sein mag , es wurde ja nie formuliert was das denn sein soll , werden sich vermutlich auch noch die Äuglein reiben . Halbe Sachen wird man wohl kaum machen können . Wenn der Zug der neuen Zeit erst einmal an Fahrt gewinnt , wird dieser auch nicht mehr aufzuhalten sein . Nichtsdestotrotz muss der Paradigmenwechsel kommen . All das und noch viel mehr ist dem Umstand geschuldet , dass wir uns in einem Entwicklungsrückstand befinden der aufgeholt werden muss und der eine genossenschaftliche Agenda 2020 nötig macht .

Der neue Vorstand in all seiner Professionalität , wird sich wohl kaum den hier vorherrschenden Laienverhältnissen anpassen . Zu erwarten ist , das dieser einen der Zeit und den Erfordernissen erforderlichen Know how Transfer durchführen wird , der uns vom gestern ins heute und darüber hinaus befördern wird . Und anders wird so ein Mann auch nicht agieren wollen .

Was können und möchten wir als Mitglieder u.a. erwarten von einer professionellen Geschäftsführung ? In jedem Fall Optimierung ! Kostenoptimierung , verschlankte und effiziente Strukturen , wirtschaftliche Mittelverwendung . Logik , Objektivität , Realismus , Nüchternheit .
Ideen und Innovation . Modernität & Zukunft . Sicherheit . Freude und Zuversicht . Beachtung des Förderauftrags . Antworten auf die großen Fragen die die Genossenschaft noch vor sich hat Strom und Wärme - Energieversorgung , nötige Modernisierung & Instandsetzung . Finanzierungskonzepte . Aufstellung des Unternehmens für die Zukunft . Einbeziehung & Befragung der Miteigentümer zu wichtigen Vorhaben und Entscheidungen . Offenheit und Transparenz . Guten Informations - und Kommunikationsfluss zu den Mitgliedern . Diskussions - & Kritikfähigkeit . Wärme statt kalte Distanz . Ein starkes Bekenntnis zu den genossenschaftlichen Werten und Prinzipien sowie den Menschen die die Genossenschaft sind .

Der neue Vorstand wird in jedem Fall eine neue Unternehmenskultur prägen , an die sich auch seine Kollegen Vorstände gewöhnen werden müssen , wie auch wir Mitglieder .
Bleibt noch die Frage nach dem Aufsichtsrat . Was kommt auf diesen zu ? Auch dieser bekommt es mit veränderten Bedingungen zu tun . Da wird nun in Zukunft ein professioneller Vorstand die Geschicke der Genossenschaft in seine Hände nehmen und wird den Mitgliedern des Aufsichtsrats , wie auch seinen Vorstandskollegen , ein Universum im Voraus sein , im Können und Wissen um die Dinge . Wer wird ihm da noch folgen können ? Das birgt eventuell auch Gefahren ! Ein Aufsichtsrat der nicht auf Augenhöhe mit dem Hauptakteur steht , wird es sehr schwer haben diesen zu begleiten bzw. zu überwachen . Mehrere Szenarien wären denkbar :
Der Aufsichtsrat verlässt sich blind auf den Fachmann , weil er ja Fachmann ist , sogar ehemaliger Prüfer etc. und denkt sich was kann uns mit diesem Mann schon passieren , was der macht und sagt kann nur richtig sein und ist somit nicht zu hinterfragen . Also ein in Ehrfurcht und mit Komplexen erstarter / beladener Aufsichtsrat .
Oder ein Aufsichtsrat der zwar nicht in Ehrfurcht erstarrt ist , und auch keine Komplexe gegenüber dem Vorstand hat , diesen aber nach Aufgabe und Auftrag , überwachen und beraten soll . Wie berät man als Laie einen Profi und wie überwacht mam als Laie einen Fachmann ?
Oder aber , man lässt die Dinge laufen , ist passiv , und ergibt sich den vorherrschenden Verhältnissen .

Eines hat das Vorstands - Duo sich selbst ja aufgespart um es elegant dem Neuen zu überlassen . Nämlich der Vollzieher einer unangenehmen Maßnahme und der Überbringer schlechter Nachrichten zu sein . Die auf der letzten Generalversammlung angekündigte Nutzungsentgelterhöhung wird man schön ihm überlassen . Da die Masse der Mitglieder nicht an der Generalversammlung teilgenommen hatte , wissen die meisten noch gar nichts von ihrem '' Glück '' höheres Nutzungsentgelt in 2013 entrichten zu sollen , wie auch die Anwesenden in der Versammlung , diesen angekündigten Umstand schon längst wieder vergessen haben werden . Wenn in naher Zukunft das Erhöhungsverlangen schriftlich ins Haus flattert , so wird dieses die Unterschrift des kfm. Vorstands tragen . Und der Unmut der Genossen wird in geballter Ladung das neue Vorstandsmitglied treffen . So einen '' netten Einstandsgruß '' hätten diese dann doch nicht vom neuen Vorstand erwartet !

Wir blicken entspannt gespannt auf das was uns dieses neue Trio , Terzett , Triumvirat , Troika , Dreigestirn , Direktorium oder die einfach nur Vorstand genannte Besetzung für einen Spielplan zukünftig präsentieren wird . Das Publikum wird der Uraufführung ganz gebannt beiwohnen , wird alles ganz genau verfolgen und im Blick haben , ganz sicher ! Sollte der Spielpaln nur das Stück vorsehen : Gegessen wird , was auf den Tisch kommt , wird dieses Stück mit Sicherheit vom Spielplan genommen werden müssen , mangels Publikumsbeteiligung ! Das Publikum erwartet zurecht , das der Intendant das Publikum an der Auswahl der Stücke für den Spielplan beteiligt !

Und wir sollten es so sehen wie die genossenschaftlichen Volks - und Raiffeisenbanken in ihrer neusten Kampagne : '' Wir haben keinen Chef , sondern 422 Mitglieder '' . ( Im Original : Wir haben keinen Chef , sondern 17 Millionen Mitglieder .)
Dem ist nichts hinzuzufügen !

25
Mrz
2013

Satzung & Hausblatt

Heute war es dann endlich soweit . Die angekündigte neue Satzung nun den Mitgliedern Druckfrisch zu übergeben . Wir sind angetan von der Aufmachung , von Papier , von der Schriftgröße , ja auch vom Foto und das man sie gut wegheften kann . Habt Ihr gut gemacht , jedes weitere Wort erübrigt sich ! Klasse !

Der Satzung war das HAUSBLATT beigelegt , das lange angekündigte . 1 . Ausgabe / 1 . Jahrgang ! Beschäftigen wir uns einmal damit . Der Name HAUSBLATT klingt in unseren Ohren eher ein bißchen altbacken . Dynamik wird das Blatt wohl nicht versprühen ? Ein Kommunikationsblatt soll's sein . Ah ja . Das BLATT oder Blättchen will mit seinem Erscheinen die Nachbarschaft und das genossenschaftliche Miteinander stärken .
Weiter heißt es : Unser gemeinsames Ziel ist der Förderauftrag der Genossenschaft und die Verbesserung der Kontakte zu den Mitgliedern . Na da hat man sich ja ne ganze Menge vorgenommen . Klingt alles wie aus einer anderen Welt ! Vor einer ganzen Weile wurden schon einmal Veränderungen angekündigt , außer Ankündigungen kam dann gar nichts . Und heute soll das anders sein ? Das bleibt abzuwarten ! Papier ist geduldig . Interessant ist , das man den Förderauftrag erwähnt hat , mit dem hier
sonst niemnd etwas anzufangen wusste . Die Verbesserung der Kontakte zu den Mitgliedern . Das ringt uns nur ein müdes lächen ab . Das die Kontakte nicht die allerbesten sind , ist scheinbar erkannt worden , auf dem Papier ! Ja , ja . Sollen die Kontakte nun über das Hausblättchen geführt und verbessert werden oder was ? Wenn ich Mitglieder habe , die sich Interessenvertreter '' gewählt '' haben , dann wäre es aus unserer Sicht selbstverständlich , das diese Interessenvertreter auf ihre Mitglieder zugehen , deren Interessen sie vertreten . Im persönlichen Gespräch würden die Interessenvertreter eine ganze Menge darüber erfahren , wie und was ihre Mitglieder so denken , sagen , fragen , kritisieren , wo sie der Schuh drückt , sie sich Dinge anders wünschen usw. Bisher vermieden es die gewählten Interessenvertreter ihren Mitgliedern in persönlichen Gesprächen , initiert von den Vertretern , Auge in Auge zu begenen . Um so erstaunter sind die Aufsichtsräte wohl darüber , dass die einfachen Genossen eine ganze Menge von Unzufriedenheit vor sich hertragen und diese unter sich austauschen und formulieren . Wie kann das denn nur sein ? Unzufriedene Mitglieder , ja , aber warum denn ? Das können die gar nicht verstehn . Wer mit seinen Menschen nicht redet , wird auch nie wissen , was diese wirklich bewegt . Die Aufsichtsräte sollten jedenfalls nicht so Weltfremd tun über das Unzufriedenheits - und Beschwerdepotenzial von den Mitgliedern . Ob es diesen nun passt oder nicht , sie müssen zur Kenntnis nehmen das es so ist ! Wer nicht bei den Mitgliedern ist , kann das alles natürlich auch nicht wissen . Im Elfenbeinturm ist es ja auch viel bequemer . Und da das Vertrauenpotenzial der Mitglieder in ihre Interessenvertreter bei 0 liegt , erklärt dies auch , das die Interessenvertreter keine gesuchten Gesprächspartner sind . Und weil für die Menschen niemnand da ist , formulieren einzelne Kräfte das , was die Mitglieder so stört , aufregt , bewegt usw . Außerdem , überwiegt der Eindruck , das der Aufsichtsrat und der Vorstand so etwas wie eine Einheit bilden und somit gegen die Interessen der Mitglieder stehen . Wer seine Mitglieder so lange sich selbst überlässt , muss sich über Entfremdung und die Entwicklung eines Eigenlebens der Mitglieder nicht wundern . Vorstand wie Aufsichtsrat haben den Kontakt zu ihren Mitgliedern völlig verloren , es herrscht eine große Kluft zwischen Gremien und Mitgliedern . Die mal eben schnell zu Kitten , dürfte nicht möglich sein . Da müssen Prozesse eingeleitet werden die da wieder hin führen sollen , wird ein weilchen dauern und bedarf mächtiger Anstrengungen seitens der Gremien . Das gutgemeinte Blättchen wird dazu nicht sehr viel beitragen können !
Wir haben den Gremien z.B. '' Stammtischgespräche '' vorgeschlagen , dass wäre ein Weg .

Kritikpunkt von unserer Seite ist , das HAUSBLATT erscheint nur zweimal im Jahr und kann daher nicht so sehr Aktuell sein . Was das mal für ein Blatt sein wird , wissen wir nicht , ob es Erfolg haben wird , wissen wir auch nicht . Wir wissen nur , die Zeit ist schnelllebig , Informationen müssen schnell an die Mitgliedschaft gelangen und das unzensiert . Uns perönlich ist dieses Print - Medium viel zu langsam .
Demnächst mehr zum HAUSBLATT !
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