22
Jul
2014

Kurz News

Unsere neuen Grundstücksnachbarn bauen was Neues. Und das an prominenter Stelle, wie dem Alexanderplatz! Wie die Tageszeitung - DIE WELT - heute berichtet, hat MonArch einen positiven Bauvorbescheid für den Bau eines 150 Meter hohen Wohnturms direkt neben dem Einkaufszentrum Alexa erhalten!
Der Bericht in der WELT, kann bei uns nachgelesen werden unter LINKS - Die Russen bauen.

30
Jun
2014

Wohlklang und gepflegte Langeweile

Was wir vor wenigen Tagen erleben durften, war eine Generalversammlung, die an Höhepunkten recht arm war. Die Moderatoren des Abends waren, die Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. und der CEO T.L. Die Aufsichtsratsvorsitzende holperte und stolperte sich nur so durch's Programm, was für den Zuhörer doch recht qualvoll war. Die Aufsichtsratsvorsitzende war wohl eher innerlich mit ihrer bevorstehenden Wahl zum Aufsichtsrat beschäftigt und das merkte man. Souverän wirkt anders! Der CEO T.L. wirkte bei seinen Vorträgen gelassen und klar, was das Zuhören auch angenehm machte.
Was so vorgetragen wurde, war jedoch nicht wirklich neu und eher langweilig.
Die Langeweile wurde durch einen nicht angekündigten Schlagabtausch jedoch jäh unterbrochen. Der Programmpunkt hätte vorher angekündigt werden können unter:"Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technikvorstand". F.M. versus D.S.
Der Fight begann "freundlich", denn der Herausforderer packte seine ersten Aktion in Watte und lobte die amtierenden Vorstände über den grünen Klee! Ihr tolles Finanzierungskonzept betreff der anstehenden Investitionen sei Super-Klasse und das ließ er auch das Publikum wissen, dem könne man voll Vertrauen. Eine erste freundliche Runde war das. In den darauffolgenden Runden schaltete der Ex-Vorstand jedoch auf Angriff um und versuchte mit immer heftigeren Schwingern den amtierenden Technik-Vorstand D.S. zu treffen. Dieser, ein alter Hase und erfahrener Konter- Boxer, wich den Angriffen gekonnt und mühelos aus. Die weiteren Bemühungen des Ex-Vorstand's F.M. in den weiteren Runden wirkungsvolle Körpertreffer zu setzen, verfehlten auch bei aller Anstrengung, stets ihr Ziel! Es zeigte sich wieder einmal mehr, was eine gute Vorbereitung wert sein kann. Technik- Vorstandsgenosse D.S. hatte seine Zeit in Vorbereitung auf diese GV, mehr als gut genutzt. Dieser hatte sich in Vorbereitung auf zu erwartende Kämpfe, im Trainingslager hervorragend darauf vorbereitet und nur so ist es zu erklären, dass dieser frisch und topfit und austrainiert, seinem jüngeren Gegenüber souverän Paroli bieten konnte. Jeglichen Angriffsvarianten des Herausforderers F.M., wich der Vorstands-Genosse D.S. gekonnt aus und brachte seinerseits geführte Schläge sicher ins Ziel. Das Duell Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technik-Vorstand entschied dann auch schließlich der amtierende Technik-Vorstand D.S., vorzeitig für sich durch einen TKO, einen technischen K.O. (Knockout).
Das Duell der beiden Kontrahenten wusste das anwesende Publikum nicht so recht zu schätzen, aufgrund der großen Überlegenheit des Herausgeforderten. Für das Fachpublikum war es jedoch eine formidabler Kampf und gute Unterhaltung.

Dem zweiten und letzten Höhepunkt des Abends, war der Tagesordnungspunkt 8., die Wahlen zum Aufsichtsrat. Zuvor hatte sich eine Mehrheit der anwesenden Mitglieder gegen eine geheime Wahl ausgesprochen. Was wohl daran gelegen haben könnte, das dies der Mehrheit als ein zu langwieriges Prozedere erschien. Auch gut! So kam es denn gleich zur Vorstellung der 5 Kandidaten. Ja, und diese stellten sich dann auch recht anständig vor, so das der Wähler einen kleinen Eindruck von jedem Kandidaten bekommen konnte.
Die Boxsportfreunde unter uns konnten nach dem vorausgegangenem Hauptfight, nun etwas ganz kurioses miterleben. Und zwar einen TKO (Knockout) der einzigartigen Art. Eine der drei weiblichen Kandidatinnen nämlich, schlug sich bei ihrer Vorstellung selbst K.O.! Dieses kleine Kabinettstückchen sollte für alle zukünftigen Bewerber ein Lehrstück gewesen sein, wie man es eben nicht machen sollte! Es wäre wesentlich klüger und aussagekräftiger gewesen, wenn diese Genossin sich über sich und ihre Fähigkeiten ausgelassen hätte, als über die ihrer Ehemänner! Die Genossin wollte sich doch zur Wahl stellen und nicht ihre Ehemänner. Diese Bewerbung der Genossin war wenig bis gar nicht durchdacht gewesen und konnte nur ein Schuss in den Ofen werden! Jedoch hatte das Ganze auch einen gewissen Unterhaltungswert in dieser Ödnis der Langeweile.
Aber auch die Vorstellung der Kandidatin Genossin M. war ein unterhaltsamer Bilderbogen über diese selbst. Von den Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Fledermäusen war da eine ganze Menge dabei.
Die beste Performance bot uns der Wiederwahlkandidat Genosse Hand.
Wiederwahlkandidat Herr Gal. überzeugte mit einem sparsamen Vortrag, wie er eben einem Beamten zusteht.
Genossin Raschd. stellte sich mit einem soliden Vortrag zur Wiederwahl.

Die Wahlergebnisse kennen wir. Das schlechteste Ergebnis fuhr die zur Wiederwahl angetretene Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. ein. Wohl nicht ohne Grund. Wie wir erfahren konnten, ist diese sehr unglücklich über ihr erzieltes Ergebnis. Die Gründe dafür muss die Genossin selbstkritisch bei sich selbst suchen. Es blieb aber vielen Genossen nicht verborgen, dass die Genossin Raschd. sich gern selbst beweihräuchert und die erste Geige spielen will, was weder unter den Genossen noch in den Reihen ihres Gremiums gut ankommt. Deshalb ist strenge Selbstkritik gefordert von der Genossin, die mal lieber lernen sollte mit beiden Beinen auf dem Teppich zu bleiben, um sich darüber klar zu werden, das auch sie nicht über das Wasser wandeln kann! Und um zur Besinnung zu gelangen, wäre es angebracht, wenn der Aufsichtsrat sich mal einen anderen an seine Spitze holte!

20
Jun
2014

WAHLTAG - Wer überzeugt, wird gewählt!

Aufsichtsratswahlen 2014

Am kommenden Mittwoch den 25.06. um 18.30 Uhr ist es wieder einmal soweit! Die jährliche Generalversammlung findet statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt werden die Wahlen zum Aufsichtsrat sein!

Diese Wahlen könnten es in sich haben! Der genossenschaftliche Wähler ist gefragt. Es sind vier! von sechs möglichen Aufsichtsratsposten zu vergeben!
Und wir, die Mitglieder müssen durch unsere Wahl entscheiden, wen wir da sehen wollen oder wen auch nicht!

Die Kandidaten

Über die Kandidaten ist im Vorfeld der Wahl wieder einmal nichts so richtig bekannt. Wer sind die einzelnen Kandidaten? Für was stehen die einzelnen Kandidaten?

Das genossenschaftliche Wahlvolk kann sich im Vorfeld keinen wirklichen Eindruck davon verschaffen.

Bekannt geworden ist im Vorfeld nur, das die Amtszeit von vier Aufsichtsratsmitgliedern endet. Davon möchten drei Aufsichtsratsmitglieder wieder erneut kandidieren. Ein Aufsichtsratsmitglied muss aus satzungsbedingten Gründen ausscheiden!
Hierbei handelt es sich um das Aufsichtsratsmitglied Herr Schim. Dieser muss wegen der geänderten Satzung (§ 24 Abs.2) den Aufsichtsrat verlassen. Diese Tatsache erregt doch ziemlich viele Gemüter. Denn was für den einen gilt, sollte auch für andere gelten! Gemeint sind hiermit die Aufsichtsratsmitglieder Frau Raschd. und Herr Neum., auf die dieser Satzungsparagraph ebenfalls zuträfe, so die Kritiker!

Mit dem erzwungenen Ausscheiden des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Herren Schim. verlässt somit auch großer Sachverstand den Aufsichtsrat. Diese Lücke kann vorerst nicht geschlossen werden! Das bedeutet, dass der neue Aufsichtsrat auf längere Zeit geschwächt sein wird, was uns Mitgliedern nicht recht sein kann.

Bei den drei Wiederkandidierern handelt es sich um die derzeitige noch Aufsichztsratsvorsitzende Frau Raschd., um das Aufsichtsratsmitglied Herr Gal. und um das AR-Mitglied Herr Hand.
Diese Personen möchten gerne wiedergewählt werden!
Jetzt werden sich eher viele Mitglieder fragen, wer sind die denn? Ja, wer sind die denn? In der Regel nur genossenschaftlichen Insidern bekannt, die sich mit der Materie beschäftigen. Wer noch sein vorletztes "Hausblatt" sein Eigen nennt, kann dort die Aufsichtsratsmitglieder abgebildet sehen um sich zumindest ein Bild zu machen.
Für was und für wen diese AR-Mitglieder stehen, ist den meisten völlig unbekannt und auch Insidern fällt es nicht leicht das zu durchblicken.
Der Aufsichtsrat mit seinen Mitgliedern ist für uns alle eher ein undurchsichtiges und ein intransparentes "Organ".

Überraschung! Es stellen sich auch zwei Kandidatinnen aus den Reihen der Mitglieder zur Wahl! Erfreulich anzumerken ist dabei, dass sich die Männerdomäne Aufsichtsrat mehr und mehr wandelt, indem nun auch Frauen in diesem vertreten sind (z.Zt. 33%) und vielleicht werden es bald noch mehr sein?

Über die beiden weiblichen Kandidatinnen aus unseren Mitgliederreihen die hier erstmalig kandidieren, ist so gut wie gar nichts bekannt. Bei der einen Genossin soll es sich um ein langjähriges Mitglied handeln.
Bei der anderen Genossin um ein gerade zugezogenes Neu-Mitglied!

So sehr wir uns darüber freuen, das Mitglieder kandidieren, so sehen wir doch in der Kandidatur der "Neu-Genossin" ein Problemchen! Denn die sogenannte "Basiserfahrung", wie es das Genossenschaftsgesetz formuliert, hat diese "Neu-Genossin" bei uns noch nicht gemacht.
Wer als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden möchte um dort für Genossenschaft und Mitglieder tätig zu sein, der sollte diese unsere Genossenschaft und seine Mitglieder wenigstens kennen! Wer beides nicht kennt, kann uns auch nicht glaubhaft vertreten. Die "Neu-Genossin" sollte sich bei uns erst einmal aklimatisieren, die Verhältnisse und die Mitglieder kennenlernen und zu einem späteren Zeitpunkt ihren Hut in den Ring werfen!
Letzte Anmerkung dazu, der Vorstand ist ganz angetan von der "Neu-Genossin" samt Kandidatur! Böse Zungen behaupten, dass die Kandidatur der "Neu-Genossin" auf Betreiben des Vorstands zustande gekommen sei.

Wofür stehen die Kandidaten?

Das würden viele gerne einmal wissen wollen, wofür ihre Mitgliedervertreter so stehen. Und das das immer wichtiger wird, welche Meinungen, Haltungen die einzelnen Mitgliedervertreter so vertreten, sahen wir bei dem, was das Projekt der Modernisierungmaßnahmen anging. Mehrheitlich haben unsere Mitgliedervertreter dem Vorstand grünes Licht gegeben. Die Meinungen und Haltungen der Genossen zu dieser Thematik, hat unsere Mitgliedervertreter im Vorfeld ihrer Entscheidung rein gar nicht interessiert. Diese haben einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden!

Von Vertrauen geprägt kann man das Verhältnis zwischen Mitgliedern und ihren Mitgliedervertretern nicht nennen. Mit welchem Vertrauen wollen also die einzelnen Wiederwahlkandidaten um die Stimmen der Mitglieder buhlen? Wem soll der Wähler denn Vertrauen, nachdem dieser so hintergangen wurde?
Was war die Aussage der Aufsichtsratsvorsitzenden denn letztendlich wert, dass es über das Heizungssystem eine Abstimmung geben werde. Untermauert wurde diese Aussage auf dem diesjährigen Genossenschaftsfrühstück auch vom Vorstandsgenossen D.S.!
In Wirklichkeit gab es gar nichts. Auf der Infoveranstaltung gab es das genaue Gegenteil. Da wollte der Vorstand ja nicht einmal Fragen hören, weil das sonst den Rahmen gesprengt hätte bzw. die Zeit hätte man gar nicht dazu (schön abwimmeln habt ihr Mitglieder euch da lassen). Und unsere Mitgliedervertreter haben das auch alles zugelassen. Logisch, die hatten ja die Entscheidung schon längst getroffen. Wozu also noch Fragen? Da wurde nur verkündet und gut war es!

Der Verdruss über das gesamte Vorgehen, wie auch über die anstehenden Maßnahmen, ist groß unter den Mitgliedern. Die Mitglieder sehen doch, das man über ihre Köpfe hinweg entschieden hat und nicht mit ihnen gemeinsam.

Weitere Ansichten die Aufsichtsratsmitglieder so vertreten, sind: Das wir mal unsere Hausreinigung höchst selbst übernehmen sollten. So wie das noch in einigen Bundesländern und Regionen üblich sei! "Genossen auf die Treppen!" Und wenn da mal Schmutz herumliegt, dann sollen die Genossen den doch selbst wegmachen, anstatt sich zu beschweren! Fragt man sich jedoch wozu wir eigentlich eine Firma bezahlen, die das für uns übernimmt? Das wird einfach ausgeblendet. Auf die andere Art, sind solche Äußerungen von Aufsichtsratsmitgliedern, Äußerungen von einem anderen Planeten. Ebenso diese, dass die Mitglieder hier zu billig wohnen würden! Das sind alles Äußerungen, die man privaten Hausbesitzern in den Mund legen könnte. Und so kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass ein Großteil unserer Mitgliedervertreter so denkt, wie ein privater Hausbesitzer. Als wären diese Leute unsere Vermieter, die über ihr privates Eigentum daherreden. Das ist einfach nur gruselig und voll daneben.
Ebenso eine weitere Aussage zweier Aufsichtsräte, die es nicht für nötig erachten, bei der Investitonssumme von 8.000.000 Millionen Euro, auch die Kellerräume einer vollständigen Sanierung zu unterziehen. Anstatt aus den 88 Jahren alten Kohlen und Kartoffelkellern endlich einmal anständige, zeitgemäße Kellerräume zu schaffen, verwiesen diese beiden Aufsichtsräte darauf, das man sich die eigenen Kellerräume vor Jahren ordentlich hergerichtet hätte, auf eigene Kosten und in Eigenregie und das das ja schließlich alle so machen könnten! Vermutlich schon, vielleicht nachem Krieg, aber nicht mehr hier und heute und schon gar nicht bei einem Investitionsvolumen von 8.000.000 Millionen Euro! Aller möglicher Scheiß soll gemacht werden, aber die ollen und muffigen 88 Jahre alten Kellerverschläge die sollen so bleiben wie sie sind bzw. Genossen, wenn' s euch nicht passt, machts euch doch selbst! Solche AR-Mitglieder, zurück ins Glied!

Fordert man die Mitgliedervertreter dazu auf, sich dem Förderauftrag zu stellen, herrscht ganz großes Schweigen! Da wird sich weggeduckt, ausgesessen, die Ohren zugehalten, keine Stellung bezogen. Will man auf das Genossenschaftsgesetz verweisen, können die Herrschaften plötzlich nicht lesen.

Was machen die Mitgliedervertreter eigentlich für die Mitglieder? Was macht und was leistet die Genossenschaft überhaupt für ihre Mitglieder?

Wo steht der genossenschaftliche Förderauftrag samt ihrer Mitglieder eigentlich im Mittelpunkt?

Mit solchen Meinungen,Thesen und Verhalten, wollt ihr wiedergewählt werden? So ganz vertrauensvoll sollen wir euch unsere Stimmen geben! Wie kommt ihr eigentlich darauf?

Was erwartet der Wähler?

Der Wähler, dass genossenschaftliche Mitglied erwartet von seinen Mitgliedervertretern genau das, was im Genossenschaftsgesetz so schön mit "Basiserfahrung" gemeint ist. Die/Der gewählte soll die "Basiserfahrung" verkörpern. Also all das, was er/sie erfahren hat in seiner langjährigen Mitgliedschaft in der Genossenschaft und unter den Mitgliedern. Und da weiß man viel und da hat man doch ne ganze Menge mitgekriegt. Die Probleme sind bekannt und was und wie Mitglieder denken ist auch bekannt. Daraus ergibt sich doch wo man ansetzten muss, was veränderungswürdig wäre. Aber nee, kaum sind die Mitglieder aus unserer Mitte gewählt, hat sich die "Basiserfahrung" in Luft aufgelöst. Und die nun Aufsichtsratsmitglieder haben jeglichen Kontakt zur Basis verloren. Die Basis spielt keine Rolle mehr, egal wie die Basis denkt. Das Aufsichtsratsmitglied führt von nun an ein Eigenleben, losgelöst von der Basis. Was soll dieser Zirkus? Wo sind die Aufsichtsratsmitglieder, die klipp und klar sagen, dass die Mitglieder sie gewählt haben um ihre Interessen zu vertreten und zu überwachen, den Finger in die Wunde zulegen. Und als Genosse von der Basis weiß man wo die Mitglieder diese, jene und welche Probleme drücken! Und mein Auftrag als Aufsichtsratsmitglied / Mitgliedervertreter ist es, mich darum zu kümmern. Außerdem gehe ich immer und immer wieder an die Basis um zu hören was da los ist. Sonst wüsste ich als Mitgliedervertreter ja gar nicht, wo den Menschen der Schuh drückt und um was ich mich zu kümmern und zu vertreten habe.
So würde man sich einen Mitgliedervertreter vorstellen und solch einen Schlag Mitgliedervertreter möchte man auch gerne sehen.

Der Wähler, das Mitglied, möchte Mitgliedervertreter die sich stets zum Förderauftrag bekennen (§ 38, Abs.1 GenG), für bezahlbaren Wohnraum eintreten, Entscheidungen unter Einbezug der Basis treffen, sich den Mitgliedern gegenüber verpflichtet fühlen!
Die Moderniserungsvorhaben eine Absage erteilen, deren wirtschaftlicher Nutzen nicht bewiesen und nicht garantiert werden kann (Wärmedämmung).

Und man möchte ganz besonders auch, das die Mitgliedervertreter wissen was sie da vertreten, abgesehen von den Mitgliedern. Sie stehen für die Genossenschaftsidee, für genossenschaftliches Wirtschaften, für die genossenschaftlichen Ideale. Würde das wirklich verstanden, würden die meisten Vertreter anders agieren. Und so ein privates Hausbesitzer Geschwätz bliebe uns erspart. Wer die genossenschaftliche Idee nicht kennt, nicht verstehen will, nicht leben will, kann kein Mitgliedervertreter einer Genossenschaft sein.
Grundsätzlich muss festgestellt werden, das es in den Gremien stark daran mangelt sich als Genossenschaftler zu verstehen.

Mit Blick auf die Kandidaten

Von unseren Wiederwahlkandidaten wird es wohl den einen oder auch die andere geben, die sich keine Platte um ihre Wiederwahl machen. Die denken eher, das sie ruckzuck wiedergewählt werden und Ruh ist!
Ob das unter diesen Umständen die im Raume stehen, unter den Tatsachen die man uns Mitglieder so eiskalt vor den Latz geknallt hat, so einfach sein wird, ist mit einem Fragezeichen zu versehen. Auch wenn man davon ausgeht, das es vier Posten zu verteilen gilt und es fünf Bewerber darauf gibt, müsste einer hinten runterfallen. Vielleicht gibt es ja auch noch einen oder mehrere Überraschungskandidaten, die sich erst auf der Generalversammlung dem Wahlvolk als Kandidaten präsentieren?
Genauso kann es passieren, das sich keine Mehrheiten finden für den einen oder anderen Kandidaten bzw. Kandidatin.

Eigentlich müssten alle Kandidaten und Kandidatinnen beherzt für sich und ihre Kandidatur antreten. Gefragt sind Standpunkte, Argumente, sicheres Auftreten und auch ein bißchen Glück.

Alle Kandidaten sollten deshalb ihre persönliche Vorstellung nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, denn wie man sich dem Wahlvolk und auch mit welchen Inhalten man sich den Mitgliedern präsentiert, wird entscheidend dafür sein welches Feedback man ernten wird oder ob der Daumen der Genossen nach unten zeigt.

Die Mitglieder und ihre Wahl

Die Mitglieder sind wieder einmal die Dummen, wie eigentlich immer! Da haben wir so eine große Wahl vor uns und den meisten sind die zu wählenden wieder einmal unbekannt. Auch wenn der eine oder andere die Wiederwahlkandidaten schon dann und wann mal gesehen oder sogar gehört hat, so weiß doch eigentlich niemand so richtig wofür der einzelne Kandidat steht. Bei den beiden Genossinnen die sich aus unseren Mitgliederreihen zur Wahl stellen, weiß auch niemand wer diese Personen eigentlich sind und für was sie im einzelnen stehen.
Das soll dann während des Sitzungsverlaufs, unter Tagesordnungspunkt 9. mal schnell Hoppladihopp abgehandelt werden. Hier soll sich der einzelne Genosse in wenigen Minuten ein Bild über fünf Kandidaten machen und dann mal schnell entscheiden. Wir finden das wenig transparent, wenig informativ und auch nicht sonderlich demokratisch.
In anderen Wohnungsgenossenschaften werden die Kandidaten schon Wochen vorher kommuniziert, diese werden mit Bild, Kurzvita und dem was der einzelne Kandidat zu sagen hat, vorgestellt.
Es ist zu fordern, dass das bei uns ab der nächsten Wahl aus so gemacht wird. Da sollte spätestens mit der Einladung zur Generalversammlung klar sein und öffentlich gemacht werden, wer zur Aufsichtsratswahl kandidieren wird.

Unter den Mitgliedern grassiert der Frust darüber, das bei den Kandidaturen immer und immer wieder getrickst würde, um sich auch ja "passende" Mitgliedervertreter in den Rat zu holen. Die die da tricksen sollen, kämen aus Vorstand und Aufsichtsrat.
Die Wahlen und alles was damit zusammenhängt müssen völlig transparent werden und dafür müssen zukünftig alle sorgen!

Bei dem ganzen Ärger und Frust den viele Mitglieder spüren über ihre Mitgliedervertreter, haben diese nun die Möglichkeit mit iher Wahlentscheidung am 25.06.2014, Mitgliedervertretern die Rote Karte zu zeigen und sie des Spielfelds zu verweisen. Ganz einfach dadurch das man mit seinem Kreuzchen für den Kandidaten den man nicht mehr für geeignet hält Mitgliederinteressen zu vertreten, über diesen mit NEIN abstimmt. Je mehr NEIN es gibt, desto wahrscheinlicher wird es, das diese oder jene Person nicht mehr mitspielen darf. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, Mitgliedern des Aufsichtsrats zu zeigen, spüren zu lassen, das man sie oder ihn nicht mehr sehen möchte. Deshalb Genossen, ärgert euch nicht weiter, stimmt ab über die die ihr nicht mehr sehen möchtet, die uns nicht gut vertreten haben und die es somit auch nicht mehr verdienen von uns wiedergewählt zu werden.

Was die Kandidaten, die sich für uns zur Wahl für den Aufsichtsrat bereiterklärt haben, denken, was ihre Motive sind für uns als Mitgliedervertreter tätig zu werden, ist für uns als die die diese Genossen wählen sollen von enormer Bedeutung. Aufsichtsratsmitglieder, die wie vor kurzem haben verlauten lassen, das wir ja hier viel zu billig wohnen würden, fänden mit solch einer Meinung sicher keine Mehrheit unter dem Wahlvolk. Folglich würden diese Kandidaten keinen Auftrag von den Wählern bekommen diese im Aufsichtsrat zu vertreten. Genauso würde es Kandidaten ergehen, die die Auffassung vertreten (wie geschehen) das für die Treppenhausreinigung die einzelnen Bewohner in ihren Häusern selbst sorgen sollten! Das mögen Meinungen oder Forderungen sein, die hier keine Mehrheit finden würden, auch solch ein Kandidat würde nicht als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt. Da kann man getrost von ausgehen! Was also beabsichtigen Kandidaten als Mitgliedervertreter im Aufsichtsrat tun zu wollen? Wo sehen die aus ihrer Basiserfahrung heraus, Handlungsbedarf? Irgendetwas muss es doch geben, was diesen odern jenen bewegt, antreibt um Mitgliedervertreter werden zu wollen. Und das möchten wir, die Mitglieder doch gerne erfahren, wenn der oder die unsere Stimme haben möchte.
Wir die Mitglieder haben Interessen, und deshalb müssen wir ganz genau schauen, wo und bei wem unsere Interessen am besten aufgehoben sein werden. Einfach mal so wählen, geht nicht mehr, denn wie wir vor kurzem ja alle erfahren durften, haben Vorstand und Aufsichtsrat ja auch so ihre Interessen, die sich nicht unbedingt mit unseren aller Interessen gedeckt haben. Es ist vollkommem legitim das wir Mitglieder eigene Interessen haben und diese auch verfolgen. Dazu gehört es auch über Mitgliedervertreter zu verfügen bzw. zu wählen, die klar und deutlich in Posititon zu denen stehen, die sie gewählt haben. Also Genossen, wacht auf und wählt nur die, die unsere Interessen vertreten und erteilt denen eine Absage, die entgegen unseren Interessen stehen!
Auch wenn's schwerfällt, kommt alle wählen!
Achtung! Vorsicht! Hütet Euch vor Stimmenjäger, die denen die nicht teilnehmen werden, ihre Stimme abschwatzen wollen, per Stimmvollmacht. Wenn ihr den nicht sehr gut kennt, wird derjenige Eure Stimme für etwas mißbrauchen was Ihr nicht wolltet! Laßt Euch nicht für Dumm verkaufen bzw. etwas vorgaukeln!
Wir sollten uns später nicht selbst vorwerfen müssen, das das einzige, was wir aus den neuen Wahlen lernen, ist, daß wir nichts aus den alten Wahlen gelernt haben.

Geheime Wahl fordern

In der Regel wurde bei uns immer offen, also mit Handzeichen abgestimmt. Wir und andere Genossen möchten bei dieser Wahl geheim abstimmen lassen. Also nicht per Handzeichen, sondern mit Wahlzetteln. Jedes Mitglied soll so völlig frei von Druck, völlig ungezwungen, völlig unbeobachtet, in geheimer Wahl sein Kreuzchen machen dürfen. Ob es dazu kommt, liegt in unseren Händen. Wir Mitglieder können darüber abstimmen, eine einfache Mehrheit wäre ausreichend um geheim abzustimmen. Wir hoffen, dass genug Mitglieder den Vorteil einer geheimen Wahl erkennen und dann auch dafür stimmen.

Wir wünschen uns....

eine gute Generalversammlung, transparente und geheime Wahlen (obwohl die Kandidaten die zur Wahl stehen, noch nicht öffentlich bekannt sind), eine hohe Teilnehmerzahl um auch ordentliche und aussagefähige Wahlergebnisse zu erzielen.

Ein Zitat zum Schluss:"An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen....nicht an den Versprechungen."

9
Jun
2014

Sozialverträglich modernisieren!

Komplette Wärmedämmung total unwirtschaftlich

Die Baubehörde Wetzlar hat zum Thema Dämmung eine richtungsweisende Entscheidung von bundesweiter Bedeutung getroffen: Die Komplettdämmung von Mehrfamilienhäusern wird bei Unwirtschaftlichkeit abgelehnt. Unwirtschaftlichkeit ist dann gegeben, wenn die Gesamtkosten (inkl. Instandhaltung) nicht innerhalb von 10 Jahren durch den Heizernergieverbrauch wettgemacht werden. Der Nachweis dazu muss jetzt nicht mehr durch Einzelfallberechnungen erbracht werden - es existiert ab sofort ein einfaches, durch die Praxis bestätigtes mathematisches Berechnungsverfahren. (Hierzu den LINK bei uns anklicken - Wärmedämmung total unwirtschaftlich)

Wir wissen, dass dem Vorstand die Entscheidung der Baubehörde Wetzlar vorliegt. Wir erwarten von unseren Vorständen Prüfung & ggf. Konsequenzen aus den nun vorliegenden Fakten! Ob die Mitglieder des Aufsichtsrats auch schon über Erkenntnisse der Baubehörde Wetzlar informiert sind und für sich bzw. uns, geprüft haben, welche Auswirkungen das für unser Dämmvorhaben hat, wissen wir nicht.

Wir wissen nur, das nicht um jeden Preis gedämmt werden darf. Wenn das letztendlich eine unwirtschaftliche Investititon darstellt, dann darf das Projekt "Wärmedämmung" nicht durchgezogen werden! Damit gingen natürlich auch die Fördergelder flöten, aber was soll's! Dann müssten wir eben einen anderen Weg beschreiten. Aber ums Verrecken dämmen, kann nicht der Weg sein.

Wir freuen uns über Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten. Geschuldet dem erheblichen Instandhaltungsrückstand über die Jahrzehnte.
In erster Linie erwarten die Mitglieder dieser Genossenschaft, dass die angekündigten Maßnahmen auf das Wohl der Nutzer und die Herstellung eines vernüftigen Standarts abzielen. Unwirtschaftliche Vorhaben, die gar nichts bringen und nur Kosten, benötigen wir dagegen nicht. Der Kostenrahmen, sprich die umlagefähigen Modernisierungskosten dürfen das Sozialverträgliche nicht überschreiten.

Uneinigkeit über das was sozialverträglich ist

Vorstand und einige Mitglieder im Aufsichtsrat haben da eine klare Haltung, die Nutzungsentgelder sind diesen zu günstig wie auch die zukünftige umlagefähige Modernisierungszulage von 1,10 Euro pro qm, die diese uns als mögliche Kosten bis jetzt genannt haben. Am liebsten würde man das weiter gerne nach oben korrigieren! Hört, hört!
Ja, und froh sollten wir doch sein, man hätte ja auch einen viel höheren Modernisierungszuschlag erheben können! Ach ja! Wir fragen: Seit Ihr Vorstände einer Genossenschaft oder eines auf Rendite ausgelegten Unternehmens das seine Shareholder befriedigen muss?

Den Sorgen und der Kritik von Mitgliedern betreff der Modernisierung und der Kosten, insbesondere den sozialen Folgen der Maßnahmen, die kurz-oder mittelfristig zweifelsfrei eine Verdrängung bedeuten, treffen bei den Verantwortlichen auf Unverständnis. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die bislang noch gut über die Runden kamen, werden durch die "Mietsteigerungen" sukzessive zu Sozialfällen gemacht. Das stetig steigende "Mietniveau" wird nach und nach immer wieder Mitglieder überfordern. So aber haben sich diese ihre Mitgliedschaft in einem Förderwirtschaftsverein nicht vorgestellt. Statt Nutzungsentgeltdämpfend zu wirken, sorgen die Verantwortlichen lieber dafür die Entgelte in die Höhe zu treiben! Und wie o.g. machen die auch gar keinen Hehl daraus, das WIR, die Mitglieder, hier viiiiiiiel zu günstig wohnen!

Aus der Genossenschaftsumfrage von 2012 wissen wir, das die Mehrheit der Mitglieder nicht über ein üppiges Einkommen verfügt. Für Menschen die jenseits des zukünftigen Mindestlohns von 8,50 Euro, einer geregelten Arbeit nachgehen, sind plötzliche Nutzungsentgeltsteigerungen durch Modernisierungszuschlag zwischen 55 bis 110 Euro monatlich, durchaus ein vernichtender Schlag! Die volle Härte! Kaum oder nicht mehr leistbar! Bedeutet- Einschränkung unter das Zumutbare! Auch wer 1 oder 2 Euro mehr bekommt, für den stellt sich das kaum anders dar. Kleinstrenter, Alleinerziehende, packen das auch kaum oder gar nicht mehr. Andere stehen an der Grenze des finanziell leistbaren und noch andere werden mit der nächsten Nutzungsentgelterhöhung folgen usw.
Der finanzielle Druck der auf vielen Mitgliedern lastet, wird größer, wächst und wächst mit jeder Preissteigerungsrunde in allen Bereichen.

Und da sollten sich die Mitglieder Fragen, ob wir uns solche Mitgliedervertreter noch gefallen lassen wollen, die da meinen, unsere Nutzungsentgelte sein viel zu billig und deshalb sollte man sie ruhig erhöhen!

Wir sind eine Genossenschaft die sich auf ihre Fahnen schreiben sollte: zum Wohle der Mitglieder zu handeln, die bezahlbaren Wohnraum erhält, in solider genossenschaftlicher Tradition zu wirtschaften und menschlich zu bleiben!

Der Vorstand sieht die Dinge aber etwas anders und hat mit Erfolg, den größten Teil der Aufsichtsratsmitglieder auf seine Seite gezogen, denn nur so kann man sich erklären, dass AR-Mitglieder alles nachplappern, was der Vorstand sich auf seine Fahne geschrieben hat. Da spielen auch Einflüsse von außen eine nicht zu unterschätzende Rolle! Unsere Vorstände haben mitbekommen was in anderen Genossenschaften so läuft (hohe Nutzungsentgelte) und nehmen sich ein Beispiel daran. Das Berliner Großgenossenschaften sich - bislang scheinbar weitestgehend unwidersprochen - als normale Vermieter gebärden (damit annektieren Vorstände und Prokuristen Häuser, in denen eben nicht ihr Geld steckt) mit allen dazu gehörigen Verselbstständigungsanliegen ihres Managements. Dem jedoch hat der Gesetzgeber explizit widersprochen.

Keine Zinsen, steigende Mieten, niedirge Löhne und Mini Renten

Das sind die Realitäten! Unaufhörlich steigende Kosten für alles. Viele müssen jetzt und zukünftig mit deutlich weniger auskommen, bei stetig steigenden Nutzungsentgelten. Doch woher nehmen?
Viele der Genossen sind Mitglied unserer Genossenschaft geworden, wegen des günstigen Wohnraums. Mitglied in einem Förderwirtschaftsverein, dessen Vereinszweck es ist: Seine Mitglieder zu Fördern, durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Diese oberste Leitmaxime sollten wir nie aus den Augen verlieren.

Die Gremiumsmitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat, die der Meinung sind, das wir hier viel zu billig wohnen, wollen wir nicht daran hindern, ihre Alt-Nutzungsverträge ab sofort in Neu-Verträge umzuwandeln. Die sollen mal mit gutem Beispiel vorangehen, gell! Und wem es von den Damen und Herren hier bei uns zu billig ist, der darf sich ja gern etwas teureres suchen oder einfach mal schweigen.

Wie hier zukünftig der Hase laufen wird, werden die Mitglieder, wird die Generalversammlung bestimmen. Denn die Mitglieder der Generalversammlung legen die Programmatik ihrer Genossenschaft ganz allein fest und der Vorstand darf diese dann umsetzen. Was z.B. also zukünftig unter sozial zu verstehen sein wird und wie die Förderung diesbezüglich aussehen soll, werden die Mitglieder in der Generalversammlung beschließen.

Ganz sicher benötigt wird Wohnraum, werden Nutzungsentgelder sein, die die Mitglieder auch weiterhin bezahlen können!
Ganz sicher nicht benötigt werden Mitgliedervertreter, die ihren Schwestern und Brüdern das finanzielle Fell über die Ohren ziehen wollen, gell!

Hinweis - NICHT VERGESSEN! Ab diesem Mittwoch, den 11. Juni, ist der Geschäftsbericht 2013 erhältlich! Entweder per email anfordern oder in die Verwaltung gehen.

1
Jun
2014

Wärmedämmung - Muss die sein?

Was lange unklar war, wurde nun Gewissheit. Die Informationsveranstaltung vom 14. Mai brachte es an den Tag, die Fassaden unserer Altbauten sollen einen Vollwärmeschutz (gedämmte Fassade) erhalten. jubelnde.genossen nannte das einmal, eine Burka für unsere Häuser.

Jetzt zwei Wochen nach der Infoveranstaltung, denken Mitglieder darüber nach, ob das denn überhaupt notwendig sei, solche gedämmten Fassaden? Ist von so einem Vollwärmeschutz überhaupt etwas nutzenbringendes zu erwarten?

Bei dem einen oder anderen überwog zuerst eine gewisse Erleichterung darüber, dass auf den Einsatz von Polystrolplatten zugunsten von Mineralwolle verzichtet wurde, als Dämmmaterial. Letztendlich, nachdem sich viele Mitglieder wieder berappelt haben, von dem was auf der Infoveranstaltung zum Besten gegeben wurde, setzt auch das Nachdenken und die Diskussion untereinander wieder ein. Auch zwei unserer ehemaligen Vorständler, die Herren Glö. & Mö. wollen sich nun näher mit der anstehenden Modernisierung auseinandersetzen und das von den amtierenden Vorständen aufgestellte Zahlenwerk (Finanzierung etc.) einer "Prüfung" unterziehen. Dabei sollten die Genossen auch nicht vergessen, über Sinn und Unsinn der angedachten Maßnahme nachzudenken bzw. über Nutzen oder Nichtnutzen der Vollwärmedämmung. Andere Mitglieder machen das auch und das ist auch gut so!

Der Unmut den die Mitglieder verspüren. liegt auch darin begründet, das im Vorfeld niemamd mit den Mitgliedern darüber gesprochen, diskutiert, geschweige ein Meinungsbild eingehohlt hat. Das sich die Mitglieder übergangen fühlen ist nachvollziebar. Nicht jede "Segnung" die der Vorstand für die Richtige hält, ist für die Mitglieder das Gelbe vom Ei! Der Vostand entgegnet auf solche Kritik, dass dieser doch mit dem Aufsichtsrat darüber lange und ausführlich gesprochen, ja gerungen hätte! Der Aufsichtsrat sei ja schließlich die Vertretung der Mitglieder. Dieser Gesichtspunkt ist ja nicht ganz falsch, trägt aber ein "aber" in sich. Wenn "unsere" Mitgliedervertreter ein gutes Verhältnis zu den Mitgliedern unterhalten würden deren Interessen sie vertreten oder glauben zu vertreten, hätten diese im Vorfeld den umfänglichen Kontakt zu den Mitgliedern suchen müssen. Das hat der Aufsichtsrat aber tunlichst vermieden. Dieser glaubte, bestehend aus sechs Personen, dass dies wohl unnötig wäre und das die ganze Mitgliederweisheit in diesen sechs Persönchen innewohne und das ja wohl vollkommen ausreichend sei!
Das dieser "Gedanke" natürlich mehr wie unrichtig war, muss nicht extra betont werden.

Kommen wir lieber zur Vollwärmedämmung zurück! Und der Frage, ob wir die denn wirklich brauchen? Der Gedanke, dass man unsere Fassaden mit Dämmmaterialien abdichten will, ist ein eher unschöner Gedanke.
Setzen wir mal da an, was diese Modernisierung eigentlich bezwecken möchte. Nämlich die nachhaltige Einsparung von Energie bewirken und den Gebrauchswert der Mietsache nachaltig erhöhen, wie auch die allgemeinen Wohnverhältnisse auf die Dauer verbessern. Hört sich alles gut an! Die spannende Frage zur Vollwärmedämmung, also zur Burka, ist doch die, ob wir tatsächlich Energie und Kosten einsparen werden durch die Vollwärmedämmung und die kommende Gasheizung. Und sofort befinden wir uns auf sehr spekulativen Grund! Dazu kann uns niemand belastbare Aussagen machen. Fragt man den Vorstand, antwortet dieser:"Das man nach ca. 3 Jahren, nach durchgeführter Modernisierung, mit ersten Einsparergebnissen rechnen könne"! Aha?! Hier gibt der Vorstand sicher auch nur das weiter, was diesem die "Experten" geflüstert haben. Das diese Experten einen haufen "Mist" flüstern, ist landauf und landab mehr wie bekannt! Erinnern wir uns nur an das Geständnis des Geschäftsführers des Fachverbands "Wärmedämmverbundsysteme" Wolfgang Sätzler gegenüber dem Politmagazin Monitor vom 09.01.2014. Da musste dieser kleinlaut einräumen, das der Fachverband es mit den Zahlen nicht so genau genommen habe. Einfach mal übertreiben, immer schön an der Wahrheit vorbei! Denn die Wahrheit lässt sich nicht gut verkaufen. Fakt ist, dass die angegebenen Einsparwerte der "Experten" unrealistisch sind und nur das Geschäft anfeuern und befeuern sollten und sollen.

Wir wissen auch, z.B. durch den Sachverständigen Professor J. Fehrenberg von der Hochschule Hildesheim,auf die Frage:" Ob sich mit Wärmedämmung wirklich Energie und Geld sparen ließe", dieser antwortete:"Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass automatisch durch Wärmedämmung auch Energie eingespart wird." So effektiv sei die Fassadendämmung gar nicht, rechent er vor, denn nur ein Teil der Energie geht über die Wände verloren. Der Professor führte weiter aus:"Es geht Energie verloren durch die Sohle nach unten, durch das Dach nach oben. Durch die Tür geht etwas raus, durch die Fenster, auch im geschlossenen Zustand, geht Wärme raus." Das alles müsste man eigentlich zuerst dämmen, sagt er. Wäre auch günstiger. Nur ein Bruchteil der Wärme entweicht nämlich durch die Wand! Davon kann durch die Dämmung wiederum nir ein Teil gespart werden. Und das sind oft weniger als 20 %. Das ist so wenig, das sich die Investition erst nach vielen Jahren lohnt. Der Professor J. Fehrenberg:"Das heißt 50 Jahre lang, 50 Jahre lang müssten Sie sparen, um ihr Geld erst mal wieder raus zu kriegen."
Und in der Praxis sieht es oft noch viel schlechter aus. Beispeile gibt es dafür viele. Aber wo sind die vielen hunderttausende von positiv Beispielen von Mietwohnungsinhabern die uns freudig davon berichten, wie signifikant ihre Heizkoszen nach unten gingen und sie vom so eingesparten partizipierten? Gedämmt wird ja erst nicht seit gestern. Die Erfolgsstories blieben und bleiben aus!

Partizipiert hat die Dämmstoffindustrie und der Rattenschwanz derer, die das ganze Planen und Verbauen.
Der Vorstand geht davon aus, das nach 3 Jahren erste Einsparerfolge zu realisieren sein. In seiner "Weihnachtspost" an uns Mitglieder, formulierte es der Vorstand so:"Im Idealfall", spare das Mitglied irgendeinen Betrag X ein. Warum so vorsichtig ihr Vorstände? Na ganz klar, weil das keiner vorhersagen kann.
Gebt uns Mitgliedern eine Garantie! Eine Garantie, dass sich die Modernisierung für uns als Nutzer rechnen werde! Das wir alle, durch eine Vollwärmedämmung und durch den Einbau der Gasheizung und den Bezug von Gas, Energie und Geld einsparen werden. Könnt Ihr das?

Aber wir sollen im Gegenzug 8.000.0000 Euro investieren bzw. uns so hoch verschulden für etwas das es gar nicht gibt, geben wird. Was für ein Geschäft soll das denn sein? Ein Geschäft doch nur für Leute aus Dummsdorf!
Jeder von uns Wohnugsinhabern soll nach erfolgter Modernisierung, je nach Wohnungsgröße, pro qm ca. 1,10 Euro auf sein derzeitiges Nutzungsentgelt draufpacken plus den Kosten für den monatlichen Abschlag an Heizgas. Nach ca. 3 Jahren soll es erste Einsparungen geben oder im Idealfall. Vielleicht sind das ja nur 0,50 Cent oder 0,29 Cent oder 1,14 Euro?
Und wem sollte das jetzt als ein gutes Investment erscheinen? Eigentlich nur dem Vorstand und der Zukunft. Einen Benefit wird es für viele von uns zu Lebzeiten nicht mehr geben!

Die Hintergründe sind doch in Wirklichkeit ganz andere. Bevor wir von Modernisierung sprechen, müssten wir vorher von Instandsetzung und Instandhaltung sprechen. Und das betrifft ganz besonders unsere Fassaden. Wenn der Vorstand die wieder in Ordnung bringen soll, bliebe die Instandsetzung und Instandhaltung. Aber die Kosten für die Instandsetzung und Instandhaltung, kannn und könnte dieser nicht auf das Nutzungsentgelt (Miete) aufschlagen. Das geht nur bei der Modernisierung! Also ist es doch Klasse, wenn die Fassaden eh gemachtt werden müssen, das gleich mit einer energetischen Sanierung/Modernisierung zu Verbinden. Dafür bekommt man Fördergelder z.B. von der KfW-Bank oder von der Investitionsbank. Und die verlangen bzw. der Gesetzgeber verlangt, im Gegenzug zur Mittelvergabe, das wärmegedämmt wird. Und somit kommen wir zu unserer Burka. Ob die Sinn macht oder nicht. Den Gesetzgeber interessiert es gar nicht, wieviel das einspart, hauptsache es wird gemacht.

Aber uns Mitglieder interessiert das, danach richtet sich doch die Bereitschaft der Mitglieder, dass mitzufinanzieren oder nicht, ja oder nein zu sagen. Das darf keine einseitge Investition sein, ist doch logisch?
Gebt uns belastbare Zahlen. Gebt uns Garantien, dass es sich für uns spürbar rechnen wird! Seit Ihr dazu bereit, Ihr Leute vom Vorstand? Und wenn Ihr uns keine Garantie geben könnt, erklärt uns mal warum Ihr das nicht könnt!

Uns erscheint diese Investition in eine energetische Modernisierung als ein Geschäft von Nepper, Schlepper und Bauernfänger! Jeder Kluge Geschäftsmann würde so ein Invest nicht tätigen, sein Investment wirft nichts ab, kostet nur Geld! Und jedes Mitglied ist auch Geschäftsmann/frau als Mitinhaber des genossenschaftlichen Unternehmens. All das steht gegen unsere förderwirtschaftlichen Interessen!
Und weil alles so eindeutig unklar ist, sollten wir alle nocheinmal darüber reden und einen anderen Weg beschreiten.

Der Vorstand sagt, das das alles noch zu stoppen sei, zu verändern usw. wenn welche Gründe auch immer dagegen sprächen. Wir Mitglieder müssen dem Vorstand auch klar und deutlich signalisieren was wir wollen oder nicht. Sollte sich ein größerer Teil der Mitglieder gegen das Vorhaben oder gegen Teile des Vorhabens positionieren und das auch ganz klar machen, würde der Vorstand reagieren. Und deshalb muss man auch den Mitgliedern sagen und zu verstehen geben, das es nichts nutzt, wie nach der Infoveranstaltung, zu schimpfen, sondern auf so einer Veranstaltung klar zum Ausdruck zubringen, das man das so nicht für gutheißt! Sonst ihr lieben Mitglieder werdet ihr nie etwas verändern oder abändern was ihr in der Mehrheit vielleicht gar nicht wollt oder wolltet. Lernt mal eure Meinung offen zu Artikulieren, aufzustehen und Stellung zu beziehen. Eigentlich müsstet ihr ja mal verstehen oder verstanden haben, dass sich dann nur etwas bewegt, wenn ihr etwas tut. In diesem Fall also eine Meinung haben und diese vertreten und nicht eine Meinung zu haben und zu Schweigen. Es liegt an uns Mitglieder und nur an uns! Einer der Teilnehmer an der Infoveranstaltung soll im nachhinein gesagt haben, das man "die Lämmer zur Schlachtbank geführt hätte". Stimmt schon irgendwie. Deshalb brauchen wir eines nicht:"Das Schweigen der Lämmer."
Bertolt Brecht prägte das Zitat:"Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."

Also, wat nu? Brauchen wir ne Wärmedämmung oder nich?

29
Mai
2014

8.000.0000 €

8 Millionen Euro oder 15.646.640 Millionen DM

Die Messe ist gelesen. Die Modernisierung und Sanierung kommt! Für den o.g. genannten Betrag. Im nächsten Jahr gehts los. Endlich, wie wir meinen.
Und obwohl soviel Geld investiert wird, unsere Kellerräume werden nicht modernisiert. Der Zustand von 1926 wird ja nicht angetastet. Das kann keine Sau verstehen!

Und es kam so, wie wir richtig vermuteten. Alles schon beschlossene Sache! Mitsprache der Mitglieder - unerwünscht! Abstimmung über das Heizungssystem - Fehlanzeige!
Ja, so kann man das auch machen.

Es gab genügend Mitglieder, denen es die Sprache verschlagen hatte und die sich nach der Infoveranstaltung, gegenseitig ihres Ärgers über das eben stattgefundende versicherten. Nur zu spät ihr lieben Mitglieder.

Sofern es kritische Nachfragen gab, wurde der Nachfrager abgebügelt. Der Vorstand befand im Nachhinein das der "Kritiker" doch eher im unsachlich und unangemessen auftrat. Fanden Mitglieder des Aufsichtsrats übrigens auch. Und der Ex-Vorstand, der die "wahren Kosten" hier nicht vollständig genannt sah, der wurde vom geschäftsführenden Vorstand mit einer Privataudienz ruhiggestellt vor aller versammelten Augen und Ohren. Das könne man doch viel besser unter vier Augen klären und nicht vor dem gewöhnlichen Volk hier, während der laufenden Infoveranstaltung. Tja, das mutete für viele doch recht komisch an, wie man uns berichtete. Finden wir auch.
Vor kontroversen Diskussionen fürchten sich Vorstand und Aufsichtsrat. Da ist man sich einig, wie auch sonst so in allem. Na ja, was soll's. Die Mitglieder sind eben nur Staffage in so einer genossenschaftlichen Postdemokratie.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat, waren im nachhinein sehr zufrieden mit sich und dem überaus positven Verlauf der Infoveranstaltung. Ist doch schön, wenn wir Mitglieder so sehr zufriedene Gremiumsmitglieder haben.

Alle sind so zufrieden! Wie schön, ach wie schön. Schön das Ihr so zufrieden seit. Schön das Ihr Euch alle einig seit, schön, schön, schön!

Ist doch auch schön, wenn man schalten und walten kann wie man möchte, seinen Willen den anderen einfach überstülpen kann, ohne zu fragen. Ach ist das schön. Und die langen Gesichter der Mitglieder, ach wie war das schön!

WIR finden das alles nicht schön!
WIR sehen in Eurer gemeinsamen Vorgehens-, Verhaltens- und Handlungsweise, eine Vergewaltigung unserer genossenschaftlichen Demokratie, unserer Mitspracherechte und des Respekts davor.

Deshalb...

sind viele der Ansicht, es ist etwas faul in unserer genossenschaftlichen Demokratie. Munter wird mit der Genossenschaftsdemokratie Schindluder getrieben. Dies dürfen WIR so nicht mehr weiter zulassen!

FES!

1
Mai
2014

Durch das wilde Genossenschaftsland

Wer dieser Tage durch das Genossenschaftsland streift, der merkt schnell, das er da ein wildes Genossenschaftsland durchquert. Da gibt es Dörfer und Regionen mit aufgebrachten Einwohnern, die nur ja nicht wollen das man sich diesen überhaupt nähert. Wandert man weiter findet man ebenso aufgebrachte Menschen vor, die nur immer und immer wieder rufen: "Es muss alles so bleiben wie es ist!" Kommt man in andere Regionen dieses wilden Genossenschaftsländchens, da rufen die Menschen laut nach: "Veränderung! Die Zeit ist reif für Veränderungen, lasst uns beginnen!" Und in dazwischenliegenden kleinen Oasen, auf die man beim durchwandern dieses wilden Genossenschaftslandes auch dann und wann trifft, da ist es ganz, ganz still. Da möchte niemand etwas hören oder gar rufen. Da möchte man einfach nichts wissen, auch nichts von den anderen.
Und der Wandersmann wundert sich über dieses kleine Ländchen, in dem die Menschen so wild, so uneinig, so entschlossen wie ablehnend, so fundamentalistisch wie fortschrittlich, so verantwortungsbewusst wie desinteressiert sind. Der Wandersmann denkt sich, schade, die Uneinigkeit der Menschen spaltet dieses kleine Genossenschaftsland und der Unfriede könnte so auf lange Zeit seinen Platz in den Hütten der Brüder und Schwestern gefunden haben.
Wer aber trägt die Verantwortung dafür, das es soweit gekommen ist?


TheEndIsNear-ds
Sanierung & Modernisierung


Den Status quo erhalten

Aufgrund dessen, dass es scheinbar vielen Mitgliedern an und in ihrer Wohnsituation an nichts fehlt sowie deren subjektiver Empfindung, dass diese ihre positive Wahrnehmung, doch auch andere Mitglieder gleichermaßen so teilen müssten, geben sich diese der Illusion hin, das der Status quo (wie es gegenwärtig ist) so erhalten werden kann und somit auch keine andere "Politik" (Sanierung & Modernisierung) betrieben werden muss.

Diese Mitglieder beharren auf die gewohnten Verhältnisse und stellen sich gegen Veränderungen. Gleichzeitig fürchten diese, das die Umsetzung von Veränderungen ihre Situation so nachhahltig verändere, dass dies den Untergang bedeute und sich diese nun mit Fundamentalkritik und Verweigerungshaltung dagegen stemmen müssen.

Sätze des Vorstands, wie:"Das kommende Jahr (2014) wird im Zeichen von Energie und Technik stehen." oder Worte wie "Modernisierung" oder wie im jüngsten Schreiben des Vorstands, der Satz:"Bezüglich der in den nächsten Jahren anstehenden Arbeiten werden wir Sie natürlich dann auch sukzessive und rechtzeitig vor Beginn informieren.", erschüttern den veränderungsuneinsichtigen Genossen in seinen Grundfesten. Jedoch auch manch anderer bleibt von solchen Sätzen nicht ganz ungerührt.

Die Verteidiger des Status quo wittern bei den Worten Modernisierung und Sanierung Ungemach von allen Seiten. Das Dinge saniert und modernisert würden, die es nicht braucht. Und was das kostet! Verschuldung über viele Jahre hinaus. Anstieg der Nutzungsentgelte sowie Umlage der Modernisierungskosten! Auch bedeuten Modernisierung & Sanierung, Unannehmlichkeiten wie: Lärm, Schmutz, Dreck, Stress, Ärger, Einschränkung, Opfer, Zumutungen usw.

Der, der möchte das alles so bleibt, hat Angst! Er hat es sich schön und bequem eingerichtet. Aus seiner Sicht fehlt es diesem an nichts. Bisher war alles "gut" und so darf, nein, so soll es gefälligst auch bleiben! Danke, wir haben schon alles, wir brauchen nichts! Schon gar nichts neues!

Jaaa, so kann man denken! Und so wird auch gedacht.
Aus Sicht dieser Genossen verständlich. Wozu sich den Stress und das ganze Ungemach ins Haus/in die Wohnung holen, wenn doch gar kein Bedarf besteht. Ist doch schön hier, da muss sich nix ändern bzw. verändern! Schuster bleib bei deinen Leisten.
Diese Denkhaltung kommt nicht von ungefähr! So dachten und handelten bis vor noch nicht all zu langer Zeit, auch ein Großteil der Gremiumsmitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat. Denen fehlte es auch an der nötigen Einsicht zur Veränderung. Diese Uneinsichtigkeit kostet uns allen heute ein Vermögen!

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Aber Mitglieder stehen auch für Veränderungen!


Altbau muss dringend saniert und modernisiert werden

Was die Notwendigkeit einer "Überarbeitung" des Altbaus angeht, stehen Mitglieder dem auch aufgeschlossen gegenüber!

Interessant ist es, wenn man sich einmal die Mühe macht und ins Jahr 2012 zurückschaut, in den Juli. Da bekam jeder genossenschaftliche Haushalt die schriftliche Auswertung der Genossenschaftsumfrage zugestellt. Und wenn man da heute einmal hineinblickt, dann kann man sehen, was die Genossen so für veränderungswürdig hielten. Genannt wurden da unter anderem: Beheizbarkeit des Bades, Ausstattung der Küche, Ausstattung des Bades, Nutzbarkeit des Balkon's, Außenansicht des Hauses/der Fassade, Sicherheit der Hauseingangstür, Zustand des Treppenhauses, Klingelanlage/Gegensprechanlage, Sanierung Balkon, Briefkästen im Hauseingang, Wohnungstür abdichten, Lärmdämmung im Altbau verbessern, Einbruchssicherheit der Wohnungstür verbessern (Glasfenster!), knarrende Dielenfußböden, bessere Beleuchtung des Treppenhauses, Keller stinken und sind feucht, moderne Heizung.
Aus- und Umbau zu altersgerechtem Wohnraum.

Herausgreifen möchten wir einmal die Wohnungseingangstür. Das Abdichten der Tür hat eine enorme Wirkung. Die Geräusche aus dem Treppenhaus werden dadurch sehr stark heruntergepegelt, die Zugluft so gut wie abgestellt! Und das nur, durch ein paar einfache Leisten und eine Dichtung! Die Verglasung der Wohnungseingangstüren stellen in zweifacher hinsicht ein Problem dar. Wie Genossen schon richtig festgestellt haben, ist die Sicherheit vor Einbruch nicht gewährleistet und die Fenster stellen auch eine Kältebrücke dar. Hier kann die Genossenschaft sicher mit recht simplen Mitteln etwas dagegen tun und nutzenbringende Abhilfe schaffen. Die Beleuchtung der Treppenhäuser lässt wahrlich zu wünschen übrig, die Luxzahl darf ruhig erhöht werden, auf das vorgeschriebene nach Norm. Beziehungsweise sollte man überhaupt über ein neues
Treppenhausbeleuchtungskonzept nachdenken. Die guten alten Holzdielen, die knarren und jaulen wirklich schrecklich vor sich hin. Die Häuser sind hellhörig, die Verbesserung des Schallschutzes eigentlich nötig. Die Treppenhäuser haben die besten Jahre hinter sich, ebenso der Fussbodenbelag des Treppenhauses, der sich in Auflösung befindet. Frische Farbe/Farben, neues Gestaltungskonzept für innen und außen. Die Hausfassade benötigt ein Facelifting, ebenso die Rückseite unserer Häuser! Das alles macht einen stark abgewohnten Eindruck und nach gut über 40 Jahren, wäre ein neuer Anblick mal ganz schön und wünschens- und erstrebenswert. Ebenso die Aus- und Umgestaltung der Aussenanlagen (Höfe).
Und dann sind da noch die unsäglichen Kellerräume aus Zeiten der Weimarer Republik, im Originalzustand! Kellerverschläge ohne Licht, die Jahrzehnte als Kohlen- und Kartoffelkeller dienten. Genossen klagen über Feuchtigkeit und Gerüche. Das ist Zumutung pur. Wer möchte denn dort seine Sachen lagern? Mehr muss dazu auch nicht gesagt werden! Die Zustände sind grotesk und gehören geändert.
Bei den angekündigten Millioneninvestitionen, ist zu hoffen, das diese ganzen "Baustellen" mit eingeplant sind?
Die Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnwertes steht hoffentlich ganz oben auf der Agenda des Vorstands?
Wir müssen wohl davon ausgehen, dass die Bausubstanz des Altbaus an vielen Stellen nicht mehr die Beste ist. Da handelt es sich auch um für uns, unsichtbare Schäden. Welchen Umfang das hat, werden wir ja demnächst erfahren.

Was ist Vertrauen?

Die Annahme, dass bestimmte Entwicklungen einen erwarteten positiven Verlauf nehmen, oder
die Erwartung an Bezugspersonen oder Organisationen, dass sich deren künftiges Verhalten bzw. Handeln im Rahmen der gemeinsamen Werte oder Vorstellungen bewegen wird.

Können wir Vertrauen haben?

Das ist eine zentrale Frage, bei all dem was das Unternehmen Genossenschaft da vor hat. Langjährige Mitglieder wissen nur zu gut, das Vertrauen in die Aktivitäten der Gremien gesetzt zu haben, bezüglich von Bauvorhaben, leider dieses Vertrauen in der Vergangenheit des Öfteren enttäuscht wurde! Dafür steht unter anderem das Projekt Smokestreet 14! Dieses "Windschiefe" Mehrfamilienhaus ist als Fiasko zu bezeichnen und kostet uns bis heute nur Geld. Mit Ruhm haben sich die ehemals Verantwortlichen da nicht bekleckert, sondern mit dem Gegenteil. Wir aber müssen die Folgen bis heute tragen! Denken wir an das Fensterprojekt, Sichwort: EgoKiefer! Auch hier haben sich die Verantwortlichen über den Tisch ziehen lassen bzw. auf das falsche Pferd gesetzt, wir leben mit den Nachwirkungen bis heute.
Oder das Kabinettstückchen mit dem millionenteuren Dach, dass bei "aller Planung" und den hohen Kosten, keine Schneefanggitter aufweisen konnte, was man dann erst in der Winterzeit überhaupt bemerkte!
Und wir müssen davon ausgehen, das es in der Vergangenheit noch mehr Versagen gab, als bisher bekannt geworden ist. Denn die Politik des Verschweigens war immer oberste Leitmaxime der Verantwortlichen.

Wem wir vertrauen sollen oder werden müssen

In den Jahren der geplanten Investitionsmaßnahmen werden das die beiden Herren Vorstände sein, die das Ganze auf den Plan gerufen haben. Der Aufsichtsrat und das beauftragte Unternehmen Gplant.

Da ist zu einem der geschäftsführende Vorstand T.L. Dieser steht seit gut einem Jahr in unseren Diensten. Es ist seine erste Vorstandstätigkeit in einem Wohnungsunternehmen und in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn überhaupt.
Nach seinen eigenen Angaben, wie aber auch des Aufsichtsrats, verfügt dieser über keinerlei Erfahrung und Kenntnisse im Bereich dessen, was das gesamte Thema Bau, Bauen, Sanieren, Modernisieren usw. angeht!
Seine Rolle in diesem Projekt, ist die des Kaufmanns. Er wird der Herr über die Zahlen sein.

Zum anderen wird unser Mitgenosse, der Technik-Vorstand D.S., für alle Fragen der baulichen Seite zuständig sein, in diesen Projekten.
Jedoch scheiden sich an dieser Personalie aus den vielfältigsten Gründen die Geister. Da witzeln die Spötter über den Genossen D.S., der es einfach nicht lassen kann, ob dieser den ewigen Helmut Schmidt unter den Technik-Vorständen geben will? Und da wird von Genossen die Frage in den Raum gestellt, ob hier nicht der Bock zum Gärtner berufen wurde! Mit Blick auf die Altbauten und deren Zustand, um die es ja bei den aktuellen Millioneninvestitionen geht, wird die Frage laut: Wie es soweit kommen konnte, das jetzt so tief in die Tasche gegriffen werden muss? Da wird die Frage nach der Mitverantwortung des ehemaligen und jetzigen Technik-Vorstand D.S. laut, nach seiner Politik der Flickschusterei und der jetzt daraus resultierenden immensen Kostensteigerungen, die die Genossenschaft als Bumerangeffekt zu tragen hat!
Und daraus resultierend, die Frage: Was unterscheidet denn heutzutage den ehemaligen vom jetzigen Technik-Vorstand D.S.? Was befähigt diesen denn heute besser, als in den Jahren zuvor, wo er das hätte alles tun können und doch lieber das Gegenteil von dem tat?

Und dem Aufsichtsrat, unseren Mitgliedervertretern, sollen wir Mitglieder vertrauen. Die tragen die Verantwortung für die personelle Besetzung des Vorstands. Diese haben die Vorstände T.L. und D.S. von außen berufen! Der Aufsichtsrat glaubt, das diese beiden Vorstände so ein großes Projekt auch schultern können. Und deshalb hat der Aufsichtsrat den beiden auch schon, in unser aller Namen, grünes Licht gegeben, das Millionenvorhaben umzusetzen. Somit ist der Aufsichtsrat ein Hauptverantwortungsträger dessen, was jetzt gegenwärtig und zukünftig geschieht.

Zu guter Letzt, in der Reihe derer, die für das Millionenprojekt in Verantwortung stehen und denen wir vertrauen müssen, ist die von den Vorständen beauftragte Firma: Egon hat einen Plan Gplant. Das Unternehmen Gplant soll für unsere Vorstände das ganze Projekt durchziehen, von A bis Z.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Die Vorstände versuchen so ihr Risiko zu minimieren, indem sie die Durchführung und Kontrolle über alles, dem Planungsbüro Gplant übertragen. Die Vorstände vertrauen der Firma Gplant. Geplant vertraut wiederum sich, worauf die Vorstände vertrauen. Die Mitglieder müssen den Vorständen vertrauen, die ihrerseits Gplant vertrauen. Aber wer kontrolliert Gplant? Dem wir uns alle zu 100 % vertrauensvoll ausgeliefert haben! Das übernimmt der Auftraggeber, die Genossenschaft mal eben selbst. Das kontrolliert höchst vertrauensvoll der Genossenschaft einziger Mann für diese Aufgabe, der Technik Vorstand D.S., ob das beauftragte Unternehmen Gplant, alles vertrauensvoll im Plan hat und sich nicht verplant hat.

Aber gerade hierin sehen wir eine Schwachstelle im System. Es ist kaum überzeugend zu vermitteln, dass ein einziger Mann, von Seiten des Unternehmens Genossenschaft, dieses Komplexe Projekt, das auf Jahre angelegt ist, allein kontrollieren und überwachen kann.
Und es muss klar sein, das alle Schritte die das beauftragte Unternehmen Gplant geht, sowie aller anderen beteiligten Firmen, ständig überwacht, kontrolliert und abgenommen werden müssen.
Bei allem Respekt gegenüber dem Menschen D.S. und seiner Fähigkeiten, Fertigkeiten und all seinem Wissen, dürfte das doch wohl eine Nummer zu groß für einen einzigen Mann in unserem Auftrag sein!
Der Vorstand T.L., fällt was diesen Komplex des Technik-Vorstands angeht, ja komlett aus. Auch im Aufsichtsrat gibt es niemanden, der sich fachlich in Baufragen auch nur annähernd auskennt!
Und wenn der Technik-Vorstand D.S. aus welchen Gründen auch immer, ausfällt! Was ist dann? Konfusion! Es ist auch eine Zumutung gegenüber dem Technik-Vorstand D.S. diesen alles allein schultern zu lassen. Dem Aufsichtsrat sei in dieser Frage gesagt, das ist kurzsichichtig und fahrlässig!

Uns allen sollte doch klar werden, das es sich bei diesem Millionenvorhaben um das größte Projekt in der Genossenschaftsgeschichte handelt! Es geht nicht darum das anstehende Sommerfest auszugestalten!
Und weil das so ein großes und komplexes Projekt ist, für uns alle, muss die Kontrolle und Überwachung in mehrere Hände gelegt werden. Ein Grund allein ist schon das Vertrauen, da sollte das Vieraugen-Prinzip gelten! Und vier Augen sehen dann auch schon einmal mehr, als nur ein Augenpaar! Die Kompetenz von mehren Genossen, die hier für uns, für unser gemeinsames Unternehmen, die gemeinsame Kontrolle, Überwachung und Abnahme vornehmen, birgt für uns alle ein Mehr an Schutz, Sicherheit und Vertrauen.

Und deshalb, sollte entweder ein Kompetenzteam geschaffen werden, aus Mitgliedern denen man das zutrauen kann, wie z.B. dem Genossen und ehemaligen Technik-Vorstand F.Mö. und noch dem einen oder anderen. Oder der Aufsichtsrat trennt sich endlich mal von dem Frühstücksdirektor T.T. und beruft während der Bauzeit einen zweiten Technik-Vorstand ein, nämlich den Genossen F.Mö.!

Die Frage nach dem Vertrauen...

beantwortet uns Wilhelm Busch so: "Wer anderen gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andere baut, erwacht mit Schrecken."

Kein einheitliches Bild

Die Mitglieder sind in den Fragen dessen, was Vorstand & Aufsichtsrat da beschlossen und über Jahre hinweg geplant haben, mehr als unterschiedlicher Meinung. Die einen wollen keine Erdgasheizung, die anderen wollen ein Blockheizkraftwerk und wieder andere wollen Fernwärme und der Rest will bei der Nachtstromspeicherheizung verbleiben. Und genauso verhält es sich mit den Themen um die Instandhaltung, Instandsetzung und Modernisierung. Für manche ist alles gut wie es ist, manche wollen ein bißchen Veränderung bzw. nur punktuell, wieder andere wollen die große Lösung.

Oder doch

Nur der Vorstand sieht scheinbar ein vollständiges Bild und alle Fragen als beantwortet an! Das lässt er uns Mitglieder aus seinem Schreiben an uns vom 23.04.2014 ganz deutlich wissen. Zitat aus dem Schreiben:"Um auch eventuelle Fragen in einem Gespräch klären zu können, laden wir Sie zu einer Informationsveranstaltung am... ein."
Letztendlich bedeutet das, das wir Mitglieder keine Fragen zu stellen bräuchten, weil sich alles aus dem heraus erklärt und beantwortet, was der Vorstand da auf seiner Informationsveranstaltung absondern wird. Da bleibt keine Frage offen! Bis vielleicht, aber auch nur vielleicht, auf eine "eventuelle...".
Weiter bedeutet es, das das was der Vorstand dort verkündigt, so geschehen wird! Unwidersprüchlich, Unwiderruflich, Alternativlos!

Oder doch nicht!

Der Wandersmann durch das wilde Genosschaftsländchen hat auf seinen Wanderungen viel gesehen, viel gehört und erfahren. Ja, da sind viele Menschen, mit vielen unterschiedlichen Sichtweisen, mit Hoffnungen aber auch mit Sorgen und Ängsten. Und die fühlen sich ungehört, übergangen und tief enttäuscht bis entrüstet! Kein Mitgliedervertreter hat je mit den Mitgliedern darüber gesprochen ob sie dieses Großprojekt überhaupt möchten, was sie darüber eigentlich denken oder was sie, die Mitglieder eigentlich wollen, wünschen, brauchen! Von den Vorständlern ganz zu schweigen. Und da fühlen sich Mitglieder wie von einer Dampfwalze überrollt, von dem was Vorstand und Aufsichtsrat da einsam beschlossen haben. Übrig bleibt, 'ne eventuelle Frage zu stellen! Eine Love-Story kann sich so jedenfalls zwischen Gremien und Mitgliedern in dieser ganz speziellen Angelegenheit nicht entwickeln.
Vorstand und Aufsichtsrat haben in dieser wichtigen Angelegenheit, in der Empathie und Fingerspitzengefühl angezeigt gewesen wäre, um die Mitglieder für sich, für Neue, wie auch für die notwendigen Vorhaben zu sensibilisieren und zu gewinnen, kläglichst versagt!
Gegenwärtig befinden wir uns somit in einer Krise des Vertrauens!

Gefühlt ist die Fraktion derer, die den Status quo erhalten sehen wollen, alles soll so bleiben wie es ist, momentan in der Mehrheit!
Alles in allem eine interessante, eine spannende Gemengelage. Wer, wie ,was, wohin, wird sich bald zeigen!

Auf das Vorstand und Aufsichtsrat Erleuchtung widerfahre!
Auf das der Friede in die Hütten zurückkehre!

23
Apr
2014

Energie(wende) gehört in Genossenhand

*Anmerkung: jubelnde.genossen wollte mit diesem Thema/Beitrag eigentlich erst zum 1. Mai herauskommen. Die gegenwärtig aktuelle Diskussion unter der Mitgliedschaft zu diesem Thema wird aber schon geführt und da möchten wir nicht außen vorstehen. Am Ende des Beitrags, ein Update.

Bis jetzt

Die von uns als genossenschaftliche Energiewende bezeichnete und geforderte Umstellung unseres derzeitigen HeizungssystemS auf ein für uns Mitglieder wirtschaftlicheres und effizienteres Heizungssystems scheint vor dem theoretischen Abschluss zu stehen. Der Vorstand sowie eine von diesem beauftragte Fachfirma, scheinen eine Lösung zu dieser Thematik erarbeitet zu haben. Wie wir z.B. während des genossenschaftlichen Frühstücks von Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands erfahren konnten, laufe alles auf ein Gasheizungssystem hinaus. Näheres sollen die betroffenen Mitgliedshaushalte, demnächst in einer Infoveranstaltung erfahren. So weit, so (un)gut.

Reaktionen

Das Thema Gasheizung bewegt, wie das Thema Energiewende- und Kosten überhaupt.
Die Nachricht, dass der Vorstand plant den Nachtstromspeicher geplagten nun eine Gasheizung zu "verordnen", kam nicht durchweg gut an! Die Angst geht um, die Angst vor Gas. Durch die vielen negativen Vorkommnisse der letzten Jahre in unserer Stadt und im Lande in Verbindung mit Gasanschlüssen in Wohnhäusern, wo es zu den verschiedensten Vorfällen auch mit Todesfolge kam, ist manchem Genossen bei dem Gedanken an einen Gasanschluss in seinem Wohnhaus/Wohnung nicht ganz Wohl. Abgesehen von noch vielem anderen Ungemach im Zuge der verschiedensten "geplanten"/angedachten Maßnahmen.

Wie es scheint...

sind die Würfel pro Gasheizung wohl gefallen? Wenn dies so sein sollte, würden wir doch sehr verwundert sein!
Warum? In einem Gespräch mit der Aufsichtsratsvorsitzenden K.R., verwies diese darauf, dass die Mitglieder darüber befinden bzw. abstimmen sollen, ob diese das dann auch so möchten. Im Gespräch mit einem Genossen-Vorstand, gab dieser uns klar und deutlich zum Besten, das die Genossen-Mitglieder darüber abstimmen sollen, ob sie das auch so wollen. Dieser Genosse-Vorstand begründete seine Haltung damit, dass dieser nicht als "Zwangsverordner" dastehen will und sich nicht dem Zorn seiner Mit-Genossen ausgesetzt sehen möchte! Beide Meinungsäußerungen von diesen Gremiumsmitgliedern waren äußerst zu begrüßen.
Wir fragen uns aber, haben diese Äußerungen überhaupt noch Bestand? Der Vorstand spricht nur von einer "Infoveranstaltung". Das klingt nach beschlossener Sache und die Verkündigung der Selben.

Energiebezug ist zwischenzeitlich zum Politikum geworden

Somit auch die Frage welches Heizungssystem wir denn nun wirklich benötigen. Das der Vorstand auf Gas setzt, ist sein Problem!
Zwischen dem Aufkommen der Frage des Wechsels von der Nachtstromspeicherheizung zu welchem Heizungssystem auch immer, hat sich die Welt wieder einmal gedreht und neue Verhältnisse geschaffen. Vor denen auch unsere kleine Genossenschaft nicht gefeit ist.
Der EU-Kommisar G. Oettinger sprach vor kurzem in führenden Medien von einer Gaskrise in Europa. Er fürchtet das die Entwicklung in der Ukraine, negative Folgen für die Energieversorgung haben könnte. Ebenso sehen das auch andere deutsche und europäische Politiker und Energieexperten.
Auch wenn wir dachten der Kalte Krieg gehöre der Vergangenheit an und die zwischenstaatlichen Probleme in Europa würden künftig nur noch am Verhandlungstisch ausgetragen, wird durch die Ukraine-Krise eines Besseren belehrt. Die friedliche Wohlstandswelt in der wir bisher lebten, ist fragiler als wir gern annehmen mochten. Krieg in Europa, undenkbar? Wir sollten uns nicht zu sicher sein!
Die Ukraine-Krise zeigt uns klar und deutlich wie auch wir zukünftig dem Spiel der Kräfte und von deren Auswirkungen nachhaltig betroffen werden könnten und uns vielleicht in unseren Wohnungen in der Winterzeit den Arsch abfrieren, weil die weltpolitischen Verhältnisse dies uns abverlangen.
Sollen wir als Genossenschaftsmitglieder uns wirklich auf ein Gasheizungssystem einlassen, dass hier in unserer Region überwiegend mit russischem Erdgas betrieben wird? Wenn man auch im Rückblick auf die Sowjettführer alter Prägung sich "verlassen" konnte, was den Erdgasbezug anging, sieht das bei Zar Putin, der eher ein Schlägertyp ist, vielleicht ganz anders aus?

Deshalb, die Energiefrage in Genossenhand

Die ganze Frage des zukünftigen Energiebezugs , sollte in die Hände der Genossen gelegt werden, die Mitglieder treffen die letztendlich Entscheidung. Stichwort: Schwarmintelligenz! ;-)jg1mai_jg

Aus vielen guten Überlegungen Einzelner wird die Weisheit der Masse!
Und nicht der Big Fish (Vorstand) trifft einsame Entscheidungen, sondern die Masse (Mitglieder) entscheidet was für diese gut ist! Letztendlich ist es das Unternehmen der vielen kleinen Fische und nicht eines einzigen angestellten großen Big Fish!

Die Energiefrage in Genossenhand! Warum sich ständig in neue und mitunter auch unberechenbare Abhängigkeiten begeben, wenn wir unsere Energieerzeugung doch in die eigenen Hände legen können. Parole: Blockheizkraftwerk! Eigene Erzeugung von Wärme, Warmwasser und Strom! Wir sollten uns weitesgehend unabhängig machen von Monopolisten für Strom und Gas. Aussteigen aus dem Preisdiktat der Großkonzerne die Gas und Strom liefern. Noch einmal zurück zum Erdgas. Wenn auch der Preis für Erdgas noch etwas günstiger ist wie für unseren Nachtstrom, so wird auch dieser stetig ansteigen, da dürfen wir uns mal nichts vormachen oder vorgaukeln lassen. In Krisenzeiten wird der Preis für Erdgas mit Garantie stark ansteigen. Kein fossiler Energieträger wird günstiger werden ob mit oder ohne Krise. Wir werden immer die Sklaven der anderen, der Energieversoger sein, auf immer und ewig!
Deshalb den Weg in die größtmögliche Unabhängigkeit wählen und Eigenenergie in Form von Wärme, Warmwasser & Strom selbst erzeugen!
Unsere Gremiumsmitglieder haben aber der Möglichkeit der Eigenversorgung durch Blockheizkraftwerke sehr vorschnell eine Absage erteilt! Das aber, ist deren Problem!
Unsere Nachbargenossenschaft, die "Charlotte" hat es erfolgreich vorexerziert. Dort werden 155 Wohnungen mit einem Blockheizkraftwerk versorgt! Dazu unter unseren LINKS - Blockheizkraftwerk- anklicken und sich anschauen was die "Charlotte" da richtungsweisendes realisiert hat.
Ein Blockheizkraftwerk trägt kostengünstig zur Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser bei. Darüber hinaus kann es uns mit kostengünstigen Strom versorgen! Es liefert uns alles was wir benötigen!
Zu dem Thema um ein wirtschaftlicheres Heizungssystem, hatten wir aber auch die Warmwassergewinnung durch Durchlauferhitzer zum Thema erklärt. Die Warmwassererzeugung läuft hier auch über den Drehstromzähler. Und das geht auch mächtig ins Geld und strapaziert die Stromrechnung. Und da gilt kein Sondertarif wie für die Nachtstromspeicherheizung. Auch das ist ein echtes Problem, dass die Einkommen der Mitglieder ebenso negativ belastet wie die Nachtstromspeicherheizungen.
Die Reaktionen der Verantwortlichen zu dieser Thematik war mehr wie dürftig ausgefallen. In etwa so, dass man da nichts machen könne. WAS! Was soll das heißen? Der "Mühlstein" Durchlauferhitzer um den Hals ist kein anderer als der der Nachstromspeicherheizungen. Dieses Thema erfordert genauso eine Lösung, wie für das Heizungssystem. Wir werden so jedenfalls nicht weiterkommen in den Fragen nach der finanziellen Entlastung der Mitgliederhaushalte durch unaufhörlich steigende Strompreise.

Im Netz der Interessen

Wer verfolgt hier welche und wessen Interessen?
Der Vorstand hat uns u.a. durch seine "Weihnachtspost" wissen lassen, das man einen qualifizierten Fachbetrieb gefunden hätte, der für all unsere "Probleme" eine Lösung parat hätte. Alles ganz, ganz toll! Fakt dürfte bei diesem Unternhemen, wie bei jedem anderen auch sein, das die einen potenziellen Kunden am Haken haben, bei dem Geld zu verdienen ist. Das ist kein Verbrechen, aber in erster Linie denkt dieses Unternehmen an sich und dann kommen irgendwann wir. Wir gehen davon aus, das sich Vorstand und beauftragtes Unternehmen auf der "Infoveranstaltung" in Eintracht uns gegenüber präsentieren werden. Dort wird man uns in den schillernsten Farben erklären wie gut, wie toll, wie vorteilhaft, wie geil der Nutzen für jeden einzelnen von uns sein wird. Auf Sorgen und Einwände, wird man gut vorbereitet reagieren und alles nur positiv darstellen. Zur Erdgasfrage und den aktuellen Konflikten wird man uns antworten, das unser Kopp für solche Fragen eh zu kleen und beschränkt sei und das im übrigen schon allet nich so schlimm kommen wird und wir einfach kaufen sollten.

Aber jute Leute, wir wollen von euch nich vor vollendete Tatsachen jestellt werden. Nee, nee, det wolln wa nich.
Wir wollen eine offene Aussprache, Diskussion über die Themen des Heizungssystems, energetische Modernisierung und des Stromfressers und geldvernichters Durchlauferhitzer. Wir wollen keen vorgefertigten Erfolgsbericht des beauftragten Unternehmens hören, det nur unser Jeld will. Wir wollen uns mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten dessen befassen, was letztendlich für uns gut ist, unter Abwägung aller Tatsachen. Wir wollen da nicht einseitig manipuliert werden, zugunsten Eurer Gasheizungsgeschichte. Viele Wege führen nach Rom! Dieses Treffen muss ergebnisoffen geführt werden, weil die Mitglieder hier das erste mal damit konfrontiert werden und sich ein Meinungsbildungsprozess erst in Gang setzen muss, der sicher nicht in wenigen Tagen abgeschlossen sein wird. Die Menschen benötigen Informationen und zwar unabhängige Informationen. Und dem geschäftsführenden Vorstand T.L. sei gesagt, auch wenn dieser meinen sollte, das nicht für alles Zeit sei, dann muss man diesem entgegnen, dass er sich schon Zeit und Muße für uns nehmen wird müssen. Schließlich bezahlen WIR als Mitglieder diesen dafür, das dieser sich die Zeit für uns und unsere Angelegenheiten nimmt und uns Rede und Antwort steht!
Ein Firmenvertreter der kurz vor dem Abschluss steht, wird uns kaum unabhängig und umfänglich informieren! Und was das Blockheizkraftwerk angeht oder andere Technologien, da wird man uns mit Sicherheit nur negatives und somit undurchführbares zu erzählen wissen. Damit auch ja nur das in Frage kommt, für was der Vorstand sich wohl schon entschieden hat. Die verdammte erste Pflicht des Vorstands ist, bei so einem kostenmäßig einschneidenden Projekt, für das die Mitglieder einen großen Schuldendienst werden leisten müssen, dass mit diesen zu diskutieren um zu erfahren, ob diese dann auch bereit sind, eine solche Millionenlast überhaupt tragen zu wollen. Und wenn Sie es tragen wollten, was käme für sie und ihr gemeinsamens Unternehmen dabei unter dem Strich heraus?
Um es für vergessliche nocheinmal klar und deutlich zu betonen, die Eigentümer des Unternehmens sind WIR, die Mitglieder! Vergesst das bitte nicht und behandelt uns auf der Infoveranstaltung nicht wie dumme Gören oder wie hilflose Teilnehmer auf einer obskuren Kaffeefahrt. Sollte es sich wie vermutet bei der "Infoveranstaltung" nur um eine Veranstaltung handeln, in der der Vorstand "seine" Entscheidung verkünden möchte, dann vergesst es, es würde nur zu einem schweren Eklat führen!
Und von unseren Mitgliedervertretern, den Aufsichtsräten erwarten wir, dass sich dieser bei seinen Mitgenossen rückversichert, in Form einer Abstimmung, ob wir als Mitglieder ein Projekt in dieser Größenordnung mittragen möchten. Der Aufsichtsrat muss letztendlich sein O.K. dem Vorstand geben, wenn es um solche finanziellen Großprojekte geht. Und wir hoffen das das Wort der Aufsichtsratsvorsitzenden Bestand hat, das die Mitglieder entscheiden sollen, ob und in welche Richtung der Zug fahren soll.

Diskussion und Meinnungsbildungsprozess

Die Entscheidung für ein neues Heizungssystem, welcher Art auch immer, ist eine grundlegende Entscheidung die uns alle für Jahrzehnte an diese binden wird! Ein neues Heizungssystem kann man mal nicht eben schnell wechseln wie ein Hemd. Der Schuldendienst für dieses neue Heizungssystem wird uns mehr als ein gutes Jahrzehnt begleiten!

Die Entscheidung darüber, an was ein System wir uns binden wollen, muss daher sehr, sehr gut überlegt und durchdacht werden. Sollte sich nach ein paar Jahren herausstellen, dass es nicht die richtige Entscheidung gewesen ist, dann haben wir Pech gehabt und müssten damit weiterleben, den Schuldendienst weiter leisten und hohe Heizkosten in Kauf nehmen.
Wir müssten dann aber auch einsehen und verstehen (wenn auch zu spät), dass wir uns in Vorphase in der Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Thematik - Neues Heizungssystem -, uns eben nicht ausreichend und mühevoll damit beschäftigt zu haben und nun die Quittung für unser eigenes Versagen präsentiert bekämen. Soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Bei all den vorzunehmenden Überlegungen und Abwägungen darf sicher eine nicht im Vordergrund stehen, die des geringsten Widerstands. Soll heißen, was am wenigsten Dreck und Ärger den Genossen in ihren Häusern und Wohnungen bereitet, damit diese nur ja nicht zu ärgerlich werden. Das kann nicht die Meßlatte nach der Suche nach dem besten und zukunftsweisenden Heizsystem sein. Die persönlich zu erbringenden "Opfer" während eines Um- und Einbaus müssten nun einmal zu Gunsten der besten Lösung hingenommen werden! Und wir müssen uns an der besten Lösung orientieren und nicht an einer zweit- oder drittbesten bequemen Lösung!

Die Genossen der betroffenen Alt-Bauten dürften mit all den Fragen zu dieser speziellen Thematik ein wenig überfordert sein. Und um auf der "Infoveranstaltung gute Fragen zu stellen, würde vorraussetzen das man viel weiß. Zur Zeit wissen aber die allermeisten nur sehr wenig über das, was die beste Lösung wäre. Daher müssen unabhängige Informationen her, müssen die Genossen diskutieren und abwägen, was denn für sie das Beste wäre. Der Meinungsbildungsprozess muss in Gang gesetzt werden. Und die sehr wenigen Informatiönchen durch die Gremiumsmitglieder, reichen nicht einmal als Anfütterung aus um in einen Meinungsbildungsprozess auch nur ansatzweise einzutreten. All das impliziert auch, dass es eine schnelle Entscheidung durch die Mitglieder nicht geben kann. Und es sollte auch von Seiten des Vorstands nicht versucht werden, den Genossen eine schnelle Entscheidung abzupressen.

Jubelnde.genossen geht, wie hier auch schon geäußert, von der Vermutung aus, das im Vorstand die Würfel zugunsten einer Erdgasheizung gefallen sind. Auch der Sitz des "Baubüros" ist schon ausgemacht, es soll seinen Sitz in der ehemaligen Verwaltung in der Bam-Straße 4 haben.
Ob diese Informationsveranstaltung nur eine Proformaveranstaltung sein wird oder tatsächlich eine ergebnisseoffene, den Informationsprozess erhellende Veranstaltung, wird sich zeigen.

Was können wir Mitglieder tun?

Jeder betroffene Mitgliederhaushalt sollte sich im Vorfeld, wie natürlich auch nach der Informationsveranstaltung des Vorstands, mit dem Thema Heizungssysteme auseinadersetzen. Vor- und Nachteile einer Erdgasheizung, eines Blockheizkraftwerks oder anderer Technologien. Auch mit der Thematik der energetischen Gebäudesanierung sollte man sich auseinandersetzen und sich Wissen verschaffen. Eine breite Informationsbeschaffung über das Internet ist jederzeit möglich.
Es ist auch einmal empfehlenswert und erhellend, die Beratungsstelle der Berliner GASAG aufzusuchen, leider gibt es nur noch eine, am Henriette-Herz-Platz 4 - am S-Bhf Hackescher Markt, aber man kann sich auch telefonisch beraten lassen. Sagen sie dem Kundenberater das sie zukünftig gern GASAG-Kunde werden möchten, sich eine Gasheizung einbauen wollten und was den der Bezug von Erdgas heutzutage so kostet. Übermitteln sie dem Kundenberater ihren Verbrauch an Heizstrom. Fragen sie diesen einmal danach, weil sie als Stromkunde das nicht wissen, ob denn eine Kilowattstunde Strom gleich einer Kilowattstunde Gas ist, das ja auch in Kubikmetern angegeben wird. Alles etwas verwirrend für nur Strom-Kunden. Das wichtigste ist jedoch, der Vergleich. Was kostet die Menge an Erdgas, die gleich dessen ist, was sie für ihre Nachstromspeicherheizung berappen müssen? Sind die Energiemengen überhaupt vergleichbar usw. Über das alles sollte man sich im Vorfeld mal erkundigen und man erfährt wie man preislich dastehen würde, z.B. mit dem Bezug von Erdgas.
Auch interessant ist, wie stark der Erdgaspreis in den letzen Jahren gestiegen ist, auch im Vergleich zu Öl und Strom.

Wer noch mehr wissen möchte über Heizungssysteme und energetische Gebäudesanierung und sich unabhängig informieren lassen will, man mag es kaum glauben, der kann das hier vor Ort, genauer gesagt, in der Spandauer Altstadt. Und zwar in der KlimaWerkstatt Spandau, in der Mönchstr.8, Di+Do von 10-13 Uhr und von 14-18 Uhr. Die KlimaWwerkstatt ist ein Projekt der Leitstelle für Nachhaltigleit und Klimaschutz des Bezirksamtes Spandau. Die KlimaWerkstatt Spandau ist ein Service-Zentrum für Fragen der energetischen Gebäudesanierung. Die KlimaWwerkstatt arbeitet im öffentlichen Auftrag und legt großen Wert darauf, z.B. Interessierte Bürger umfassend und interessenneutral über verschiedene Möglichkeiten, Standpunkte und technische Verfahren zu informieren und Vor- und Nachteile sichtbar zu machen. (KlimaWerkstatt Spandau auch über unseren LINK - KlimaWerkstatt- zuerreichen)
Eine gute Gelegenheit sich der ganzen Thematik zu nähern und um unabhängige Informationen zu bekommen. Wer ernsthaft interessiert ist, sollte das ruhig nutzen!
Ohne Informationen zu der ganzen Thematik, besteht die Gefahr der tendenziellen Information durch Vorstand und beauftragtem Unternehmen.

Wie und wo der Zug hinfahren wird, wissen wir nicht wirklich, es liegt aber an uns betroffene Mitglieder die Richtung des Zug's maßgeblich mitzubestimmen.
Die Frage und Richtung der Energie(wende) gehört in Genossenhand!

Update

Wir wurden von Mitgliedern angesprochen, wie wir denn zur der Heizungsfrage stehen würden. Aus dem sehr interessanten Gespräch konnten wir erfahren, dass viele Mitglieder schon viel weiter sind als wir dies vermuteten in dieser Frage und wie es unser schon vorher fertiger Beitrag nicht ganz wiederspiegelt. Fakt ist, das die Mitglieder in dieser Frage schon gut untereinander vernetzt sind und ein gemeinsamer Tenor diese vereint. Die Fraktion der Contra-Erdgasheizungsgegner hat sich gefunden und wächst stetig. Man hat uns versichert, dass es sich um mehrere Dutzend Mitglieder sein, die sich jetzt schon gegen ein Projekt - Erdgas entschieden haben!
Wir sind sehr positiv überrascht der Tatsache, dass die Mitglieder untereinander mobil machen, miteinander reden und sich vernetzen. Hätten wir so nicht erwartet. Das tut der genossenschaftlichen Gemeinschaft und Demokratie nur gut!
Eine doch recht große Sorge der Contra-Mitglieder ist, die politische Lage. Wladimir Wladimirowitsch Putin lässt Grüßen! Vielleicht sollte der Vorstand zur Informationsveranstaltung sich den russischen Botschafter an seine Seite holen, der die Mitglieder vom Gegenteil überzeugen könnte. Nur so eine Idee!
Fakt ist, das die Menschen von tiefen Zweifeln beseelt sind und dem russischen "Zaren" nicht über den Weg trauen. Die Energiefrage ist nun zu einem Politikum mutiert. Vertrauen verloren, alte Ängste wiederbelebt. Wer die Frontstadt Berlin, den Kalten Krieg, die Blockade und auch noch davor miterlebt und gelebt hat, sieht die ganze Angelegenheit nun einmal mit anderen Augen. Da kann der junge Genosse-Vorstand nicht wirklich mitreden. Die "Gnade" der späten Geburt lässt das einfach nicht zu.
Es gibt aber auch noch weitere Gründe, die die Genossen nicht positiv zur Erdgasheizung stehen lassen. Und wir, wir sind auch nicht wirklich vom Bezug russischen Erdgases überzeugt!
So wie die Lage sich jetzt unter den Mitgliedern darstellt, war das sicher nicht der letzte Beitrag zu diesem ganz speziellen Thema.
Übrigens, viele Augen sind ab jetzt auf den Aufsichtsrat gerichtet, unsere Mitgliedervertreter!
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