22
Jan
2015

Übermächtige Allmächtige

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Unruhige Zeiten für Vorstände von Wohnungsgenossenschaften

++Aktuell zum Thema lesen - unter LINKS : Mietpreistreiber Genossenschaft++

Es rumort in einigen Wohnungsgenossenschaften, Mitglieder artikulieren den Protest und organisieren sich gegen die Geschäftspolitik ihrer angestellten Vorstände und das, was diese im Namen der Mitglieder und entgegen der eigentlichen Interessen dieser, umsetzen wollen.

Profitorientierung und Profitstreben greift scheinbar auch in Wohnungsgenossenschaften immer mehr um sich. Vorstände von Wohnungsgenossenschaften geraten auf Abwege nach dem Streben zur eigenen Selbstverwirklichung. Vorstände als Treuhänder der Eigentümer, verselbstständigen sich immer mehr in ihrem Handeln, weit weg von ihren Mitgliedern. So lässt sich auch nur erklären mit welcher Selbstverständlichkeit diese dann ihren eigenen Plänen folgen und diese umsetzen. Die Folgen sind dann u.a., Mietpreissteigerungen, die für immer mehr Genossen immer schwerer oder gar nicht mehr zu schultern sind. Und Wohnungsgenossenschaften verlieren ihren eigentlichen Sinn und Charakter hin zu normalen profitorientierten Wohnungsunternehmen, die Wohnen als Ware sehen und behandeln.

Widerstand regt und formiert sich

In der letzten Woche trafen sich betroffene Mitglieder von 2 Berliner Wohnungsgenossenschaften, nämlich die der WBG Ideal Neukölln und die des Wohnungsbau - Vereins Neukölln (WBV )e.G., sowie Mitglieder der MieterInneninitiative FuldaWeichsel, das MieterEcho - die Mitgliederzeitung der Berliner Mietergemeinschaft und die Initiative Genossenschaft von unten. Thema der gemeinsamen Veranstaltung - Mietpreistreiberei in Wohnungsgenossenschaften?

Die Genossenschaftsmitglieder der WBG Ideal Neukölln und auch die Mitglieder des Wohnungsbau - Vereins Neukölln haben erhebliche Probleme mit der Geschäftspolitik ihrer Vorstände. Beide Wohnungsgenossenschaften planen hochpreisigen Wohnungsneubau. Fragt sich nur für wen? Und wer soll das bezahlen?

Erfreulich aus unserer Sicht ist, das sich überhaupt Widerstand regt, denn Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften sind nicht unbedingt dafür bekannt ihre Befindlichkeiten zu artikulieren und gegen "ihre" Vorstände und deren Geschäftspolitik aufzubegehren. MieterInnen von privaten Vermietern oder Gesellschaften können das allemal besser, was diese auch zeigen. Mit öffentlichen Protesten, Veranstaltungen und vielen Netzaktivitäten / Blogs. Da ist Bewegung, dass ist Bewegung! Bei den Mitgliedern von Genossenschaften dagegen herrscht eher Schlafmützigkeit aber auch Angst vor der eigenen Meinung und Zivilcourage. Wir Genossen können da von den "Privaten" noch viel lernen und sollten auch mehr in Widerstand machen als uns nur zu fügen!

"Es gibt keine genossenschaftliche Demokratie"

Wir als Genossenschaftsmitglieder von Wohnungsgenossenschaften müssen uns doch ernsthaft selbst fragen, wer und was wir überhaupt noch sind? Sind wir Mitglieder auch tatsächlich die Miteigentümer an der Wohnungsgenossenschaft? Und wenn wir die Miteigentümer sind, warum dürfen wir dann nichts selbst entscheiden? Und wenn man nichts selbst mitentscheiden darf und das andere für einen machen müssen, über das eigene Eigentum entscheiden, dann ist man doch eigentlich nicht mehr als ein Mündel. So üben die Vorstände die Vormundschaft über die Miteigentümer aus! (Vormundschaft bezeichnet die gesetzlich geregelte rechtliche Fürsorge für eine unmündige Person, der die eigene Geschäftsfähigkeit fehlt, sowie für das Vermögen dieser Person.) So ist die Lage der Genossenschaftsmitglieder in Deutschland zu sehen und das ist nicht ganz überspitzt!
Denn bis 1973 war das anders, der Mitgliederwille hatte ersten Rang! Die Vorstände waren an geschäftspolitische Weisungen der Generalversammlung gebunden. Mit der kleinen Novelle des Genossenschaftsgesetzes von 1973 war es dann damit vorbei. Die Vorstände wollten sich frei entfalten, so wie ihre Kollegen in der profitorientierten Immobilienwirtschaft und kamen meistens auch aus dieser, entgegen hinderlicher Mitgliederinteressen. So sind die Mitglieder von Genossenschaften ein notwendiges Übel, ein Störfaktor, dem man nicht zu viel freien Willen lassen darf. Genossenschaft als einen Hort von Demokratie und Mitbestimmung zu preisen, ist nichts weiter als Augenwischerei! Genossenschaft bildet so nur eine Parallelgesellschaft zur freien Bürgergesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Länder, Städte, Gemeinden, Kreise, Dörfer, rufen ihre Bürger dazu auf, aktiv mitzubestimmen, aktiv mitzumachen, sich einzubringen, abzustimmen zu vielen Fragen die sie und die Gemeinschaft dort betreffen! Und dort wo das nicht so gut klappt, die Bürgermeister, die Landespolitik etwas anderes möchte, als was eine Mehrheit der Bürger will oder für vernünftiger hält, da bilden freie Bürger Initiativen, Bürgerbewegungen- und Bündnisse, da finden Volksbegehren und Volksentscheide statt. Bestes Beispiel für den Bürgerwillen, war der Volksentscheid zur Zukunft des Tempelhofer Felds. Bürger können in einer Bürgergesellschaft eine Menge erreichen und mitbestimmen. Sie können wichtige Entscheidungen betreffend ihrer Stadt(-teil), Gemeinde, Region oder Dorf, entscheidend mitgestalten und mitprägen. Und das ist gar nicht so wenig! Das alles bietet eine sogenannte demokratische Genossenschaft nicht an! Solche Freiheiten sind in einer ach so demokratischen Genossenschaft nicht vorgesehen! Da wo in Wohnungsgenossenschaften von Mitgliedern nach mehr Demokratie gerufen wird, werden diese als Störer abgetan und am liebsten mundtot gemacht. Der Vermietermarkt ist da letztendlich doch der Ehrlichere! Der vermietet dir seine Wohnung und möchte ganz klar und offen nur dein Geld. Weiter nichts! Eine Wohnungsgenossenschaft lockt dazu mit genossenschaftlicher Ideologie und demokratischem Firlefanz, was sich bei genauerer Prüfung auf Herz und Nieren, letztendlich nur als Mogelpackung erweist!
Diese verhängnisvolle kleine Novelle von 1973 hat bis heute große Auswirkungen.

Das wurde und wird aber immer mehr zum Problem. Und diese Probleme haben sich schon lange über die Grenzen der Genossenschaften hinaus herumgesprochen. In die Politik, bis ins Bundesjustizministerium, hinein in die wissenschaftliche genossenschaftliche Forschung bis hin in alle möglichen relevanten gesellschaftlichen Gruppen und Gruppierungen. So erscheint es doch und wird vielerorts anerkannt, das dieser Allmachtsanspruch der Vorstände gegenüber den Mitgliedern von Genossenschaften, letztendlich viel zu weit geht und so nicht ewig aufrechterhalten werden kann und darf.

Vorstände haben Angst vor ihren Mitgliedern

Der Vorsitzende des Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens, Jan Kuhnert, sagte dazu auf dem Eröffnungspodium des Forum Solidarische Ökonomie in Kassel:" Es gibt keine genossenschaftliche Demokratie. Wir haben eine repräsentative Demokratie in der Genossenschaft. ... Da haben die Genossenschaftsvorstände Angst vor Ihren Mitgliedern. Weil die Demokratie fehlt, haben sie in ihrer Selbstlegitimation ein Problem". Er führte weiter aus, dass Genossenschaften mehr Transparenz und eine Stärkung der Mitgliederrechte bräuchten.

Bundesjustizministerium

Auch das Bundesjustizministerium hat sich 2013 der Frage zugewandt, wie es denn um das Mitspracherecht der Miteigentümer in Genossenschaften bestellt ist, auch dort ist die Mitgliederproblematik angekommen, dass die Mitglieder von Genossenschaften so gut wie gar nichts zu sagen oder zu entscheiden haben.

Das Bundesjustizministerium äußerte daher im März 2013:" Das Bundesjustizministerium erwäge, die Vorstände von Genossenschaften wieder an die Beschlüsse der Generalversammlung zu binden."

Wie weit diese Erwägung im Bundesjustizministerium gediehen ist, ist uns noch nicht bekannt. Aber auch das Engagement von Bürgern und Genossenschaftsmitgliedern könnte helfen, die Mitgliederrechte zu stärken. Deshalb immer wieder seine Wahlkreisabgeordneten bzw, die Bundestagsabgeordneten damit konfrontieren und auffordern etwas zu unternehmen, für ein Mehr an Rechten von Genossenschaftsmitgliedern.

Eigene Interessenvertretung gründen!

Mitglieder von Genossenschaften haben keine Vertretung, keine Lobby, in diesem Land, wenn es um ihre Rechte geht!
Die Genossenschaftsverbände aller Couleur vertreten die genossenschaftlichen Unternehmen und deren Vorstände. Das einzelne Genossenschaftsmitglied mit seinen Anliegen, findet jedoch in diesen Genossenschaftsverbänden kein Gehör, mit dem Hinweis, für Mitglieder von Genossenschaften sei man nicht zuständig. Na, das ist ja ganz toll! Aber das Geld, wovon diese Genossenschaftsverbände leben, das nimmt man gern und das kommt von den einzelnen Mitgliedern in den jeweiligen Genossenschaften, wo das jeweilige genossenschaftliche Unternehmen Mitglied des Verbandes ist.

Mitglieder von Genossenschaften haben keine keine Vertretung, keinen Verband, gar nichts!
Wie kann das sein? Bei über 19 Millionen Genossenschaftsmitgliedern in Deutschland in über 7.500 genossenschaftlichen Unternehmen.
Auf der Seite von Anteilseignern bei Aktiengesellschaften (AG), gibt es zum Beispiel die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger oder den Dachverband Kritischer Aktionäre. Also Interessenvertreter derjenigen, die Miteigentümer am Unternehmen sind, so wie auch wir Miteigentümer an unseren genossenschaftlichen Unternehmen sind. Die Interessenvertretungen von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger und die der Kritischen Aktionäre u.a., haben in der Vergangenheit den Vorständen, auch denen der deutschen Top - Wirtschaft, so manches mal sehr empfindlich zugesetzt. So eine Interessenvertretung wünschte man sich auch im Hinblick auf die Vorstände genossenschaftlicher Unternehmen.

Genossenschaftsmitglieder in Deutschland benötigen ihre eigene Interessenvertretung, gegenüber den Verbänden, Vorständen, Politik und der Gesellschaft. Zur Stärkung ihrer Stellung als Miteigentümer, für mehr Mitspracherechte an ihrem Miteigentum, Abschaffung des § 27 GenG, einer grundsätzlichen Überarbeitung des GenG von 1889, für mehr Demokratie und Menschlichkeit, Fortentwicklung der genossenschaftlichen Kultur und so weiter.

Wer ist die Genossenschaft? Das sind die Mitglieder der Genossenschaften, nicht ihre angestellten Vorstände.
Weg vom ICH der Vorstände, hin zum WIR der Genossenschaftsmitglieder!
Alle Macht den wahren Eigentümern!

14
Jan
2015

Arroganz der Ohnmacht

Genau das ist es...,

die Arroganz der Ohnmacht die die Vorstände dazu bewogen hat, jubelnde.genossen an die Kette legen zu wollen. Für jubelnde.genossen und auch für viele andere ist es der Ernstfall der Demokratie, der Meinungsfreiheit!
Das eine Unternehmensführung ernsthaft daran glaubt, dass ein aggressives Vorgehen gegen unliebsame Kritiker zum Erfolg für diese führen könnte, ist Wunschdenken. Wenn die Vorstände tatsächlich daran glauben, freien Menschen in einem freien Land vorschreiben oder untersagen zu können, wie diese zu denken haben, was diese zu meinen haben und was nicht, ob und wie diese eine eigene Meinungsbildung- und Äußerung für sich vollziehen dürfen oder nicht, ob in Wort, Schrift, Bild, ist eine solche Anmaßung, die diese Vorstände samt ihrem Demokratieverständnis in einem ganz schlechten Licht erscheinen lassen! Das ist die Arroganz der Macht. Wehret den Anfängen!

Aus der Arroganz der Macht, wird die Arroganz der Ohnmacht. Beide Vorstände heften sich in ihrer Ohnmacht an den Rockzipfel eines Rechtsanwalts und lassen diesen gegen jubelnde.genossen vorgehen, in dem dieser u.a. jubelnden.genossen schriftlich die Geschäftspolitik des Vorstands erklären muss, ja durchsetzen muss, mit juristischer Kraftmeierei. jubelnde.genossen nennt solch ein Vorgehen schwach und diese beiden Herren gleich mit dazu! WIR nennen das eine Schande! Dafür gibt nur einen Stern auf dem Walk of Shame!

Wie kann man(n) sich nur selbst so klein machen und das Unternehmen gleich mit dazu! Aber glauben es wäre anders herum. Da gibt es eine Arroganz, die sehr, sehr schädlich ist.
Und nun fühlen sie sich gekränkt diese arroganten Herren wie anscheinend wohl auch Teile des AR, denn die AR-Vorsitzende ist da ganz bei den gekränkten, wie diese auf Nachfrage mitteilte. Man ist also gekränkt von der Unnachgiebigkeit, Beharrlichkeit, Tapferkeit, der kritischen, mahnenden, hinweisenden, jubelnden.genossen. Würden die doch nur endlich Schweigen, endlich selbst ihre Klappe halten, am besten für immer (mögliches Wunschdenken der Vorstände?).

jubelnde.genossen wird weiterhin nichts anderes machen, wie zuvor auch, als den Finger in die Wunde zu legen, Einspruch zu erheben und sich weiter dafür einsetzen das genossenschaftliche Demokratie demokratischer und menschlicher wird! Und da wird es sicher noch öfter einmal vorkommen, dass sich Vorstände und Aufsichtsräte gekränkt fühlen werden! Eine Medizin dagegen gibt es: Einfach nicht hingucken, einfach nicht lesen!

Wer aber meint da helfe nur noch der Anwalt mit der Keule Unterlassung, gegen den Artikel 5 Grundgesetz; der hat ein Problem mit der Meinungsfreiheit, der Demokratie und den Menschen darin. Fadenscheinig vorgetragene Gründe werden dagegen nicht viel helfen.

Die Vorstände machen mit ihrem Vorgehen einen gewaltigen Fehler, dass was sie eigentlich nicht möchten, jubelnde.genossen aufwerten, geschieht aber just in diesem Moment, durch ihr eigenes Vorgehen. Wie krank ist das denn? Wovor haben Vorstände und AR denn so eine Angst? Ist jubelnde.genossen in den fast 4 Jahren seines Wirkens so eine Macht geworden? Ist der Einfluss der jubelnden.genossen so groß geworden, das die Verantwortlichen uns fürchten? Dann kann das was WIR schreiben, so falsch nicht sein! Wenn dem so ist, dann verstehen wir die Nervosität der Vorstände und AR's. Dann war es wohl überfällig nach Wegen zu suchen, jubelnde.genossen irgendwie "elegant" zu entsorgen. Aber zu kurz, zu durchsichtig, einfach nur falsch gedacht! Ein souveräner Vorstand managt, händelt so etwas ganz anders, nur dieser Vorstand ist nicht souverän, sondern Ohnmächtig! Andere müssen für diesen managen und ihm Mut zusprechen.
Wo dieser Zug weiter hinfahren wird, wenn dieser unsouveräne Vorstand seine Spirale der Eskalation weiter dreht, kann niemand der Beteiligten absehen!

Die Probleme der Vorstände sind hausgemacht, und sie sind selbst dafür verantwortlich! Sie arbeiten nicht mit den Menschen! Bei dieser Art der Wirtschaft, steht aber der Mensch im Mittelpunkt! Eines der Zauberwörter hieße Kommunikation! Kommunikation auf Augenhöhe! Aber Kommunikation ist nicht die Stärke der Vorstände und des AR. Die meiste Kritik resultiert für den Vorstand und den AR daraus, dass beide Gremien nicht wirklich fähig und Willens waren und sind, die Geschäftspolitik zu kommunizieren, klar und deutlich zu artikulieren, die Menschen "mitzunehmen". Wer nicht in der Lage ist seine Vorhaben und Ziele glasklar zu formulieren und überzeugend und glaubhaft vorzutragen, muss und darf sich nicht wundern im Fadenkreuz der Kritik zu stehen. Und wer heute hü und morgen hott sagt, wie im Falle der Abstimmung über das Modernisierungsvorhaben, der wird nicht mehr ernst genommen, hat Vertrauen verspielt und seine Reputation gleich mit dazu! Was glauben die Vorstände denn, was die Menschen über sie und über die Mitglieder des AR denken. Da müssten massenweise Unterlassungen verschickt werden. Was glauben die denn, wie man über diese auf der Straße spricht? Das das Arschlöcher sein, korrupte Schweine, die sich haben schmieren lassen, die nur ihr eigenes Kalkül im Auge haben und so weiter. Liebesbezeugungen die von Vertrauen geprägt wären, sind das jedenfalls nicht. Mit den Menschen gemeinsam auf Augenhöhe gestalten wäre der richtigere Weg gewesen. Gegangen wurde aber der von "oben" verordnete Weg! Der Fisch beginnt vom Kopf an zu stinken und eine kritische Selbstbetrachtung und Fehleranalyse innerhalb der Gremien wäre mal angebracht und hilfreich. Selbstreflexion! Probleme nach außen hin abzuwälzen auf andere, ist natürlich einfacher, aber reiner Selbstbetrug!

Der Vorstand muss sein intolerantes und autoritäres Gehabe von vorgestern mal endlich ablegen. So führt man kein Unternehmen, keine Menschen und wird nie erfolgreich! Der Vorstand sollte sich überlegen was "Führen" eigentlich bedeutet. Führen heißt: Dienen. Führen heißt: Inspirieren. Führen heißt: Begeistern. Führen heißt: Vorausschauen. Führen heißt: Gespräche führen. Führen heißt: Beziehungen emotional gestalten. Führen heißt: Überzeugen. Führen heißt: Nicht Dominieren. Führen heißt: Miteinander zu Reden. Führen heißt: Vorleben. Führen heißt: Das eigene Menschsein begreifen.


Und nun zurück zur Tagesordnung

Wir als Mitglieder sind gleichzeitig Nutzer, Mieter und letztendlich Verbraucher. Was tut die Genossenschaft, der Vorstand, ja auch unsere Mitgliedervertreter für uns in dieser Beziehung? Wir müssen die Frage anders stellen. Was unterlässt, ja was befördert der Vorstand, was gegen die Verbraucher, gegen den Verbraucherschutz steht? Da gibt es ein gutes Beispiel, wo die Genossenschaft regelmäßig Verbraucher über den Tisch zieht. Und das tut sie munter seit Jahren! In den Jahren sind die Verantwortlichen auch des Öfteren darauf angesprochen worden, ja es wurde auch dagegen mündlicher Protest eingelegt, aber die Verantwortlichen murmelten immer nur ungerührt das ewig gleiche Mantra von, das sei vollkommen gerechtfertigt und richtig! Ende des Einspruchs und der Diskussion darum. Das Gefühl der betroffenen Verbraucher, dass man sie einfach nur Abzocke, war immer ein richtiges Gefühl. Die Aussagen der Verantwortlichen dazu immer falsch! Aber genauer, worum geht es? Es geht um verspätete Zahlungen an das Unternehmen Genossenschaft! Die Verwaltung der Genossenschaft stellt verspäteten Zahlungen eine Mahngebühr von 8,00 Euro gegenüber in Rechnung. In früheren Jahren war es nur etwas weniger. Jedoch immer viel zu viel. Die Betroffenen sprachen von Wucher, die Verantwortlichen davon, das alles seine Richtigkeit hätte! Die Verbraucher wurden gemein getäuscht, bis zum heutigen Tage. Das was die Genossenschaft hier seit Jahren treibt, mit diesen "Wucheraufschlägen" zu verspäteten Zahlungen, steht entgegen der gängigen Rechtssprechung! Verantwortlich für diese "Wucherzinsen" war und ist der Vorstand. Und auch wenn dieser immer noch gekränkt ist und schmollt, muss man das diesem auf's Brot schmieren! WIR sind sicher, das Recht gehört den Vorständen nicht allein, und diese können es auch nicht nur nach Gefühl anwenden, Gesetze sind zum Schutz der Gesellschaft da! Und WIR als Mitglieder, Nutzer, Mieter und Verbraucher möchten vom Gesetz geschützt werden, gerade auch dann, wenn es um unser Geld geht, das man uns zu unserem Nachteil und entgegen der Rechtssprechung einfach mal so willkürlich abgenommen hat!
Es ist nicht nicht zu ertragen, das der Vorstand hier das Recht in seine eigenen Hände legt und dabei so tut als wäre dieser auch noch tatsächlich im Recht, mit dem was dieser da treibt und verantwortet. Wo WIR wieder bei der Arroganz der Macht wären, die glaubt alles zu dürfen und das was diesen nicht in den Kram passt, frech zu ignorieren, selbst gegen die gängige Rechtssprechung!

Und wie sieht sie nun aus, die Rechtslage für den Verbraucher?
Unternehmen dürfen nur die Kosten einer Mahnung vom Verbraucher verlangen, die auch tatsächlich entstanden sind. Das sind allerdings nur die Ausgaben für Papier, Druck und Porto. Allgemeine Personal- und Verwaltungskosten dürfen dagegen nicht berechnet werden. Viele Gerichte haben sich bereits mit der Höhe solcher Mahnkosten befasst und bisher für ein einzelnes Mahnschreiben lediglich Gebühren bis 2,50 Euro anerkannt.

Der Vorstand sollte die vorherrschende Praxis seiner Gebührenordnung schnellstens ändern, in Sinne der Verbraucher und im Sinne der gängigen Rechtssprechung. Und Gerichte haben entschieden, das die Kosten für so ein Schreiben bis 2,50 Euro liegen dürfen. Verbraucherschützer raten Verbrauchern, überhöhte Mahngebühren zu Kürzen (mit Hinweis auf die gängige Rechtrssprechung) bzw. gegen diese zu Klagen. Sollte die hier bei uns die gängige Praxis so weitergehen, wird dagegen geklagt werden!
Der Vorstand sollte sich bei den Abgezockten entschuldigen und das zu viel und zu Unrecht abkassierte Geld, den abgezockten Mitgliedern und Verbrauchern wieder zurückerstatten.

8
Jan
2015

Demokratie. Meinungsfreiheit.

Anschlag auf die Meinungsfreiheit!

jubelnde.genossen hatte in den letzten Tagen nicht ohne Grund auf die Meinungsfreiheit hingewiesen, die in anderen Ländern keine Beachtung findet und denen, die sich dort der Meinungsfreiheit bedienen, Gefängnis, Folter und /oder den Tod einbringen. Und gestern hat die Meinungsfreiheit, in einem freien Land, 12 Menschen auf brutalste Weise das Leben gekostet. Die Mitarbeiter des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" starben für die Meinungsfreiheit.

charlie-hebdo-charb-AFP
Todesopfer Stephane Charbonnier, Chefredakteur & Zeichner von "Charlie Hebdo".
Zitat S.C.:"Lieber stehend sterben, als kniend weiterleben."


Unterlassung

Der Grund warum wir vor einigen Tagen begannen auf die Meinungsfreiheit hinzuweisen, war und ist , das der Vorstand dieser Genossenschaft einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit vollzogen hat. Der Vorstand dieser Genossenschaft möchte jubelnde.genossen zum Schweigen bringen. Dafür hat der Vorstand dieser Genossenschaft eine Anwaltskanzlei damit beauftragt, gegen das was jubelnde.genossen auf ihrem eigenen Blog veröffentlicht, zu untersagen (in bestimmten Teilen) bzw. zukünftig so zu erschweren, dass Kritik zu äußern, unmöglich werden würde!. Hierzu sollte der Sprecher von jubelnde.genossen eine Unterlassung unterzeichnen (was dieser nicht tat), die bei Zuwiderhandlung dessen wirtschaftlichen Ruin bedeuten würde. Freie Meinungsäußerung würde so zukünftig derart eingeschränkt sein, dass es einer Zensur gleichkäme. Hier wird unserer Meinung nach eine ganz spezielles "Mittel" eingesetzt / angedroht, das man getrost als ein Mittel von "Gewalt" empfinden kann. Andere Länder, andere Sitten, aber mit dem gleichen Erfolg, die unliebsamen Schreiber zum Schweigen zu bringen. Nur die Methode ist eine andere!

jubelnde.genossen beugt sich keiner Form von "Gewalt"!

Meinungsfreiheit ist für alle da! Meinungsfreiheit ist ein Element unserer Kultur! Sie ist das höchste Gut in einer Demokratie!

Was dieser Vorstand mit seinem Anschlag auf die Meinungsfreiheit losgetreten hat, wird für diesen nun zu einer unkalkulierbaren Lawine!

Maulkorb

WIR machen weiter, und werden uns das auch zukünftig von niemanden untersagen lassen!

Deshalb, zu diesem Anschlag auf die Meinungsfreiheit durch den Vorstand, wird es in den nächsten Tagen ein "Spezial" geben, das den Vorstand und seine Handlungsweise von allen Seiten beleuchten wird. Auch die unheilige Rolle der Aufsichtsratsvorsitzenden wird hier beleuchtet werden und zu erstaunlichem führen!

Alles hier, in wenigen Tagen, in unserem "Theater" auf jubelnde.genossen.

7
Jan
2015

......

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1
Jan
2015

Sinnlos & Gefährlich: Wärmedämmung

Hausbesitzer verlieren Glauben an das Dämmen


Sinnlos und gefährlich:Viele Deutsche verzichten auf Dämmstoffe, weil sie Brände und Geldverschwendung fürchten.

Ein ganzes Land ist im Dämm - Rausch. So scheint es. Selten wurde so viel für Wärmedämmung und energetische Sanierung getrommelt wie im Jahr 2014. Informationskampagnen, mehr Fördergeld, günstige Kredite und eine neue Einsparverordnung (EnEv) sollten Deutsche dazu bringen, ihre Häuser einzupacken. Es hat wenig genützt.

Denn die Hauseigentümer verlieren die Lust am Dämmen. In vielen Regionen stagniert die Verarbeitung von Dämmstoffen oder ist leicht rückläufig. Bereits 2013 sank der Dämmstoffumsatz auf dem deutschen Markt. 2014 setzte sich der Trend fort, wie der Branchendienst "Baustoffmarkt online" meldete. Die deutschen sanieren im Bestand immer weniger, was für die Dämmstoffhersteller 2014 einen Rückgang um letztendlich 9 % bedeutete.

Die Daten stammen aus dem Branchenradar "Dämmstoffe 2014 in Deutschland", in dem die Meldungen der 32 wichtigsten Dämmstoffhersteller gesammelt wurden.
Die Analyse liefert auch gleich den Grund dafür, warum aus deutschen Hausbesitzern Dämm - Muffel wurden.

Brand und Vergiftungsgefahr

Unter anderem liegt das auch an dem langen Streit über den Sinn und Unsinn dicker Gebäudehüllen aus Styropor. Der "kontrovers geführte Diskurs über den bauphysikalischen Nutzen einer Gebäudeisolierung an und für sich beziehungsweise über die Umweltverträglichkeit von Styropor und dessen Verhalten im Falle eines Gebäudebrands" sorge für Zurückhaltung.

Inzwischen ist vielen Bürgern klar, dass sie sich nicht unbedingt einen Gefallen tun, wenn sie ihr Haus in Platten aus Polystyrol einpacken. In offiziellen Gutachten wird auf die erhöhte Brandgefahr des Stoffes hingewiesen. Und das weltweit verbotene, aber in Deutschland noch verwendete Flammschutzmittel HBCD hat toxische Eigenschaften. Es kann ins Grundwasser eindringen und bereitet später bei der Entsorgung große Probleme.

Keine Wohltat für die Haushaltskasse

Nicht zuletzt können sich Hausbesitzer kaum auf die offiziellen Berechnungen verlassen, die den Einspareffekt eines Wärmedämmverbundsystems darlegen sollen. Häufig wird ein viel zu hoher Ist - Bedarf angenommen und damit die Auswirkung einer nachträglich angebrachten Dämmschicht übertreiben.

Mag sich technisch eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Dämmung der oberen Geschossdecke noch rechnen, sieht das bei Außenflächen meistens anders aus.

Zwar gibt es ungefährlichere und nachhaltigere Dämmstoffe, wie Beispielweise Mineralwolle oder sogar natürliche Dämmplatten beispielweise aus Hanf, aber diese sind in der Regel teurer als die einfachen Hartschaum- oder EPS-Platten, sodass aus der Außenwand - Dämmung eine reine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten des Weltklimas wird.

Die sinkenden Gas- und Heizölpreise machen für viele Haushalte die Rechnung noch ungünstiger. Wer bereits einen modernen Brennwertkessel besitzt, wird die Investitionen in eine Außendämmschicht kaum durch Heizkostenersparnisse wieder einspielen können.

(Auszüge eines Beitrags aus der Printausgabe DIE WELT vom 27.12.2014).Der ganze Beitrag kann unter unseren LINKS - Deutsche werden Dämm-Muffel, auch online nachgelesen werden.

Schlappschuss

Nach jubelnden.genossen vorliegenden Informationen ist das Projekt der Modernisierung, also auch der Wärmedämmung, auf das Betreiben der Aufsichtsratsvorsitzenden K.R. zurückzuführen. Diese hatte vom Vorstand ein "umfassendes Konzept" zur Thematik Instandhaltung, Instandsetzung sowie Modernisierung gefordert. Und das hat sie auch bekommen! WIR dürfen die nun die Suppe auslöffeln, die uns unsere Mitgliedervertreterin Frau K.R. hier ungefragt aufgetischt hat.

Während in Deutschland die Dämmstoffgeschäfte rückläufig sind, geht auch die Sanierungstätigkeit im Bereich Dämmen insgesamt zurück. Das zeigt der sogenannte "Desax", ein Branchenindex, der vom Online-Magazin "EnBauSa" und dem Portal Dämmen und Sanieren berechnet wird.

Während sich viele Menschen im Lande nun kritisch mit der Thematik Wärmedämmung & Wärmedämmverbundsysteme auseinandersetzen und sich dagegen entscheiden, springt unser Aufsichtsrat und Vorstand auf diesen Zug auf. Vollkommen widersinnig! Aber mit Hintergedanken!

Dem Vorstand geht es nicht um Wärmedämmung im eigentlichen Sinne und darum das die Mitglieder tatsächlich davon etwas hätten, nein, es geht einzig und allein darum, dass der Vorstand "Kasse" machen will!
Und das diesem Vorstand nicht das Wohl der Mitglieder am Herzen liegt, bestreitet dieser nicht einmal. Das einzige Argument das dieser von sich gibt in Sachen Wärmedämmung ist: "Wir brauchen die Kredite". Das hat dieser mehrfach zum Besten gegeben. Ihr braucht die Kredite, WIR aber brauchen keine Wärmedämmung! Das passt nicht zusammen.

Alles schon mehrfach bezahlt

Der Vorstand, bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied T.L. und dem Dauer - Interimstechnikvorstand D.S. spielen mit gezinkten Karten, ziehen uns über den Tisch. Und das, obwohl der Aufsichtsrat, unsere Mitgliedervertreter, gleichzeitig mit am Tisch sitzen!

Aufsichtsrat & Vorstand sorgen dafür, das WIR über Jahrzehnte hoch verschuldet sein werden. Für was eigentlich? Für etwas, das WIR, Monat für Monat, Jahr um Jahr, viele seit Jahrzehnten immer brav bezahlt haben! Nämlich die Miete (Nutzungsentgelt). Aber nein, in 40 Jahren war es nicht einmal möglich, das Treppenhaus, den Treppenbelag, die Klingelanlage und Haustechnik zu erneuern, zu überarbeiten! Dafür haben die Mitglieder bezahlt und bezahlt! Die Antwort der Verantwortlichen, darunter lange Jahre der Towarischtsch D.S., lautete: Kaputtsparen!

Die Frage vieler Alt-Mitglieder ist daher mehr als berechtigt:"Wo ist das ganze Geld geblieben?"

Unsere Altbauten sind doch schon mehrfach abbezahlt! Getan wurde nichts. Es sei denn, der Gesetzgeber forderte dies in der Vergangenheit! Aber, der Gesetzgeber forderte und fordert nach wie vor im § 536 BGB die Instandhaltung und Instandsetzung. In diesem 40 Jährigen Zeitraum haben andere Genossenschaften ihren Bestand schon zweimal saniert!

WIR als langjährige Mitglieder haben schon mehrfach für Instandhaltung und Instandsetzung gezahlt. Da waren neu gestaltete Treppenhäuser, neue Treppenbeläge, eine Klingelanlage samt neuer Haustechnik, neuer Hausanstrich und die Instandhaltung und Instandsetzung der morschen und undichten Fassade locker mit dabei. Wenn, ja wenn man die Altbauten so bewirtschaftet hätte, wie es sich fachlich gehört hätte. Und nicht Flickschusterei und Kaputtsparen zum einzigen Repertoire der "Verantwortlichen" gehört hätte.

Und heute, will man uns einfach nur verarschen! Das, was alles schon zig mal durch unsere Mietzahlungen bezahlt wurde, jubelt man uns heute als Modernisierungsmaßnahme unter, die WIR alle teuer, mit ordentlichen monatlichen Mehrbelastungen, noch einmal und noch einmal wieder bezahlen sollen.

WIR nennen das den genossenschaftlichen Offenbarungseid der Verantwortlichen, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat! Für wie blöd halten die uns alle eigentlich? Blamiert haben die sich, im Kollektiv und halten damit ein Plädoyer für die sofortige Einsparung der Selben! Und nichts weiter!

Neue Farben, aber keine Wärmedämmung

Im Zuge von Instandsetzung und Instandhaltung, muss die Fassade gemacht werden und einen neuen frischen Anstrich könnte diese auch vertragen. Selbiges gilt für unsere Treppenhäuser. Nur das sind eben keine Modernisierungen, abgesehen von einem neuen Türöffner mit Gegensprechanlage. Dafür das man die Miete kräftig erhöhen kann, muss also die Wärmedämmung samt neuer Heizung her halten. Mit dem neuen Heizsystem könnte man sich anfreunden, da Gas billiger wird. Aber dazu eine Wärmedämmung, konterkariert das Ganze. Die Kosten für die Wärmedämmung werden sich für uns niemals einspielen! Sie ist einfach nur sinnlos, gefährlich und teuer!! Und deshalb darf dieses Vorhaben so nicht realisiert werden.

Was die Polystyrol-Platten (Styropor) angeht, so sollen diese um das ganze Haus herum verklebt werden, auf den Balkonen und der Außenfassade so in Höhe EG und auch die Kellerdecken sollen mit diesem brandgefährlichen Zeug gedämmt werden. Man kann nur hoffen, dass da mal niemand so aus Langeweile an der Hausfassade zündelt! Dann brennt's lichterloh!. Für die Bewohner der Erdgeschoss-Wohnungen kein gutes Gefühl mit solchen Brandbeschleunigern Wand an Wand zu Leben!

Blendwerk Dämmung - Vorstand will nur "Kasse" machen

Unsere moderaten Mieten (Nutzungsentgelte) werden von den Gremien schon seit längerem beklagt! Was dagegen tun? Die Lösung: Modernisierung. So kann man dass Mietniveau anheben und der Mieter, das Mitglied, kann nichts dagegen machen. Der zukünftig erhobene Modernisierungszuschlag soll dem Vorstand die Kasse füllen. Mit diesem Modernisierungszuschlag, wird zukünftig Rendite erwirtschaftet werden. Der Vorstand wird dies bestreiten wollen und uns darauf antworten, dass er nur das Geld erhebe, was unbedingt notwendig sei. Nur das, was notwendig ist, sieht aus den verschiedenen Blickwinkeln der Beteiligten sehr unterschiedlich aus! Und hier an diesem Punkt, dominiert der Vorstand viel zu sehr. Wir schrieben es schon einmal. Nicht der Vorstand ist Gegenstand der Förderung, sondern die Mitglieder. Und es liegt in der Natur der Sache, das Vorstand und Mitgliedschaft unterschiedlichste Auffassungen davon haben, wie UNSER Geld und in welcher Höhe dieses Verwendung findet.
Bisher ist jegliches Geld, also unsere "Gewinne" immer und immer in die Bauerneuerungsrücklage geflossen. Das, ist eine der Kassen des Vorstands. Und WIR als Mitglieder, sind immer leer ausgegangen! Wir sollten nie vergessen, WIR sind Mitglieder und Miteigentümer eines Förderwirtschaftsvereins! Was der Vorstand mit den ewig kassierten Geldern für die Bauerneuerungsrücklage angestellt hat, wissen wir nicht. Fakt ist aber, dass unsere Alt-Bauten Sanierungsfälle sind! Und das spricht eine deutliche Sprache. Und deshalb muss damit Schluss sein, alles Geld dem Vorstand zu seiner Verwendung zu überlassen. WIR, als das Einzige was per Gesetz gefördert werden muss, WIR sind jetzt dran von unserem Geld zu partizipieren. WIR sind Gegenstand der Förderung, die auch bei uns ankommen muss! Und das ist ab jetzt das Topthema, nämlich der Förderauftrag! Und der Vorstand sollte aufhören, uns wie Blöde zu behandeln, dieser weiß letztendlich kaum etwas über den Förderauftrag aber dafür umso besser, wie es bei der GSW zugeht. Sorry, aber wir sind eine Genossenschaft, eine kleine, in der man vorbildlich "in Genossenschaft" machen könnte, wenn doch nur das Verständnis und das Wissen vorhanden wäre um den genossenschaftlichen Komplex bei den Gremien.

Wir wissen und das auch von Mitgliedern des Aufsichtsrats, dass wann immer der Aufsichtsrat mal ne Idee für die Mitglieder im Sinne des Förderauftrags hatte, ganz besonders das Vorstandsmitglied D.S. dagegen war, immer Argumente und Bedenkenträgerei ins Spiel brachte und sich letztlich auch damit durchsetzte, so das letztendlich für die Mitglieder nicht mehr dabei herum kam, als nichts. Dieses Vorstandsmitglied gehört endlich und für immer in den Ruhestand versetzt! Bei diesem sind seine "verhärteten Auffassungen" ein Problem, die in die Tätigkeit des Vorstands, negativ hineinspielen und deshalb relevant sind! Ausschlaggebend ist aber, die notorische Ignorierung alles genossenschaftlichen gegenüber und das ist Verrat an den Mitgliedern und der genossenschaftlichen Sache! Ratschlag von uns an das Vorstandsmitglied D.S., dieser sollte sich ein Mietskaserne zulegen und da kann dieser dann Hausbesitzer negativen Einschlags spielen und in vollen Zügen ausleben, aber hier bei uns, bitte nicht mehr!

Der Vorstand will jedenfalls mit seinem Coup der Modernisierung seine Kasse füllen und uns dabei übergehen bzw. übervorteilen. Die Rechnung die er uns, in diesem Fall der gewiefte Zahlenjongleur, der geschäftsführende Vorstand T.L., aufmacht bzw. aufmachen wird, ist für uns "Laien" in keinem Fall überschaubar und nachzuvollziehen. Da müsste schon ein Finanzexperte ran, der uns das verständlich und neutral erläutern könnte. Den Zahlen des Herren T.L. können wir deshalb nicht wirklich Vertrauen! Selbst unsere Mitgliedervertreter wären nicht in der Lage uns die Zahlen dieses Vorstands zu erläutern, die sie, der Aufsichtsrat, eigentlich überwachen und kontrollieren sollen!

Wie auch schon einmal erwähnt, der Vorstand hätte bei dem Projekt der Modernisierung und ganz speziell bei der Außenwärmedämmung, die Trumpfkarte der Unwirtschaftlichkeit ausspielen können, hat es aber unterlassen. Ganz genau aus einen einzigen Grund, dass hätte viel weniger Einnahmen zukünftig bedeutet, darauf wollte man aber auf gar keinen Fall verzichten. Die Mietpreistreiberei kann nur so aufgehen und nicht anders. Die Mitgliederinteressen spielten in diesem Fall nicht die geringste Rolle und durch eine Abstimmung wollte man sich diese zukünftige Goldader keinesfalls kaputt machen lassen. Also, was führt dieser Vorstand mit seiner Mietpreistreiberei im Schilde? Wie viel GSW- Denken und Handeln steckt in diesem geschäftsführenden Vorstand T.L.? Wofür will der Vorstand das zukünftig mehr eingenommene Geld verwenden? Was plant der Vorstand da zukünftig hinter unserem Rücken?
Können, wollen und dürfen wir so etwas überhaupt zulassen? Es kann nur mit uns gehen und nicht gegen uns!
Zu bemerken ist in jedem Fall: Es ist etwas faul im Staate Dänemark!

20
Dez
2014

Nestbeschützer

96305

"Ihr habt doch lange genug billig gewohnt!"

So redet der Dummschwätzer D.S., der hier den Vorstand mimt und für solche Aussagen auch noch unser Geld bekommt!

"Glauben Sie, die GSW würde ihre Mieter darüber abstimmen lassen ob eine Modernisierungsmaßnahme angebracht wäre oder nicht?"

So sprach der nächste Dummschwätzer, nämlich der geschäftsführende Vorstand T.L.
Der sprach dann auch noch:"Die Mitglieder können doch mitbestimmen, hier und heute bei der Farbauswahl für die zukünftige Fassadengestaltung."
Für dieses ernstgemeinte Dummgeschwätz empfing dieser CEO sogleich die Quittung, die anwesenden Mitglieder lachten mitleidig und verbaten sich solch ein Geschwätz, als seien diese dumme Gören (Szenen vom 11.10.14).

Diese Aussagen der beiden Vorstände sind nichts weiter als schallende Ohrfeigen in die Gesichter der Mitglieder, verhohnepipeln muss man sich als Mitglied lassen von solchen unqualifizierten Aussagen. Und die meinen das auch so, die beiden Herren. Die manifestierte Meinung des Vorstands D.S., das Mieter Feinde sein, hat sein jüngerer Kollege gleich mitübernommen. Und ja, es ist auch wahr, dass wer so redet, hier bestimmt keine Freunde hat und auch keine Freude!
Diese beiden Typen standen und stehen nicht auf Genossenschaftslinie, nicht für genossenschaftliche Wirtschaft, nicht für die genossenschaftliche Idee und auch nicht für die genossenschaftlichen Ideale. Das alles wird beharrlich ignoriert, wie auch vom Aufsichtsrat! Ein paar Lippenbekenntnisse an die Menge aber ansonsten orientieren die sich lieber am allgemeinen Treiben in der Wohnungswirtschaft wo das genossenschaftliche nur hinderlich ist und von den übrigen Marktteilnehmern eher belächelt wird.
Nestbeschützer, sind diese Leute nicht!

Ganz im Gegenteil, der mit der größten Klappe, der Vorstand D.S. gerade der, der sagt zu uns:"Ihr habt doch lange genug billig gewohnt." Ausgerechnet der, der den Cent dreimal umdreht, will uns damit etwas sagen. Dieser Typ hat erstens selbst lange genug billig gewohnt. Zweitens ist er einer der Mitverantwortlichen die dieses "billige" Wohnen mitgetragen haben, um selbst weiter davon zu partizipieren, in dem Wissen, dass es hätte schon viiiiel früher moderate Mietanpassungen hätte geben müssen, man aber lieber darauf verzichtete, weil das doch so schön wahr, selbst billig zu wohnen!
Andere Genossen entgegnen dem Vorstand D.S. und seiner "billigen Aussage", dass dieser Wohnraum in der Vergangenheit bis in die heutige Gegenwart, auch nicht mehr Wert gewesen sei und ist! Einfachste Wohnlage, kein Komfort, einfach nur nichts. Wer hat denn in den Jahren und Jahrzehnten erst etwas aus den Buden gemacht? Die Genossenschaft jedenfalls nichts! Wie war das:" Hier haste den Schlüssel und viel Glück." So war's doch. Geld, Geld und Zeit haben die Genossen in die Buden investiert und ganz nebenbei immer brav ihr Nutzungsentgelt gezahlt. Die Genossenschaft bzw. das die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft, in einem Förderwirtschaftsverein den Mitgliedern Vorteile einbringt bzw. einbringen sollte, darum hat sich diese Genossenschaft nie auch nur einen einzigen Tag gekümmert. Das Argument, billiges wohnen, zählt in diesem Zusammenhang gar nicht! Die Wohnungen ohne jeglichen Komfort, waren einfach nicht mehr Wert und die Genossenschaft kann sich daraus keinen Verdienst zuschreiben wie z.B., damit den Förderauftrag erfüllt zu haben, das ist lächerlich und unwahr! Nur die Unfähigkeit der Verantwortlichen ist dafür verantwortlich. Die Genossen sollten jahrzehntelang für alles selbst sorgen, auf ihre eigenen Kosten, das Unternehmen Genossenschaft hat sich da ganz fein herausgehalten. Die Genossen haben aus den Buden überhaupt erst einmal Wohnraum gemacht, den man als bewohnbar bezeichnen konnte! Haben sich ihr Nest selbst geschaffen! Und das zeigt uns, nur wer die Vergangenheit kennt kann die ganze Lage beurteilen. Das Problem des Vorstands D.S. ist es, die Vergangenheit voll auszublenden und zu sagen: Na det is doch Verjangenheit, ick schau nach vorn. So, so, der Herr Vorstand D.S. schaut nach vorn. Bei dem was dieser selbst zu Verantworten- und Mitzuverantworten hatte und hat, ist so eine Aussage verständlich. Denn da gab es so einiges was in der Vergangenheit lieber unter den Teppich gekehrt wurde, was nicht zur "Ehre" gereichte. Verantwortung wollte der Genosse D.S. immer gern innehaben, aber die Last der Verantwortung, das Einstehen für die Verantwortung, die wollte und bis heute ist das so, dieser "feine" Herr D.S. nie übernehmen!
"Ihr habt doch lange genug billig gewohnt", diese Aussage ist ein Messer am Hals derer, die mit ihrem "Einkommen" jetzt schon an Grenzen stoßen und somit von nun an große Zukunftsängste auszustehen haben! Dem Herren der diesen Satz zu verantworten hat, kann man nur raten: "Halt endlich die Klappe!"

Mit Zwang ins Glück

So geht asoziale Genossenschaft. Der Vorstand verspricht:"Wir machen alles schön und ihr könnt Energie und Heizkosten sparen." Dafür klebt uns der Vorstand 14 cm PS und Mineralwolle auf die Fassade. Der Spiegel kommentiert derartige Maßnahmen so: "Styropor an den Hauswänden lohnt sich weder für Mieter noch für die Umwelt." Allerdings lassen sich die Kosten auf die Bewohner umlegen - und dann sind die Mieter die Dummen, so wie zukünftig WIR! Der RBB berichtet zum Thema: "Es gehört zu den Mythen, dass mit energetischer Sanierung Geld gespart wird. Und ganz speziell für die Aufsichtsratsvorsitzende, der VDGN sieht das auch so! Aber das prallt an dieser ab, die hält ihr persönliches Fähnchen stets so gegen den Wind, das es auch weht. Eben wie es gerade passt!

Viele Mitglieder freuen sich gar nicht über die angekündigte energetische Sanierung, speziell nicht über das Dämmen unserer Häuser. Wir als Mitglieder sehen in dieser konkret angekündigten Zwangs - Modernisierungsmaßnahme nicht, das diese in erster Linie auf das Wohl der Mieter / Nutzer und die Herstellung eines vernünftigen, zeitgemäßen Standards abzielen.

Wir kritisieren weiter die Folgen die diese Zwangsmaßnahme unweigerlich mit sich bringt, nämlich die sozialen Folgen der Zwangsmaßnahme, die kurz - oder mittelfristig zweifelsfrei eine Verdrängung bedeuten. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die bislang noch gut über die Runden kamen, werden durch die Mietsteigerungen zu Sozialfällen gemacht. Zumindest der Aufsichtsratsvorsitzenden dürfte diese Thematik nicht ganz fremd sein, warum sie für diese Zwangsmaßnahme gestimmt hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.
Statt das die Genossenschaft Mietpreisdämfend wirkt, wirkt diese lieber als Mietpreistreiber. Und das gelingt eben nur über die Modernisierungsschiene. Wir pappen euch Styropor und Mineralfaserwolle auf die Häuserwände und erzielen somit für unsere Mieterlein eine gewaltige Verbesserung in der Energieeinsparbilanz, sogar eine Wertsteigerung der Immobilien erzielen wir, ist das nicht toll. Bezahlen tut's der Mieter.
Das Geplapper des Vorstands, die Mieten sein doch dann immer noch günstig (Mietspiegel,BBU-Marktmonitor) ist nicht wahr! Denn viele haben durch die Modernisierungsankündigung etwas anderes erfahren und weil die Menschen in Berlin vergleichsweise schlecht verdienen, müssen sie inzwischen einen fast genauso großen Anteil ihres Einkommens für Miete ausgeben wie in München, laut einer neusten Erhebung des Immobilienverbandes Deutschland.

Sofern das Haus dann mit Styropor und Mineralwolldämmplatten zugeklebt wurde, ist das Ganze auch sogleich als Sondermüll zu betrachten, der nach vielleicht 25 oder 30 Jahren sehr, sehr teuer wieder entfernt und entsorgt werden muss! Die Nachteile gegenüber einem neuen Verputz und Anstrich des Hauses liegen klar auf der Hand.

Ach ja, apropos Styropor! Was ist wenn's mal brennt? Vor allen Dingen wenn's brennt auf der hofseitigen Seite? Da gibt es keine Feuerwehrzufahrt! Und nu? Das skrupellose Spiel mit dem Leben der Mitglieder weiter fortsetzen oder stoppen, bevor es Opfer gibt! Noch ist Zeit!

Die Berechnungen in der Modernisierungsankündigung, was die Höhe der zukünftigen monatlichen Abschläge als Vorauszahlungen für die Heizkosten angeht, ist es mehr als verwunderlich mit welch einer Genauigkeit das dort angegeben ist. Z.B., Ihre monatliche Heizkostenvorauszahlung beträgt 52,68 Euro! Woher will man das so genau wissen? Sind das eher geschönte Angaben um das Vorhaben dem einzelnen Schmackhaft zu machen? Davon muss man klar ausgehen. Denn die Vorstände wissen nichts, aber auch gar nichts über die Verbräuche der einzelnen Mitgliedshaushalte und somit sind diese ganz, ganz genauen Zahlen einfach nur Makulatur. Man kann auch sagen, diese Zahlen sind ein Fake und sollen uns vorgaukeln das da jemand ganz toll rechnen könne. Das Ganze wäre Glaubwürdiger gewesen, wenn man eben ungenauere Zahlen angegeben hätte, mit Formulierungen wie voraussichtlich oder circa oder ähnliches. Diese Zahlen sind ein bisschen "dick" aufgetragen um glaubwürdig zu sein. Die Verantwortlichen hätten sich lieber auf ihre Weihnachtspost aus dem Jahre 2013 berufen sollen, wo geschrieben stand bzw. so formuliert wurde: Im Idealfall!


Keine Profite mit der Miete

Der Vorstand will mit der Modernisierung "Kasse" machen. Man fragt sich nur wofür? Irgendwelche phantasiereichen Planspiele laufen da im Hintergrund im Sitzungsbunker in der Chamstr.32! Dafür benötigt man Geld, Kohle, Cash. Wir meinen, Schluss damit! "Keine Profite mit der Miete", und schon gar nicht in unserer Genossenschaft.

Der Vorstand sollte wissen, die genossenschaftlichen Mitglieder sind keine Milchkühe und dürfen nicht nur auf ihren Ertrag reduziert werden.

Der Vorstand sollte weiter wissen und sich hinter die Ohren schreiben, dass nicht dieser Gegenstand der Förderung ist, sondern ausschließlich die Mitglieder dieser Genossenschaft. Was und wie und in welchem Umfang die Mitglieder gefördert werden möchten, bestimmen wiederum ausschließlich die Mitglieder und keinesfalls der Vorstand. Dessen Aufgabe ist es sich um die Geschäftsführung zu kümmern, mehr nicht. Die sogenannte innere Ausgestaltung der Genossenschaft bzw. des Förderauftrags obliegt den Eigentümern!

Die ewige Quertreiberei, dass ständige hineinreden und verhindern in Gestaltung und Ausstattung der Förderinhalte bzw. der Umsetzung des Förderauftrags, ist in allererster Linie dem Vorstandsmitglied D.S. zu verdanken! Dieser wehrt ab und blockiert alles, was Mitgliedern zugute kommen könnte in Form und Inhalt des Förderauftrags. Diese Person war und ist in seiner Funktion immer ein Feind der Mitgliederinteressen gewesen und nur offen gegenüber seinen eigenen egoistischen Zielen und Auffassungen. Mit dieser Art und Weise hat er auch den geschäftsführenden Vorstand T.L. geimpft, der das nun bestens uns gegenüber weiter auslebt. Beide haben den genossenschaftlichen Komplex bis heute nicht begriffen. Was auch in Gänze auf den gesamten Aufsichtsrat zutrifft.

Die Mitglieder dieser Genossenschaft, haben noch keinen einzigen Tag von ihrer Mitgliedschaft profitieren können. Obwohl diese Mitglieder eines Förderwirtschaftsvereins sind. Die Genossenschaft ist eine Gesellschaft mit dem Zweck, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale und kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (so steht's im Genossenschaftsgesetz).

Das haben unsere Mitgliedervertreter (Aufsichtsrat) bis heute noch nicht verstanden bzw. je zur Kenntnis genommen! Vorstand wie Aufsichtsrat handeln entgegen dem § 1 Genossenschaftsgesetz. Eigentlich gehören die alle vor die Tür gesetzt. Wegen Untätigkeit und Unfähigkeit.

Gemeinschaftlich passiert hier aber gar nichts. Die Kaste bestehend aus Vorstand & Aufsichtsrat entmündigen einfach die Eigentümer und bestimmen über deren Köpfe, ohne deren Meinung gehört bzw. ohne auch nur eine Diskussion geführt zu haben, was vermeintlich gut für die Eigentümer wäre. Die haben nicht bemerkt das die Welt sich gedreht hat, die Zeiten sich so verändert haben, das man heutzutage miteinander spricht und dann gemeinsam entscheidet, was gut wäre oder nicht, was die Eigentümer haben möchten und was nicht. Diese ganze Bande selbstherrlicher Gremiumsmitglieder regieren die Mitgliedermasse nach ihrem eigenen Gutdünken von oben nach unten, wie in den "guten alten Zeiten". Mitgliederdemokratie & Mitbestimmung werden frech ignoriert. Dieser Personenkreis von Gremiumsmitgliedern verharrt starr im Denken und Handeln des letzten Jahrtausends. Sie sind Reaktionäre Gerontokraten!

Im Zusammenhang mit dem konkreten Projekt Modernisierung stehen auch unsere Höfe zur Disposition. Auch bei dieser Thematik, Aus-und Umgestaltung der Höfe, wäre es eine Pflicht der Verantwortlichen gewesen, die Mitglieder zu befragen, mit einzubeziehen in die zukünftige Gestaltung IHRER Höfe! Denn noch eine "Sitzgruppe" & "Pergola" a la Vorstandseinheitsmodell "Towarischtsch" benötigen WIR sicher nicht. Ein Mehr an Phantasielosigkeit geht einfach nicht mehr. Da sind spannende Innovationen gefragt nicht "Opa's langweilige Sitzgruppe & Pergola Towarischtsch des VEB Vorstand! Gemäß der Losung des Towarischtsch D.S.: "Rückwärts immer - Vorwärts nimmer."

Demonstrationen-Demonstration-gegen-MieterhoehungenMietenstopp für die nächsten 5 Jahre!

Keine Profite mit der Miete! Was wir in Zukunft erwirtschaften, muss endlich den Mitgliedern zugute kommen! Die Genossenschaft muss dem Förderauftrag endlich gerecht werden. Art und Umfang der Förderung müssen durch die Mitglieder beschlossen werden. Mitglieder und Mitgliedervertreter müssen hier das Gespräch zu diesem sehr speziellen Thema finden. Das was den Förderauftrag angeht, kann nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden bzw. bleiben.

Weiterhin muss es einen langjährigen Mietenstopp geben nach der Erhöhung durch die Modernisierung sowie eine Quersubventionierung für sozial schwache Mitglieder, da sonst Mitglieder "Wasser saufen gehen", was nicht passieren darf. Vorstand und Aufsichtsrat sollten sich auch noch einmal ganz genau vergegenwärtigen, was die vom Bundestag beschlossene "Mietpreisbremse" angeht auch zu den Punkten: Zukünftige Höhe der Modernisierungsumlage sowie deren Dauer bzw. Zurücknahme! Ganz wichtig! Und uns vielleicht ein Rechenmodell auf dieser Grundlage eröffnen!

Vorstand wie Aufsichtsrat dürfen weiter davon ausgehen, dass die angekündigte Fassadendämmung nicht Mehrheitsfähig ist und auf einen hohen Ablehnungsgrad stößt. Auch die Risiken, die eine solche Fassadendämmung in sich birgt, ist weiter Bestandteil des Sorgenpakets der Mitgliedschaft. Weiter glauben auch nur wenige an die versprochenen Einspareffekte und an die schöngerechneten zukünftigen Heizkostenabschläge!

Vorstand und Aufsichtsrat haben sich da eine Menge Probleme aufgehalst, ob das gut geht?
WIR benötigen dringendst Nestbeschützer und nicht Nestzerstörer!
In jedem Fall werden diese auch weiterhin Gegenwind erfahren und wenig Freude und Freunde haben!


Weihnachts- und Neujahrsgrüße...

hat der Vorstand ja den Mitgliedern im Vorfeld schon zukommen lassen. Aber, recht sparsam. Was sonst auf zwei Blättern zum Ausdruck gekommen ist, passt nun auf ein Blatt Papier! Zuerst die Telefonnummern für den Notfall, wann die Verwaltung wieder öffnet und dann erst, klein und spärlich, bürokratisch und amtlich, die Formel mit den Weihnachts- und Neujahrswünschen. Die Eigentümer, das Mitglied, der Kunde als leidiges Anhängsel derer, die über UNS bestimmen, gerne UNSER Geld nehmen, aber UNS letztendlich nur verachten! Das ist das, was aus diesem lieblosen Blatt Papier spricht! WIR haben verstanden!

Und, WIR sehen das so:

santa_modern

"Äh, ich, ich bin der Weihnachtsmann, nee, äh, ich, äh, wir sind Vorstand! Jawohl!!!"

Deshalb umso mehr, besinnliche Weihnachten!

10
Dez
2014

Einmeterfünfundsechzig

Aufsichtsrat & Vorstand bilden eine Kaste

Was hat uns der Neustart unserer Genossenschaft, seit der Einstellung des hauptamtlichen Vorstands im vergangenem Jahr, bis heute als Mitglieder eingebracht? Nur eines, nämlich kontinuierliche Kostensteigerungen! Das freut die Mehrheit der Mitglieder eines Förderwirtschaftvereins, gar nicht. Und zur Erinnerung an Aufsichtsrat & Vorstand, die Genossenschaft ist ein Förderwirtschaftsverein.

Man muss die Kastenmitglieder immer wieder daran erinnern, denn WIR sehen und spüren ja, wo diese Kaste uns hinführt. Sie führen uns auf den Markt der freien Kräfte, da wo Wohnen & Wohnraum ein Handelsgut ist (und kein Menschenrecht), eine Ware, die es möglichst teuer an den Meistbietenden zu vermieten gilt. Das ist ein Denken und ein Wandel, wie ihn sich die meisten nicht vorgestellt haben. Dafür, das der hauptamtliche Vorstand T.L. seine radikalen Methoden, die des freien Markts, hier zu uns mitgebracht hat und ausleben kann, trägt der Aufsichtsrat die alleinige Verantwortung.

Und unsere Mitgliedervertreter scheinen dem Vorstandmitglied T.L. hörig zu sein, denn diese haben bis heute alles mitgetragen und genehmigt was dieser haben und durchsetzen wollte. Dieser Mann ist gefährlich und steht nicht für die genossenschaftliche Wirtschaft, ihre Ziele und Ideale. Ganz im Gegenteil, er ist ein Marktradikaler der uns Stück für Stück an den freien Markt und dessen Gesetzmäßigkeiten heranführt und uns diesem Markt unterwirft. Gerne nimmt dieses Vorstandsmitglied in Gesprächen Bezug auf Wohnungsunternehmen wie z.B. die GSW, ein börsennotiertes Immobilienunternehmen, das Wohnen als spekulatives Geschäft betreibt um seine Aktionäre befriedigen zu können. Wie die GSW Dinge macht, kann nicht in unserem Interesse als Genossenschaftler liegen. Wenn das so großartig ist, was oder wie die GSW etwas macht, dann sollte dieser Vorstand dort anheuern und uns verschonen. Dieser Herr schaut und schielt da den falschen Akteuren am Markt zu und guckt sich Sachen ab, die hier bei uns ganz, ganz fehl am Platze sind. Dieser Vorstand hat sich an den primären Interessen der Eigentümer zu orientieren und sein Handeln danach auszurichten. Aber dem ist nicht so. Auch unsere spezielle Eigentümerkontrolle zur Disziplinierung des Managements (Aufsichtsrat) hat hier immer wieder versagt bzw. hat man lieber gemeinsame Sache gemacht.

Unmündigen Mitgliedern Mitsprache verweigern

Wie WIR sehen und erleben konnten, wurde und wird mit der genossenschaftlichen Demokratie Schindluder getrieben. Denn Schwindler und Wortbrüchige, Versager und Aufschneider, schlichte Dummköpfe und verschlagene Zyniker, Verklemmte und Gehemmte haben die ureigensten Angelegenheiten der Eigentümer und Mitglieder zu ihrer eigenen Sache gemacht. Und WIR, als Mitglieder und Eigentümer werden als Untertanen missbraucht. Der Sinn der Inszenierung liegt im puren egozentrischen Machtinteresse dieser kleinen Kaste und die Lügen laufen vom Band. Wer nach der Wahrheit hinter den Phrasen fragt, ist in diesem "Spiel" der Dumme.

Der Kern unseres Problems lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Unsere Mitgliedervertreter haben sich mit dem Vorstand zu einer Kaste gewandelt, die über die Köpfe der Mitglieder & Eigentümer hinweg agiert und regiert. Wenn von Gremiumsmitgliedern davor gewarnt wurde, das Modernisierungsvorhaben von den Mitgliedern abstimmen zu lassen, weil so etwas schief gehen könnte, dann bedeutet dies, dass die Eigentümer und Mitglieder zu unmündig wären, über ihre eigenen Belange selbst zu entscheiden, nämlich als mündige und geschäftsfähige Personen. Aber nein, angewiesen auf Vorstand und Co., eine genossenschaftliche "Elite", die sich durch nichts mehr auszeichnet als durch ihre gefühlte Berufung. WIR als Mitglieder und Eigentümer werden als solche nicht mehr mal rhetorisch wahrgenommen. Für die Kaste sind wir nur noch Gattungswesen, Schutzbefohlene bestenfalls, schlimmstenfalls Aufmüpfige, Wutbürger, die es zur Ordnung zu rufen gilt. Viele Mitglieder sind immer noch entsetzt über die totale Entmündigung durch die Mitglieder der Gremien. Auch die falschen Zungenschläge die unsereiner für bare Münze genommen hatte, in Gestalt der Aussagen von der Aufsichtsratsvorsitzenden K.R. und dem Vorstandmitglied D.S., das die Mitglieder abstimmen sollten über das Modernisierungsvorhaben, sind nicht vergessen! Diese Aussagen waren Lügen. Vorgetragen von Lügnern, die sich bis heute dafür noch nicht einmal entschuldigt haben. Und wer weiß, was die uns noch so alles erzählt und versprochen haben in Bezug auf das Modernisierungsvorhaben, wovon nie etwas wahr war? Aber man lobt sich, der Vorstand meinte ja, man käme ohne diesen gar nicht aus! Was für egozentrische Nachtjacken diese Typen doch sind. Alles gemäß der Vorstandslosung:Wir, ja wir sind der Vorstand und wir sind mächtig, und ihr, ihr seit nur einmeterfünfundsechzig!

Freilich, bei dieser Inszenierung der genossenschaftlichen Pseudodemokratie, kommt es auf solche Petitessen nicht an. Der Schein schafft das Bewusstsein. Und die Darsteller sind professionelle Dilettanten, die überzeugen, indem sie selbst glauben, sein zu können, was sie wollen. Wir erleben den Übergang von einer kurzen Phase der Mitgliederdemokratie zu einer Vertreterdemokratie, die nur sich selbst vertritt und sonst niemanden! Trotz aller Gegenbekundungen, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr. Eben Dilletanten und Lügner, mehr nicht!

Diese ganze unappetitliche Gemengelage ist für viele Mitglieder nicht ganz einfach. Die Beschäftigung mit Zumutungen wird mitunter selbst zur Zumutung. Man möchte es es manchmal gar nicht so genau wissen, wie sehr die Gremiumsmitglieder aus Vorstand & Aufsichtsrat die Mitglieder verachten, in dessen Namen sie sich spreizen, während die Mitglieder ein Schmierentheater geboten bekommen, das den Eintritt nicht wert ist, den sie dafür berappen müssen. Aber es lohnt sich. Der Erkenntnisgewinn liegt über der Ekelschwelle.

31
Okt
2014

Ich bin Vorstand, ich darf das!

"Ihr habt doch lange genug billig gewohnt!"

Äußerung des Technik-Vorstands D.S., am 11. Oktober 2014, in die Menge der anwesenden Mitglieder, anlässlich des öffentlichen Termins zur Farbauswahl für die neue Farbgestaltung der Außenfassade.

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