28
Sep
2014

Die geheimen Akten des Vorstands

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Die wissen, was sie tun

Das der Vorstand so manches Geheimnis in seinem Giftschrank verborgen hält, vermuteten wir schon lange. Die Geheimnisse die da im Giftschrank lagern, betreffen allesamt Vorstand und Aufsichtsrat. Das Versagen von Jahren und Jahrzehnten findet zwischen diesen Aktendeckeln seinen unrühmlichen Platz. Diese Akten werden gut verborgen gehalten und nur die Vorstände haben darauf Zugriff.

Und so soll es sein. Diese gut gehüteten Aktenstücke enthalten all die Ungeheuerlichkeiten des Versagens unserer Vorstände und Aufsichtsräte. Da werden die Misserfolge verwaltet die uns als Mitglieder und Eigentümer auf ewig vorenthalten bleiben sollen. Diese Misserfolge, Fehlhandlungen- und Entscheidungen wollte man uns nie "zumuten". Nur von Erfolgen und verantwortlichem Handeln wollten uns die Gremien in Kenntnis setzen und überzeugen. Anderes auch nur zu denken oder gar anzunehmen wäre ein Sakrileg gewesen.

Für uns war und ist schon viel länger klar, das die ehemals und jetzigen Verantwortlichen keine Heiligen waren oder sind. Deren Arbeit bestand und besteht aus Schönfärberei, Kaschieren und gezieltes weglassen von Informationen. Somit haben wir bis heute nie erfahren, wie die Arbeit von Vorständen und Aufsichtsräten wirklich zu beurteilen gewesen wäre oder auch ist. Viele brave Mitglieder, haben auf den Generalversammlungen den Vorständen und Aufsichtsräten voreilig Entlastung erteilt. In blindem Vertrauen. In dem Glauben, dass das was diese Personen zum Besten gaben, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sein würde. Das war es nicht immer. Wenn überhaupt?

Letztendlich hat man die Mitglieder immer wieder einmal geblendet, nie die ganze Wahrheit erzählt. Warum auch? Man wollte sich doch nicht angreifbar machen, sich nicht der Kritik aussetzen, sein Amt behalten und geachtet werden. So waren sich dann auch immer alle einig, wenn etwas aus dem Ruder gelaufen war, das die genossenschaftliche Öffentlichkeit nicht erfahren sollte. Da wurde gemeinsame Sache gemacht und dichtgehalten. Eisernes Schweigen, eine Art genossenschaftlicher "Omerta", wie sie im engeren Sinne die Schweigepflicht der Mitglieder der Mafia betreffen.

Und so war es eigentlich immer unmöglich etwas darüber zu erfahren, was dann und wann einmal schief lief. Warum jemand Knall auf Fall sein Amt niedergelegt hatte oder vor die Tür gesetzt wurde oder eben auch nicht.

Und was ist mit all den anderen Geschichten und Vorkommnissen, die in der Vergangenheit passiert sind? Die konnten und wurden bis heute verschwiegen, lagern als Giftakten im Tresor.

Die nächste Heizperiode kommt bestimmt

Das dachten sich auch ein paar ältere Genossen und übten Kritik an der Abschaffung der Schornsteine. Diese Kritik gaben sie dem damaligen Redakteur & Genossen (I. Zimmermann) des Hausblatts mit auf den Weg, der darüber in der 2. Ausgabe (1.Oktober 2013) des Hausblatts berichten sollte. Dazu verfasste dieser u.a. einen Artikel mit der Überschrift: Heizmöglichkeiten der Zukunft Wir geben den Artikel Wortgetreu und in voller länge hier wieder!
(Mit und durch freundliche Unterstützung & Genehmigung des Genossen I. Zimmermann)

Heizmöglichkeiten der Zukunft

Von einigen Mitgliedern sind scharfe Kritiken gegen die Abschaffung der Schornsteine geäußert worden. Es wurde geäußert, das vor der Schließung die Ziegel und der Schutt einfach in die Kamine hineingeschüttet wurden. Es sei damit kein Blick auf Krisenzeiten gerichtet worden, die den älteren Mitgliedern noch sehr gut in Erinnerung sind und in nicht zu ferner Zeit wieder durchlebt werden könnten. Mit der Beseitigung von Abzügen sind alle Mitglieder vom Stromnetz abhängig gemacht worden. Beheizungen und Kochgelegenheiten mit brennbaren Materialien muss zu allen Zeiten möglich sein, auch wenn nur für kurze Zeit ein Abzug wieder hergestellt und genutzt werden kann.
Auf die Frage des Redakteurs nach den Veranlassungen wurde ein Gutachten der Schornsteine aus dem Jahr 2000 vorgelegt. Die Aufnahmen belegen, das sich fast alle Abzüge in einem katastrophalen Zustand befanden, der durch die Sanierungsarbeiten von 1996 verursacht wurden. Offensichtlich fanden keine Kontrollen nach den Tätigkeiten statt. Die Fotos belegen auf die Maurerarbeiten bezogen nahezu entsetzliche Mängel mit bereits entstandenen Folgeschäden an den bearbeiteten Schornsteinen. Auch wenn sie weiter nutzungsbereit geblieben wären, beliefen sich die jährlichen Wartungskosten etc. auf 20.000,- Euro. Zwar stoßen die Einwände auf Verständnis, es liegen aber gesamt gute Argumente gegen eine weitere Nutzung der Schornsteine vor.


Soweit der Artikel des damaligen Redakteurs und Genossen I. Zimmermann. Dieser Artikel sollte auf Seite 7. der damaligen Ausgabe erscheinen. Ist er aber nicht. Dieser Artikel wie auch andere die Kritik enthielten, durften nicht in der 2. Ausgabe des Hausblatts erscheinen. Zensiert, Verboten und gestrichen!

Echte Brisanz

Die steckt in diesem bisher nicht veröffentlichen Artikel des Genossen Zimmermann. Die Brisanz erkannte dieser damals nicht dafür aber die Vorstandsgenossen. Die wussten und begriffen sofort, das man solches nicht der genossenschaftlichen Allgemeinheit mitteilen könne. Das riefe die Kritiker sofort auf den Plan und man wollte allem Ärger aus dem Wege gehen und dem Gesetz der "Omerta" nicht zuwiderhandeln. Der Fehler war nur, es dem Redakteur offenbart zu haben. Der unterlag und unterliegt dieser ominösen "Omerta", der selbstauferlegten Schweigepflicht nicht! Nur Pech oder Dummheit?

Treuhänder oder Untreue

Wenn man heute den Artikel des Genossen Zimmermann liest, löst dieser doch viele Fragen und Unverständnis aus. Da wurden also die Kamine letztendlich begraben um Kosten zu sparen, angeblich 20.000 Euro jährlich, und man schlug die über die Dächer hinausragenden Schornsteine einfach entzwei und den so entstandenen Bauschutt schüttete man in die Kamine, Punkt. Da sparte man die Entsorgungskosten für die Abfuhr des Bauschutts. Gleichzeitig "versiegelte" man die Kamine damit auf alle Zeiten, die man nun nicht mehr anfeuern kann, da die Schächte mit Bauschutt abgefüllt sind. Da fragt man sich, ist das so üblich gewesen? Wer hat das so veranlasst? Und was ist, wenn wirklich einmal Notzeiten einsetzen? Dann ist heizen mit einem Notofen unmöglich!

Noch interessanter ist es, das die Kamine "saniert" wurden, um 1996 herum! Und das sicher für viel Geld. Man fragt sich warum? Weil es notwendig war? Anscheinend wusste man doch auch, das die Unterhaltskosten 20.000 Euro betrugen, und somit den Verantwortlichen zu teuer waren. Saniern ließ man trotzdem.

Und nun der Gau! Man ließ die Kamine teuer Sanieren um viel später feststellen zu lassen (Gutachten), das der Zustand der Kamine nach der Sanierung noch Katastrophaler war als vor der Sanierung! Was war denn das?
Da wurden also Sanierungsarbeiten durchgeführt die niemand kontrollierte während der Arbeiten! Und auch nach Abschluss der Arbeiten wurden diese weder kontrolliert noch abgenommen! Wäre es so gewesen, hätte der Pfusch ja bemerkt werden müssen und Korrekturen hätten erfolgen können. Nichts von alledem ist geschehen. Nur, das man brav die Kosten der erfolglosen "Sanierung" beglichen hat.
Jahre später, man merkte wohl das etwas mit den Kaminen nicht in Ordnung war, gab man wieder Geld aus, für ein Gutachten, dass den Zustand der Kamine belegen sollte. Eine Maßnahme, die hätte nach Abschluss der damaligen "Sanierungsarbeiten" erfolgen müssen. Fazit des Gutachtens: Alles noch schlimmer als vor den Sanierungsarbeiten! Schlecht! Was machen? Man hatte sich ja selbst in diese Situation gebracht, das Heizen einstellen, den Nutzern einfach mitteilen, die Schornsteinfegerkosten sein zu hoch, und da ja nur noch wenige heizten, ist mit Heizen einfach Schluss. Gesicht gewahrt, die Angelegenheit elegant gelöst. Eigenes Totalversagen verschwiegen und die anderen die Zeche zahlen lassen.

Da ist eine Menge Geld einfach verbrannt worden, durch den Schornstein hindurch. Unverantwortlich! Wie konnte eine Geschäftsführung, in unserem Namen und auf unsere Rechnung, so handeln? Jede Geschäftsführung (Vorstand), zu jeder Zeit, ist Treuhänder über unsere gemeinsamen Vermögenswerte. Eben, zu treuen Händen!

Schuss in den Ofen

Als nichts anderes müssen diese Vorgänge im nachhinein gewertet werden. Da haben Vorstände und Aufsichtsräte vollkommen versagt. Unser Vermögen verschleudert , geschmälert und unsere Häuser beschädigt! Wenn ein Treuhänder so agiert, dann ist das schon mehr wie grobe Fahrlässigkeit gewesen. Da wurden Aufträge erteilt, dessen Ausführungen nicht überwacht, letztendlich blind abgenommen und bezahlt! Das Recht auf Regress verschenkt. Für uns ist das Untreue, § 266 StGB, ganz einfach!

Das alles hat man uns verschwiegen. Logisch! Hätte man so einen Vorstand behalten mögen, oder doch lieber feuern und auf Schadenersatz verklagen! Und die Aufsichtsräte noch dazu! Die sollen von nichts gewusst haben? Alle zusammen haben das unter den Teppich gekehrt und gemäß der "Omerta" dazu geschwiegen. Und das war falsch! Niemand wollte dem anderen böses. Nein, nein. Alles sollte, wie bis heute, schön harmonisch sein und ablaufen. Fehler, mein Gott, die machen wir doch alle einmal. Da darf man nicht so kleinlich sein, also wirklich. Und ein Schaden, der ist doch nur den anderen entstanden. Und die, die den Schaden erlitten hatten, ja, die wussten doch gar nichts von einem Schaden. Hatten wir denen doch nicht verraten. Denn schließlich sollte es ja nicht zu unserem Schaden, unserem Nachteil ausgehen. Reicht doch wenn die anderen den Schaden hatten. Und das Gute daran war, das die, für die wir den Schaden gemacht hatten, diesen auch noch bezahlten. Das wussten wir mit Sicherheit und waren deswegen auch ganz entspannt. So einfach war das, IHR Dummbatzen! Ha,ha,ha!
Gewissen- und Ehrlose Elemente waren das, nichts weiter!

Und diese eine Geschichte, ist eine von mehreren, die in den Jahren stattgefunden haben und bis heute verschwiegen werden. Das was uns andere zugetragen haben, aus dem Apparat selbst, und sich nach eignen Angaben "abgesichert" haben, lässt nichts gutes ahnen. Die negativen Geschichten werden nach und nach ans Tageslicht kommen, mit Sicherheit!

Was sagt uns das über die Gegenwart

Die Vergangenheit ist immer noch unbewältigt. Geschwiegen und Verschwiegen wird bis zum heutigen Tag. Lehren nicht gezogen. Die weitergegebenen und übernommenen Verhaltens- und Handlungsweisen-/muster die in Vorstand und Aufsichtsrat auch weiterhin vorherrschen, lassen scheinbar nichts anderes zu, als das, was die Vorgänger betrieben. Es hat sich nichts geändert, oder doch? Wir konnten kürzlich, dem allen Altbauten-Nutzern zugestellten "Leitfaden-Modernisierung" entnehmen, dass ein "erhöhter Sanierungsbedarf" ermittelt wurde. Das, der "überwiegende Teil der Häuser" sich noch im "unverändertem Zustand seit dem Bau befände." Vielleicht ein Beleg dafür das man sich besinnt, sich der Vergangenheit stellt und nichts beschönigt und die Lehren daraus zieht, die WIR jetzt teuer bezahlen werden müssen!

Denn diese Analyse, diese Tatsachenfeststellungen stellen doch ein Armutszeugnis denen aus, die hier Verantwortung trugen. Vorstände wie Aufsichtsräte stellt das doch total bloß! Ein Zeugnis der Unfähigkeit und des Versagens! Jetzt sogar "amtlich"!
Wir wussten es, wir sahen es und so haben wir es auch immer benannt!

"Die Welt gehört denen, die lauter denken, als andere schreien."
Zitat: Alan Posener

22
Sep
2014

Das Kalifat des Vorstands

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Und der Haifisch, der hat Zähne...

Seit dem die beiden genossenschaftlichen Vorstände vor einiger Zeit ihr Kalifat ausgerufen haben, ticken die Uhren bei uns nun gehörig anders. In allen Belangen, Fragen und Antworten gilt nur was diese beiden Kalifen erlauben und für Recht befunden haben. Die große Weisheit, die die beiden von einer überirdischen Kraft empfangen müssen, strahlt alles andere nieder. So war es auch kein Wunder das die Mitglieder des Aufsichtsrats sich dieser Strahlkraft des Kalifats und ihrer Kalifen nicht entziehen konnten und somit nun treue Vasallen des Kalifen-Duos geworden sind.

Das Kalifen-Duo verfügte kurzerhand das unsere Altbauten zu modernisieren sein und der Aufsichichtsrat stimmte dieser Verfügung kurzerhand zu ohne sich gewissenshaft dieser Materie ausführlich gewidmet zu haben. Schließlich war das aus deren Sicht ja auch gar nicht nötig, denn den Oberkalifen für's Geschäft haben diese ja selbst berufen, ebenso den Oberbaukalifen. Und was die sagen, machen und tun, kann nur richtig sein, da diese Erleuchtete sind! Aus unserer Sicht, ein merkwürdiger esoterischer Haufen diese Erleuchteten und ihre Helfershelfer.

Und so kam es wie es kommen musste, die Modernisierung kommt, die Genossen wurden nicht gefragt und Fragen waren ja auch nicht vorgesehen auf der Informationsveranstaltung. Ganz im Stile des Kalifats, es wurde verkündigt, erlassen, selbstherrlich bestimmt, ohne Widerspruch sonst Rübe ab.

Diese absolutistische Vorgehensweise irritierte doch viele Genossen. Aber die Masse der Genossen schweigt oder fügt sich in sein Schicksal. Diskutiert wird jedoch untereinander immer noch. Und daraus ergeben sich Fragen, Besorgnisse bis hin zu Ängsten.

Daraufhin hat nun das Kalifat einen Propaganda-Leitfaden erlassen, der das meiste beantworten sollte aber das nur leidlich und mit Fehlinformationen gespickt um den Genossen glauben zu machen was eigentlich gar nicht stimmt. Aber absolutistische Herrscher dürfen so etwas! Nur wir wollen uns von solcher Propaganda nicht einwickeln, nicht täuschen lassen.

Instandhaltung, Instandsetzung, Modernisierung

Wir bejahen grundsätzlich vorzunehmende Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsvorhaben. Zum Thema Modernisierungsarbeiten halten wir nur solche Modernisierungen für Sinnvoll und notwendig. wenn diese auch einen notwendigen tatsächlichen Nutzen für das Haus und die Menschen erbringen. Und was die geplante Fassadendämmung angeht, so hat diese keinen tatsächlichen Nutzen, bringt dem Einzelnen keinen finanziellen Vorteil sondern nur Schuldendienst, schädigt eher Haus und Gesundheit, produziert hohe Folgekosten und ist unökologisch.

Der Leitfaden will uns weissmachen, das drei Viertel der Wärme über die Außenwände verloren gehe. Diese Aussage stimmt nicht und ist übelste Propaganda um den Genossen Sand in die Augen zu streuen um eine positive Stimmung / Meinung zur Modernisierungsmaßnahme Vollwärmedämmung zu erzeugen. In diesem Zusammenhang möchten wir an unseren Beitrag vom 1. Juni 2014 mit dem Titel - Wärmedämmung-Muss die sein? erinnern (der Beitrag ist noch online), indem der Sachverständige Professor J. Fehrenberg von der Hochschule Hildesheim auf die Fragen des ARD Magazins Monitor, ob sich mit Wärmedämmung wirklich Energie und Geld sparen ließe, folgendes geantwortet hat:"Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass automatisch mit Wärmedämmung auch Energie eingespart wird." So effektiv sei die Fassadendämmung gar nicht, rechnet er vor, denn nur ein Teil der Energie gehe durch die Wände verloren. In dem Leitfaden der Genossenschaft wird aber auf Seite 5 im Abschnitt: Heizkosten-Die "zweite Miete" behauptet, das drei Viertel der Wärme über die Außenwände verloren ginge.
Der Professor führte weiter aus:"Es geht Energie verloren durch die Sohle nach unten, durch das Dach nach oben. Durch die Tür geht etwas raus, durch die Fenster, auch im geschlossenen Zustand, geht Wärme raus". Das alles müsste man eigentlich zuerst dämmen, sagte er. Wäre auch günstiger. Nur ein Bruchteil der Wärme entweicht nämlich durch die Wand! Zur Erinnerung, die Genossenschaft behauptet in ihrem Leitfaden es sein drei Viertel der Wärme, die durch die Wand verloren ginge! Der Professor weiter:"Davon kann durch die Dämmung wiederum nur ein Teil gespart werden. Und das sind oft weniger als 20 % Das ist so wenig, das sich die Investition erst nach vielen Jahren lohnt. Das heißt 50 Jahre lang, 50 Jahre lang müssten Sie sparen, um ihr Geld erst mal wieder raus zu kriegen".
Und in der Praxis sieht es oft noch viel schlechter aus. Beispiele dafür gibt es viele.
Wenn man es doch nur wissen wollte, anstatt alles zu ignorieren um einfach ungestört weiter als Geisterfahrer zu agieren, wie man das an den Aussagen des Leitfadens ablesen kann.

Warum lesen wir im Titel des Leitfadens nichts von Instandhaltung und Instandsetzung, sondern nur von Modernisierung? Weil sich nur mit Modernisierung höhere Nutzungsentgelte realisieren lassen.

Der sogenannte Leitfaden offenbart uns im Abschnitt: Einleitung auf Seite 4, das unsere Altbauten seit ihrer Errichtung vor über 80 Jahren nur kleinteilig saniert wurden und der überwiegende Teil sich noch im unveränderten Zustand seit seiner Errichtung befände. Was für eine Feststellung. Kein Wunder das nun festgestellt worden ist, das der Sanierungsbedarf innen wie außen groß ist. Schauen wir doch einmal ins Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und was dieses unter Instandhaltung und Instandsetzung versteht. Aus § 536 ergibt sich die Verpflichtung des Vermieters , die Mietsache im Vertragsgemäßen Zustand zu erhalten, d.h. er muss den ursprünglichen wirtschaftlichen Bestand erhalten.
Bei der Instandsetzung geht es um die Behebung von Mängeln oder Schäden, die insbesondere durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinflüsse entstanden sind.
Die Instandhaltung betrifft dagegen vorbeugende Maßnahmen, die der Vermeidung von Schäden dienen sowie die ständige Beaufsichtigung und Überprüfung einer Sache auf drohende Verschlechterungen ihres Zustandes und ihrer Gebrauchstauglichkeit.

Wenn man das jetzt verstanden hat, was der § 536 BGB hier aussagt, muss man sich sehr ernsthaft fragen, was die Vorstände und Aufsichtsräte der vergangenen Jahre und Jahrzehnte eigentlich hier so getrieben haben? Und der brave Genosse, der immer und immer über die Jahrzehnte hinweg seinen Obolus entrichtet hat, fragt sich verwundert, was mit dem ganzen Nutzungsentgelten bloß geschehen ist, wenn doch nun aus der Analyse klar geworden ist, das der Altbaubestand eben nicht wie in § 536 BGB gefordert vom Vermieter im vertragsgemäßen Zustand erhalten bzw. der ursprüngliche wirtschaftliche Bestand eben nicht erhalten worden ist! Ein ungeheulicher Vorgang, ja ein Skandal!
Was sagt das über die ehemals "Verantwortlichen" aus? Und der eine oder andere trägt heute immer noch Verantwortung! Und was sagt die Entscheidung der heutigen Verantwortlichen zur Vollwärmedämmung über diese aus? Dazu später mehr.

Fakt ist, das sich mit Instandhaltung und Instandsetzung kein Euro mehr Nutzungsentgelt erzielen lässt. Das geht nur über die Modernisierung.
Als Altnutzer darf man sich ruhig betrogen fühlen, denn das seit Jahrzehnten entrichtete Nutzungsentgelt ist nicht für die Erhaltung des ursprünglichen Bestands genutzt worden. Wofür das Geld missbraucht worden ist, ist für den Nutzer nicht ersichtlich. Auch Nutzer mit jüngeren "Mietverträgen" dürfen sich betrogen fühlen, denn diese müssen für die Untätig- und Unfähigkeit aus der Vergangenheit mit bluten.
Den Kräften der Vergangenheit konnte man nicht Vertrauen, ebensowenig wie denen der Gegenwart.

Kommen wir noch zum Begriff der Modernisierung und was das Bürgerliche Gesetzbuch darunter versteht. § 541 b (BGB): Unter den Begriff Modernisierung fallen solche Maßnahmen, die der Verbesserung der gemieteten Räume, des Gebäudes selbst oder der Schaffung neuen Wohnraumes dienen.
Eine Verbesserung liegt vor, wenn sich der Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöht, sich die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder die Maßnahmen eine nachhaltige Einsparung von Heizenergie oder Wasser bewirken.

Wo bleibt das Gewissen?

Einsparung von Heizenergie hat uns niemand versprochen. Garantieren wollte uns das auch niemand. Man sprach in diesem Zusammenhang nur vom Idealfall! Also im Idealfall würde man Heizenergie / Heizkosten einsparen. Und für solche Aussagen sollen wir uns bis über beide Ohren bis auf ewig hoch verschulden. Und auch noch, je nach Wohnungsgröße 60 bis 120 Euro mehr an Nutzungsentgelt im Monat drauf zahlen. Und der Preis für die zukünftige Heizkostenvorauszahlung wird trotzalledem immer weiter lustig nach oben hin ansteigen. Unsere Kalifatsfreunde halten uns wirklich für totale Volldeppen! Auf jeden Fall!

Für die kommt vor Instandhaltung und Instandsetzung - nur das Zauberwort 'Modernisierung', damit lässt sich Kasse machen. Die Zeche sollen die Vollidioten von Nutzern zahlen. Die machen Jahr aus Jahr ein nichts anderes. Nur ein Haufen von Vollpfosten wusste damit nichts gescheites anzufangen. Und der vollerleuchtete Oberkalif, sagt und zeigt den weniger Erleuchteten wie man die Wende herbeiführt. Wenn Du keine Mehreinnahmen zu erwarten hast, dann erfinde welche. Sag den Doofen das sie eine Vollwärmedämmung benötigen, weil sie damit Geld einsparen würden und sie fressen dir aus der Hand. Denn ohne dieses Vorhaben gibt es keine Fördergelder und die wollen wir doch unbedingt einstreichen. Außerdem sollen ja Einnahmen generiert werden, die es ohne dieses Vorhaben in dieser Höhe nicht möglich wären. Ob nun der Vollwärmeschutz nötig oder unnötig, sinnvoll oder sinnlos ist, ist vollkommen gleichgültig. Hauptsache die Fördersumme stimmt. Und das Beste daran ist, das die Doofen das alles bezahlen müssen, ha, ha, ha. Ja, ja, und der Haifisch, der hat Zähne...

Das Beste was es da noch zu lesen gab im Leitfaden, ist die These vom Schimmel, der der Gebäudesubstanz schaden würde. Also in aller erster Linie schadet er den Bewohnern, Kindern und alten Menschen. Und wo kommt der Schimmel wohl her? Von unmündigen, dummen Nutzern die nie lüften? Oder doch eher, wie die Analyse zeigt, vom schlechten Zustand der Bausubstanz. Wo das Regenwasser, die Feuchtigkeit seit Jahren und Jahrzehnten ins Mauerwerk eingedrungen ist und somit für den Schimmel als Hauptverantwortliche zu benennen sind. Schon dieses Leugnen wirft seine verhängnisvollen Schatten in die Zukunft voraus. Wenn die Kalifen es geschafft haben den Altbauten ihre Burka übergestreift zu haben im Gewand der Vollwärmedämmung, dann Genossen, brechen schwere Zeiten für uns an!
Vor noch nicht allzulanger Zeit wollte die Genossenschaft einen Schimmelschaden in einer Nutzerwohnung dem Nutzer zuschreiben, dieser wehrte sich daraufhin erfolgreich vor Gericht und bekam Recht! Die Verantwortlichen der Genossenschaft holten sich da eine blutige Nase. Recht so!

Wenn aber erst die Vollwärmeisolierung auf unseren Außenwänden klebt, dann, ja dann kommt er wirklich der Schimmel, der Pilzbefall und die Algen.
Obwohl das gar nicht nötig wäre. Unser Wände bestehen aus Ziegelsteinen, in 40 bis 42 cm Wandstärke. Dick genug, atmungsaktiv und natürlich. Mit der Isolierung geht die natürliche Atmungsaktivität verloren. Die Sonnenstrahlen werden unsere Wände nicht mehr erreichen, nicht mehr trocknen oder erwärmen. Die Gebäudehülle wird immer kalt sein. Und allen anderen Einflüssen auf die dann unnatürliche Außenhaut (Dämmung) wie Feuchtigkeit, Reif, Eis, Tauwasser etc. wird durch Konvektion die Dämmung unrettbar aufweichen und für bakteriellen und Schimmelpilzbefall sorgen. Alles was man nicht haben möchte. Das ist aber Alltag im Deutschland der gedämmten Häuser. Und der unansehnliche Algenbefall an den Hausfassaden. Haben wir auch schon, an unseren Häusern in der Smokestreet 3-6 zu bewundern, wie auch in der Bahmstr. 9! Als wir vor einiger Zeit darüber berichteten, wurde ruck zuck der Algenbefall übertüncht. Hat aber wenig genutzt. Der Leitfaden benutzt das Wort "ökologisch", mal davon abgesehen das so eine Vollwärmedämmung nicht ökologisch ist, wird gegen den Algenbefall ein toxischer Farbanstrich verwendet, der schon gar nicht ökologisch ist, sondern giftig. Dieser wird auch nach und nach aus dem Anstrich durch Witterungsbedingte Einflüsse herausgespült und vergiftet unsere Umwelt. Aber was soll's. Sollte Algenbefall sichtbar werden, kommt wieder ein toxischer Farbanstrich rauf und für eine gewisse Zeit ist Ruh.

Wir schaffen uns mit einer Vollwärmedämmung unserer Altbauten riesige Probleme. Das geht zu Lasten unserer Gesundheit, unserer Umwelt und unseres Geldbeutels. Diese Wärmedämmung spart uns kein Geld, keine Heizkosten. Diese Wärmedämmung wird uns teuer im Unterhalt kommen und später wenn sie als Sondermüll entsorgt werden muss. Das Vorhaben der Vollwärmedämmung ist als Wahnsinn zu bezeichnen, voller bekannter Risiken und vollkommen unwirtschaftlich.

Und jetzt kommt die Frage nach dem Gewissen! Da meinen wir die Mitglieder des Aufsichtsrats, der das genehmigt hat! Wir fragen, hat sich jedes einzelne Aufsichtsratsmitglied 'ne Platte darum gemacht, was die bekannten Risiken angeht. Haben die das genau hinterfragt, sich umfassend dazu informiert oder sich nur blenden und vollquatschen lassen von den Verkäufern und ihrer Berater die die letzten Zweifel professionell hinweggewischt haben. Ebenso von ihrem vollerleuchteten Oberkalifen der ihnen vorrechnete wie man Mehreinnahmen generiert und die anderen zahlen die Zeche.
Ja, bei so vielen Oberkalifen und Haifischen, da konnte man das Gewissen ruhig mal zu Hause lassen und die ganze Sache entspannt abnicken. Braucht auch keiner wirklich 'ne Verantwortung zu tragen. Da scheidet man bequem aus dem AR aus und macht's sich in den eigenen vier Wänden bequem, weit weg von den Doofen. Is das schön! Oder man sagt später einfach: Da haben wir uns wohl geirrt, tut uns leid aber wir waren doch nur Freizeitaufsichtsräte, woher sollten wir das alles wissen. Ach die Armen, entscheiden konnten die das aber trotzdem. Wir meinen - komische Leute!
Und auf der Schimmelpilzkonferenz am 21.03.2013 in Berlin war bestimmt auch keiner der verantwortlichen Entscheider um sich hier Input zu holen. Hätte man ne Menge erfahren können auf dem Weg zur letztendlichen Gewissensentscheidung. Kann man noch nachholen! Unter YouTube den Titel: EnEV & Schimmelpilz: Die Wahrheit der Bauphysik - eingeben und anschauen. Ebenso unseren LINK anklicken - Schwindel Wärmedämmung.
Vielleicht nimmt aber unser Oberbaukalif am 17. Berliner Bauschadenstag teil, der am 29. September 2014 stattfindet und holt sich mal ne Ladung Input zum Thema Schimmelpilz und Fassadendämmung.

Übrigens, gibt es auch solche Geschichten die mit Fassadendämmung zu tun haben, die noch mal gut ausgegangen sind. In Berlin - Wilmersdorf in der sogenannten Künstler Kolonie, erbaut um 1926 in Backsteinbauweise, wollte der Vermieter eine Fassadendämmung anbringen. Der Vermieter die Deutsche Annington größter Vermieter der Republik, sah aber nach Protesten der Mieter davon ab. Nachdem diese argumentierten das ihr alter Bau eine Wandstärke von 40 bis 42 cm aufweise und so sei eine Dämmung unnötig bzw. nicht effizient, prüften die Fachleute der Deutsche Annington das und befanden das es nicht unbedingt notwendig wäre, das Gebäude zu dämmen. Das Nachrichtenvideo des RBB vom 18.9.14 kann man sich bei uns unter LINKS unter dem Titel: Im Konsens modernisieren - angucken.
An diesem Beispiel der Deutschen Annington können unsere Verantwortlichen auch noch lernen was sozialverantwortlich sanieren überhaupt bedeutet.

Denn was die Verantwortlichen zum Thema Mietsteigerungen / Modernisierungszulage in ihrem Leitfaden so zum Besten geben, ist gelinde gesagt kalter Kaffee. Da wird geschrieben, dass die Mietsteigerung moderat und sozialverträglich! ausfallen werden. Das ist ja nun relativ, oder? Was für den einen moderat ist, ist für den anderen nicht mehr bezahlbar. Und denn das Geschreibsel von den 11 % und man sei aber nicht so usw. Hört sich an wie von Gottes Gnaden und da haben wir ja noch einmal Glück gehabt, puh!

Wie schon festgestellt, lasst die Burka für unsere Häuser sein, die brauchen wir nicht! Die rechnet sich nicht und bringt nur Nachteile, ist überflüssig wie ein Kropf.

STOPPT DAS VORHABEN FASSADENDÄMMUNG - SOFORT!

16
Sep
2014

Noch mehr Einzelhandel kommt

In kürze beginnen die Bauarbeiten für noch mehr Handelsflächen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, genauer gesagt neben dem EDEKA e-Center und der Shell-Tanke! Bauherr ist EDEKA das sein noch unbebautes Bauland gewinnbringend nutzen möchte. Zu diesem Zweck wird das Stück Land mit einem Gewerbebau bebaut werden. Die Gewerbemietverträge seien schon unterzeichnet und die Tinte trocken, so EDEKA hier vor Ort. Da das e-Center in seiner Dimension (3.800 qm) umsatzmäßig schwächelt, muss der Standort weiter belebt, weiter interessant gemacht werden. Laut EDEKA - Marktleiter, werden folgende Unternehmen hier demnächst eröffnen: eine Apotheke, Rossmann und ALDI!

31
Aug
2014

jubelnde.genossen zurück aus der Sommerfrische

Es gilt sich wieder dem genossenschaftlichen Alltag zuzuwenden und das aufzugreifen was ansteht. Den Gremiumsmitgliedern dann und wann den Spiegel vorzuhalten zur Selbstrefelexion, die sonst nicht stattfinden würde. Aber auch wir als Genossen müssen uns öfter mal im Spiegel anschauen und uns selbst befragen, ob das denn alles richtig ist, wie es ist, wie wir oder andere entschieden haben oder nicht, ob Entwicklungen in die richtige Richtung gehen oder eher als Fehlentwicklungen zu bezeichnen sind oder, oder, oder!?
Demnächst werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:

homo oekonomicus contra homo cooperativus

Kooperation oder Fusion

Nachbarschaft in Angst

Protest gegen Raser

Kostentreiber Vorstand

Genossenschaft ignoriert beharrlich Förderauftrag

Vermieter sollten Mieter mehr Dankbarkeit entgegenbringen

Also, auf ein Neues!

22
Jul
2014

Kurz News

Unsere neuen Grundstücksnachbarn bauen was Neues. Und das an prominenter Stelle, wie dem Alexanderplatz! Wie die Tageszeitung - DIE WELT - heute berichtet, hat MonArch einen positiven Bauvorbescheid für den Bau eines 150 Meter hohen Wohnturms direkt neben dem Einkaufszentrum Alexa erhalten!
Der Bericht in der WELT, kann bei uns nachgelesen werden unter LINKS - Die Russen bauen.

30
Jun
2014

Wohlklang und gepflegte Langeweile

Was wir vor wenigen Tagen erleben durften, war eine Generalversammlung, die an Höhepunkten recht arm war. Die Moderatoren des Abends waren, die Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. und der CEO T.L. Die Aufsichtsratsvorsitzende holperte und stolperte sich nur so durch's Programm, was für den Zuhörer doch recht qualvoll war. Die Aufsichtsratsvorsitzende war wohl eher innerlich mit ihrer bevorstehenden Wahl zum Aufsichtsrat beschäftigt und das merkte man. Souverän wirkt anders! Der CEO T.L. wirkte bei seinen Vorträgen gelassen und klar, was das Zuhören auch angenehm machte.
Was so vorgetragen wurde, war jedoch nicht wirklich neu und eher langweilig.
Die Langeweile wurde durch einen nicht angekündigten Schlagabtausch jedoch jäh unterbrochen. Der Programmpunkt hätte vorher angekündigt werden können unter:"Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technikvorstand". F.M. versus D.S.
Der Fight begann "freundlich", denn der Herausforderer packte seine ersten Aktion in Watte und lobte die amtierenden Vorstände über den grünen Klee! Ihr tolles Finanzierungskonzept betreff der anstehenden Investitionen sei Super-Klasse und das ließ er auch das Publikum wissen, dem könne man voll Vertrauen. Eine erste freundliche Runde war das. In den darauffolgenden Runden schaltete der Ex-Vorstand jedoch auf Angriff um und versuchte mit immer heftigeren Schwingern den amtierenden Technik-Vorstand D.S. zu treffen. Dieser, ein alter Hase und erfahrener Konter- Boxer, wich den Angriffen gekonnt und mühelos aus. Die weiteren Bemühungen des Ex-Vorstand's F.M. in den weiteren Runden wirkungsvolle Körpertreffer zu setzen, verfehlten auch bei aller Anstrengung, stets ihr Ziel! Es zeigte sich wieder einmal mehr, was eine gute Vorbereitung wert sein kann. Technik- Vorstandsgenosse D.S. hatte seine Zeit in Vorbereitung auf diese GV, mehr als gut genutzt. Dieser hatte sich in Vorbereitung auf zu erwartende Kämpfe, im Trainingslager hervorragend darauf vorbereitet und nur so ist es zu erklären, dass dieser frisch und topfit und austrainiert, seinem jüngeren Gegenüber souverän Paroli bieten konnte. Jeglichen Angriffsvarianten des Herausforderers F.M., wich der Vorstands-Genosse D.S. gekonnt aus und brachte seinerseits geführte Schläge sicher ins Ziel. Das Duell Ex-Technikvorstand vs. amtierenden Technik-Vorstand entschied dann auch schließlich der amtierende Technik-Vorstand D.S., vorzeitig für sich durch einen TKO, einen technischen K.O. (Knockout).
Das Duell der beiden Kontrahenten wusste das anwesende Publikum nicht so recht zu schätzen, aufgrund der großen Überlegenheit des Herausgeforderten. Für das Fachpublikum war es jedoch eine formidabler Kampf und gute Unterhaltung.

Dem zweiten und letzten Höhepunkt des Abends, war der Tagesordnungspunkt 8., die Wahlen zum Aufsichtsrat. Zuvor hatte sich eine Mehrheit der anwesenden Mitglieder gegen eine geheime Wahl ausgesprochen. Was wohl daran gelegen haben könnte, das dies der Mehrheit als ein zu langwieriges Prozedere erschien. Auch gut! So kam es denn gleich zur Vorstellung der 5 Kandidaten. Ja, und diese stellten sich dann auch recht anständig vor, so das der Wähler einen kleinen Eindruck von jedem Kandidaten bekommen konnte.
Die Boxsportfreunde unter uns konnten nach dem vorausgegangenem Hauptfight, nun etwas ganz kurioses miterleben. Und zwar einen TKO (Knockout) der einzigartigen Art. Eine der drei weiblichen Kandidatinnen nämlich, schlug sich bei ihrer Vorstellung selbst K.O.! Dieses kleine Kabinettstückchen sollte für alle zukünftigen Bewerber ein Lehrstück gewesen sein, wie man es eben nicht machen sollte! Es wäre wesentlich klüger und aussagekräftiger gewesen, wenn diese Genossin sich über sich und ihre Fähigkeiten ausgelassen hätte, als über die ihrer Ehemänner! Die Genossin wollte sich doch zur Wahl stellen und nicht ihre Ehemänner. Diese Bewerbung der Genossin war wenig bis gar nicht durchdacht gewesen und konnte nur ein Schuss in den Ofen werden! Jedoch hatte das Ganze auch einen gewissen Unterhaltungswert in dieser Ödnis der Langeweile.
Aber auch die Vorstellung der Kandidatin Genossin M. war ein unterhaltsamer Bilderbogen über diese selbst. Von den Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Fledermäusen war da eine ganze Menge dabei.
Die beste Performance bot uns der Wiederwahlkandidat Genosse Hand.
Wiederwahlkandidat Herr Gal. überzeugte mit einem sparsamen Vortrag, wie er eben einem Beamten zusteht.
Genossin Raschd. stellte sich mit einem soliden Vortrag zur Wiederwahl.

Die Wahlergebnisse kennen wir. Das schlechteste Ergebnis fuhr die zur Wiederwahl angetretene Aufsichtsratsvorsitzende K. Raschd. ein. Wohl nicht ohne Grund. Wie wir erfahren konnten, ist diese sehr unglücklich über ihr erzieltes Ergebnis. Die Gründe dafür muss die Genossin selbstkritisch bei sich selbst suchen. Es blieb aber vielen Genossen nicht verborgen, dass die Genossin Raschd. sich gern selbst beweihräuchert und die erste Geige spielen will, was weder unter den Genossen noch in den Reihen ihres Gremiums gut ankommt. Deshalb ist strenge Selbstkritik gefordert von der Genossin, die mal lieber lernen sollte mit beiden Beinen auf dem Teppich zu bleiben, um sich darüber klar zu werden, das auch sie nicht über das Wasser wandeln kann! Und um zur Besinnung zu gelangen, wäre es angebracht, wenn der Aufsichtsrat sich mal einen anderen an seine Spitze holte!

20
Jun
2014

WAHLTAG - Wer überzeugt, wird gewählt!

Aufsichtsratswahlen 2014

Am kommenden Mittwoch den 25.06. um 18.30 Uhr ist es wieder einmal soweit! Die jährliche Generalversammlung findet statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt werden die Wahlen zum Aufsichtsrat sein!

Diese Wahlen könnten es in sich haben! Der genossenschaftliche Wähler ist gefragt. Es sind vier! von sechs möglichen Aufsichtsratsposten zu vergeben!
Und wir, die Mitglieder müssen durch unsere Wahl entscheiden, wen wir da sehen wollen oder wen auch nicht!

Die Kandidaten

Über die Kandidaten ist im Vorfeld der Wahl wieder einmal nichts so richtig bekannt. Wer sind die einzelnen Kandidaten? Für was stehen die einzelnen Kandidaten?

Das genossenschaftliche Wahlvolk kann sich im Vorfeld keinen wirklichen Eindruck davon verschaffen.

Bekannt geworden ist im Vorfeld nur, das die Amtszeit von vier Aufsichtsratsmitgliedern endet. Davon möchten drei Aufsichtsratsmitglieder wieder erneut kandidieren. Ein Aufsichtsratsmitglied muss aus satzungsbedingten Gründen ausscheiden!
Hierbei handelt es sich um das Aufsichtsratsmitglied Herr Schim. Dieser muss wegen der geänderten Satzung (§ 24 Abs.2) den Aufsichtsrat verlassen. Diese Tatsache erregt doch ziemlich viele Gemüter. Denn was für den einen gilt, sollte auch für andere gelten! Gemeint sind hiermit die Aufsichtsratsmitglieder Frau Raschd. und Herr Neum., auf die dieser Satzungsparagraph ebenfalls zuträfe, so die Kritiker!

Mit dem erzwungenen Ausscheiden des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Herren Schim. verlässt somit auch großer Sachverstand den Aufsichtsrat. Diese Lücke kann vorerst nicht geschlossen werden! Das bedeutet, dass der neue Aufsichtsrat auf längere Zeit geschwächt sein wird, was uns Mitgliedern nicht recht sein kann.

Bei den drei Wiederkandidierern handelt es sich um die derzeitige noch Aufsichztsratsvorsitzende Frau Raschd., um das Aufsichtsratsmitglied Herr Gal. und um das AR-Mitglied Herr Hand.
Diese Personen möchten gerne wiedergewählt werden!
Jetzt werden sich eher viele Mitglieder fragen, wer sind die denn? Ja, wer sind die denn? In der Regel nur genossenschaftlichen Insidern bekannt, die sich mit der Materie beschäftigen. Wer noch sein vorletztes "Hausblatt" sein Eigen nennt, kann dort die Aufsichtsratsmitglieder abgebildet sehen um sich zumindest ein Bild zu machen.
Für was und für wen diese AR-Mitglieder stehen, ist den meisten völlig unbekannt und auch Insidern fällt es nicht leicht das zu durchblicken.
Der Aufsichtsrat mit seinen Mitgliedern ist für uns alle eher ein undurchsichtiges und ein intransparentes "Organ".

Überraschung! Es stellen sich auch zwei Kandidatinnen aus den Reihen der Mitglieder zur Wahl! Erfreulich anzumerken ist dabei, dass sich die Männerdomäne Aufsichtsrat mehr und mehr wandelt, indem nun auch Frauen in diesem vertreten sind (z.Zt. 33%) und vielleicht werden es bald noch mehr sein?

Über die beiden weiblichen Kandidatinnen aus unseren Mitgliederreihen die hier erstmalig kandidieren, ist so gut wie gar nichts bekannt. Bei der einen Genossin soll es sich um ein langjähriges Mitglied handeln.
Bei der anderen Genossin um ein gerade zugezogenes Neu-Mitglied!

So sehr wir uns darüber freuen, das Mitglieder kandidieren, so sehen wir doch in der Kandidatur der "Neu-Genossin" ein Problemchen! Denn die sogenannte "Basiserfahrung", wie es das Genossenschaftsgesetz formuliert, hat diese "Neu-Genossin" bei uns noch nicht gemacht.
Wer als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden möchte um dort für Genossenschaft und Mitglieder tätig zu sein, der sollte diese unsere Genossenschaft und seine Mitglieder wenigstens kennen! Wer beides nicht kennt, kann uns auch nicht glaubhaft vertreten. Die "Neu-Genossin" sollte sich bei uns erst einmal aklimatisieren, die Verhältnisse und die Mitglieder kennenlernen und zu einem späteren Zeitpunkt ihren Hut in den Ring werfen!
Letzte Anmerkung dazu, der Vorstand ist ganz angetan von der "Neu-Genossin" samt Kandidatur! Böse Zungen behaupten, dass die Kandidatur der "Neu-Genossin" auf Betreiben des Vorstands zustande gekommen sei.

Wofür stehen die Kandidaten?

Das würden viele gerne einmal wissen wollen, wofür ihre Mitgliedervertreter so stehen. Und das das immer wichtiger wird, welche Meinungen, Haltungen die einzelnen Mitgliedervertreter so vertreten, sahen wir bei dem, was das Projekt der Modernisierungmaßnahmen anging. Mehrheitlich haben unsere Mitgliedervertreter dem Vorstand grünes Licht gegeben. Die Meinungen und Haltungen der Genossen zu dieser Thematik, hat unsere Mitgliedervertreter im Vorfeld ihrer Entscheidung rein gar nicht interessiert. Diese haben einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden!

Von Vertrauen geprägt kann man das Verhältnis zwischen Mitgliedern und ihren Mitgliedervertretern nicht nennen. Mit welchem Vertrauen wollen also die einzelnen Wiederwahlkandidaten um die Stimmen der Mitglieder buhlen? Wem soll der Wähler denn Vertrauen, nachdem dieser so hintergangen wurde?
Was war die Aussage der Aufsichtsratsvorsitzenden denn letztendlich wert, dass es über das Heizungssystem eine Abstimmung geben werde. Untermauert wurde diese Aussage auf dem diesjährigen Genossenschaftsfrühstück auch vom Vorstandsgenossen D.S.!
In Wirklichkeit gab es gar nichts. Auf der Infoveranstaltung gab es das genaue Gegenteil. Da wollte der Vorstand ja nicht einmal Fragen hören, weil das sonst den Rahmen gesprengt hätte bzw. die Zeit hätte man gar nicht dazu (schön abwimmeln habt ihr Mitglieder euch da lassen). Und unsere Mitgliedervertreter haben das auch alles zugelassen. Logisch, die hatten ja die Entscheidung schon längst getroffen. Wozu also noch Fragen? Da wurde nur verkündet und gut war es!

Der Verdruss über das gesamte Vorgehen, wie auch über die anstehenden Maßnahmen, ist groß unter den Mitgliedern. Die Mitglieder sehen doch, das man über ihre Köpfe hinweg entschieden hat und nicht mit ihnen gemeinsam.

Weitere Ansichten die Aufsichtsratsmitglieder so vertreten, sind: Das wir mal unsere Hausreinigung höchst selbst übernehmen sollten. So wie das noch in einigen Bundesländern und Regionen üblich sei! "Genossen auf die Treppen!" Und wenn da mal Schmutz herumliegt, dann sollen die Genossen den doch selbst wegmachen, anstatt sich zu beschweren! Fragt man sich jedoch wozu wir eigentlich eine Firma bezahlen, die das für uns übernimmt? Das wird einfach ausgeblendet. Auf die andere Art, sind solche Äußerungen von Aufsichtsratsmitgliedern, Äußerungen von einem anderen Planeten. Ebenso diese, dass die Mitglieder hier zu billig wohnen würden! Das sind alles Äußerungen, die man privaten Hausbesitzern in den Mund legen könnte. Und so kann man sich des Verdachts nicht erwehren, dass ein Großteil unserer Mitgliedervertreter so denkt, wie ein privater Hausbesitzer. Als wären diese Leute unsere Vermieter, die über ihr privates Eigentum daherreden. Das ist einfach nur gruselig und voll daneben.
Ebenso eine weitere Aussage zweier Aufsichtsräte, die es nicht für nötig erachten, bei der Investitonssumme von 8.000.000 Millionen Euro, auch die Kellerräume einer vollständigen Sanierung zu unterziehen. Anstatt aus den 88 Jahren alten Kohlen und Kartoffelkellern endlich einmal anständige, zeitgemäße Kellerräume zu schaffen, verwiesen diese beiden Aufsichtsräte darauf, das man sich die eigenen Kellerräume vor Jahren ordentlich hergerichtet hätte, auf eigene Kosten und in Eigenregie und das das ja schließlich alle so machen könnten! Vermutlich schon, vielleicht nachem Krieg, aber nicht mehr hier und heute und schon gar nicht bei einem Investitionsvolumen von 8.000.000 Millionen Euro! Aller möglicher Scheiß soll gemacht werden, aber die ollen und muffigen 88 Jahre alten Kellerverschläge die sollen so bleiben wie sie sind bzw. Genossen, wenn' s euch nicht passt, machts euch doch selbst! Solche AR-Mitglieder, zurück ins Glied!

Fordert man die Mitgliedervertreter dazu auf, sich dem Förderauftrag zu stellen, herrscht ganz großes Schweigen! Da wird sich weggeduckt, ausgesessen, die Ohren zugehalten, keine Stellung bezogen. Will man auf das Genossenschaftsgesetz verweisen, können die Herrschaften plötzlich nicht lesen.

Was machen die Mitgliedervertreter eigentlich für die Mitglieder? Was macht und was leistet die Genossenschaft überhaupt für ihre Mitglieder?

Wo steht der genossenschaftliche Förderauftrag samt ihrer Mitglieder eigentlich im Mittelpunkt?

Mit solchen Meinungen,Thesen und Verhalten, wollt ihr wiedergewählt werden? So ganz vertrauensvoll sollen wir euch unsere Stimmen geben! Wie kommt ihr eigentlich darauf?

Was erwartet der Wähler?

Der Wähler, dass genossenschaftliche Mitglied erwartet von seinen Mitgliedervertretern genau das, was im Genossenschaftsgesetz so schön mit "Basiserfahrung" gemeint ist. Die/Der gewählte soll die "Basiserfahrung" verkörpern. Also all das, was er/sie erfahren hat in seiner langjährigen Mitgliedschaft in der Genossenschaft und unter den Mitgliedern. Und da weiß man viel und da hat man doch ne ganze Menge mitgekriegt. Die Probleme sind bekannt und was und wie Mitglieder denken ist auch bekannt. Daraus ergibt sich doch wo man ansetzten muss, was veränderungswürdig wäre. Aber nee, kaum sind die Mitglieder aus unserer Mitte gewählt, hat sich die "Basiserfahrung" in Luft aufgelöst. Und die nun Aufsichtsratsmitglieder haben jeglichen Kontakt zur Basis verloren. Die Basis spielt keine Rolle mehr, egal wie die Basis denkt. Das Aufsichtsratsmitglied führt von nun an ein Eigenleben, losgelöst von der Basis. Was soll dieser Zirkus? Wo sind die Aufsichtsratsmitglieder, die klipp und klar sagen, dass die Mitglieder sie gewählt haben um ihre Interessen zu vertreten und zu überwachen, den Finger in die Wunde zulegen. Und als Genosse von der Basis weiß man wo die Mitglieder diese, jene und welche Probleme drücken! Und mein Auftrag als Aufsichtsratsmitglied / Mitgliedervertreter ist es, mich darum zu kümmern. Außerdem gehe ich immer und immer wieder an die Basis um zu hören was da los ist. Sonst wüsste ich als Mitgliedervertreter ja gar nicht, wo den Menschen der Schuh drückt und um was ich mich zu kümmern und zu vertreten habe.
So würde man sich einen Mitgliedervertreter vorstellen und solch einen Schlag Mitgliedervertreter möchte man auch gerne sehen.

Der Wähler, das Mitglied, möchte Mitgliedervertreter die sich stets zum Förderauftrag bekennen (§ 38, Abs.1 GenG), für bezahlbaren Wohnraum eintreten, Entscheidungen unter Einbezug der Basis treffen, sich den Mitgliedern gegenüber verpflichtet fühlen!
Die Moderniserungsvorhaben eine Absage erteilen, deren wirtschaftlicher Nutzen nicht bewiesen und nicht garantiert werden kann (Wärmedämmung).

Und man möchte ganz besonders auch, das die Mitgliedervertreter wissen was sie da vertreten, abgesehen von den Mitgliedern. Sie stehen für die Genossenschaftsidee, für genossenschaftliches Wirtschaften, für die genossenschaftlichen Ideale. Würde das wirklich verstanden, würden die meisten Vertreter anders agieren. Und so ein privates Hausbesitzer Geschwätz bliebe uns erspart. Wer die genossenschaftliche Idee nicht kennt, nicht verstehen will, nicht leben will, kann kein Mitgliedervertreter einer Genossenschaft sein.
Grundsätzlich muss festgestellt werden, das es in den Gremien stark daran mangelt sich als Genossenschaftler zu verstehen.

Mit Blick auf die Kandidaten

Von unseren Wiederwahlkandidaten wird es wohl den einen oder auch die andere geben, die sich keine Platte um ihre Wiederwahl machen. Die denken eher, das sie ruckzuck wiedergewählt werden und Ruh ist!
Ob das unter diesen Umständen die im Raume stehen, unter den Tatsachen die man uns Mitglieder so eiskalt vor den Latz geknallt hat, so einfach sein wird, ist mit einem Fragezeichen zu versehen. Auch wenn man davon ausgeht, das es vier Posten zu verteilen gilt und es fünf Bewerber darauf gibt, müsste einer hinten runterfallen. Vielleicht gibt es ja auch noch einen oder mehrere Überraschungskandidaten, die sich erst auf der Generalversammlung dem Wahlvolk als Kandidaten präsentieren?
Genauso kann es passieren, das sich keine Mehrheiten finden für den einen oder anderen Kandidaten bzw. Kandidatin.

Eigentlich müssten alle Kandidaten und Kandidatinnen beherzt für sich und ihre Kandidatur antreten. Gefragt sind Standpunkte, Argumente, sicheres Auftreten und auch ein bißchen Glück.

Alle Kandidaten sollten deshalb ihre persönliche Vorstellung nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, denn wie man sich dem Wahlvolk und auch mit welchen Inhalten man sich den Mitgliedern präsentiert, wird entscheidend dafür sein welches Feedback man ernten wird oder ob der Daumen der Genossen nach unten zeigt.

Die Mitglieder und ihre Wahl

Die Mitglieder sind wieder einmal die Dummen, wie eigentlich immer! Da haben wir so eine große Wahl vor uns und den meisten sind die zu wählenden wieder einmal unbekannt. Auch wenn der eine oder andere die Wiederwahlkandidaten schon dann und wann mal gesehen oder sogar gehört hat, so weiß doch eigentlich niemand so richtig wofür der einzelne Kandidat steht. Bei den beiden Genossinnen die sich aus unseren Mitgliederreihen zur Wahl stellen, weiß auch niemand wer diese Personen eigentlich sind und für was sie im einzelnen stehen.
Das soll dann während des Sitzungsverlaufs, unter Tagesordnungspunkt 9. mal schnell Hoppladihopp abgehandelt werden. Hier soll sich der einzelne Genosse in wenigen Minuten ein Bild über fünf Kandidaten machen und dann mal schnell entscheiden. Wir finden das wenig transparent, wenig informativ und auch nicht sonderlich demokratisch.
In anderen Wohnungsgenossenschaften werden die Kandidaten schon Wochen vorher kommuniziert, diese werden mit Bild, Kurzvita und dem was der einzelne Kandidat zu sagen hat, vorgestellt.
Es ist zu fordern, dass das bei uns ab der nächsten Wahl aus so gemacht wird. Da sollte spätestens mit der Einladung zur Generalversammlung klar sein und öffentlich gemacht werden, wer zur Aufsichtsratswahl kandidieren wird.

Unter den Mitgliedern grassiert der Frust darüber, das bei den Kandidaturen immer und immer wieder getrickst würde, um sich auch ja "passende" Mitgliedervertreter in den Rat zu holen. Die die da tricksen sollen, kämen aus Vorstand und Aufsichtsrat.
Die Wahlen und alles was damit zusammenhängt müssen völlig transparent werden und dafür müssen zukünftig alle sorgen!

Bei dem ganzen Ärger und Frust den viele Mitglieder spüren über ihre Mitgliedervertreter, haben diese nun die Möglichkeit mit iher Wahlentscheidung am 25.06.2014, Mitgliedervertretern die Rote Karte zu zeigen und sie des Spielfelds zu verweisen. Ganz einfach dadurch das man mit seinem Kreuzchen für den Kandidaten den man nicht mehr für geeignet hält Mitgliederinteressen zu vertreten, über diesen mit NEIN abstimmt. Je mehr NEIN es gibt, desto wahrscheinlicher wird es, das diese oder jene Person nicht mehr mitspielen darf. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, Mitgliedern des Aufsichtsrats zu zeigen, spüren zu lassen, das man sie oder ihn nicht mehr sehen möchte. Deshalb Genossen, ärgert euch nicht weiter, stimmt ab über die die ihr nicht mehr sehen möchtet, die uns nicht gut vertreten haben und die es somit auch nicht mehr verdienen von uns wiedergewählt zu werden.

Was die Kandidaten, die sich für uns zur Wahl für den Aufsichtsrat bereiterklärt haben, denken, was ihre Motive sind für uns als Mitgliedervertreter tätig zu werden, ist für uns als die die diese Genossen wählen sollen von enormer Bedeutung. Aufsichtsratsmitglieder, die wie vor kurzem haben verlauten lassen, das wir ja hier viel zu billig wohnen würden, fänden mit solch einer Meinung sicher keine Mehrheit unter dem Wahlvolk. Folglich würden diese Kandidaten keinen Auftrag von den Wählern bekommen diese im Aufsichtsrat zu vertreten. Genauso würde es Kandidaten ergehen, die die Auffassung vertreten (wie geschehen) das für die Treppenhausreinigung die einzelnen Bewohner in ihren Häusern selbst sorgen sollten! Das mögen Meinungen oder Forderungen sein, die hier keine Mehrheit finden würden, auch solch ein Kandidat würde nicht als Mitgliedervertreter in den Aufsichtsrat gewählt. Da kann man getrost von ausgehen! Was also beabsichtigen Kandidaten als Mitgliedervertreter im Aufsichtsrat tun zu wollen? Wo sehen die aus ihrer Basiserfahrung heraus, Handlungsbedarf? Irgendetwas muss es doch geben, was diesen odern jenen bewegt, antreibt um Mitgliedervertreter werden zu wollen. Und das möchten wir, die Mitglieder doch gerne erfahren, wenn der oder die unsere Stimme haben möchte.
Wir die Mitglieder haben Interessen, und deshalb müssen wir ganz genau schauen, wo und bei wem unsere Interessen am besten aufgehoben sein werden. Einfach mal so wählen, geht nicht mehr, denn wie wir vor kurzem ja alle erfahren durften, haben Vorstand und Aufsichtsrat ja auch so ihre Interessen, die sich nicht unbedingt mit unseren aller Interessen gedeckt haben. Es ist vollkommem legitim das wir Mitglieder eigene Interessen haben und diese auch verfolgen. Dazu gehört es auch über Mitgliedervertreter zu verfügen bzw. zu wählen, die klar und deutlich in Posititon zu denen stehen, die sie gewählt haben. Also Genossen, wacht auf und wählt nur die, die unsere Interessen vertreten und erteilt denen eine Absage, die entgegen unseren Interessen stehen!
Auch wenn's schwerfällt, kommt alle wählen!
Achtung! Vorsicht! Hütet Euch vor Stimmenjäger, die denen die nicht teilnehmen werden, ihre Stimme abschwatzen wollen, per Stimmvollmacht. Wenn ihr den nicht sehr gut kennt, wird derjenige Eure Stimme für etwas mißbrauchen was Ihr nicht wolltet! Laßt Euch nicht für Dumm verkaufen bzw. etwas vorgaukeln!
Wir sollten uns später nicht selbst vorwerfen müssen, das das einzige, was wir aus den neuen Wahlen lernen, ist, daß wir nichts aus den alten Wahlen gelernt haben.

Geheime Wahl fordern

In der Regel wurde bei uns immer offen, also mit Handzeichen abgestimmt. Wir und andere Genossen möchten bei dieser Wahl geheim abstimmen lassen. Also nicht per Handzeichen, sondern mit Wahlzetteln. Jedes Mitglied soll so völlig frei von Druck, völlig ungezwungen, völlig unbeobachtet, in geheimer Wahl sein Kreuzchen machen dürfen. Ob es dazu kommt, liegt in unseren Händen. Wir Mitglieder können darüber abstimmen, eine einfache Mehrheit wäre ausreichend um geheim abzustimmen. Wir hoffen, dass genug Mitglieder den Vorteil einer geheimen Wahl erkennen und dann auch dafür stimmen.

Wir wünschen uns....

eine gute Generalversammlung, transparente und geheime Wahlen (obwohl die Kandidaten die zur Wahl stehen, noch nicht öffentlich bekannt sind), eine hohe Teilnehmerzahl um auch ordentliche und aussagefähige Wahlergebnisse zu erzielen.

Ein Zitat zum Schluss:"An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen....nicht an den Versprechungen."

9
Jun
2014

Sozialverträglich modernisieren!

Komplette Wärmedämmung total unwirtschaftlich

Die Baubehörde Wetzlar hat zum Thema Dämmung eine richtungsweisende Entscheidung von bundesweiter Bedeutung getroffen: Die Komplettdämmung von Mehrfamilienhäusern wird bei Unwirtschaftlichkeit abgelehnt. Unwirtschaftlichkeit ist dann gegeben, wenn die Gesamtkosten (inkl. Instandhaltung) nicht innerhalb von 10 Jahren durch den Heizernergieverbrauch wettgemacht werden. Der Nachweis dazu muss jetzt nicht mehr durch Einzelfallberechnungen erbracht werden - es existiert ab sofort ein einfaches, durch die Praxis bestätigtes mathematisches Berechnungsverfahren. (Hierzu den LINK bei uns anklicken - Wärmedämmung total unwirtschaftlich)

Wir wissen, dass dem Vorstand die Entscheidung der Baubehörde Wetzlar vorliegt. Wir erwarten von unseren Vorständen Prüfung & ggf. Konsequenzen aus den nun vorliegenden Fakten! Ob die Mitglieder des Aufsichtsrats auch schon über Erkenntnisse der Baubehörde Wetzlar informiert sind und für sich bzw. uns, geprüft haben, welche Auswirkungen das für unser Dämmvorhaben hat, wissen wir nicht.

Wir wissen nur, das nicht um jeden Preis gedämmt werden darf. Wenn das letztendlich eine unwirtschaftliche Investititon darstellt, dann darf das Projekt "Wärmedämmung" nicht durchgezogen werden! Damit gingen natürlich auch die Fördergelder flöten, aber was soll's! Dann müssten wir eben einen anderen Weg beschreiten. Aber ums Verrecken dämmen, kann nicht der Weg sein.

Wir freuen uns über Instandsetzung-, Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten. Geschuldet dem erheblichen Instandhaltungsrückstand über die Jahrzehnte.
In erster Linie erwarten die Mitglieder dieser Genossenschaft, dass die angekündigten Maßnahmen auf das Wohl der Nutzer und die Herstellung eines vernüftigen Standarts abzielen. Unwirtschaftliche Vorhaben, die gar nichts bringen und nur Kosten, benötigen wir dagegen nicht. Der Kostenrahmen, sprich die umlagefähigen Modernisierungskosten dürfen das Sozialverträgliche nicht überschreiten.

Uneinigkeit über das was sozialverträglich ist

Vorstand und einige Mitglieder im Aufsichtsrat haben da eine klare Haltung, die Nutzungsentgelder sind diesen zu günstig wie auch die zukünftige umlagefähige Modernisierungszulage von 1,10 Euro pro qm, die diese uns als mögliche Kosten bis jetzt genannt haben. Am liebsten würde man das weiter gerne nach oben korrigieren! Hört, hört!
Ja, und froh sollten wir doch sein, man hätte ja auch einen viel höheren Modernisierungszuschlag erheben können! Ach ja! Wir fragen: Seit Ihr Vorstände einer Genossenschaft oder eines auf Rendite ausgelegten Unternehmens das seine Shareholder befriedigen muss?

Den Sorgen und der Kritik von Mitgliedern betreff der Modernisierung und der Kosten, insbesondere den sozialen Folgen der Maßnahmen, die kurz-oder mittelfristig zweifelsfrei eine Verdrängung bedeuten, treffen bei den Verantwortlichen auf Unverständnis. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die bislang noch gut über die Runden kamen, werden durch die "Mietsteigerungen" sukzessive zu Sozialfällen gemacht. Das stetig steigende "Mietniveau" wird nach und nach immer wieder Mitglieder überfordern. So aber haben sich diese ihre Mitgliedschaft in einem Förderwirtschaftsverein nicht vorgestellt. Statt Nutzungsentgeltdämpfend zu wirken, sorgen die Verantwortlichen lieber dafür die Entgelte in die Höhe zu treiben! Und wie o.g. machen die auch gar keinen Hehl daraus, das WIR, die Mitglieder, hier viiiiiiiel zu günstig wohnen!

Aus der Genossenschaftsumfrage von 2012 wissen wir, das die Mehrheit der Mitglieder nicht über ein üppiges Einkommen verfügt. Für Menschen die jenseits des zukünftigen Mindestlohns von 8,50 Euro, einer geregelten Arbeit nachgehen, sind plötzliche Nutzungsentgeltsteigerungen durch Modernisierungszuschlag zwischen 55 bis 110 Euro monatlich, durchaus ein vernichtender Schlag! Die volle Härte! Kaum oder nicht mehr leistbar! Bedeutet- Einschränkung unter das Zumutbare! Auch wer 1 oder 2 Euro mehr bekommt, für den stellt sich das kaum anders dar. Kleinstrenter, Alleinerziehende, packen das auch kaum oder gar nicht mehr. Andere stehen an der Grenze des finanziell leistbaren und noch andere werden mit der nächsten Nutzungsentgelterhöhung folgen usw.
Der finanzielle Druck der auf vielen Mitgliedern lastet, wird größer, wächst und wächst mit jeder Preissteigerungsrunde in allen Bereichen.

Und da sollten sich die Mitglieder Fragen, ob wir uns solche Mitgliedervertreter noch gefallen lassen wollen, die da meinen, unsere Nutzungsentgelte sein viel zu billig und deshalb sollte man sie ruhig erhöhen!

Wir sind eine Genossenschaft die sich auf ihre Fahnen schreiben sollte: zum Wohle der Mitglieder zu handeln, die bezahlbaren Wohnraum erhält, in solider genossenschaftlicher Tradition zu wirtschaften und menschlich zu bleiben!

Der Vorstand sieht die Dinge aber etwas anders und hat mit Erfolg, den größten Teil der Aufsichtsratsmitglieder auf seine Seite gezogen, denn nur so kann man sich erklären, dass AR-Mitglieder alles nachplappern, was der Vorstand sich auf seine Fahne geschrieben hat. Da spielen auch Einflüsse von außen eine nicht zu unterschätzende Rolle! Unsere Vorstände haben mitbekommen was in anderen Genossenschaften so läuft (hohe Nutzungsentgelte) und nehmen sich ein Beispiel daran. Das Berliner Großgenossenschaften sich - bislang scheinbar weitestgehend unwidersprochen - als normale Vermieter gebärden (damit annektieren Vorstände und Prokuristen Häuser, in denen eben nicht ihr Geld steckt) mit allen dazu gehörigen Verselbstständigungsanliegen ihres Managements. Dem jedoch hat der Gesetzgeber explizit widersprochen.

Keine Zinsen, steigende Mieten, niedirge Löhne und Mini Renten

Das sind die Realitäten! Unaufhörlich steigende Kosten für alles. Viele müssen jetzt und zukünftig mit deutlich weniger auskommen, bei stetig steigenden Nutzungsentgelten. Doch woher nehmen?
Viele der Genossen sind Mitglied unserer Genossenschaft geworden, wegen des günstigen Wohnraums. Mitglied in einem Förderwirtschaftsverein, dessen Vereinszweck es ist: Seine Mitglieder zu Fördern, durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Diese oberste Leitmaxime sollten wir nie aus den Augen verlieren.

Die Gremiumsmitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat, die der Meinung sind, das wir hier viel zu billig wohnen, wollen wir nicht daran hindern, ihre Alt-Nutzungsverträge ab sofort in Neu-Verträge umzuwandeln. Die sollen mal mit gutem Beispiel vorangehen, gell! Und wem es von den Damen und Herren hier bei uns zu billig ist, der darf sich ja gern etwas teureres suchen oder einfach mal schweigen.

Wie hier zukünftig der Hase laufen wird, werden die Mitglieder, wird die Generalversammlung bestimmen. Denn die Mitglieder der Generalversammlung legen die Programmatik ihrer Genossenschaft ganz allein fest und der Vorstand darf diese dann umsetzen. Was z.B. also zukünftig unter sozial zu verstehen sein wird und wie die Förderung diesbezüglich aussehen soll, werden die Mitglieder in der Generalversammlung beschließen.

Ganz sicher benötigt wird Wohnraum, werden Nutzungsentgelder sein, die die Mitglieder auch weiterhin bezahlen können!
Ganz sicher nicht benötigt werden Mitgliedervertreter, die ihren Schwestern und Brüdern das finanzielle Fell über die Ohren ziehen wollen, gell!

Hinweis - NICHT VERGESSEN! Ab diesem Mittwoch, den 11. Juni, ist der Geschäftsbericht 2013 erhältlich! Entweder per email anfordern oder in die Verwaltung gehen.
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