19
Apr
2014

Neue Räte in den Rat

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Neue Aufsichtsräte dringend gesucht?

Seit Anfang April sucht der Aufsichtsrat per Aushangschreiben nach Kandidaten für die im Juni anstehenden Aufsichtsratswahlen. Die Prozedur ist immer noch die Gleiche. Ein ideenloses und seelenloses Einwegschreiben das da im Hausflur vor sich hin hängt und somit wenig Beachtung findet im Aushangeinerlei. Warum also immer so zurückhaltend, so wenig innovativ und so Aufmerksamkeitsarm? Widerspiegelt das etwa den Geist der im Aufsichtsrat vorherrscht?

Ungenutzte Möglichkeiten

Die vor kurzem erschinene Ausgabe des "Hausblatt" wäre doch der perfekte Ort für den Aufsichtsrat gewesen hier einen Mitgliederaufruf zu starten auf der Suche nach Kandidaten für den Selben. Gleichzeitig wäre hier genug Platz gewesen, Aufsichtsrat interessant darzustellen, verständlich zu erklären.
Amtierende Aufsichtsratsmitglieder hätten hier kommunizieren können warum ein Engagement im Aufsichtsrat richtig und wichtig ist und was jeden einzelnen von diesen dazu bewegt in diesem Gremium mitzuarbeiten. Mit gutem Beispielen und Argumenten, Überzeugungsarbeit leisten, dass wäre positive, wie Informative "Werbung" gewesen.
Leider sind wir noch nicht so weit! Den amtierenden Mitgliedervertretern mangelt es offensichtlich an der nötigen Motivation, Phantasie, Lust oder was auch immer. Vielleicht beim BBU/BBA mal einen Kurs in Eigen-PR besuchen! Wir zahlen's auch!

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Was wir brauchen

Wir die Mitglieder, benötigen offene, den Mitgliedern zugewandte Mitgliedervertreter. Mitgliedervertreter die jedes auch noch so "heiße Eisen" anfassen und auf die Tagesordnung setzen, die nicht davor zurückschrecken, was genehm ist oder nicht, die nichts unter den Teppich kehren wollen und das was gesagt und getan werden muss, auch tun. Die den Mitgliedern auf's Maul schauen und wissen was die Mitglieder gerade bewegt. Aufsichtsräte mit Rückgrat, klarer Meinung, frei von Angst und Profilneurosen. Mitgliedervertreter die auch jenseits des Sitzungsbunker's, den Mitgliedern offen in die Augen schauen können und den Dialog mit diesen suchen.
Wir brauchen Menschen denen diese Tätigkeit keine Last sondern Lust ist. Die Charakterfest sind und nicht abheben, weil diese nun ein "Amt" bekleiden. Denen stets klar sein sollte, dass sie als Mitglieder die genossenschaftliche Basiserfahrung im Aufsichtsrat verkörpern!
Wir benötigen Mitgliedervertreter, die die Arbeit des Aufsichtsrats zu den Mitgliedern hin offen und transparent gestalten. Die Mitglieder benötigen kein Geheimgremium deren Mitglieder so tun, als wären sie Mitglieder des Bundessicherheitsrats.
Wir benötigen Mitgliedervertreter die sich der Wahrheit gegeüber verpflichtet fühlen und die Mauscheleien welcher Art auch immer, eine Absage erteilen!
Und da wäre nur zu wünschen, dass neue Aufsichtsratsmitglieder klare Akzente setzen im Aufsichtsrat und sich nicht einschüchtern und ausbremsen lassen von denen die schon da sind und den alten Zopf weiter pflegen möchten. Klare Kante zeigen gegenüber destruktiven Alt-AR-Mitgliedern.


Aufsichtsratskandidatur und Wahl

Schon öfter haben wir uns über die Prozedur um die AR-Wahlen erregt bzw. darauf hingewiesen das hier noch einiges verbesserungswürdig wäre. Genossenschaft ist eine demokratische Veranstaltung und das sollte sich auch im Vorfeld von Wahlen sowie auch bei der Durchführung wiederspiegeln.
Genossen die sich zur Kandidatur bereiterklärt haben, sollten uns im Vorfeld bekanntgemacht werden. Diese sollten sich auch erklären, warum und für was sie stehen, welche Ziele sie verfolgen usw. Gleiches sollte auch gelten für Amtsinhaber, deren Zeit jetzt ausläuft und die wieder Kandidieren möchten! Es kann nicht sein das Kandidaten antreten oder wiederantreten ohne sich zu erklären. Warum tritt diese oder jener wieder an? Warum wollen die unsere Stimme? Was haben die Wiederwahlkandidaten für uns geleistet? Warum sollten wir DIR Genosse, unsere Stimme geben?
Die Prozedur, dass Kandidaten die sich zur Wahl stellen, sich dem genossenschaftlichen Wahlvolk in der Generalversammlung vorstellen und Auskunft über sich sowie über die Gründe und Ziele ihrer Kandidatur abgeben, gehört zu den demokratischen Spielregeln. Das Wahlvolk muss sich ein Bild machen können über die Kandidaten um abstimmen zu können. Die Zeiten des genossenschaftlichen Einheitskongressses mit gesetzten Kandidaten ist ja wohl Vergangenheit? Mit Grausen erinnern wir uns an die AR-Wahl vom 09.02.2011 wo ein der übergroßen Mehrheit der anwesenden Wählerschaft die Kandidatur eines Mitglieds angekündigt wurde, und dieser "Kandidat" gar nicht anwesend war. Der "Kandidat" fehlte sogar noch unentschuldigt! Fazit: Gewählt wurde diese Person trotzdem(mangels Gegenkandidaten), es hätte aber auch ein Fahradständer sein können, dass wäre auch nicht weiter aufgefallen. Unserer Meinung nach, ein Armutszeugnis.
Für die Meinungs- und Willensbildung der Wähler, ist eine ordentliche Vorstellung der Kandidaten unverzichtbar. Der AR ist aufgerufen hier klare Verhältnisse und Regeln zu schaffen.
Bei Abstimmungen verlangen wir auch, dass nicht nur nach ja und nein gefragt wird, sondern auch nach Enthaltungen. Stimmenthaltung ist ein legales Mittel der Demokratie und auch eine Meinung!

Zu guter Letzt

Die Mitglieder brauchen Mitgliedervertreter, die sich stets den Menschen gegenüber verpflichtet fühlen die sie vertreten möchten, ihrem gemeinsamen Unternehmen, der Genossenschaftsidee und den genossenschaftlichen Prinzipien und Idealen. Wir brauchen Mitgliedervertreter die die genossenschaftliche Demokratie und das Mitspracherecht der Mitglieder stärken wollen und hier auch noch Handlungsbedarf sehen, auch im Hinblick auf noch vorzunehmende Satzungsänderungen im Sinne der Mitglieder- und Mitspracherechte.
Es gilt noch eine Menge Felder zu beackern, die noch brach liegen. Zu tun gibt es genug! Der Dialog zwischen AR-Mitgliedern und den Genossen sollte daher mehrmals im Jahr gepflegt werden.
Und das ist wahrlich nicht zuviel verlangt.

4
Apr
2014

WBG - Vorstand schießt sich mit SSV Sponsoring ein Eigentor

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"Engagement für den Sport verlängert", ach ja!

Mit dieser Überschrift in der neusten Ausgabe des "Hausblatt" beweihräucherte der geschäftsführende Vorstand T.L. auch im Namen seiner Vorstandskollegen D.S. & T.T. "ihr gemeinsames" Engagement für den heimischen Fußballsport. Nachzulesen im Hausblatt auf Seite 7, unten.

Für die meisten Genossen dürfte diese Nachricht eine sehr überraschende sein! Das die Genossenschaft überhaupt als Sponsor in Erscheinung getreten ist und das dieses "Engagement" schon "länger" währt!

Wie man dem Artikel entnehmen kann, gab es auch eine "Sponsoren - Urkunde" die neben dem Artikel wirksam abgebildet ist.
Bei dem Verein, handelt es sich um den hier ansässigen Fußball-Verein SSV.

Wo ist das Problem?

Ein Problem ist, das WIR als Mitglieder erst jetzt davon erfahren!
Man muss sich schon ernsthaft fragen, wer von den Vorständen auf diese grandiose Idee gekommen ist? Verantwortlich sind für uns alle drei Vorstandsmitglieder! Über den geschäftsführenden Vorstand T.L. ist nach seinen eigenen Angaben bekannt, dass dieser bekennender Fußballfan ist, scheinbar auch vom SSV.

Aber was haben die Mitglieder samt ihrer Genossenschaft damit am Hut? Wenn die Vorstandsherren so Fußballbegeistert sind, hätten diese "ihr Engagement" doch aus eigener Tasche bezahlen können und nicht mit dem Geld der Mitglieder. Dieses "Engagement" besitzt keinen Nutzen für unsere Genossenschaft. Und wenn wir den Genossenschaftsgedanken richtiger interpretieren wollten, dann suchten wir nach Projekten die wesentlich sinnvoller und nachhaltiger wären, als klein Uli H. spielen zu wollen.

Und weil Genossenschaft demokratisch ist, sollten die Mitglieder letztendlich entscheiden, welches zu unterstützende Projekt, ein wirklich sinnvolles wäre.
Bezogen auf den Bezirk z.B., wäre eine Unterstützung für Menschen in schweren Lebenslagen angesagt. Hier ist seit vielen Jahren die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien in der Galenstraße 39 engagiert. Diese betreibt ganzjährig eine Suppenküche und ist auf Sponsoring angewiesen.
Viele Genossenschaften aber unterstützen DEWOS - Slogan: Wohnen ist ein Menschenrecht

DEWOS hilft Menschen in armen Regionen dieser Welt ein Dach über den Kopf zu bekommen! Dafür sollten Genossenschaftler stehen und sich engagieren. Informationen und Kontakt, direkt über den hauseigenen Verband BBU!

Ein weiteres Problem des "Engagements der Vorstandsherren ist, das diese "unser" Geld mal eben selbstherrlich versenkt haben! In einen katastrophal geführten Fußballverein, der schon seit längerer Zeit
hoch verschuldet ist, so das im Jahr 2013 beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren beantragt werden musste! Zu Ende April 2014 steht die komplette Auflösung des Vereins an. Das hieße dann auch, Streichung aus dem Vereinsregister.
Aber unsere Vorstandherren hätten zum Trost ja noch ihre Sponsoring - Urkunde für die Spielzeit 2014/2015.

Wir hätten mehr erwartet von den Vorständen, Bilanzen kann man doch lesen und man hätte sehr viel früher wissen können, wie es um dieses "Projekt SSV" stand. Wenn jetzt wieder kommt, dass wären doch nur "kleine" Beträge gewesen, dann sagen wir, ob klein oder groß, das ist vollkommen egal! Ihr habt vollkommen sinnlos unser Geld verpulvert! Das war eine Scheiß Aktion! Punkt!

Und weil es eine Scheiß - Aktion war, möchten wir vorher gefragt werden, was mit unserer Kohle passiert! Das ist ja wohl das Mindeste. Das Fußballengagement jedenfalls braucht hier niemand! Die Vorstandsherren sollten ihre persönlichen Vorlieben mit ihrem eigenen Geld frönen. Das hat wieder einmal ein Geschmäckle. Aufpassen!

Der Aufsichtsrat sollte den Vorstandsherren mal ordentlich auf die Fingerchen klopfen und die Gelb-Rote-Karte zeigen. Im Sinne der Mitglieder wäre es zukünftig angebracht, diesen Projekte zur Auswahl und Abstimmung vorzulegen, um diese letztendlich entscheiden zu lassen, wem diese ihr Geld zukommen lassen möchten!
Der Vorstand hat mit diesem selbstherrlich propagierten Eigentor bewiesen, dass er es nicht kann. Ein Vorstand der sich selbst lächerlich macht, sollte dringendst den Sachverstand seiner Mitglieder einholen!


Info an die Mitglieder: In der neusten Ausgabe des Spandauer Volksblatts, steht auf Seite 11 alles zum Drama um den insolventen SSV.

4
Mrz
2014

Wohnungsneubau - Radikal

Von Seiten der Politik wie auch der Immobilienverbände hören wir immer wieder das Wohnungen fehlen und es müsse neu gebaut werden. In Berlin müssen die Flächen für den Wohnungsneubau anscheinend so knapp sein, dass man dafür einfach inmitten eines Landschaftsparks, geschaffen für die Bürger, aus Steuermitteln finanziert (Erstellungskosten laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: 2,5 Millionen Euro) einfach ein paar neue Wohnsilos implementiert! Einfach inmitten des Parks. Beste Lage! Was ist das denn?
Die Baumfällaktionen von vergangener Woche, an angeblich kranken Baumbeständen von Erlen- und Weidenbäumen, vollzog sich heute weiter, und zwar an gesunden Birken und Rubinien. Diese brutale Rodung ist laut des Spandauer Baustadtrats ein eher freudiges Ereignis, da nun somit diese Filetfläche vom Investor mit 200 Wohnungen bebaut werden kann, in der ersten Bauphase. Am Ende sollen gar bis zu 500 Wohnungen entstanden sein, an diesem Standort.

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Lebensraum nennt der Investor sein Bauvorhaben, die Natur muss dafür aber weichen.

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Alle Bäume plattgemacht, damit der Baugrund vorbereitet werden kann.

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Und so soll das Ganze dann demnächst aussehen, inmitten des Landschaftsparks. Slogan des Investors: Dein Lebenstraum wird Lebensraum.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beschreibt die Entwicklung in einer Broschüre so: Wohnen am Wasser und im Grünen, Arbeit, Sport, Freizeit, Erholung, Landschaftserlebnis - die neuen Bewohner finden alles an einem Ort.
Und was ist mit uns, den angestammten Bewohnern?

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Wir kommen in den Planungen nicht vor. Der Landschaftspark für die Bürger, finanziert aus Steuermitteln, wird nun anderweitig verwertet!

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Ist das jetzt Moderne Kunst?

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Ein Mahnmal?

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Der Fortschritt?

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Oder die Apokalypse?

Gefühlt ist es nicht in Ordnung! Inmitten eines Landschaftsparks, Wohnungsneubau zu betreiben, der eigentlich für alle Bürger da sein sollte. Zukünftig wird das so nicht mehr der Fall sein. Die Natur wird an vielen Stellen zerstört, für den Profit. Der Park wird zum Vorgarten der dort wohnenden Menschen und des Investors. Das hat gefühlt etwas von Enteignung. Die Situation ist nicht zufriedenstellend!

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Wurden Bäume vielleicht nur gefällt und ihrer Kronen beraubt, um zukünftig bessere Sichtachsen zu haben?

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Wie die Landschaftsarchitekten ihr damaliges Projekt Maselakepark beschrieben haben, kann auf deren Internetseite nachlesen. Unter unseren LINKS auf - Maselakepark - klicken und nachlesen, schöne Bilder von Park gibt es auch zu sehen.

Dieses Projekt im Park wirft Fragen auf. Fragen suchen Antworten!

2
Mrz
2014

Kahlschlag im Maselakepark

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"Mein Freund der Baum ist tot,....."
(Alexandra 1942-1969)



Was nur, ist mit den Bäumen geschehen?

Wer dieser Tage durch "unseren" Maselakepark spazierte, musste doch ziemlich entsezt auf das schauen, was man dort derzeit zu sehen bekommt. Das sind gefällte sowie bis zur Unkenntlichkeit entstellte Bäume! Fast sämtliche Bäume haben keine Krone mehr. Nur noch deren Stämme ragen in den Himmel.
Das Bild das der Baumbestand nun bietet, ist jämmerlich traurig. Die bis zu 100 Jahre alten Bäume sind unwiederbringlich dahin!

Laut dem Gartenbauamt, waren die Baumfällungen- und Beschneidungen nötig geworden, da die Bäume alle an Fäulnis litten. Überprüfungen hätten dieses ergeben und das Amt musste sofort handeln, um seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Statt zu trauern, sollten wir uns freuen!

Das meint jedenfalls der Baustadtrat unseres Bezirks! Denn im inneren des Parks, werden ebenfalls Bäume gefällt. Er sagte:"Das hat aber eigentlich mit einer guten Nachricht zu tun." Hintergrund seiner "freudigen" Aussage ist, das an diesem Standort (Maselakepark) Wohnungen im Geschossbau entstehen. Mit dem ersten Bauabschnitt wird demnächst begonnen werden. Es werden 200 Wohnungen entstehen. Geplant sind an diesem Standort letztendlich bis zu 500 Wohnungen, so der Baustadtrat!

Gaukelgaukler

Die Freude des Baustadtrats, können wir "leider" nicht mit diesem teilen! Gefreut haben wir uns vor wenigen Jahren über die Errichtung des Parks. Das Land Berlin und die TLG, der damalige Entwicklungsträger des Wasserstadt-Projekts, hatten für den Park gesorgt. Das war durchaus als Aufwertung unseres Wohnumfelds zu verstehen. Schaut man sich jetzt an was letztendlich daraus wird, könnte man denken, der Park ist nur Staffage, ein potemkinsches Dorf, in Wirklichkeit war und ist der "Park", einfach nur Bauland. Mit Steuermitteln hergerichtet, den Bürgern als Landschaftspark übergeben, mit dem Wissen das dieser Pseudopark letztendlich nur ausgewiesenes Bauland ist. Man hätte es wissen können, hätte man in den Bebauungsplan geschaut. Wir als Anwohner dürfen uns irgendwie getäuscht fühlen. Von wegen Park! Von wegen Naherholung für die Anwohner. Nichts da! Hätte man doch diese Brachfläche, Brachfläche sein lassen und es den zukünftigen Bauherren überlassen, diese Flächen zu entwicklen. Das hätte deren Geld gekostet und nicht das des Steuerzahlers. Danke Politik. Ihr Gaukler "schenkt" uns einen "Park",ja, ja! Getäuscht habt ihr uns, etwas vorgegaukelt.

Die Dummen sind wir!

Das hier so manche Fläche erschlossen wurde, o.k. Den Park dafür als Kompensationsmaßnahme, auch o.k. Aber es wird nichts bleiben! Was kommt, ist die brutale Verdichtung unseres Wohnumfelds. Der "Park" als Naherholung ist unter diesen Umständen ein Witz! Der Park dient demnächst als Vorgarten der zukünftigen Anwohner und derer, die schon am "Park" gebaut haben. Die Menge an Menschen und Anliegerverkehr hat ja schon zugenommen und wird weiter dramatisch zunehmen. Der "Park" als "Oase der Erholung", als grüne Lunge, als Luftreiniger und Sauerstoffspender, wird bei dieser Verdichtung seinen Aufgaben nicht mehr gerecht werden können. Ade "Park".
Die Dummen sind wir! Es ist so! Kein "Park" mehr, drastische Zunahme des Schadstoffausstoßes (Feinsatub etc.) durch den wachsenden Verkehr, mehr Lärmemissionen durch Mensch und Verkehr, wachsende Probleme aller Art durch immer mehr Menschen die hier wohnen werden. Wir werden bald schmerzlich feststellen müssen, dass wir "eingemauert" sein werden. Umgeben von "Beton". Das Gefühl das sich einstellen wird, wird eines sein das wir als:"Wir leben in der Stadt" bezeichnen können. Der Rand an dem wir einst lebten, hat sich dann aufgelöst. Willkommen in Berlin!

Im Liedtext ( Mein Freund der Baum) der Sängerin Alexandra (1942-1969), heißt es: "Bald wächst ein Haus aus Glas und Stein, dort wo man ihn hat abgeschlagen, bald werden graue Mauern ragen, dort wo er liegt im Sonnenschein.... Mein Freund der Baum."

(Hinweis: Wer sich Alexandra mit ihrem herrlich melancholischen Lied von 1969 - "Mein Freund der Baum", noch einmal in Erinnerung rufen möchte, der kann das bei uns unter unseren LINKS tun. Einfach - Mein Freund der Baum - anklicken!)

Das wir aber jetzt schon in Berlin angekommen sind, sehen wir an dem Angebot des neuen EDEKA e-Center vor unserer Haustür! Fuhren wir sonst noch nach Berlin, in die Feinschmecker-Etage des KaDeWe, um unsere wöchentliche Ration an russ. Beluga-Malossol-Kaviar zu decken und ganz nebenbei noch ein paar Austern Fines de Claires zu schlürfen, so können wir das jetzt auch getrost im EDEKA e-Center erledigen. Ein 50g Döschen ira. Beluga-Pearlossol-Kaviar, kann man nun dort (an der Fischtehke) für schlappe 300 Euro erstehen! Mal lecker nebennbei! Erspart den KaDeWe-Stress und die schlabbrige Jogginghose kann auch anbehalten werden!
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Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten.

Gegen die wesentliche Entwicklung, wie die Verdichtung unseres Wohnumfelds, können wir jetzt gar nichts mehr tun. Aber gegen die Auswirkungen der Verdichtung und Infrastrukturmaßnahmen, können WIR als Bürger vorgehen.
So können wir z.B. weiter Einfluss nehmen auf die Verkehrslage in unseren Straßen. Hier müssen wir (jubelnde.genossen wird das auch weiterhin tun) weiter auf die Einbahnstraßenregelung drängen. Ebenso auf die Erneuerung der fast 50 Jahre alten Fahrbahndecke, durch Flüsterasphalt. Die Bedeutung des Havel-Radweg durch unsere Bamstr. stärker betonen und hervorheben, somit auf die Risiken und Gefahren verstärkt hinweisen, denen die Radfahrer von außerhalb und hier vor Ort durch den Autoverkehr und die engen Straßenverhältnisse ausgesetzt sind. Einfach alles tun, um den Verkehrsfluss durch unsere Bam. & Chamstr. weiter und weiter zu reduzieren bzw. Politik und Behörden zum Handeln auffordern!

Da der "Park" für uns als Anwohner stark an Attraktivität verlieren wird, müssen wir unsere eigenen Grünflächen mehr stärken. Gemeint sind unsere Höfe. Die müssen stark aufgewertet werden. Wir haben uns dazu in der Vergangenheit schon geäußert. Bei diesem Thema konnten wir uns aber des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verantwortlichen uns hier gedanklich nicht wirklich folgen konnten. Ne Sitzgruppe aufgestellt zu haben wurde als Print-Ereignis kommuniziert. Wir meinten wirkliche Innovationen & Konzepte, die die Höfe in Oasen verwandeln, in interessante grüne Lebens- und Aufenthaltsräume, inmittten des Betons der uns zukünftig von allen Seiten umgegeben wird. Wir werden uns demnächst hier nocheinmal damit beschäftigen.

Wer als Mitbürger dieser Stadt mitgestalten will muss sich auch aktiv einbringen.
Für ein lebenswertes Wohnumfeld sollten sich alle genossenschaftlichen Mitglieder engagieren! Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder sind aufgerufen ihren Beitrag dazu zu leisten. Das LKW Durchfahrtsverbot belegt, dass WIR etwas bewirken können, wenn wir es nur ernsthaft genug gegenüber der Politik und den Behörden betreiben und einfordern.
Den negativen Auswüchsen des Wandels in unserem Lebensumfeld nicht mit Passivität begegnen sondern mit aktiven Engagement.
Es liegt auch an UNS, wie WIR hier zukünftig leben werden!

16
Feb
2014

Geschafft, keine LKW's mehr durch unsere Straßen!

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Unbeirrtes Engagement führte zu LKW-Durchfahrtsverbot!


Eine gewisse Freude verspürt man schon, wenn man sich lange für etwas eingesetzt hat und dieses nun Realität geworden ist. Seit kurzem gilt in unseren Straßen ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit einem Zulässigem Gesamtgewicht über 3,5 t einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen! Das gilt exklusiv für die Bamstr. und Chamstr.!

Uns war mit Eröffnung der neuen Straßenführug gleich klar, das hier in unseren Straßen (Bam. & Chamstr.) mit einem stetig wachsendem Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Was ja auch eintrat. Alles was Räder hatte, fuhr und fährt seit dem an unseren Wohnhäusern vorbei. Besonders belastend war es auch, das hier vom Reisebus bis zum Gefahrguttransporter und bis hin zum 40 Tonner alles dabei war.

Wir wollten uns mit dem kommenden nicht abfinden und haben im Jahre 2010 das Gespräch mit dem Baustatdtrat unseres Bezirks gesucht. Unsere Forderungen bestanden u.a. darin, das die Bamstr. & Chamstr., zu Einbahnstraßen gemacht werden sollten. Und weiter, sollte der Verkehr über 7,5 t aus unseren Straßen verbannt werden. Der Baustadtrat C. M. Röding versprach Abhilfe zu schaffen. Auch das Bezirksparlament (BVV) beschäftigte sich mit unseren Forderungen.
Im Jahr 2011 holten wir den Baustadtrat zu einem Ortstermin hier in unsere Genossenschaft, damit sich dieser ein direktes Bild vom wachsenden Verkehr und den damit verbundenen Problemen machen konnte. Gleichzeitig konnten sich die interessierten Genossen und Anwohner direkt mit dem Baustadtrat auseinandersetzen.
Es folgten mehrere Verkehrszählungen aber keine Änderungen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit, nervten wir den "armen" Baustadtrat mit unserer Bam. & Chamstr. Er konnte einem schon Leid tun, der Baustadtrat. Immer wieder ließ er uns wissen, dass alles was in seiner "Macht" stünde, er täte. Verwies dabei auch immer wieder auf die Untere Straßenverkehrsbehörde und auf die Verkehrslenkung Berlin, die alles prüften.

So wurde nun klar, das die behördlichen Mühlen mahlten, gefühlt, sehr laaangsam! Und der Verkehr hier bei uns wuchs und wächst.
Wir haben uns dann noch einen weiteren Unterstützer unseres Anliegens gesucht und diesen in Kai Wegner, dem Generalsekretär der Berliner CDU gefunden, der gleichzeitig auch noch der Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises ist sowie auch der Kreisvorsitzende der CDU unseres Bezirks. In einem ausführlichen persönlichen Gespräch erläuterten wir die Lage hier vor Ort und er versprach uns mündlich wie schriftlich, unser Anliegen mit seinen Mitteln zu unterstützen. Auch machte er sich hier vor Ort ein Bild von der Problemlage.

Skeptische Genossen

Der eine oder andere Genosse, äußerte sich skeptisch gegenüber unseres Engagements bzw. das wir jemals etwas erreichen könnten. Da herrschte doch viel Resignation vor. Man könne eben nichts erreichen, die Tatsachen die von der Stadt geschaffen wurden, könne man nicht verändern, auf uns (als Anwohner/Bürger) würde man eh nicht hören. Somit sei alles Engagement doch sinnlos. Ermutigend waren solche Meinungsäußerungen nicht gerade. Aber nichtsdestotrotz haben wir immer, immer weiter gemacht.

Und weil wir immer weiter gemacht haben, haben wir jetzt eine unserer Forderungen, nämlich das der LKW - Verkehr durch unsere Straßen verschwinden sollte, erfüllt bekommen! Und das noch besser wie einst gefordert! Unsere Forderung bezog sich auf ein Verbot von Kraftfahrzeugen über 7,5 t, die Behörde sah das aber viel strenger und verbietet jetzt somit Fahrzeugen die Durchfahrt durch unsere Straßen mit einem Zulässigem Gesamtgewicht von über 3,5 t. Das ist Super!
Wer mal ganz genau hinschaut, an Anfang und Ende der Bamstr.(je nach Perspektive), der kann jeweils die neu aufgestellten Verbotsschilder in Augenschein nehmen. Ebenso kann man das Verbotsschild am Beginn der Chamstr. Ecke Goltzstr. bewundern.

Und was es noch zu sagen gäbe...

Ja es hat gedauert und doch funktioniert! Wir haben es hier schon einmal beschrieben, am 29. Juni 2012 - Für Wunder muss man beten, für Veränderungen sich engagieren und genau das haben wir getan! Gegen den genossenschaftlichen Strom schwimmen! Da wurde und wird von vielen Genossen gemeckert und geklagt, gegen das sich wandelnde Wohnumfeld, wie z.B. eben die Verkehrslage, aber etwas dagegen unternommen wurde von den Genossinnen und Genossen rein gar nichts. Und die, die unbeirrbar etwas taten, die nahm man nicht wirklich für voll. Da man ja eh nichts tun könne usw. Falsch liebe Mitbürger, ihr habt euch da ja mal voll geirrt und von Anfang an die Flinte ins Korn geschmissen. Das Unternehmen Genossenschaft übrigens auch! Die hatten sich nicht einen Deut dafür interessiert bzw. das Ganze gar nicht verstanden. Zur Ehrenrettung des Unternehmens muss erwähnt werden, das wir den neuen Vorstand über die Thematik mit der Verkehrsführung und den damit verbundenen Problemen informiert haben und dieser sogleich erkannte, dass für das Unternehmen Genossenschaft und seine Mitglieder, dringender Handlungsbedarf bestand. Also klingte sich das Unternehmen neben uns, in die Reihe der Betroffenen ein, was das Unternehmen dann auch in der zweiten Ausgabe des Hausblatt bekannt gab.
Den Erfolg freilich, reklamieren wir für uns! Seit 2010 haben wir unbeirrt dafür gefochten und geworben, das Veränderungen eintreten mögen. Und nun ist es soweit! Kein LKW - Verkehr mehr über 3,5 t.
Vom Erfolg des unbeirrten Engagements aber, profitieren alle, alle die sich ebenfalls von Schwerlastverkehr belästigt bzw. beeinträchtigt fühlten. Und das ist auch gut so!

Wir wünschten uns, das an diesem Beispiel klar und deutlich werden sollte, das es doch zu etwas führen kann, sich zu wehren, sich zu engagieren, in Dingen die einen oder viele betreffen, im Wohnumfeld oder darüber hinaus. Man muss nicht alles hinnehmen oder als gottgegeben ansehen. Das haben uns übrigens schon viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vorgemacht. Der Einzelne, sowie die Gruppe kann etwas bewirken, wenn sich diese auf den Weg machten, etwas verändern zu wollen.
Bei nächsten Mal wäre es überlegenswert, wenn sich Betroffene zu einer Gruppe zusammenschließen würden um ihr sie einendes Problem, gemeinsam zu vertreten! Die Genossenschaft wäre hier auch angesprochen, die Wirkung wäre ungemein größer, wenn Unternehmen samt Miteigentümer ihr Interesse gemeinsam vertreten würden, in der Zukunft. Gemäß dem Motto:"Gemeinsam sind wir noch stärker."

Trotz aller Freude über das LKW - Durchfahrtsverbot, wollen wir nicht vergessen, dass wir noch ein Ziel vor Augen haben, nämlich die Einbahnstraßenregelung für die Bam & Chamstr. zu erwirken.

5
Feb
2014

Modernisierungsumlage wird begrenzt

Richtigstellung

jubelnde.genossen hat in seinem Beitrag vom 2. Februar 2014 über die Modernisierungszulage behauptet, dass die Umlage der Modernisierungskosten nur noch bis zur Amortisation der Investition erhoben werden darf, was bis hierhin auch völlig korrekt ist und war. Irrtümlich war unsere Annahme, das die Amortisationsgrenze bei 10 Jahren läge. Und diese unsere Annahme war somit unrichtig! Ob der Vorstand trotzdem alles im Blick hat, wissen wir nicht, wir wissen aber das wir diesem unterstellt haben, das er diesen von uns falsch interpretierten Umstand, nicht im Auge gehabt hätte. Das war falsch und wir entschuldigen uns hiermit bei den Vorstandsgenossen für unsere unrichtige Annahme sowie auch beim Publikum!

Und wat is nu richtich?

Richtig ist, das die Modernisierungsumlage von 11 auf 10 % pro Jahr gesenkt werden soll. Die Modernisierungsumlage soll nur noch bis zur Amortisation der Investition erhoben werden, anschließend müsste die Kaltmiete wieder entsprechend gesenkt werden.
Soweit die Pläne der Regierung, die zügig umgesetzt werden sollen, laut Bundesjustizminister.

Wie der Vorstand durchblicken ließ, soll die Amortisation der Investition 20 Jahre betragen! Der Vorstand ließ weiterdurchblicken, dass an eine volle Umlage der Modernisierungszulage eh nicht gedacht sei. Weder 11 noch 10% Umlage, sondern 1 Euro pro Quadratmeter, so die eine Aussage. Im gleichen Gespräch viel aber auch noch die Aussage, die zu erwartende Modernisierungsumlage läge bei ca. 6,5%. Das sind im nachhinein betrachtet, doch zwei sehr unterschiedliche Werte!
Auf der in den Raum gestellten Infoveranstaltung wird dann ja sicherlich feststehen, wie hoch die Modernisierungsumlage dann wirklich sein wird.

2
Feb
2014

Frühstück fassen, Genossen!

Frühstück 2014

Unter dem Motto:"WBG zum Anfassen", lud die Genossenschaft die Mitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück ins Restaurant unserer traditionellen Tagungstätte ein. Cirka 60 Genossinnen & Genossen folgten der Einladung um gegen 10.00 Uhr ihre Frühstücksbeutel in Empfang zu nehmen. Stop! So wäre es vielleicht früher einmal gewesen, gestern jedoch erwartete die versammelten Mitglieder ein reichhaltiges Frühstückbuffet, dass eigentlich keine Wünsche offen ließ. So konnte die gute Laune, mit der fast alle Anwesenden erschienen waren, weiter währen.
Der CEO T.L., begrüßte alle Anwesenden mit warmen Worten und wies noch einmal auf den tieferen Sinn und Zweck der Veranstaltung hin. Den Genossen sollte die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Vorstandsmitglieder & Aufsichtsräte besser kennenzulernen. In gelöster, ungezwungener Atmosphäre einander begegnen, kennenlernen, miteinader reden und vielleicht auch besser verstehen.

Der Nebel ist abgezogen

Eines hat dieses Zusammentreffen auf jeden Fall gebracht, der dichte Nebel der über der Gerüchteküche stand konnte nun endlich abziehen und verhalf zu einem vermeintlich klareren Blick auf die angedachten Modernisierungen der Genossenschaft.
So könnte nun vorerst Ruhe einkehren!? Fazit: Niemand hat die Absicht, dem Baukörper eine Burka aus Styropor zu verpassen! Niemand hat die Absicht, die Modernisierungszulage in voller Höhe auf die Nutzer umzulegen!
Niemand hat die Absicht, Mitglieder mit geringerem Einkommen durch zukünftige Modernisierungen aus ihrem Heim auf die Straße hinauszudrängen!
Niemand hat die Absicht, uns zur Modernisierung zu zwingen!
Aber ist das wirklich so?

Es soll alles, wenn es dann käme, sozialverträglich ablaufen, also keine exorbitanten Mietpreisanstiege. Genannt wurden 1 Euro pro Quadratmeter Mietpreisanstieg / Modernisierungsumlage. So kann sich jeder schnell ausrechnen was da auf den einzelnen Nutzer zukäme. Im Hauptfokus der Modernisierung, steht das Heizungssystem. Hier soll für den Altbaubereich eine Gasheizung kommen. Ob auch eine Wärmedämmung der Hausfassaden in betracht käme, ist offen, da gäbe es wohl verschiedene Varianten, mit oder ohne.
Es wird zu diesem speziellen Thema "Neues Heizsystem", vorraussichtlich im März 2014, eigens eine Informationsveranstaltung für alle betroffenen Mitgliederhaushalte stattfinden, in der der Vorstand seine angedachten Pläne zum Besten geben wird und dann mit den Mitgliedern darüber ausführlich sprechen möchte. Sollte sich abzeichnen, dass die Mitglieder den Plänen wohlwollend gegenüber stehen, würde der Wechsel des Heizungssystems im Jahre 2015 vollzogen werden.
Für die Genossen die im EG wohnen, also direkt über den Kellerräumen, ist eine Kellerdeckendämmung angedacht. Man gönnt es diesen Mitgliedern in jedem Fall, dass diese es etwas wärmer in der Zukunft hätten. Wie das aber technisch umgesetzt werden soll, kann man sich kaum vorstellen bei der geringen Deckenhöhe. Dann könnten nur noch Kleinwüchsige die Kellerräume betreten.
Was die Aussenwände unserer Altbauten angeht, könnte ein neuer Putz aufgetragen werden, da es der alte wohl nicht mehr lange macht. Und das wäre es dann wohl im Großen und Ganzen, was so angedacht ist. Das Investitionsvolumina bewege sich zwischen 6 bis 8 Millionen Euro, so der Vorstand.

Alles im Blick?

Die Amortisierungskosten sind laut Planung auf 20 Jahre angelegt. Das ermögliche den eher geringen Umlagepreis von einem Euro pro Quadratmeter.

Update: Der Text der hier vorher stand, ist von uns entfernt worden, da er in der Hauptaussage, nicht den Tatsachen entsprach. Wir bedauern diesen Fehler sehr und entschuldigen uns dafür.

jubelnde.genossen 5. Februar 2014

18
Jan
2014

Mietpreisbremse kommt!

Bundesjustizminister verspricht baldige Mietpreisbremse!


Schneller als viele glaubten. Bundesjustizminister Heiko Mass (SPD) will bereits in den kommenden Wochen gesetzlich gegen steigende Mieten vorgehen. Er sagte der BamS: Ich werde innerhalb der ersten 100 Tage ein Gesetz zur Mietpreisbremse auf den Weg bringen".

Eine entsprechende Regelung hatte erst die SPD im Wahlkampf vorgeschlagen, die dann auch Eingang in den Koalitionsvertrag fand.

Zur konkreten Ausgestaltung der Mietpreisbremse sagte der Justizminister, der in der Bundesregierung auch für den Verbraucherschutz zuständig ist: "Die Länder sollen Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt festlegen dürfen, in denen die Mieten dann bei Wiedervermietung nur noch höchstens zehen Prozent über der ortsüblichen Miete steigen dürfen."

Der Justizminister setzt damit das "Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen" um, auf das sich die zuständige Arbeitsgruppe von Union und SPD in den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen geeinigt hatten. Die FDP, der vorherige Koalitionspartner der Union, hatte sich immer gegen Änderungen zugunsten der Mieter gestellt, die Union war erst im Wahlkampf umgeschwenkt.

Gegenüber dem Tagesspiegel (Sonntagsausgabe) hat auch Bau- und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) gesagt, dass sie schnell ein entsprechendes Gesetz verabschieden wolle. "Ich hoffe, dass die gesetzlichen Grundlagen für die Mietpreisbremse bis zur Sommerpause im Gesetzblatt stehen", sagte Hendricks.


Die Immobilienverbände ziehen lange Gesichter, Mieter können zufrieden sein. Für den Vermieter werden die Möglichkeiten zur Mieterhöhung eingeschränkt, ebenso wie die begrenzteren Möglichkeiten, Mieter an den Kosten energetischer Modernisierungen zu beteiligen.
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