16
Sep
2014

Noch mehr Einzelhandel kommt

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In kürze beginnen die Bauarbeiten für noch mehr Handelsflächen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, genauer gesagt neben dem EDEKA e-Center und der Shell-Tanke! Bauherr ist EDEKA das sein noch unbebautes Bauland gewinnbringend nutzen möchte. Zu diesem Zweck wird das Stück Land mit einem Gewerbebau bebaut werden. Die Gewerbemietverträge seien schon unterzeichnet und die Tinte trocken, so EDEKA hier vor Ort. Da das e-Center in seiner Dimension (3.800 qm) umsatzmäßig schwächelt, muss der Standort weiter belebt, weiter interessant gemacht werden. Laut EDEKA - Marktleiter, werden folgende Unternehmen hier demnächst eröffnen: eine Apotheke, Rossmann und ALDI!

31
Aug
2014

jubelnde.genossen zurück aus der Sommerfrische

Es gilt sich wieder dem genossenschaftlichen Alltag zuzuwenden und das aufzugreifen was ansteht. Den Gremiumsmitgliedern dann und wann den Spiegel vorzuhalten zur Selbstrefelexion, die sonst nicht stattfinden würde. Aber auch wir als Genossen müssen uns öfter mal im Spiegel anschauen und uns selbst befragen, ob das denn alles richtig ist, wie es ist, wie wir oder andere entschieden haben oder nicht, ob Entwicklungen in die richtige Richtung gehen oder eher als Fehlentwicklungen zu bezeichnen sind oder, oder, oder!?
Demnächst werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:

homo oekonomicus contra homo cooperativus

Kooperation oder Fusion

Nachbarschaft in Angst

Protest gegen Raser

Kostentreiber Vorstand

Genossenschaft ignoriert beharrlich Förderauftrag

Vermieter sollten Mieter mehr Dankbarkeit entgegenbringen

Also, auf ein Neues!

22
Jul
2014

Kurz News

Unsere neuen Grundstücksnachbarn bauen was Neues. Und das an prominenter Stelle, wie dem Alexanderplatz! Wie die Tageszeitung - DIE WELT - heute berichtet, hat MonArch einen positiven Bauvorbescheid für den Bau eines 150 Meter hohen Wohnturms direkt neben dem Einkaufszentrum Alexa erhalten!
Der Bericht in der WELT, kann bei uns nachgelesen werden unter LINKS - Die Russen bauen.

30
Jun
2014

Wohlklang und gepflegte Langeweile

Was wir vor wenigen Tagen erleben durften, war eine Generalversammlung, die an Höhepunkten recht arm war. Die Moderatoren des Abends waren, die Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. und der CEO T.L. Die Aufsichtsratsvorsitzende holperte und stolperte sich nur so durch's Programm, was für den Zuhörer doch recht qualvoll war. Die Aufsichtsratsvorsitzende war wohl eher innerlich mit ihrer bevorstehenden Wahl zum Aufsichtsrat beschäftigt und das merkte man. Souverän wirkt anders! Der CEO T.L. wirkte bei seinen Vorträgen gelassen und klar, was das Zuhören auch angenehm machte.
Was so vorgetragen wurde, war jedoch nicht wirklich neu und eher langweilig.
Die Langeweile wurde durch einen nicht angekündigten Schlagabtausch jedoch jäh unterbrochen. Der Programmpunkt hätte vorher angekündigt werden können unter:"Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technikvorstand". F.M. versus D.S.
Der Fight begann "freundlich", denn der Herausforderer packte seine ersten Aktion in Watte und lobte die amtierenden Vorstände über den grünen Klee! Ihr tolles Finanzierungskonzept betreff der anstehenden Investitionen sei Super-Klasse und das ließ er auch das Publikum wissen, dem könne man voll Vertrauen. Eine erste freundliche Runde war das. In den darauffolgenden Runden schaltete der Ex-Vorstand jedoch auf Angriff um und versuchte mit immer heftigeren Schwingern den amtierenden Technik-Vorstand D.S. zu treffen. Dieser, ein alter Hase und erfahrener Konter- Boxer, wich den Angriffen gekonnt und mühelos aus. Die weiteren Bemühungen des Ex-Vorstand's F.M. in den weiteren Runden wirkungsvolle Körpertreffer zu setzen, verfehlten auch bei aller Anstrengung, stets ihr Ziel! Es zeigte sich wieder einmal mehr, was eine gute Vorbereitung wert sein kann. Technik- Vorstandsgenosse D.S. hatte seine Zeit in Vorbereitung auf diese GV, mehr als gut genutzt. Dieser hatte sich in Vorbereitung auf zu erwartende Kämpfe, im Trainingslager hervorragend darauf vorbereitet und nur so ist es zu erklären, dass dieser frisch und topfit und austrainiert, seinem jüngeren Gegenüber souverän Paroli bieten konnte. Jeglichen Angriffsvarianten des Herausforderers F.M., wich der Vorstands-Genosse D.S. gekonnt aus und brachte seinerseits geführte Schläge sicher ins Ziel. Das Duell Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technik-Vorstand entschied dann auch schließlich der amtierende Technik-Vorstand D.S., vorzeitig für sich durch einen TKO, einen technischen K.O. (Knockout).
Das Duell der beiden Kontrahenten wusste das anwesende Publikum nicht so recht zu schätzen, aufgrund der großen Überlegenheit des Herausgeforderten. Für das Fachpublikum war es jedoch eine formidabler Kampf und gute Unterhaltung.

Dem zweiten und letzten Höhepunkt des Abends, war der Tagesordnungspunkt 8., die Wahlen zum Aufsichtsrat. Zuvor hatte sich eine Mehrheit der anwesenden Mitglieder gegen eine geheime Wahl ausgesprochen. Was wohl daran gelegen haben könnte, das dies der Mehrheit als ein zu langwieriges Prozedere erschien. Auch gut! So kam es denn gleich zur Vorstellung der 5 Kandidaten. Ja, und diese stellten sich dann auch recht anständig vor, so das der Wähler einen kleinen Eindruck von jedem Kandidaten bekommen konnte.
Die Boxsportfreunde unter uns konnten nach dem vorausgegangenem Hauptfight, nun etwas ganz kurioses miterleben. Und zwar einen TKO (Knockout) der einzigartigen Art. Eine der drei weiblichen Kandidatinnen nämlich, schlug sich bei ihrer Vorstellung selbst K.O.! Dieses kleine Kabinettstückchen sollte für alle zukünftigen Bewerber ein Lehrstück gewesen sein, wie man es eben nicht machen sollte! Es wäre wesentlich klüger und aussagekräftiger gewesen, wenn diese Genossin sich über sich und ihre Fähigkeiten ausgelassen hätte, als über die ihrer Ehemänner! Die Genossin wollte sich doch zur Wahl stellen und nicht ihre Ehemänner. Diese Bewerbung der Genossin war wenig bis gar nicht durchdacht gewesen und konnte nur ein Schuss in den Ofen werden! Jedoch hatte das Ganze auch einen gewissen Unterhaltungswert in dieser Ödnis der Langeweile.
Aber auch die Vorstellung der Kandidatin Genossin M. war ein unterhaltsamer Bilderbogen über diese selbst. Von den Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Fledermäusen war da eine ganze Menge dabei.
Die beste Performance bot uns der Wiederwahlkandidat Genosse Hand.
Wiederwahlkandidat Herr Gal. überzeugte mit einem sparsamen Vortrag, wie er eben einem Beamten zusteht.
Genossin Raschd. stellte sich mit einem soliden Vortrag zur Wiederwahl.

Die Wahlergebnisse kennen wir. Das schlechteste Ergebnis fuhr die zur Wiederwahl angetretene Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. ein. Wohl nicht ohne Grund. Wie wir erfahren konnten, ist diese sehr unglücklich über ihr erzieltes Ergebnis. Die Gründe dafür muss die Genossin selbstkritisch bei sich selbst suchen. Es blieb aber vielen Genossen nicht verborgen, dass die Genossin Raschd. sich gern selbst beweihräuchert und die erste Geige spielen will, was weder unter den Genossen noch in den Reihen ihres Gremiums gut ankommt. Deshalb ist strenge Selbstkritik gefordert von der Genossin, die mal lieber lernen sollte mit beiden Beinen auf dem Teppich zu bleiben, um sich darüber klar zu werden, das auch sie nicht über das Wasser wandeln kann! Und um zur Besinnung zu gelangen, wäre es angebracht, wenn der Aufsichtsrat sich mal einen anderen an seine Spitze holte!

20
Jun
2014

WAHLTAG - Wer überzeugt, wird gewählt!

Aufsichtsratswahlen 2014

Am kommenden Mittwoch den 25.06. um 18.30 Uhr ist es wieder einmal soweit! Die jährliche Generalversammlung findet statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt werden die Wahlen zum Aufsichtsrat sein!

Diese Wahlen könnten es in sich haben! Der genossenschaftliche Wähler ist gefragt. Es sind vier! von sechs möglichen Aufsichtsratsposten zu vergeben!
Und wir, die Mitglieder müssen durch unsere Wahl entscheiden, wen wir da sehen wollen oder wen auch nicht!

Die Kandidaten

Über die Kandidaten ist im Vorfeld der Wahl wieder einmal nichts so richtig bekannt. Wer sind die einzelnen Kandidaten? Für was stehen die einzelnen Kandidaten?

Das genossenschaftliche Wahlvolk kann sich im Vorfeld keinen wirklichen Eindruck davon verschaffen.

Bekannt geworden ist im Vorfeld nur, das die Amtszeit von vier Aufsichtsratsmitgliedern endet. Davon möchten drei Aufsichtsratsmitglieder wieder erneut kandidieren. Ein Aufsichtsratsmitglied muss aus satzungsbedingten Gründen ausscheiden!
Hierbei handelt es sich um das Aufsichtsratsmitglied Herr Schim. Dieser muss wegen der geänderten Satzung (§ 24 Abs.2) den Aufsichtsrat verlassen. Diese Tatsache erregt doch ziemlich viele Gemüter. Denn was für den einen gilt, sollte auch für andere gelten! Gemeint sind hiermit die Aufsichtsratsmitglieder Frau Raschd. und Herr Neum., auf die dieser Satzungsparagraph ebenfalls zuträfe, so die Kritiker!

Mit dem erzwungenen Ausscheiden des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Herren Schim. verlässt somit auch großer Sachverstand den Aufsichtsrat. Diese Lücke kann vorerst nicht geschlossen werden! Das bedeutet, dass der neue Aufsichtsrat auf längere Zeit geschwächt sein wird, was uns Mitgliedern nicht recht sein kann.

Bei den drei Wiederkandidierern handelt es sich um die derzeitige noch Aufsichztsratsvorsitzende Frau Raschd., um das Aufsichtsratsmitglied Herr Gal. und um das AR-Mitglied Herr Hand.
Diese Personen möchten gerne wiedergewählt werden!
Jetzt werden sich eher viele Mitglieder fragen, wer sind die denn? Ja, wer sind die denn? In der Regel nur genossenschaftlichen Insidern bekannt, die sich mit der Materie beschäftigen. Wer noch sein vorletztes "Hausblatt" sein Eigen nennt, kann dort die Aufsichtsratsmitglieder abgebildet sehen um sich zumindest ein Bild zu machen.
Für was und für wen diese AR-Mitglieder stehen, ist den meisten völlig unbekannt und auch Insidern fällt es nicht leicht das zu durchblicken.
Der Aufsichtsrat mit seinen Mitgliedern ist für uns alle eher ein undurchsichtiges und ein intransparentes "Organ".

Überraschung! Es stellen sich auch zwei Kandidatinnen aus den Reihen der Mitglieder zur Wahl! Erfreulich anzumerken ist dabei, dass sich die Männerdomäne Aufsichtsrat mehr und mehr wandelt, indem nun auch Frauen in diesem vertreten sind (z.Zt. 33%) und vielleicht werden es bald noch mehr sein?

Über die beiden weiblichen Kandidatinnen aus unseren Mitgliederreihen die hier erstmalig kandidieren, ist so gut wie gar nichts bekannt. Bei der einen Genossin soll es sich um ein langjähriges Mitglied handeln.
Bei der anderen Genossin um ein gerade zugezogenes Neu-Mitglied!

So sehr wir uns darüber freuen, das Mitglieder kandidieren, so sehen wir doch in der Kandidatur der "Neu-Genossin" ein Problemchen! Denn die sogenannte "Basiserfahrung", wie es das Genossenschaftsgesetz formuliert, hat diese "Neu-Genossin" bei uns noch nicht gemacht.
Wer als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden möchte um dort für Genossenschaft und Mitglieder tätig zu sein, der sollte diese unsere Genossenschaft und seine Mitglieder wenigstens kennen! Wer beides nicht kennt, kann uns auch nicht glaubhaft vertreten. Die "Neu-Genossin" sollte sich bei uns erst einmal aklimatisieren, die Verhältnisse und die Mitglieder kennenlernen und zu einem späteren Zeitpunkt ihren Hut in den Ring werfen!
Letzte Anmerkung dazu, der Vorstand ist ganz angetan von der "Neu-Genossin" samt Kandidatur! Böse Zungen behaupten, dass die Kandidatur der "Neu-Genossin" auf Betreiben des Vorstands zustande gekommen sei.

Wofür stehen die Kandidaten?

Das würden viele gerne einmal wissen wollen, wofür ihre Mitgliedervertreter so stehen. Und das das immer wichtiger wird, welche Meinungen, Haltungen die einzelnen Mitgliedervertreter so vertreten, sahen wir bei dem, was das Projekt der Modernisierungmaßnahmen anging. Mehrheitlich haben unsere Mitgliedervertreter dem Vorstand grünes Licht gegeben. Die Meinungen und Haltungen der Genossen zu dieser Thematik, hat unsere Mitgliedervertreter im Vorfeld ihrer Entscheidung rein gar nicht interessiert. Diese haben einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden!

Von Vertrauen geprägt kann man das Verhältnis zwischen Mitgliedern und ihren Mitgliedervertretern nicht nennen. Mit welchem Vertrauen wollen also die einzelnen Wiederwahlkandidaten um die Stimmen der Mitglieder buhlen? Wem soll der Wähler denn Vertrauen, nachdem dieser so hintergangen wurde?
Was war die Aussage der Aufsichtsratsvorsitzenden denn letztendlich wert, dass es über das Heizungssystem eine Abstimmung geben werde. Untermauert wurde diese Aussage auf dem diesjährigen Genossenschaftsfrühstück auch vom Vorstandsgenossen D.S.!
In Wirklichkeit gab es gar nichts. Auf der Infoveranstaltung gab es das genaue Gegenteil. Da wollte der Vorstand ja nicht einmal Fragen hören, weil das sonst den Rahmen gesprengt hätte bzw. die Zeit hätte man gar nicht dazu (schön abwimmeln habt ihr Mitglieder euch da lassen). Und unsere Mitgliedervertreter haben das auch alles zugelassen. Logisch, die hatten ja die Entscheidung schon längst getroffen. Wozu also noch Fragen? Da wurde nur verkündet und gut war es!

Der Verdruss über das gesamte Vorgehen, wie auch über die anstehenden Maßnahmen, ist groß unter den Mitgliedern. Die Mitglieder sehen doch, das man über ihre Köpfe hinweg entschieden hat und nicht mit ihnen gemeinsam.

Weitere Ansichten die Aufsichtsratsmitglieder so vertreten, sind: Das wir mal unsere Hausreinigung höchst selbst übernehmen sollten. So wie das noch in einigen Bundesländern und Regionen üblich sei! "Genossen auf die Treppen!" Und wenn da mal Schmutz herumliegt, dann sollen die Genossen den doch selbst wegmachen, anstatt sich zu beschweren! Fragt man sich jedoch wozu wir eigentlich eine Firma bezahlen, die das für uns übernimmt? Das wird einfach ausgeblendet. Auf die andere Art, sind solche Äußerungen von Aufsichtsratsmitgliedern, Äußerungen von einem anderen Planeten. Ebenso diese, dass die Mitglieder hier zu billig wohnen würden! Das sind alles Äußerungen, die man privaten Hausbesitzern in den Mund legen könnte. Und so kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass ein Großteil unserer Mitgliedervertreter so denkt, wie ein privater Hausbesitzer. Als wären diese Leute unsere Vermieter, die über ihr privates Eigentum daherreden. Das ist einfach nur gruselig und voll daneben.
Ebenso eine weitere Aussage zweier Aufsichtsräte, die es nicht für nötig erachten, bei der Investitonssumme von 8.000.000 Millionen Euro, auch die Kellerräume einer vollständigen Sanierung zu unterziehen. Anstatt aus den 88 Jahren alten Kohlen und Kartoffelkellern endlich einmal anständige, zeitgemäße Kellerräume zu schaffen, verwiesen diese beiden Aufsichtsräte darauf, das man sich die eigenen Kellerräume vor Jahren ordentlich hergerichtet hätte, auf eigene Kosten und in Eigenregie und das das ja schließlich alle so machen könnten! Vermutlich schon, vielleicht nachem Krieg, aber nicht mehr hier und heute und schon gar nicht bei einem Investitionsvolumen von 8.000.000 Millionen Euro! Aller möglicher Scheiß soll gemacht werden, aber die ollen und muffigen 88 Jahre alten Kellerverschläge die sollen so bleiben wie sie sind bzw. Genossen, wenn' s euch nicht passt, machts euch doch selbst! Solche AR-Mitglieder, zurück ins Glied!

Fordert man die Mitgliedervertreter dazu auf, sich dem Förderauftrag zu stellen, herrscht ganz großes Schweigen! Da wird sich weggeduckt, ausgesessen, die Ohren zugehalten, keine Stellung bezogen. Will man auf das Genossenschaftsgesetz verweisen, können die Herrschaften plötzlich nicht lesen.

Was machen die Mitgliedervertreter eigentlich für die Mitglieder? Was macht und was leistet die Genossenschaft überhaupt für ihre Mitglieder?

Wo steht der genossenschaftliche Förderauftrag samt ihrer Mitglieder eigentlich im Mittelpunkt?

Mit solchen Meinungen,Thesen und Verhalten, wollt ihr wiedergewählt werden? So ganz vertrauensvoll sollen wir euch unsere Stimmen geben! Wie kommt ihr eigentlich darauf?

Was erwartet der Wähler?

Der Wähler, dass genossenschaftliche Mitglied erwartet von seinen Mitgliedervertretern genau das, was im Genossenschaftsgesetz so schön mit "Basiserfahrung" gemeint ist. Die/Der gewählte soll die "Basiserfahrung" verkörpern. Also all das, was er/sie erfahren hat in seiner langjährigen Mitgliedschaft in der Genossenschaft und unter den Mitgliedern. Und da weiß man viel und da hat man doch ne ganze Menge mitgekriegt. Die Probleme sind bekannt und was und wie Mitglieder denken ist auch bekannt. Daraus ergibt sich doch wo man ansetzten muss, was veränderungswürdig wäre. Aber nee, kaum sind die Mitglieder aus unserer Mitte gewählt, hat sich die "Basiserfahrung" in Luft aufgelöst. Und die nun Aufsichtsratsmitglieder haben jeglichen Kontakt zur Basis verloren. Die Basis spielt keine Rolle mehr, egal wie die Basis denkt. Das Aufsichtsratsmitglied führt von nun an ein Eigenleben, losgelöst von der Basis. Was soll dieser Zirkus? Wo sind die Aufsichtsratsmitglieder, die klipp und klar sagen, dass die Mitglieder sie gewählt haben um ihre Interessen zu vertreten und zu überwachen, den Finger in die Wunde zulegen. Und als Genosse von der Basis weiß man wo die Mitglieder diese, jene und welche Probleme drücken! Und mein Auftrag als Aufsichtsratsmitglied / Mitgliedervertreter ist es, mich darum zu kümmern. Außerdem gehe ich immer und immer wieder an die Basis um zu hören was da los ist. Sonst wüsste ich als Mitgliedervertreter ja gar nicht, wo den Menschen der Schuh drückt und um was ich mich zu kümmern und zu vertreten habe.
So würde man sich einen Mitgliedervertreter vorstellen und solch einen Schlag Mitgliedervertreter möchte man auch gerne sehen.

Der Wähler, das Mitglied, möchte Mitgliedervertreter die sich stets zum Förderauftrag bekennen (§ 38, Abs.1 GenG), für bezahlbaren Wohnraum eintreten, Entscheidungen unter Einbezug der Basis treffen, sich den Mitgliedern gegenüber verpflichtet fühlen!
Die Moderniserungsvorhaben eine Absage erteilen, deren wirtschaftlicher Nutzen nicht bewiesen und nicht garantiert werden kann (Wärmedämmung).

Und man möchte ganz besonders auch, das die Mitgliedervertreter wissen was sie da vertreten, abgesehen von den Mitgliedern. Sie stehen für die Genossenschaftsidee, für genossenschaftliches Wirtschaften, für die genossenschaftlichen Ideale. Würde das wirklich verstanden, würden die meisten Vertreter anders agieren. Und so ein privates Hausbesitzer Geschwätz bliebe uns erspart. Wer die genossenschaftliche Idee nicht kennt, nicht verstehen will, nicht leben will, kann kein Mitgliedervertreter einer Genossenschaft sein.
Grundsätzlich muss festgestellt werden, das es in den Gremien stark daran mangelt sich als Genossenschaftler zu verstehen.

Mit Blick auf die Kandidaten

Von unseren Wiederwahlkandidaten wird es wohl den einen oder auch die andere geben, die sich keine Platte um ihre Wiederwahl machen. Die denken eher, das sie ruckzuck wiedergewählt werden und Ruh ist!
Ob das unter diesen Umständen die im Raume stehen, unter den Tatsachen die man uns Mitglieder so eiskalt vor den Latz geknallt hat, so einfach sein wird, ist mit einem Fragezeichen zu versehen. Auch wenn man davon ausgeht, das es vier Posten zu verteilen gilt und es fünf Bewerber darauf gibt, müsste einer hinten runterfallen. Vielleicht gibt es ja auch noch einen oder mehrere Überraschungskandidaten, die sich erst auf der Generalversammlung dem Wahlvolk als Kandidaten präsentieren?
Genauso kann es passieren, das sich keine Mehrheiten finden für den einen oder anderen Kandidaten bzw. Kandidatin.

Eigentlich müssten alle Kandidaten und Kandidatinnen beherzt für sich und ihre Kandidatur antreten. Gefragt sind Standpunkte, Argumente, sicheres Auftreten und auch ein bißchen Glück.

Alle Kandidaten sollten deshalb ihre persönliche Vorstellung nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, denn wie man sich dem Wahlvolk und auch mit welchen Inhalten man sich den Mitgliedern präsentiert, wird entscheidend dafür sein welches Feedback man ernten wird oder ob der Daumen der Genossen nach unten zeigt.

Die Mitglieder und ihre Wahl

Die Mitglieder sind wieder einmal die Dummen, wie eigentlich immer! Da haben wir so eine große Wahl vor uns und den meisten sind die zu wählenden wieder einmal unbekannt. Auch wenn der eine oder andere die Wiederwahlkandidaten schon dann und wann mal gesehen oder sogar gehört hat, so weiß doch eigentlich niemand so richtig wofür der einzelne Kandidat steht. Bei den beiden Genossinnen die sich aus unseren Mitgliederreihen zur Wahl stellen, weiß auch niemand wer diese Personen eigentlich sind und für was sie im einzelnen stehen.
Das soll dann während des Sitzungsverlaufs, unter Tagesordnungspunkt 9. mal schnell Hoppladihopp abgehandelt werden. Hier soll sich der einzelne Genosse in wenigen Minuten ein Bild über fünf Kandidaten machen und dann mal schnell entscheiden. Wir finden das wenig transparent, wenig informativ und auch nicht sonderlich demokratisch.
In anderen Wohnungsgenossenschaften werden die Kandidaten schon Wochen vorher kommuniziert, diese werden mit Bild, Kurzvita und dem was der einzelne Kandidat zu sagen hat, vorgestellt.
Es ist zu fordern, dass das bei uns ab der nächsten Wahl aus so gemacht wird. Da sollte spätestens mit der Einladung zur Generalversammlung klar sein und öffentlich gemacht werden, wer zur Aufsichtsratswahl kandidieren wird.

Unter den Mitgliedern grassiert der Frust darüber, das bei den Kandidaturen immer und immer wieder getrickst würde, um sich auch ja "passende" Mitgliedervertreter in den Rat zu holen. Die die da tricksen sollen, kämen aus Vorstand und Aufsichtsrat.
Die Wahlen und alles was damit zusammenhängt müssen völlig transparent werden und dafür müssen zukünftig alle sorgen!

Bei dem ganzen Ärger und Frust den viele Mitglieder spüren über ihre Mitgliedervertreter, haben diese nun die Möglichkeit mit iher Wahlentscheidung am 25.06.2014, Mitgliedervertretern die Rote Karte zu zeigen und sie des Spielfelds zu verweisen. Ganz einfach dadurch das man mit seinem Kreuzchen für den Kandidaten den man nicht mehr für geeignet hält Mitgliederinteressen zu vertreten, über diesen mit NEIN abstimmt. Je mehr NEIN es gibt, desto wahrscheinlicher wird es, das diese oder jene Person nicht mehr mitspielen darf. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, Mitgliedern des Aufsichtsrats zu zeigen, spüren zu lassen, das man sie oder ihn nicht mehr sehen möchte. Deshalb Genossen, ärgert euch nicht weiter, stimmt ab über die die ihr nicht mehr sehen möchtet, die uns nicht gut vertreten haben und die es somit auch nicht mehr verdienen von uns wiedergewählt zu werden.

Was die Kandidaten, die sich für uns zur Wahl für den Aufsichtsrat bereiterklärt haben, denken, was ihre Motive sind für uns als Mitgliedervertreter tätig zu werden, ist für uns als die die diese Genossen wählen sollen von enormer Bedeutung. Aufsichtsratsmitglieder, die wie vor kurzem haben verlauten lassen, das wir ja hier viel zu billig wohnen würden, fänden mit solch einer Meinung sicher keine Mehrheit unter dem Wahlvolk. Folglich würden diese Kandidaten keinen Auftrag von den Wählern bekommen diese im Aufsichtsrat zu vertreten. Genauso würde es Kandidaten ergehen, die die Auffassung vertreten (wie geschehen) das für die Treppenhausreinigung die einzelnen Bewohner in ihren Häusern selbst sorgen sollten! Das mögen Meinungen oder Forderungen sein, die hier keine Mehrheit finden würden, auch solch ein Kandidat würde nicht als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt. Da kann man getrost von ausgehen! Was also beabsichtigen Kandidaten als Mitgliedervertreter im Aufsichtsrat tun zu wollen? Wo sehen die aus ihrer Basiserfahrung heraus, Handlungsbedarf? Irgendetwas muss es doch geben, was diesen odern jenen bewegt, antreibt um Mitgliedervertreter werden zu wollen. Und das möchten wir, die Mitglieder doch gerne erfahren, wenn der oder die unsere Stimme haben möchte.
Wir die Mitglieder haben Interessen, und deshalb müssen wir ganz genau schauen, wo und bei wem unsere Interessen am besten aufgehoben sein werden. Einfach mal so wählen, geht nicht mehr, denn wie wir vor kurzem ja alle erfahren durften, haben Vorstand und Aufsichtsrat ja auch so ihre Interessen, die sich nicht unbedingt mit unseren aller Interessen gedeckt haben. Es ist vollkommem legitim das wir Mitglieder eigene Interessen haben und diese auch verfolgen. Dazu gehört es auch über Mitgliedervertreter zu verfügen bzw. zu wählen, die klar und deutlich in Posititon zu denen stehen, die sie gewählt haben. Also Genossen, wacht auf und wählt nur die, die unsere Interessen vertreten und erteilt denen eine Absage, die entgegen unseren Interessen stehen!
Auch wenn's schwerfällt, kommt alle wählen!
Achtung! Vorsicht! Hütet Euch vor Stimmenjäger, die denen die nicht teilnehmen werden, ihre Stimme abschwatzen wollen, per Stimmvollmacht. Wenn ihr den nicht sehr gut kennt, wird derjenige Eure Stimme für etwas mißbrauchen was Ihr nicht wolltet! Laßt Euch nicht für Dumm verkaufen bzw. etwas vorgaukeln!
Wir sollten uns später nicht selbst vorwerfen müssen, das das einzige, was wir aus den neuen Wahlen lernen, ist, daß wir nichts aus den alten Wahlen gelernt haben.

Geheime Wahl fordern

In der Regel wurde bei uns immer offen, also mit Handzeichen abgestimmt. Wir und andere Genossen möchten bei dieser Wahl geheim abstimmen lassen. Also nicht per Handzeichen, sondern mit Wahlzetteln. Jedes Mitglied soll so völlig frei von Druck, völlig ungezwungen, völlig unbeobachtet, in geheimer Wahl sein Kreuzchen machen dürfen. Ob es dazu kommt, liegt in unseren Händen. Wir Mitglieder können darüber abstimmen, eine einfache Mehrheit wäre ausreichend um geheim abzustimmen. Wir hoffen, dass genug Mitglieder den Vorteil einer geheimen Wahl erkennen und dann auch dafür stimmen.

Wir wünschen uns....

eine gute Generalversammlung, transparente und geheime Wahlen (obwohl die Kandidaten die zur Wahl stehen, noch nicht öffentlich bekannt sind), eine hohe Teilnehmerzahl um auch ordentliche und aussagefähige Wahlergebnisse zu erzielen.

Ein Zitat zum Schluss:"An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen....nicht an den Versprechungen."

9
Jun
2014

Sozialverträglich modernisieren!

Komplette Wärmedämmung total unwirtschaftlich

Die Baubehörde Wetzlar hat zum Thema Dämmung eine richtungsweisende Entscheidung von bundesweiter Bedeutung getroffen: Die Komplettdämmung von Mehrfamilienhäusern wird bei Unwirtschaftlichkeit abgelehnt. Unwirtschaftlichkeit ist dann gegeben, wenn die Gesamtkosten (inkl. Instandhaltung) nicht innerhalb von 10 Jahren durch den Heizernergieverbrauch wettgemacht werden. Der Nachweis dazu muss jetzt nicht mehr durch Einzelfallberechnungen erbracht werden - es existiert ab sofort ein einfaches, durch die Praxis bestätigtes mathematisches Berechnungsverfahren. (Hierzu den LINK bei uns anklicken - Wärmedämmung total unwirtschaftlich)

Wir wissen, dass dem Vorstand die Entscheidung der Baubehörde Wetzlar vorliegt. Wir erwarten von unseren Vorständen Prüfung & ggf. Konsequenzen aus den nun vorliegenden Fakten! Ob die Mitglieder des Aufsichtsrats auch schon über Erkenntnisse der Baubehörde Wetzlar informiert sind und für sich bzw. uns, geprüft haben, welche Auswirkungen das für unser Dämmvorhaben hat, wissen wir nicht.

Wir wissen nur, das nicht um jeden Preis gedämmt werden darf. Wenn das letztendlich eine unwirtschaftliche Investititon darstellt, dann darf das Projekt "Wärmedämmung" nicht durchgezogen werden! Damit gingen natürlich auch die Fördergelder flöten, aber was soll's! Dann müssten wir eben einen anderen Weg beschreiten. Aber ums Verrecken dämmen, kann nicht der Weg sein.

Wir freuen uns über Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten. Geschuldet dem erheblichen Instandhaltungsrückstand über die Jahrzehnte.
In erster Linie erwarten die Mitglieder dieser Genossenschaft, dass die angekündigten Maßnahmen auf das Wohl der Nutzer und die Herstellung eines vernüftigen Standarts abzielen. Unwirtschaftliche Vorhaben, die gar nichts bringen und nur Kosten, benötigen wir dagegen nicht. Der Kostenrahmen, sprich die umlagefähigen Modernisierungskosten dürfen das Sozialverträgliche nicht überschreiten.

Uneinigkeit über das was sozialverträglich ist

Vorstand und einige Mitglieder im Aufsichtsrat haben da eine klare Haltung, die Nutzungsentgelder sind diesen zu günstig wie auch die zukünftige umlagefähige Modernisierungszulage von 1,10 Euro pro qm, die diese uns als mögliche Kosten bis jetzt genannt haben. Am liebsten würde man das weiter gerne nach oben korrigieren! Hört, hört!
Ja, und froh sollten wir doch sein, man hätte ja auch einen viel höheren Modernisierungszuschlag erheben können! Ach ja! Wir fragen: Seit Ihr Vorstände einer Genossenschaft oder eines auf Rendite ausgelegten Unternehmens das seine Shareholder befriedigen muss?

Den Sorgen und der Kritik von Mitgliedern betreff der Modernisierung und der Kosten, insbesondere den sozialen Folgen der Maßnahmen, die kurz-oder mittelfristig zweifelsfrei eine Verdrängung bedeuten, treffen bei den Verantwortlichen auf Unverständnis. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die bislang noch gut über die Runden kamen, werden durch die "Mietsteigerungen" sukzessive zu Sozialfällen gemacht. Das stetig steigende "Mietniveau" wird nach und nach immer wieder Mitglieder überfordern. So aber haben sich diese ihre Mitgliedschaft in einem Förderwirtschaftsverein nicht vorgestellt. Statt Nutzungsentgeltdämpfend zu wirken, sorgen die Verantwortlichen lieber dafür die Entgelte in die Höhe zu treiben! Und wie o.g. machen die auch gar keinen Hehl daraus, das WIR, die Mitglieder, hier viiiiiiiel zu günstig wohnen!

Aus der Genossenschaftsumfrage von 2012 wissen wir, das die Mehrheit der Mitglieder nicht über ein üppiges Einkommen verfügt. Für Menschen die jenseits des zukünftigen Mindestlohns von 8,50 Euro, einer geregelten Arbeit nachgehen, sind plötzliche Nutzungsentgeltsteigerungen durch Modernisierungszuschlag zwischen 55 bis 110 Euro monatlich, durchaus ein vernichtender Schlag! Die volle Härte! Kaum oder nicht mehr leistbar! Bedeutet- Einschränkung unter das Zumutbare! Auch wer 1 oder 2 Euro mehr bekommt, für den stellt sich das kaum anders dar. Kleinstrenter, Alleinerziehende, packen das auch kaum oder gar nicht mehr. Andere stehen an der Grenze des finanziell leistbaren und noch andere werden mit der nächsten Nutzungsentgelterhöhung folgen usw.
Der finanzielle Druck der auf vielen Mitgliedern lastet, wird größer, wächst und wächst mit jeder Preissteigerungsrunde in allen Bereichen.

Und da sollten sich die Mitglieder Fragen, ob wir uns solche Mitgliedervertreter noch gefallen lassen wollen, die da meinen, unsere Nutzungsentgelte sein viel zu billig und deshalb sollte man sie ruhig erhöhen!

Wir sind eine Genossenschaft die sich auf ihre Fahnen schreiben sollte: zum Wohle der Mitglieder zu handeln, die bezahlbaren Wohnraum erhält, in solider genossenschaftlicher Tradition zu wirtschaften und menschlich zu bleiben!

Der Vorstand sieht die Dinge aber etwas anders und hat mit Erfolg, den größten Teil der Aufsichtsratsmitglieder auf seine Seite gezogen, denn nur so kann man sich erklären, dass AR-Mitglieder alles nachplappern, was der Vorstand sich auf seine Fahne geschrieben hat. Da spielen auch Einflüsse von außen eine nicht zu unterschätzende Rolle! Unsere Vorstände haben mitbekommen was in anderen Genossenschaften so läuft (hohe Nutzungsentgelte) und nehmen sich ein Beispiel daran. Das Berliner Großgenossenschaften sich - bislang scheinbar weitestgehend unwidersprochen - als normale Vermieter gebärden (damit annektieren Vorstände und Prokuristen Häuser, in denen eben nicht ihr Geld steckt) mit allen dazu gehörigen Verselbstständigungsanliegen ihres Managements. Dem jedoch hat der Gesetzgeber explizit widersprochen.

Keine Zinsen, steigende Mieten, niedirge Löhne und Mini Renten

Das sind die Realitäten! Unaufhörlich steigende Kosten für alles. Viele müssen jetzt und zukünftig mit deutlich weniger auskommen, bei stetig steigenden Nutzungsentgelten. Doch woher nehmen?
Viele der Genossen sind Mitglied unserer Genossenschaft geworden, wegen des günstigen Wohnraums. Mitglied in einem Förderwirtschaftsverein, dessen Vereinszweck es ist: Seine Mitglieder zu Fördern, durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Diese oberste Leitmaxime sollten wir nie aus den Augen verlieren.

Die Gremiumsmitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat, die der Meinung sind, das wir hier viel zu billig wohnen, wollen wir nicht daran hindern, ihre Alt-Nutzungsverträge ab sofort in Neu-Verträge umzuwandeln. Die sollen mal mit gutem Beispiel vorangehen, gell! Und wem es von den Damen und Herren hier bei uns zu billig ist, der darf sich ja gern etwas teureres suchen oder einfach mal schweigen.

Wie hier zukünftig der Hase laufen wird, werden die Mitglieder, wird die Generalversammlung bestimmen. Denn die Mitglieder der Generalversammlung legen die Programmatik ihrer Genossenschaft ganz allein fest und der Vorstand darf diese dann umsetzen. Was z.B. also zukünftig unter sozial zu verstehen sein wird und wie die Förderung diesbezüglich aussehen soll, werden die Mitglieder in der Generalversammlung beschließen.

Ganz sicher benötigt wird Wohnraum, werden Nutzungsentgelder sein, die die Mitglieder auch weiterhin bezahlen können!
Ganz sicher nicht benötigt werden Mitgliedervertreter, die ihren Schwestern und Brüdern das finanzielle Fell über die Ohren ziehen wollen, gell!

Hinweis - NICHT VERGESSEN! Ab diesem Mittwoch, den 11. Juni, ist der Geschäftsbericht 2013 erhältlich! Entweder per email anfordern oder in die Verwaltung gehen.

1
Jun
2014

Wärmedämmung - Muss die sein?

Was lange unklar war, wurde nun Gewissheit. Die Informationsveranstaltung vom 14. Mai brachte es an den Tag, die Fassaden unserer Altbauten sollen einen Vollwärmeschutz (gedämmte Fassade) erhalten. jubelnde.genossen nannte das einmal, eine Burka für unsere Häuser.

Jetzt zwei Wochen nach der Infoveranstaltung, denken Mitglieder darüber nach, ob das denn überhaupt notwendig sei, solche gedämmten Fassaden? Ist von so einem Vollwärmeschutz überhaupt etwas nutzenbringendes zu erwarten?

Bei dem einen oder anderen überwog zuerst eine gewisse Erleichterung darüber, dass auf den Einsatz von Polystrolplatten zugunsten von Mineralwolle verzichtet wurde, als Dämmmaterial. Letztendlich, nachdem sich viele Mitglieder wieder berappelt haben, von dem was auf der Infoveranstaltung zum Besten gegeben wurde, setzt auch das Nachdenken und die Diskussion untereinander wieder ein. Auch zwei unserer ehemaligen Vorständler, die Herren Glö. & Mö. wollen sich nun näher mit der anstehenden Modernisierung auseinandersetzen und das von den amtierenden Vorständen aufgestellte Zahlenwerk (Finanzierung etc.) einer "Prüfung" unterziehen. Dabei sollten die Genossen auch nicht vergessen, über Sinn und Unsinn der angedachten Maßnahme nachzudenken bzw. über Nutzen oder Nichtnutzen der Vollwärmedämmung. Andere Mitglieder machen das auch und das ist auch gut so!

Der Unmut den die Mitglieder verspüren. liegt auch darin begründet, das im Vorfeld niemamd mit den Mitgliedern darüber gesprochen, diskutiert, geschweige ein Meinungsbild eingehohlt hat. Das sich die Mitglieder übergangen fühlen ist nachvollziebar. Nicht jede "Segnung" die der Vorstand für die Richtige hält, ist für die Mitglieder das Gelbe vom Ei! Der Vostand entgegnet auf solche Kritik, dass dieser doch mit dem Aufsichtsrat darüber lange und ausführlich gesprochen, ja gerungen hätte! Der Aufsichtsrat sei ja schließlich die Vertretung der Mitglieder. Dieser Gesichtspunkt ist ja nicht ganz falsch, trägt aber ein "aber" in sich. Wenn "unsere" Mitgliedervertreter ein gutes Verhältnis zu den Mitgliedern unterhalten würden deren Interessen sie vertreten oder glauben zu vertreten, hätten diese im Vorfeld den umfänglichen Kontakt zu den Mitgliedern suchen müssen. Das hat der Aufsichtsrat aber tunlichst vermieden. Dieser glaubte, bestehend aus sechs Personen, dass dies wohl unnötig wäre und das die ganze Mitgliederweisheit in diesen sechs Persönchen innewohne und das ja wohl vollkommen ausreichend sei!
Das dieser "Gedanke" natürlich mehr wie unrichtig war, muss nicht extra betont werden.

Kommen wir lieber zur Vollwärmedämmung zurück! Und der Frage, ob wir die denn wirklich brauchen? Der Gedanke, dass man unsere Fassaden mit Dämmmaterialien abdichten will, ist ein eher unschöner Gedanke.
Setzen wir mal da an, was diese Modernisierung eigentlich bezwecken möchte. Nämlich die nachhaltige Einsparung von Energie bewirken und den Gebrauchswert der Mietsache nachaltig erhöhen, wie auch die allgemeinen Wohnverhältnisse auf die Dauer verbessern. Hört sich alles gut an! Die spannende Frage zur Vollwärmedämmung, also zur Burka, ist doch die, ob wir tatsächlich Energie und Kosten einsparen werden durch die Vollwärmedämmung und die kommende Gasheizung. Und sofort befinden wir uns auf sehr spekulativen Grund! Dazu kann uns niemand belastbare Aussagen machen. Fragt man den Vorstand, antwortet dieser:"Das man nach ca. 3 Jahren, nach durchgeführter Modernisierung, mit ersten Einsparergebnissen rechnen könne"! Aha?! Hier gibt der Vorstand sicher auch nur das weiter, was diesem die "Experten" geflüstert haben. Das diese Experten einen haufen "Mist" flüstern, ist landauf und landab mehr wie bekannt! Erinnern wir uns nur an das Geständnis des Geschäftsführers des Fachverbands "Wärmedämmverbundsysteme" Wolfgang Sätzler gegenüber dem Politmagazin Monitor vom 09.01.2014. Da musste dieser kleinlaut einräumen, das der Fachverband es mit den Zahlen nicht so genau genommen habe. Einfach mal übertreiben, immer schön an der Wahrheit vorbei! Denn die Wahrheit lässt sich nicht gut verkaufen. Fakt ist, dass die angegebenen Einsparwerte der "Experten" unrealistisch sind und nur das Geschäft anfeuern und befeuern sollten und sollen.

Wir wissen auch, z.B. durch den Sachverständigen Professor J. Fehrenberg von der Hochschule Hildesheim,auf die Frage:" Ob sich mit Wärmedämmung wirklich Energie und Geld sparen ließe", dieser antwortete:"Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass automatisch durch Wärmedämmung auch Energie eingespart wird." So effektiv sei die Fassadendämmung gar nicht, rechent er vor, denn nur ein Teil der Energie geht über die Wände verloren. Der Professor führte weiter aus:"Es geht Energie verloren durch die Sohle nach unten, durch das Dach nach oben. Durch die Tür geht etwas raus, durch die Fenster, auch im geschlossenen Zustand, geht Wärme raus." Das alles müsste man eigentlich zuerst dämmen, sagt er. Wäre auch günstiger. Nur ein Bruchteil der Wärme entweicht nämlich durch die Wand! Davon kann durch die Dämmung wiederum nir ein Teil gespart werden. Und das sind oft weniger als 20 %. Das ist so wenig, das sich die Investition erst nach vielen Jahren lohnt. Der Professor J. Fehrenberg:"Das heißt 50 Jahre lang, 50 Jahre lang müssten Sie sparen, um ihr Geld erst mal wieder raus zu kriegen."
Und in der Praxis sieht es oft noch viel schlechter aus. Beispeile gibt es dafür viele. Aber wo sind die vielen hunderttausende von positiv Beispielen von Mietwohnungsinhabern die uns freudig davon berichten, wie signifikant ihre Heizkoszen nach unten gingen und sie vom so eingesparten partizipierten? Gedämmt wird ja erst nicht seit gestern. Die Erfolgsstories blieben und bleiben aus!

Partizipiert hat die Dämmstoffindustrie und der Rattenschwanz derer, die das ganze Planen und Verbauen.
Der Vorstand geht davon aus, das nach 3 Jahren erste Einsparerfolge zu realisieren sein. In seiner "Weihnachtspost" an uns Mitglieder, formulierte es der Vorstand so:"Im Idealfall", spare das Mitglied irgendeinen Betrag X ein. Warum so vorsichtig ihr Vorstände? Na ganz klar, weil das keiner vorhersagen kann.
Gebt uns Mitgliedern eine Garantie! Eine Garantie, dass sich die Modernisierung für uns als Nutzer rechnen werde! Das wir alle, durch eine Vollwärmedämmung und durch den Einbau der Gasheizung und den Bezug von Gas, Energie und Geld einsparen werden. Könnt Ihr das?

Aber wir sollen im Gegenzug 8.000.0000 Euro investieren bzw. uns so hoch verschulden für etwas das es gar nicht gibt, geben wird. Was für ein Geschäft soll das denn sein? Ein Geschäft doch nur für Leute aus Dummsdorf!
Jeder von uns Wohnugsinhabern soll nach erfolgter Modernisierung, je nach Wohnungsgröße, pro qm ca. 1,10 Euro auf sein derzeitiges Nutzungsentgelt draufpacken plus den Kosten für den monatlichen Abschlag an Heizgas. Nach ca. 3 Jahren soll es erste Einsparungen geben oder im Idealfall. Vielleicht sind das ja nur 0,50 Cent oder 0,29 Cent oder 1,14 Euro?
Und wem sollte das jetzt als ein gutes Investment erscheinen? Eigentlich nur dem Vorstand und der Zukunft. Einen Benefit wird es für viele von uns zu Lebzeiten nicht mehr geben!

Die Hintergründe sind doch in Wirklichkeit ganz andere. Bevor wir von Modernisierung sprechen, müssten wir vorher von Instandsetzung und Instandhaltung sprechen. Und das betrifft ganz besonders unsere Fassaden. Wenn der Vorstand die wieder in Ordnung bringen soll, bliebe die Instandsetzung und Instandhaltung. Aber die Kosten für die Instandsetzung und Instandhaltung, kannn und könnte dieser nicht auf das Nutzungsentgelt (Miete) aufschlagen. Das geht nur bei der Modernisierung! Also ist es doch Klasse, wenn die Fassaden eh gemachtt werden müssen, das gleich mit einer energetischen Sanierung/Modernisierung zu Verbinden. Dafür bekommt man Fördergelder z.B. von der KfW-Bank oder von der Investitionsbank. Und die verlangen bzw. der Gesetzgeber verlangt, im Gegenzug zur Mittelvergabe, das wärmegedämmt wird. Und somit kommen wir zu unserer Burka. Ob die Sinn macht oder nicht. Den Gesetzgeber interessiert es gar nicht, wieviel das einspart, hauptsache es wird gemacht.

Aber uns Mitglieder interessiert das, danach richtet sich doch die Bereitschaft der Mitglieder, dass mitzufinanzieren oder nicht, ja oder nein zu sagen. Das darf keine einseitge Investition sein, ist doch logisch?
Gebt uns belastbare Zahlen. Gebt uns Garantien, dass es sich für uns spürbar rechnen wird! Seit Ihr dazu bereit, Ihr Leute vom Vorstand? Und wenn Ihr uns keine Garantie geben könnt, erklärt uns mal warum Ihr das nicht könnt!

Uns erscheint diese Investition in eine energetische Modernisierung als ein Geschäft von Nepper, Schlepper und Bauernfänger! Jeder Kluge Geschäftsmann würde so ein Invest nicht tätigen, sein Investment wirft nichts ab, kostet nur Geld! Und jedes Mitglied ist auch Geschäftsmann/frau als Mitinhaber des genossenschaftlichen Unternehmens. All das steht gegen unsere förderwirtschaftlichen Interessen!
Und weil alles so eindeutig unklar ist, sollten wir alle nocheinmal darüber reden und einen anderen Weg beschreiten.

Der Vorstand sagt, das das alles noch zu stoppen sei, zu verändern usw. wenn welche Gründe auch immer dagegen sprächen. Wir Mitglieder müssen dem Vorstand auch klar und deutlich signalisieren was wir wollen oder nicht. Sollte sich ein größerer Teil der Mitglieder gegen das Vorhaben oder gegen Teile des Vorhabens positionieren und das auch ganz klar machen, würde der Vorstand reagieren. Und deshalb muss man auch den Mitgliedern sagen und zu verstehen geben, das es nichts nutzt, wie nach der Infoveranstaltung, zu schimpfen, sondern auf so einer Veranstaltung klar zum Ausdruck zubringen, das man das so nicht für gutheißt! Sonst ihr lieben Mitglieder werdet ihr nie etwas verändern oder abändern was ihr in der Mehrheit vielleicht gar nicht wollt oder wolltet. Lernt mal eure Meinung offen zu Artikulieren, aufzustehen und Stellung zu beziehen. Eigentlich müsstet ihr ja mal verstehen oder verstanden haben, dass sich dann nur etwas bewegt, wenn ihr etwas tut. In diesem Fall also eine Meinung haben und diese vertreten und nicht eine Meinung zu haben und zu Schweigen. Es liegt an uns Mitglieder und nur an uns! Einer der Teilnehmer an der Infoveranstaltung soll im nachhinein gesagt haben, das man "die Lämmer zur Schlachtbank geführt hätte". Stimmt schon irgendwie. Deshalb brauchen wir eines nicht:"Das Schweigen der Lämmer."
Bertolt Brecht prägte das Zitat:"Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."

Also, wat nu? Brauchen wir ne Wärmedämmung oder nich?

29
Mai
2014

8.000.0000 €

8 Millionen Euro oder 15.646.640 Millionen DM

Die Messe ist gelesen. Die Modernisierung und Sanierung kommt! Für den o.g. genannten Betrag. Im nächsten Jahr gehts los. Endlich, wie wir meinen.
Und obwohl soviel Geld investiert wird, unsere Kellerräume werden nicht modernisiert. Der Zustand von 1926 wird ja nicht angetastet. Das kann keine Sau verstehen!

Und es kam so, wie wir richtig vermuteten. Alles schon beschlossene Sache! Mitsprache der Mitglieder - unerwünscht! Abstimmung über das Heizungssystem - Fehlanzeige!
Ja, so kann man das auch machen.

Es gab genügend Mitglieder, denen es die Sprache verschlagen hatte und die sich nach der Infoveranstaltung, gegenseitig ihres Ärgers über das eben stattgefundende versicherten. Nur zu spät ihr lieben Mitglieder.

Sofern es kritische Nachfragen gab, wurde der Nachfrager abgebügelt. Der Vorstand befand im Nachhinein das der "Kritiker" doch eher im unsachlich und unangemessen auftrat. Fanden Mitglieder des Aufsichtsrats übrigens auch. Und der Ex-Vorstand, der die "wahren Kosten" hier nicht vollständig genannt sah, der wurde vom geschäftsführenden Vorstand mit einer Privataudienz ruhiggestellt vor aller versammelten Augen und Ohren. Das könne man doch viel besser unter vier Augen klären und nicht vor dem gewöhnlichen Volk hier, während der laufenden Infoveranstaltung. Tja, das mutete für viele doch recht komisch an, wie man uns berichtete. Finden wir auch.
Vor kontroversen Diskussionen fürchten sich Vorstand und Aufsichtsrat. Da ist man sich einig, wie auch sonst so in allem. Na ja, was soll's. Die Mitglieder sind eben nur Staffage in so einer genossenschaftlichen Postdemokratie.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat, waren im nachhinein sehr zufrieden mit sich und dem überaus positven Verlauf der Infoveranstaltung. Ist doch schön, wenn wir Mitglieder so sehr zufriedene Gremiumsmitglieder haben.

Alle sind so zufrieden! Wie schön, ach wie schön. Schön das Ihr so zufrieden seit. Schön das Ihr Euch alle einig seit, schön, schön, schön!

Ist doch auch schön, wenn man schalten und walten kann wie man möchte, seinen Willen den anderen einfach überstülpen kann, ohne zu fragen. Ach ist das schön. Und die langen Gesichter der Mitglieder, ach wie war das schön!

WIR finden das alles nicht schön!
WIR sehen in Eurer gemeinsamen Vorgehens-, Verhaltens- und Handlungsweise, eine Vergewaltigung unserer genossenschaftlichen Demokratie, unserer Mitspracherechte und des Respekts davor.

Deshalb...

sind viele der Ansicht, es ist etwas faul in unserer genossenschaftlichen Demokratie. Munter wird mit der Genossenschaftsdemokratie Schindluder getrieben. Dies dürfen WIR so nicht mehr weiter zulassen!

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