23
Apr
2014

Energie(wende) gehört in Genossenhand

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*Anmerkung: jubelnde.genossen wollte mit diesem Thema/Beitrag eigentlich erst zum 1. Mai herauskommen. Die gegenwärtig aktuelle Diskussion unter der Mitgliedschaft zu diesem Thema wird aber schon geführt und da möchten wir nicht außen vorstehen. Am Ende des Beitrags, ein Update.

Bis jetzt

Die von uns als genossenschaftliche Energiewende bezeichnete und geforderte Umstellung unseres derzeitigen Heizungssystems auf ein für uns Mitglieder wirtschaftlicheres und effizienteres Heizungssystems scheint vor dem theoretischen Abschluss zu stehen. Der Vorstand sowie eine von diesem beauftragte Fachfirma, scheinen eine Lösung zu dieser Thematik erarbeitet zu haben. Wie wir z.B. während des genossenschaftlichen Frühstücks von Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands erfahren konnten, laufe alles auf ein Gasheizungssystem hinaus. Näheres sollen die betroffenen Mitgliedshaushalte, demnächst in einer Infoveranstaltung erfahren. So weit, so (un)gut.

Reaktionen

Das Thema Gasheizung bewegt, wie das Thema Energiewende- und Kosten überhaupt.
Die Nachricht, dass der Vorstand plant den Nachtstromspeicher geplagten nun eine Gasheizung zu "verordnen", kam nicht durchweg gut an! Die Angst geht um, die Angst vor Gas. Durch die vielen negativen Vorkommnisse der letzten Jahre in unserer Stadt und im Lande in Verbindung mit Gasanschlüssen in Wohnhäusern, wo es zu den verschiedensten Vorfällen auch mit Todesfolge kam, ist manchem Genossen bei dem Gedanken an einen Gasanschluss in seinem Wohnhaus/Wohnung nicht ganz Wohl. Abgesehen von noch vielem anderen Ungemach im Zuge der verschiedensten "geplanten"/angedachten Maßnahmen.

Wie es scheint...

sind die Würfel pro Gasheizung wohl gefallen? Wenn dies so sein sollte, würden wir doch sehr verwundert sein!
Warum? In einem Gespräch mit der Aufsichtsratsvorsitzenden K.R., verwies diese darauf, dass die Mitglieder darüber befinden bzw. abstimmen sollen, ob diese das dann auch so möchten. Im Gespräch mit einem Genossen-Vorstand, gab dieser uns klar und deutlich zum Besten, das die Genossen-Mitglieder darüber abstimmen sollen, ob sie das auch so wollen. Dieser Genosse-Vorstand begründete seine Haltung damit, dass dieser nicht als "Zwangsverordner" dastehen will und sich nicht dem Zorn seiner Mit-Genossen ausgesetzt sehen möchte! Beide Meinungsäußerungen von diesen Gremiumsmitgliedern waren äußerst zu begrüßen.
Wir fragen uns aber, haben diese Äußerungen überhaupt noch Bestand? Der Vorstand spricht nur von einer "Infoveranstaltung". Das klingt nach beschlossener Sache und die Verkündigung der Selben.

Energiebezug ist zwischenzeitlich zum Politikum geworden

Somit auch die Frage welches Heizungssystem wir denn nun wirklich benötigen. Das der Vorstand auf Gas setzt, ist sein Problem!
Zwischen dem Aufkommen der Frage des Wechsels von der Nachtstromspeicherheizung zu welchem Heizungssystem auch immer, hat sich die Welt wieder einmal gedreht und neue Verhältnisse geschaffen. Vor denen auch unsere kleine Genossenschaft nicht gefeit ist.
Der EU-Kommisar G. Oettinger sprach vor kurzem in führenden Medien von einer Gaskrise in Europa. Er fürchtet das die Entwicklung in der Ukraine, negative Folgen für die Energieversorgung haben könnte. Ebenso sehen das auch andere deutsche und europäische Politiker und Energieexperten.
Auch wenn wir dachten der kalte Krieg gehöre der Vergangenheit an und die zwischenstaatlichen Probleme in Europa würden künftig nur noch am Verhandlungstisch ausgetragen, wird durch die Ukraine-Krise eines Besseren belehrt. Die friedliche Wohlstandswelt in der wir bisher lebten, ist fragiler als wir gern annehmen mochten. Krieg in Europa, undenkbar? Wir sollten uns nicht zu sicher sein!
Die Ukraine-Krise zeigt uns klar und deutlich wie auch wir zukünftig dem Spiel der Kräfte und von deren Auswirkungen nachhaltig betroffen werden könnten und uns vielleicht in unseren Wohnungen in der Winterzeit den Arsch abfrieren, weil die weltpolitischen Verhältnisse dies uns abverlangen.
Sollen wir als Genossenschaftsmitglieder uns wirklich auf ein Gasheizungssystem einlassen, dass hier in unserer Region überwiegend mit russischem Erdgas betrieben wird? Wenn man auch im Rückblick auf die Sowjettführer alter Prägung sich "verlassen" konnte, was den Erdgasbezug anging, sieht das bei Zar Putin, der eher ein Schlägertyp ist, vielleicht ganz anders aus?

Deshalb, die Energiefrage in Genossenhand

Die ganze Frage des zukünftigen Energiebezugs , sollte in die Hände der Genossen gelegt werden, die Mitglieder treffen die letztendlich Entscheidung. Stichwort: Schwarmintelligenz! ;-)jg1mai_jg

Aus vielen guten Überlegungen Einzelner wird die Weisheit der Masse!
Und nicht der Big Fish (Vorstand) trifft einsame Entscheidungen, sondern die Masse (Mitglieder) entscheidet was für diese gut ist! Letztendlich ist es das Unternehmen der vielen kleinen Fische und nicht eines einzigen angestellten großen Big Fish!

Die Energiefrage in Genossenhand! Warum sich ständig in neue und mitunter auch unberechenbare Abhängigkeiten begeben, wenn wir unsere Energieerzeugung doch in die eigenen Hände legen können. Parole: Blockheizkraftwerk! Eigene Erzeugung von Wärme, Warmwasser und Strom! Wir sollten uns weitesgehend unabhängig machen von Monopolisten für Strom und Gas. Aussteigen aus dem Preisdiktat der Großkonzerne die Gas und Strom liefern. Noch einmal zurück zum Erdgas. Wenn auch der Preis für Erdgas noch etwas günstiger ist wie für unseren Nachtstrom, so wird auch dieser stetig ansteigen, da dürfen wir uns mal nichts vormachen oder vorgaukeln lassen. In Krisenzeiten wird der Preis für Erdgas mit Garantie stark ansteigen. Kein fossiler Energieträger wird günstiger werden ob mit oder ohne Krise. Wir werden immer die Sklaven der anderen, der Energieversoger sein, auf immer und ewig!
Deshalb den Weg in die größtmögliche Unabhängigkeit wählen und Eigenenergie in Form von Wärme, Warmwasser & Strom selbst erzeugen!
Unsere Gremiumsmitglieder haben aber der Möglichkeit der Eigenversorgung durch Blockheizkraftwerke sehr vorschnell eine Absage erteilt! Das aber, ist deren Problem!
Unsere Nachbargenossenschaft, die "Charlotte" hat es erfolgreich vorexerziert. Dort werden 155 Wohnungen mit einem Blockheizkraftwerk versorgt! Dazu unter unseren LINKS - Blockheizkraftwerk- anklicken und sich anschauen was die "Charlotte" da richtungsweisendes realisiert hat.
Ein Blockheizkraftwerk trägt kostengünstig zur Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser bei. Darüber hinaus kann es uns mit kostengünstigen Strom versorgen! Es liefert uns alles was wir benötigen!
Zu dem Thema um ein wirtschaftlicheres Heizungssystem, hatten wir aber auch die Warmwassergewinnung durch Durchlauferhitzer zum Thema erklärt. Die Warmwassererzeugung läuft hier auch über den Drehstromzähler. Und das geht auch mächtig ins Geld und strapaziert die Stromrechnung. Und da gilt kein Sondertarif wie für die Nachtstromspeicherheizung. Auch das ist ein echtes Problem, dass die Einkommen der Mitglieder ebenso negativ belastet wie die Nachtstromspeicherheizungen.
Die Reaktionen der Verantwortlichen zu dieser Thematik war mehr wie dürftig ausgefallen. In etwa so, dass man da nichts machen könne. WAS! Was soll das heißen? Der "Mühlstein" Durchlauferhitzer um den Hals ist kein anderer als der der Nachstromspeicherheizungen. Dieses Thema erfordert genauso eine Lösung, wie für das Heizungssystem. Wir werden so jedenfalls nicht weiterkommen in den Fragen nach der finanziellen Entlastung der Mitgliederhaushalte durch unaufhörlich steigende Strompreise.

Im Netz der Interessen

Wer verfolgt hier welche und wessen Interessen?
Der Vorstand hat uns u.a. durch seine "Weihnachtspost" wissen lassen, das man einen qualifizierten Fachbetrieb gefunden hätte, der für all unsere "Probleme" eine Lösung parat hätte. Alles ganz, ganz toll! Fakt dürfte bei diesem Unternhemen, wie bei jedem anderen auch sein, das die einen potenziellen Kunden am Haken haben, bei dem Geld zu verdienen ist. Das ist kein Verbrechen, aber in erster Linie denkt dieses Unternehmen an sich und dann kommen irgendwann wir. Wir gehen davon aus, das sich Vorstand und beauftragtes Unternehmen auf der "Infoveranstaltung" in Eintracht uns gegenüber präsentieren werden. Dort wird man uns in den schillernsten Farben erklären wie gut, wie toll, wie vorteilhaft, wie geil der Nutzen für jeden einzelnen von uns sein wird. Auf Sorgen und Einwände, wird man gut vorbereitet reagieren und alles nur positiv darstellen. Zur Erdgasfrage und den aktuellen Konflikten wird man uns antworten, das unser Kopp für solche Fragen eh zu kleen und beschränkt sei und das im übrigen schon allet nich so schlimm kommen wird und wir einfach kaufen sollten.

Aber jute Leute, wir wollen von euch nich vor vollendete Tatsachen jestellt werden. Nee, nee, det wolln wa nich.
Wir wollen eine offene Aussprache, Diskussion über die Themen des Heizungssystems, energetische Modernisierung und des Stromfressers und geldvernichters Durchlauferhitzer. Wir wollen keen vorgefertigten Erfolgsbericht des beauftragten Unternehmens hören, det nur unser Jeld will. Wir wollen uns mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten dessen befassen, was letztendlich für uns gut ist, unter Abwägung aller Tatsachen. Wir wollen da nicht einseitig manipuliert werden, zugunsten Eurer Gasheizungsgeschichte. Viele Wege führen nach Rom! Dieses Treffen muss ergebnisoffen geführt werden, weil die Mitglieder hier das erste mal damit konfrontiert werden und sich ein Meinungsbildungsprozess erst in Gang setzen muss, der sicher nicht in wenigen Tagen abgeschlossen sein wird. Die Menschen benötigen Informationen und zwar unabhängige Informationen. Und dem geschäftsführenden Vorstand T.L. sei gesagt, auch wenn dieser meinen sollte, das nicht für alles Zeit sei, dann muss man diesem entgegnen, dass er sich schon Zeit und Muße für uns nehmen wird müssen. Schließlich bezahlen WIR als Mitglieder diesen dafür, das dieser sich die Zeit für uns und unsere Angelegenheiten nimmt und uns Rede und Antwort steht!
Ein Firmenvertreter der kurz vor dem Abschluss steht, wird uns kaum unabhängig und umfänglich informieren! Und was das Blockheizkraftwerk angeht oder andere Technologien, da wird man uns mit Sicherheit nur negatives und somit undurchführbares zu erzählen wissen. Damit auch ja nur das in Frage kommt, für was der Vorstand sich wohl schon entschieden hat. Die verdammte erste Pflicht des Vorstands ist, bei so einem kostenmäßig einschneidenden Projekt, für das die Mitglieder einen großen Schuldendienst werden leisten müssen, dass mit diesen zu diskutieren um zu erfahren, ob diese dann auch bereit sind, eine solche Millionenlast überhaupt tragen zu wollen. Und wenn Sie es tragen wollten, was käme für sie und ihr gemeinsamens Unternehmen dabei unter dem Strich heraus?
Um es für vergessliche nocheinmal klar und deutlich zu betonen, die Eigentümer des Unternehmens sind WIR, die Mitglieder! Vergesst das bitte nicht und behandelt uns auf der Infoveranstaltung nicht wie dumme Gören oder wie hilflose Teilnehmer auf einer obskuren Kaffeefahrt. Sollte es sich wie vermutet bei der "Infoveranstaltung" nur um eine Veranstaltung handeln, in der der Vorstand "seine" Entscheidung verkünden möchte, dann vergesst es, es würde nur zu einem schweren Eklat führen!
Und von unseren Mitgliedervertretern, den Aufsichtsräten erwarten wir, dass sich dieser bei seinen Mitgenossen rückversichert, in Form einer Abstimmung, ob wir als Mitglieder ein Projekt in dieser Größenordnung mittragen möchten. Der Aufsichtsrat muss letztendlich sein O.K. dem Vorstand geben, wenn es um solche finanziellen Großprojekte geht. Und wir hoffen das das Wort der Aufsichtsratsvorsitzenden Bestand hat, das die Mitglieder entscheiden sollen, ob und in welche Richtung der Zug fahren soll.

Diskussion und Meinnungsbildungsprozess

Die Entscheidung für ein neues Heizungssystem, welcher Art auch immer, ist eine grundlegende Entscheidung die uns alle für Jahrzehnte an diese binden wird! Ein neues Heizungssystem kann man mal nicht eben schnell wechseln wie ein Hemd. Der Schuldendienst für dieses neue Heizungssystem wird uns mehr als ein gutes Jahrzehnt begleiten!

Die Entscheidung darüber, an was ein System wir uns binden wollen, muss daher sehr, sehr gut überlegt und durchdacht werden. Sollte sich nach ein paar Jahren herausstellen, dass es nicht die richtige Entscheidung gewesen ist, dann haben wir Pech gehabt und müssten damit weiterleben, den Schuldendienst weiter leisten und hohe Heizkosten in Kauf nehmen.
Wir müssten dann aber auch einsehen und verstehen (wenn auch zu spät), dass wir uns in Vorphase in der Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Thematik - Neues Heizungssystem -, uns eben nicht ausreichend und mühevoll damit beschäftigt zu haben und nun die Quittung für unser eigenes Versagen präsentiert bekämen. Soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Bei all den vorzunehmenden Überlegungen und Abwägungen darf sicher eine nicht im Vordergrund stehen, die des geringsten Widerstands. Soll heißen, was am wenigsten Dreck und Ärger den Genossen in ihren Häusern und Wohnungen bereitet, damit diese nur ja nicht zu ärgerlich werden. Das kann nicht die Meßlatte nach der Suche nach dem besten und zukunftsweisenden Heizsystem sein. Die persönlich zu erbringenden "Opfer" während eines Um- und Einbaus müssten nun einmal zu Gunsten der besten Lösung hingenommen werden! Und wir müssen uns an der besten Lösung orientieren und nicht an einer zweit- oder drittbesten bequemen Lösung!

Die Genossen der betroffenen Alt-Bauten dürften mit all den Fragen zu dieser speziellen Thematik ein wenig überfordert sein. Und um auf der "Infoveranstaltung gute Fragen zu stellen, würde vorraussetzen das man viel weiß. Zur Zeit wissen aber die allermeisten nur sehr wenig über das, was die beste Lösung wäre. Daher müssen unabhängige Informationen her, müssen die Genossen diskutieren und abwägen, was denn für sie das Beste wäre. Der Meinungsbildungsprozess muss in Gang gesetzt werden. Und die sehr wenigen Informatiönchen durch die Gremiumsmitglieder, reichen nicht einmal als Anfütterung aus um in einen Meinungsbildungsprozess auch nur ansatzweise einzutreten. All das impliziert auch, dass es eine schnelle Entscheidung durch die Mitglieder nicht geben kann. Und es sollte auch von Seiten des Vorstands nicht versucht werden, den Genossen eine schnelle Entscheidung abzupressen.

Jubelnde.genossen geht, wie hier auch schon geäußert, von der Vermutung aus, das im Vorstand die Würfel zugunsten einer Erdgasheizung gefallen sind. Auch der Sitz des "Baubüros" ist schon ausgemacht, es soll seinen Sitz in der ehemaligen Verwaltung in der Bam-Straße 4 haben.
Ob diese Informationsveranstaltung nur eine Proformaveranstaltung sein wird oder tatsächlich eine ergebnisseoffene, den Informationsprozess erhellende Veranstaltung, wird sich zeigen.

Was können wir Mitglieder tun?

Jeder betroffene Mitgliederhaushalt sollte sich im Vorfeld, wie natürlich auch nach der Informationsveranstaltung des Vorstands, mit dem Thema Heizungssysteme auseinadersetzen. Vor- und Nachteile einer Erdgasheizung, eines Blockheizkraftwerks oder anderer Technologien. Auch mit der Thematik der energetischen Gebäudesanierung sollte man sich auseinandersetzen und sich Wissen verschaffen. Eine breite Informationsbeschaffung über das Internet ist jederzeit möglich.
Es ist auch einmal empfehlenswert und erhellend, die Beratungsstelle der Berliner GASAG aufzusuchen, leider gibt es nur noch eine, am Henriette-Herz-Platz 4 - am S-Bhf Hackescher Markt, aber man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Sagen sie dem Kundenberater das sie zukünftig gern GASAG-Kunde werden möchten, sich eine Gasheizung einbauen wollten und was den der Bezug von Erdgas heutzutage so kostet. Übermitteln sie dem Kundenberater ihren Verbrauch an Heizstrom. Fragen sie diesen einmal danach, weil sie als Stromkunde das nicht wissen, ob denn eine Kilowattstunde Strom gleich einer Kilowattstunde Gas ist, das ja auch in Kubikmetern angegeben wird. Alles etwas verwirrend für nur Strom-Kunden. Das wichtigste ist jedoch, der Vergleich. Was kostet die Menge an Erdgas, die gleich dessen ist, was sie für ihre Nachstromspeicherheizung berappen müssen? Sind die Energiemengen überhaupt vergleichbar usw. Über das alles sollte man sich im Vorfeld mal erkundigen und man erfährt wie man preislich dastehen würde, z.B. mit dem Bezug von Erdgas.
Auch interessant ist, wie stark der Erdgaspreis in den letzen Jahren gestiegen ist, auch im Vergleich zu Öl und Strom.

Wer noch mehr wissen möchte über Heizungssysteme und energetische Gebäudesanierung und sich unabhängig informieren lassen will, man mag es kaum glauben, der kann das hier vor Ort, genauer gesagt, in der Spandauer Altstadt. Und zwar in der KlimaWerkstatt Spandau, in der Mönchstr.8, Di+Do von 10-13 Uhr und von 14-18 Uhr. Die KlimaWwerkstatt ist ein Projekt der Leitstelle für Nachhaltigleit und Klimaschutz des Bezirksamtes Spandau. Die KlimaWerkstatt Spandau ist ein Service-Zentrum für Fragen der energetischen Gebäudesanierung. Die KlimaWwerkstatt arbeitet im öffentlichen Auftrag und legt großen Wert darauf, z.B. Interessierte Bürger umfassend und interessenneutral über verschiedene Möglichkeiten, Standpunkte und technische Verfahren zu informieren und Vor- und Nachteile sichtbar zu machen. (KlimaWerkstatt Spandau auch über unseren LINK - KlimaWerkstatt- zuerreichen)
Eine gute Gelegenheit sich der ganzen Thematik zu nähern und um unabhängige Informationen zu bekommen. Wer ernsthaft interessiert ist, sollte das ruhig nutzen!
Ohne Informationen zu der ganzen Thematik, besteht die Gefahr der tendenziellen Information durch Vorstand und beauftragtem Unternehmen.

Wie und wo der Zug hinfahren wird, wissen wir nicht wirklich, es liegt aber an uns betroffene Mitglieder die Richtung des Zug's maßgeblich mitzubestimmen.
Die Frage und Richtung der Energie(wende) gehört in Genossenhand!

Update

Wir wurden von Mitgliedern angesprochen, wie wir denn zur der Heizungsfrage stehen würden. Aus dem sehr interessanten Gespräch konnten wir erfahren, dass viele Mitglieder schon viel weiter sind als wir dies vermuteten in dieser Frage und wie es unser schon vorher fertiger Beitrag nicht ganz wiederspiegelt. Fakt ist, das die Mitglieder in dieser Frage schon gut untereinander vernetzt sind und ein gemeinsamer Tenor diese vereint. Die Fraktion der Contra-Erdgasheizungsgegner hat sich gefunden und wächst stetig. Man hat uns versichert, dass es sich um mehrere Dutzend Mitglieder sein, die sich jetzt schon gegen ein Projekt - Erdgas entschieden haben!
Wir sind sehr positiv überrascht der Tatsache, dass die Mitglieder untereinander mobil machen, miteinander reden und sich vernetzen. Hätten wir so nicht erwartet. Das tut der genossenschaftlichen Gemeinschaft und Demokratie nur gut!
Eine doch recht große Sorge der Contra-Mitglieder ist, die politische Lage. Wladimir Wladimirowitsch Putin lässt Grüßen! Vielleicht sollte der Vorstand zur Informationsveranstaltung sich den russischen Botschafter an seine Seite holen, der die Mitglieder vom Gegenteil überzeugen könnte. Nur so eine Idee!
Fakt ist, das die Menschen von tiefen Zweifeln beseelt sind und dem russischen "Zaren" nicht über den Weg trauen. Die Energiefrage ist nun zu einem Politikum mutiert. Vertrauen verloren, alte Ängste wiederbelebt. Wer die Frontstadt Berlin, den kalten Krieg, die Blockade und auch noch davor miterlebt und gelebt hat, sieht die ganze Angelegenheit nun einmal mit anderen Augen. Da kann der junge Genosse-Vorstand nicht wirklich mitreden. Die "Gnade" der späten Geburt lässt das einfach nicht zu.
Es gibt aber auch noch weitere Gründe, die die Genossen nicht positiv zur Erdgasheizung stehen lassen. Und wir, wir sind auch nicht wirklich vom Bezug russischen Erdgases überzeugt!
So wie die Lage sich jetzt unter den Mitgliedern darstellt, war das sicher nicht der letzte Beitrag zu diesem ganz speziellen Thema.
Übrigens, viele Augen sind ab jetzt auf den Aufsichtsrat gerichtet, unsere Mitgliedervertreter!

19
Apr
2014

Neue Räte in den Rat

Neue Aufsichtsräte dringend gesucht?

Seit Anfang April sucht der Aufsichtsrat per Aushangschreiben nach Kandidaten für die im Juni anstehenden Aufsichtsratswahlen. Die Prozedur ist immer noch die Gleiche. Ein ideenloses und seelenloses Einwegschreiben das da im Hausflur vor sich hin hängt und somit wenig Beachtung findet im Aushangeinerlei. Warum also immer so zurückhaltend, so wenig innovativ und so aufmerksamkeitsarm? Widerspiegelt das etwa den Geist der im Aufsichtsrat vorherrscht?

Ungenutzte Möglichkeiten

Die vor kurzem erschienene Ausgabe des "Hausblatt" wäre doch der perfekte Ort für den Aufsichtsrat gewesen hier einen Mitgliederaufruf zu starten auf der Suche nach Kandidaten für den Selben. Gleichzeitig wäre hier genug Platz gewesen, Aufsichtsrat interessant darzustellen, verständlich zu erklären.
Amtierende Aufsichtsratsmitglieder hätten hier kommunizieren können warum ein Engagement im Aufsichtsrat richtig und wichtig ist und was jeden einzelnen von diesen dazu bewegt in diesem Gremium mitzuarbeiten. Mit gutem Beispielen und Argumenten, Überzeugungsarbeit leisten, dass wäre positive, wie informative "Werbung" gewesen.
Leider sind wir noch nicht so weit! Den amtierenden Mitgliedervertretern mangelt es offensichtlich an der nötigen Motivation, Phantasie, Lust oder was auch immer. Vielleicht beim BBU/BBA mal einen Kurs in Eigen-PR besuchen! Wir zahlen's auch!

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Was wir brauchen

Wir die Mitglieder, benötigen offene, den Mitgliedern zugewandte Mitgliedervertreter. Mitgliedervertreter die jedes auch noch so "heiße Eisen" anfassen und auf die Tagesordnung setzen, die nicht davor zurückschrecken, was genehm ist oder nicht, die nichts unter den Teppich kehren wollen und das was gesagt und getan werden muss, auch tun. Die den Mitgliedern auf's Maul schauen und wissen was die Mitglieder gerade bewegt. Aufsichtsräte mit Rückgrat, klarer Meinung, frei von Angst und Profilneurosen. Mitgliedervertreter die auch jenseits des Sitzungsbunker's, den Mitgliedern offen in die Augen schauen können und den Dialog mit diesen suchen.
Wir brauchen Menschen denen diese Tätigkeit keine Last sondern Lust ist. Die Charakterfest sind und nicht abheben, weil diese nun ein "Amt" bekleiden. Denen stets klar sein sollte, dass sie als Mitglieder die genossenschaftliche Basiserfahrung im Aufsichtsrat verkörpern!
Wir benötigen Mitgliedervertreter, die die Arbeit des Aufsichtsrats zu den Mitgliedern hin offen und transparent gestalten. Die Mitglieder benötigen kein Geheimgremium deren Mitglieder so tun, als wären sie Mitglieder des Bundessicherheitsrats.
Wir benötigen Mitgliedervertreter die sich der Wahrheit gegenüber verpflichtet fühlen und die Mauscheleien welcher Art auch immer, eine Absage erteilen!
Und da wäre nur zu wünschen, dass neue Aufsichtsratsmitglieder klare Akzente setzen im Aufsichtsrat und sich nicht einschüchtern und ausbremsen lassen von denen die schon da sind und den alten Zopf weiter pflegen möchten. Klare Kante zeigen gegenüber destruktiven Alt-AR-Mitgliedern.


Aufsichtsratskandidatur und Wahl

Schon öfter haben wir uns über die Prozedur um die AR-Wahlen erregt bzw. darauf hingewiesen das hier noch einiges verbesserungswürdig wäre. Genossenschaft ist eine demokratische Veranstaltung und das sollte sich auch im Vorfeld von Wahlen sowie auch bei der Durchführung wiederspiegeln.
Genossen die sich zur Kandidatur bereiterklärt haben, sollten uns im Vorfeld bekanntgemacht werden. Diese sollten sich auch erklären, warum und für was sie stehen, welche Ziele sie verfolgen usw. Gleiches sollte auch gelten für Amtsinhaber, deren Zeit jetzt ausläuft und die wieder kandidieren möchten! Es kann nicht sein das Kandidaten antreten oder wiederantreten ohne sich zu erklären. Warum tritt diese oder jener wieder an? Warum wollen die unsere Stimme? Was haben die Wiederwahlkandidaten für uns geleistet? Warum sollten wir DIR Genosse, unsere Stimme geben?
Die Prozedur, dass Kandidaten die sich zur Wahl stellen, sich dem genossenschaftlichen Wahlvolk in der Generalversammlung vorstellen und Auskunft über sich sowie über die Gründe und Ziele ihrer Kandidatur abgeben, gehört zu den demokratischen Spielregeln. Das Wahlvolk muss sich ein Bild machen können über die Kandidaten um abstimmen zu können. Die Zeiten des genossenschaftlichen Einheitskongressses mit gesetzten Kandidaten ist ja wohl Vergangenheit? Mit Grausen erinnern wir uns an die AR-Wahl vom 09.02.2011 wo ein der übergroßen Mehrheit der anwesenden Wählerschaft die Kandidatur eines unbekannten Mitglieds angekündigt wurde, und dieser "Kandidat" gar nicht anwesend war. Der "Kandidat" fehlte sogar noch unentschuldigt! Fazit: Gewählt wurde diese Person trotzdem(mangels Gegenkandidaten), es hätte aber auch ein Fahradständer sein können, dass wäre auch nicht weiter aufgefallen. Unserer Meinung nach, ein Armutszeugnis.
Für die Meinungs- und Willensbildung der Wähler, ist eine ordentliche Vorstellung der Kandidaten unverzichtbar. Der AR ist aufgerufen hier klare Verhältnisse und Regeln zu schaffen.
Bei Abstimmungen verlangen wir auch, dass nicht nur nach ja und nein gefragt wird, sondern auch nach Enthaltungen. Stimmenthaltung ist ein legales Mittel der Demokratie und auch eine Meinung!

Zu guter Letzt

Die Mitglieder brauchen Mitgliedervertreter, die sich stets den Menschen gegenüber verpflichtet fühlen die sie vertreten möchten, ihrem gemeinsamen Unternehmen, der Genossenschaftsidee und den genossenschaftlichen Prinzipien und Idealen. Wir brauchen Mitgliedervertreter die die genossenschaftliche Demokratie und das Mitspracherecht der Mitglieder stärken wollen und hier auch noch Handlungsbedarf sehen, auch im Hinblick auf noch vorzunehmende Satzungsänderungen im Sinne der Mitglieder- und Mitspracherechte.
Es gilt noch eine Menge Felder zu beackern, die noch brach liegen. Zu tun gibt es genug! Der Dialog zwischen AR-Mitgliedern und den Genossen sollte daher mehrmals im Jahr gepflegt werden.
Und das ist wahrlich nicht zuviel verlangt.

4
Apr
2014

WBG - Vorstand schießt sich mit SSV Sponsoring ein Eigentor

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"Engagement für den Sport verlängert", ach ja!

Mit dieser Überschrift in der neusten Ausgabe des "Hausblatt" beweihräucherte der geschäftsführende Vorstand T.L. auch im Namen seiner Vorstandskollegen D.S. & T.T. "ihr gemeinsames" Engagement für den heimischen Fußballsport. Nachzulesen im Hausblatt auf Seite 7, unten.

Für die meisten Genossen dürfte diese Nachricht eine sehr überraschende sein! Das die Genossenschaft überhaupt als Sponsor in Erscheinung getreten ist und das dieses "Engagement" schon "länger" währt!

Wie man dem Artikel entnehmen kann, gab es auch eine "Sponsoren - Urkunde" die neben dem Artikel wirksam abgebildet ist.
Bei dem Verein, handelt es sich um den hier ansässigen Fußball-Verein SSV.

Wo ist das Problem?

Ein Problem ist, das WIR als Mitglieder erst jetzt davon erfahren!
Man muss sich schon ernsthaft fragen, wer von den Vorständen auf diese grandiose Idee gekommen ist? Verantwortlich sind für uns alle drei Vorstandsmitglieder! Über den geschäftsführenden Vorstand T.L. ist nach seinen eigenen Angaben bekannt, dass dieser bekennender Fußballfan ist, scheinbar auch vom SSV.

Aber was haben die Mitglieder samt ihrer Genossenschaft damit am Hut? Wenn die Vorstandsherren so Fußballbegeistert sind, hätten diese "ihr Engagement" doch aus eigener Tasche bezahlen können und nicht mit dem Geld der Mitglieder. Dieses "Engagement" besitzt keinen Nutzen für unsere Genossenschaft. Und wenn wir den Genossenschaftsgedanken richtiger interpretieren wollten, dann suchten wir nach Projekten die wesentlich sinnvoller und nachhaltiger wären, als klein Uli H. spielen zu wollen.

Und weil Genossenschaft demokratisch ist, sollten die Mitglieder letztendlich entscheiden, welches zu unterstützende Projekt, ein wirklich sinnvolles wäre.
Bezogen auf den Bezirk z.B., wäre eine Unterstützung für Menschen in schweren Lebenslagen angesagt. Hier ist seit vielen Jahren die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien in der Galenstraße 39 engagiert. Diese betreibt ganzjährig eine Suppenküche und ist auf Sponsoring angewiesen.
Viele Genossenschaften aber unterstützen DEWOS - Slogan: Wohnen ist ein Menschenrecht

DEWOS hilft Menschen in armen Regionen dieser Welt ein Dach über den Kopf zu bekommen! Dafür sollten Genossenschaftler stehen und sich engagieren. Informationen und Kontakt, direkt über den hauseigenen Verband BBU!

Ein weiteres Problem des "Engagements der Vorstandsherren ist, das diese "unser" Geld mal eben selbstherrlich versenkt haben! In einen katastrophal geführten Fußballverein, der schon seit längerer Zeit
hoch verschuldet ist, so das im Jahr 2013 beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren beantragt werden musste! Zu Ende April 2014 steht die komplette Auflösung des Vereins an. Das hieße dann auch, Streichung aus dem Vereinsregister.
Aber unsere Vorstandherren hätten zum Trost ja noch ihre Sponsoring - Urkunde für die Spielzeit 2014/2015.

Wir hätten mehr erwartet von den Vorständen, Bilanzen kann man doch lesen und man hätte sehr viel früher wissen können, wie es um dieses "Projekt SSV" stand. Wenn jetzt wieder kommt, dass wären doch nur "kleine" Beträge gewesen, dann sagen wir, ob klein oder groß, das ist vollkommen egal! Ihr habt vollkommen sinnlos unser Geld verpulvert! Das war eine Scheiß Aktion! Punkt!

Und weil es eine Scheiß - Aktion war, möchten wir vorher gefragt werden, was mit unserer Kohle passiert! Das ist ja wohl das Mindeste. Das Fußballengagement jedenfalls braucht hier niemand! Die Vorstandsherren sollten ihre persönlichen Vorlieben mit ihrem eigenen Geld frönen. Das hat wieder einmal ein Geschmäckle. Aufpassen!

Der Aufsichtsrat sollte den Vorstandsherren mal ordentlich auf die Fingerchen klopfen und die Gelb-Rote-Karte zeigen. Im Sinne der Mitglieder wäre es zukünftig angebracht, diesen Projekte zur Auswahl und Abstimmung vorzulegen, um diese letztendlich entscheiden zu lassen, wem diese ihr Geld zukommen lassen möchten!
Der Vorstand hat mit diesem selbstherrlich propagierten Eigentor bewiesen, dass er es nicht kann. Ein Vorstand der sich selbst lächerlich macht, sollte dringendst den Sachverstand seiner Mitglieder einholen!


Info an die Mitglieder: In der neusten Ausgabe des Spandauer Volksblatts, steht auf Seite 11 alles zum Drama um den insolventen SSV.

4
Mrz
2014

Wohnungsneubau - Radikal

Von Seiten der Politik wie auch der Immobilienverbände hören wir immer wieder das Wohnungen fehlen und es müsse neu gebaut werden. In Berlin müssen die Flächen für den Wohnungsneubau anscheinend so knapp sein, dass man dafür einfach inmitten eines Landschaftsparks, geschaffen für die Bürger, aus Steuermitteln finanziert (Erstellungskosten laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: 2,5 Millionen Euro) einfach ein paar neue Wohnsilos implementiert! Einfach inmitten des Parks. Beste Lage! Was ist das denn?
Die Baumfällaktionen von vergangener Woche, an angeblich kranken Baumbeständen von Erlen- und Weidenbäumen, vollzog sich heute weiter, und zwar an gesunden Birken und Rubinien. Diese brutale Rodung ist laut des Spandauer Baustadtrats ein eher freudiges Ereignis, da nun somit diese Filetfläche vom Investor mit 200 Wohnungen bebaut werden kann, in der ersten Bauphase. Am Ende sollen gar bis zu 500 Wohnungen entstanden sein, an diesem Standort.

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Lebensraum nennt der Investor sein Bauvorhaben, die Natur muss dafür aber weichen.

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Alle Bäume plattgemacht, damit der Baugrund vorbereitet werden kann.

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Und so soll das Ganze dann demnächst aussehen, inmitten des Landschaftsparks. Slogan des Investors: Dein Lebenstraum wird Lebensraum.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beschreibt die Entwicklung in einer Broschüre so: Wohnen am Wasser und im Grünen, Arbeit, Sport, Freizeit, Erholung, Landschaftserlebnis - die neuen Bewohner finden alles an einem Ort.
Und was ist mit uns, den angestammten Bewohnern?

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Wir kommen in den Planungen nicht vor. Der Landschaftspark für die Bürger, finanziert aus Steuermitteln, wird nun anderweitig verwertet!

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Ist das jetzt Moderne Kunst?

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Ein Mahnmal?

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Der Fortschritt?

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Oder die Apokalypse?

Gefühlt ist es nicht in Ordnung! Inmitten eines Landschaftsparks, Wohnungsneubau zu betreiben, der eigentlich für alle Bürger da sein sollte. Zukünftig wird das so nicht mehr der Fall sein. Die Natur wird an vielen Stellen zerstört, für den Profit. Der Park wird zum Vorgarten der dort wohnenden Menschen und des Investors. Das hat gefühlt etwas von Enteignung. Die Situation ist nicht zufriedenstellend!

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Wurden Bäume vielleicht nur gefällt und ihrer Kronen beraubt, um zukünftig bessere Sichtachsen zu haben?

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Wie die Landschaftsarchitekten ihr damaliges Projekt Maselakepark beschrieben haben, kann auf deren Internetseite nachlesen. Unter unseren LINKS auf - Maselakepark - klicken und nachlesen, schöne Bilder von Park gibt es auch zu sehen.

Dieses Projekt im Park wirft Fragen auf. Fragen suchen Antworten!

2
Mrz
2014

Kahlschlag im Maselakepark

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"Mein Freund der Baum ist tot,....."
(Alexandra 1942-1969)



Was nur, ist mit den Bäumen geschehen?

Wer dieser Tage durch "unseren" Maselakepark spazierte, musste doch ziemlich entsezt auf das schauen, was man dort derzeit zu sehen bekommt. Das sind gefällte sowie bis zur Unkenntlichkeit entstellte Bäume! Fast sämtliche Bäume haben keine Krone mehr. Nur noch deren Stämme ragen in den Himmel.
Das Bild das der Baumbestand nun bietet, ist jämmerlich traurig. Die bis zu 100 Jahre alten Bäume sind unwiederbringlich dahin!

Laut dem Gartenbauamt, waren die Baumfällungen- und Beschneidungen nötig geworden, da die Bäume alle an Fäulnis litten. Überprüfungen hätten dieses ergeben und das Amt musste sofort handeln, um seiner Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Statt zu trauern, sollten wir uns freuen!

Das meint jedenfalls der Baustadtrat unseres Bezirks! Denn im inneren des Parks, werden ebenfalls Bäume gefällt. Er sagte:"Das hat aber eigentlich mit einer guten Nachricht zu tun." Hintergrund seiner "freudigen" Aussage ist, das an diesem Standort (Maselakepark) Wohnungen im Geschossbau entstehen. Mit dem ersten Bauabschnitt wird demnächst begonnen werden. Es werden 200 Wohnungen entstehen. Geplant sind an diesem Standort letztendlich bis zu 500 Wohnungen, so der Baustadtrat!

Gaukelgaukler

Die Freude des Baustadtrats, können wir "leider" nicht mit diesem teilen! Gefreut haben wir uns vor wenigen Jahren über die Errichtung des Parks. Das Land Berlin und die TLG, der damalige Entwicklungsträger des Wasserstadt-Projekts, hatten für den Park gesorgt. Das war durchaus als Aufwertung unseres Wohnumfelds zu verstehen. Schaut man sich jetzt an was letztendlich daraus wird, könnte man denken, der Park ist nur Staffage, ein potemkinsches Dorf, in Wirklichkeit war und ist der "Park", einfach nur Bauland. Mit Steuermitteln hergerichtet, den Bürgern als Landschaftspark übergeben, mit dem Wissen das dieser Pseudopark letztendlich nur ausgewiesenes Bauland ist. Man hätte es wissen können, hätte man in den Bebauungsplan geschaut. Wir als Anwohner dürfen uns irgendwie getäuscht fühlen. Von wegen Park! Von wegen Naherholung für die Anwohner. Nichts da! Hätte man doch diese Brachfläche, Brachfläche sein lassen und es den zukünftigen Bauherren überlassen, diese Flächen zu entwicklen. Das hätte deren Geld gekostet und nicht das des Steuerzahlers. Danke Politik. Ihr Gaukler "schenkt" uns einen "Park",ja, ja! Getäuscht habt ihr uns, etwas vorgegaukelt.

Die Dummen sind wir!

Das hier so manche Fläche erschlossen wurde, o.k. Den Park dafür als Kompensationsmaßnahme, auch o.k. Aber es wird nichts bleiben! Was kommt, ist die brutale Verdichtung unseres Wohnumfelds. Der "Park" als Naherholung ist unter diesen Umständen ein Witz! Der Park dient demnächst als Vorgarten der zukünftigen Anwohner und derer, die schon am "Park" gebaut haben. Die Menge an Menschen und Anliegerverkehr hat ja schon zugenommen und wird weiter dramatisch zunehmen. Der "Park" als "Oase der Erholung", als grüne Lunge, als Luftreiniger und Sauerstoffspender, wird bei dieser Verdichtung seinen Aufgaben nicht mehr gerecht werden können. Ade "Park".
Die Dummen sind wir! Es ist so! Kein "Park" mehr, drastische Zunahme des Schadstoffausstoßes (Feinsatub etc.) durch den wachsenden Verkehr, mehr Lärmemissionen durch Mensch und Verkehr, wachsende Probleme aller Art durch immer mehr Menschen die hier wohnen werden. Wir werden bald schmerzlich feststellen müssen, dass wir "eingemauert" sein werden. Umgeben von "Beton". Das Gefühl das sich einstellen wird, wird eines sein das wir als:"Wir leben in der Stadt" bezeichnen können. Der Rand an dem wir einst lebten, hat sich dann aufgelöst. Willkommen in Berlin!

Im Liedtext ( Mein Freund der Baum) der Sängerin Alexandra (1942-1969), heißt es: "Bald wächst ein Haus aus Glas und Stein, dort wo man ihn hat abgeschlagen, bald werden graue Mauern ragen, dort wo er liegt im Sonnenschein.... Mein Freund der Baum."

(Hinweis: Wer sich Alexandra mit ihrem herrlich melancholischen Lied von 1969 - "Mein Freund der Baum", noch einmal in Erinnerung rufen möchte, der kann das bei uns unter unseren LINKS tun. Einfach - Mein Freund der Baum - anklicken!)

Das wir aber jetzt schon in Berlin angekommen sind, sehen wir an dem Angebot des neuen EDEKA e-Center vor unserer Haustür! Fuhren wir sonst noch nach Berlin, in die Feinschmecker-Etage des KaDeWe, um unsere wöchentliche Ration an russ. Beluga-Malossol-Kaviar zu decken und ganz nebenbei noch ein paar Austern Fines de Claires zu schlürfen, so können wir das jetzt auch getrost im EDEKA e-Center erledigen. Ein 50g Döschen ira. Beluga-Pearlossol-Kaviar, kann man nun dort (an der Fischtehke) für schlappe 300 Euro erstehen! Mal lecker nebennbei! Erspart den KaDeWe-Stress und die schlabbrige Jogginghose kann auch anbehalten werden!
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Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten.

Gegen die wesentliche Entwicklung, wie die Verdichtung unseres Wohnumfelds, können wir jetzt gar nichts mehr tun. Aber gegen die Auswirkungen der Verdichtung und Infrastrukturmaßnahmen, können WIR als Bürger vorgehen.
So können wir z.B. weiter Einfluss nehmen auf die Verkehrslage in unseren Straßen. Hier müssen wir (jubelnde.genossen wird das auch weiterhin tun) weiter auf die Einbahnstraßenregelung drängen. Ebenso auf die Erneuerung der fast 50 Jahre alten Fahrbahndecke, durch Flüsterasphalt. Die Bedeutung des Havel-Radweg durch unsere Bamstr. stärker betonen und hervorheben, somit auf die Risiken und Gefahren verstärkt hinweisen, denen die Radfahrer von außerhalb und hier vor Ort durch den Autoverkehr und die engen Straßenverhältnisse ausgesetzt sind. Einfach alles tun, um den Verkehrsfluss durch unsere Bam. & Chamstr. weiter und weiter zu reduzieren bzw. Politik und Behörden zum Handeln auffordern!

Da der "Park" für uns als Anwohner stark an Attraktivität verlieren wird, müssen wir unsere eigenen Grünflächen mehr stärken. Gemeint sind unsere Höfe. Die müssen stark aufgewertet werden. Wir haben uns dazu in der Vergangenheit schon geäußert. Bei diesem Thema konnten wir uns aber des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verantwortlichen uns hier gedanklich nicht wirklich folgen konnten. Ne Sitzgruppe aufgestellt zu haben wurde als Print-Ereignis kommuniziert. Wir meinten wirkliche Innovationen & Konzepte, die die Höfe in Oasen verwandeln, in interessante grüne Lebens- und Aufenthaltsräume, inmittten des Betons der uns zukünftig von allen Seiten umgegeben wird. Wir werden uns demnächst hier nocheinmal damit beschäftigen.

Wer als Mitbürger dieser Stadt mitgestalten will muss sich auch aktiv einbringen.
Für ein lebenswertes Wohnumfeld sollten sich alle genossenschaftlichen Mitglieder engagieren! Vorstand, Aufsichtsrat und Mitglieder sind aufgerufen ihren Beitrag dazu zu leisten. Das LKW Durchfahrtsverbot belegt, dass WIR etwas bewirken können, wenn wir es nur ernsthaft genug gegenüber der Politik und den Behörden betreiben und einfordern.
Den negativen Auswüchsen des Wandels in unserem Lebensumfeld nicht mit Passivität begegnen sondern mit aktiven Engagement.
Es liegt auch an UNS, wie WIR hier zukünftig leben werden!

16
Feb
2014

Geschafft, keine LKW's mehr durch unsere Straßen!

lkw_nein LKW - Durchfahrtsverbot


Unbeirrtes Engagement führte zu LKW-Durchfahrtsverbot!


Eine gewisse Freude verspürt man schon, wenn man sich lange für etwas eingesetzt hat und dieses nun Realität geworden ist. Seit kurzem gilt in unseren Straßen ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge mit einem Zulässigem Gesamtgewicht über 3,5 t einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen! Das gilt exklusiv für die Bamstr. und Chamstr.!

Uns war mit Eröffnung der neuen Straßenführug gleich klar, das hier in unseren Straßen (Bam. & Chamstr.) mit einem stetig wachsendem Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Was ja auch eintrat. Alles was Räder hatte, fuhr und fährt seit dem an unseren Wohnhäusern vorbei. Besonders belastend war es auch, das hier vom Reisebus bis zum Gefahrguttransporter und bis hin zum 40 Tonner alles dabei war.

Wir wollten uns mit dem kommenden nicht abfinden und haben im Jahre 2010 das Gespräch mit dem Baustatdtrat unseres Bezirks gesucht. Unsere Forderungen bestanden u.a. darin, das die Bamstr. & Chamstr., zu Einbahnstraßen gemacht werden sollten. Und weiter, sollte der Verkehr über 7,5 t aus unseren Straßen verbannt werden. Der Baustadtrat C. M. Röding versprach Abhilfe zu schaffen. Auch das Bezirksparlament (BVV) beschäftigte sich mit unseren Forderungen.
Im Jahr 2011 holten wir den Baustadtrat zu einem Ortstermin hier in unsere Genossenschaft, damit sich dieser ein direktes Bild vom wachsenden Verkehr und den damit verbundenen Problemen machen konnte. Gleichzeitig konnten sich die interessierten Genossen und Anwohner direkt mit dem Baustadtrat auseinandersetzen.
Es folgten mehrere Verkehrszählungen aber keine Änderungen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit, nervten wir den "armen" Baustadtrat mit unserer Bam. & Chamstr. Er konnte einem schon Leid tun, der Baustadtrat. Immer wieder ließ er uns wissen, dass alles was in seiner "Macht" stünde, er täte. Verwies dabei auch immer wieder auf die Untere Straßenverkehrsbehörde und auf die Verkehrslenkung Berlin, die alles prüften.

So wurde nun klar, das die behördlichen Mühlen mahlten, gefühlt, sehr laaangsam! Und der Verkehr hier bei uns wuchs und wächst.
Wir haben uns dann noch einen weiteren Unterstützer unseres Anliegens gesucht und diesen in Kai Wegner, dem Generalsekretär der Berliner CDU gefunden, der gleichzeitig auch noch der Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises ist sowie auch der Kreisvorsitzende der CDU unseres Bezirks. In einem ausführlichen persönlichen Gespräch erläuterten wir die Lage hier vor Ort und er versprach uns mündlich wie schriftlich, unser Anliegen mit seinen Mitteln zu unterstützen. Auch machte er sich hier vor Ort ein Bild von der Problemlage.

Skeptische Genossen

Der eine oder andere Genosse, äußerte sich skeptisch gegenüber unseres Engagements bzw. das wir jemals etwas erreichen könnten. Da herrschte doch viel Resignation vor. Man könne eben nichts erreichen, die Tatsachen die von der Stadt geschaffen wurden, könne man nicht verändern, auf uns (als Anwohner/Bürger) würde man eh nicht hören. Somit sei alles Engagement doch sinnlos. Ermutigend waren solche Meinungsäußerungen nicht gerade. Aber nichtsdestotrotz haben wir immer, immer weiter gemacht.

Und weil wir immer weiter gemacht haben, haben wir jetzt eine unserer Forderungen, nämlich das der LKW - Verkehr durch unsere Straßen verschwinden sollte, erfüllt bekommen! Und das noch besser wie einst gefordert! Unsere Forderung bezog sich auf ein Verbot von Kraftfahrzeugen über 7,5 t, die Behörde sah das aber viel strenger und verbietet jetzt somit Fahrzeugen die Durchfahrt durch unsere Straßen mit einem Zulässigem Gesamtgewicht von über 3,5 t. Das ist Super!
Wer mal ganz genau hinschaut, an Anfang und Ende der Bamstr.(je nach Perspektive), der kann jeweils die neu aufgestellten Verbotsschilder in Augenschein nehmen. Ebenso kann man das Verbotsschild am Beginn der Chamstr. Ecke Goltzstr. bewundern.

Und was es noch zu sagen gäbe...

Ja es hat gedauert und doch funktioniert! Wir haben es hier schon einmal beschrieben, am 29. Juni 2012 - Für Wunder muss man beten, für Veränderungen sich engagieren und genau das haben wir getan! Gegen den genossenschaftlichen Strom schwimmen! Da wurde und wird von vielen Genossen gemeckert und geklagt, gegen das sich wandelnde Wohnumfeld, wie z.B. eben die Verkehrslage, aber etwas dagegen unternommen wurde von den Genossinnen und Genossen rein gar nichts. Und die, die unbeirrbar etwas taten, die nahm man nicht wirklich für voll. Da man ja eh nichts tun könne usw. Falsch liebe Mitbürger, ihr habt euch da ja mal voll geirrt und von Anfang an die Flinte ins Korn geschmissen. Das Unternehmen Genossenschaft übrigens auch! Die hatten sich nicht einen Deut dafür interessiert bzw. das Ganze gar nicht verstanden. Zur Ehrenrettung des Unternehmens muss erwähnt werden, das wir den neuen Vorstand über die Thematik mit der Verkehrsführung und den damit verbundenen Problemen informiert haben und dieser sogleich erkannte, dass für das Unternehmen Genossenschaft und seine Mitglieder, dringender Handlungsbedarf bestand. Also klingte sich das Unternehmen neben uns, in die Reihe der Betroffenen ein, was das Unternehmen dann auch in der zweiten Ausgabe des Hausblatt bekannt gab.
Den Erfolg freilich, reklamieren wir für uns! Seit 2010 haben wir unbeirrt dafür gefochten und geworben, das Veränderungen eintreten mögen. Und nun ist es soweit! Kein LKW - Verkehr mehr über 3,5 t.
Vom Erfolg des unbeirrten Engagements aber, profitieren alle, alle die sich ebenfalls von Schwerlastverkehr belästigt bzw. beeinträchtigt fühlten. Und das ist auch gut so!

Wir wünschten uns, das an diesem Beispiel klar und deutlich werden sollte, das es doch zu etwas führen kann, sich zu wehren, sich zu engagieren, in Dingen die einen oder viele betreffen, im Wohnumfeld oder darüber hinaus. Man muss nicht alles hinnehmen oder als gottgegeben ansehen. Das haben uns übrigens schon viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vorgemacht. Der Einzelne, sowie die Gruppe kann etwas bewirken, wenn sich diese auf den Weg machten, etwas verändern zu wollen.
Bei nächsten Mal wäre es überlegenswert, wenn sich Betroffene zu einer Gruppe zusammenschließen würden um ihr sie einendes Problem, gemeinsam zu vertreten! Die Genossenschaft wäre hier auch angesprochen, die Wirkung wäre ungemein größer, wenn Unternehmen samt Miteigentümer ihr Interesse gemeinsam vertreten würden, in der Zukunft. Gemäß dem Motto:"Gemeinsam sind wir noch stärker."

Trotz aller Freude über das LKW - Durchfahrtsverbot, wollen wir nicht vergessen, dass wir noch ein Ziel vor Augen haben, nämlich die Einbahnstraßenregelung für die Bam & Chamstr. zu erwirken.

5
Feb
2014

Modernisierungsumlage wird begrenzt

Richtigstellung

jubelnde.genossen hat in seinem Beitrag vom 2. Februar 2014 über die Modernisierungszulage behauptet, dass die Umlage der Modernisierungskosten nur noch bis zur Amortisation der Investition erhoben werden darf, was bis hierhin auch völlig korrekt ist und war. Irrtümlich war unsere Annahme, das die Amortisationsgrenze bei 10 Jahren läge. Und diese unsere Annahme war somit unrichtig! Ob der Vorstand trotzdem alles im Blick hat, wissen wir nicht, wir wissen aber das wir diesem unterstellt haben, das er diesen von uns falsch interpretierten Umstand, nicht im Auge gehabt hätte. Das war falsch und wir entschuldigen uns hiermit bei den Vorstandsgenossen für unsere unrichtige Annahme sowie auch beim Publikum!

Und wat is nu richtich?

Richtig ist, das die Modernisierungsumlage von 11 auf 10 % pro Jahr gesenkt werden soll. Die Modernisierungsumlage soll nur noch bis zur Amortisation der Investition erhoben werden, anschließend müsste die Kaltmiete wieder entsprechend gesenkt werden.
Soweit die Pläne der Regierung, die zügig umgesetzt werden sollen, laut Bundesjustizminister.

Wie der Vorstand durchblicken ließ, soll die Amortisation der Investition 20 Jahre betragen! Der Vorstand ließ weiterdurchblicken, dass an eine volle Umlage der Modernisierungszulage eh nicht gedacht sei. Weder 11 noch 10% Umlage, sondern 1 Euro pro Quadratmeter, so die eine Aussage. Im gleichen Gespräch viel aber auch noch die Aussage, die zu erwartende Modernisierungsumlage läge bei ca. 6,5%. Das sind im nachhinein betrachtet, doch zwei sehr unterschiedliche Werte!
Auf der in den Raum gestellten Infoveranstaltung wird dann ja sicherlich feststehen, wie hoch die Modernisierungsumlage dann wirklich sein wird.

2
Feb
2014

Frühstück fassen, Genossen!

Frühstück 2014

Unter dem Motto:"WBG zum Anfassen", lud die Genossenschaft die Mitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück ins Restaurant unserer traditionellen Tagungstätte ein. Cirka 60 Genossinnen & Genossen folgten der Einladung um gegen 10.00 Uhr ihre Frühstücksbeutel in Empfang zu nehmen. Stop! So wäre es vielleicht früher einmal gewesen, gestern jedoch erwartete die versammelten Mitglieder ein reichhaltiges Frühstückbuffet, dass eigentlich keine Wünsche offen ließ. So konnte die gute Laune, mit der fast alle Anwesenden erschienen waren, weiter währen.
Der CEO T.L., begrüßte alle Anwesenden mit warmen Worten und wies noch einmal auf den tieferen Sinn und Zweck der Veranstaltung hin. Den Genossen sollte die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Vorstandsmitglieder & Aufsichtsräte besser kennenzulernen. In gelöster, ungezwungener Atmosphäre einander begegnen, kennenlernen, miteinader reden und vielleicht auch besser verstehen.

Der Nebel ist abgezogen

Eines hat dieses Zusammentreffen auf jeden Fall gebracht, der dichte Nebel der über der Gerüchteküche stand konnte nun endlich abziehen und verhalf zu einem vermeintlich klareren Blick auf die angedachten Modernisierungen der Genossenschaft.
So könnte nun vorerst Ruhe einkehren!? Fazit: Niemand hat die Absicht, dem Baukörper eine Burka aus Styropor zu verpassen! Niemand hat die Absicht, die Modernisierungszulage in voller Höhe auf die Nutzer umzulegen!
Niemand hat die Absicht, Mitglieder mit geringerem Einkommen durch zukünftige Modernisierungen aus ihrem Heim auf die Straße hinauszudrängen!
Niemand hat die Absicht, uns zur Modernisierung zu zwingen!
Aber ist das wirklich so?

Es soll alles, wenn es dann käme, sozialverträglich ablaufen, also keine exorbitanten Mietpreisanstiege. Genannt wurden 1 Euro pro Quadratmeter Mietpreisanstieg / Modernisierungsumlage. So kann sich jeder schnell ausrechnen was da auf den einzelnen Nutzer zukäme. Im Hauptfokus der Modernisierung, steht das Heizungssystem. Hier soll für den Altbaubereich eine Gasheizung kommen. Ob auch eine Wärmedämmung der Hausfassaden in betracht käme, ist offen, da gäbe es wohl verschiedene Varianten, mit oder ohne.
Es wird zu diesem speziellen Thema "Neues Heizsystem", vorraussichtlich im März 2014, eigens eine Informationsveranstaltung für alle betroffenen Mitgliederhaushalte stattfinden, in der der Vorstand seine angedachten Pläne zum Besten geben wird und dann mit den Mitgliedern darüber ausführlich sprechen möchte. Sollte sich abzeichnen, dass die Mitglieder den Plänen wohlwollend gegenüber stehen, würde der Wechsel des Heizungssystems im Jahre 2015 vollzogen werden.
Für die Genossen die im EG wohnen, also direkt über den Kellerräumen, ist eine Kellerdeckendämmung angedacht. Man gönnt es diesen Mitgliedern in jedem Fall, dass diese es etwas wärmer in der Zukunft hätten. Wie das aber technisch umgesetzt werden soll, kann man sich kaum vorstellen bei der geringen Deckenhöhe. Dann könnten nur noch Kleinwüchsige die Kellerräume betreten.
Was die Aussenwände unserer Altbauten angeht, könnte ein neuer Putz aufgetragen werden, da es der alte wohl nicht mehr lange macht. Und das wäre es dann wohl im Großen und Ganzen, was so angedacht ist. Das Investitionsvolumina bewege sich zwischen 6 bis 8 Millionen Euro, so der Vorstand.

Alles im Blick?

Die Amortisierungskosten sind laut Planung auf 20 Jahre angelegt. Das ermögliche den eher geringen Umlagepreis von einem Euro pro Quadratmeter.

Update: Der Text der hier vorher stand, ist von uns entfernt worden, da er in der Hauptaussage, nicht den Tatsachen entsprach. Wir bedauern diesen Fehler sehr und entschuldigen uns dafür.

jubelnde.genossen 5. Februar 2014
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